NSU-Verbindung: Neonazi-Kader wohnte jahrelang in Bayreuther Burschenhaus

Die Bayreuther Burschenschaft Thessalia beherbergte elf Jahre lang einen Thüringer Neonazi-Kader. Er gilt als Intimus der Terrorzelle NSU. Jetzt wollen die Grünen im Stadtrat die Verbindung vom Volkstrauertag ausschließen. Einen Hehl aus ihrer Geisteshaltung hat die Bayreuther Burschenschaft “Thessalia zu Prag” nie gemacht: Auf ihrer Internetseite heißt es, es sei “selbstverständlich, daß nur Thessale werden kann, wer deutscher Herkunft ist, egal welchen Paß er trägt”. Dieser “Ariernachweis” ist jedoch fast eine Petitesse gegen die Nähe der Burschenschaft zum rechtsterroristischen NSU, der im Zuge der Ermittlungen nun öffentlich wird. Denn bis vor wenigen Jahren ging im Verbindungshaus der Thessalia auch ein Intimus des Rechtsterroristen-Trios um die in München angeklagte Beate Zschäpe ein und aus. Mario B. lebte zwischen 1997 und 2008 durchgehend in dem Haus am Wittelsbacher Ring unweit des Bayreuther Schlosses, bis einschließlich 2010 hatte er das Verbindungshaus als seinen Nebenwohnsitz gemeldet. Sechs Semester lang studierte er an der dortigen Uni Jura, bevor er das Studium abbrach. Aus “Prüfungsangst”, wie er in einer Vernehmung angab. Auch ohne Staatsexamen konnte B. sein Wissen aus Bayreuth für die extremistische Sache nutzen. Gemeinsam mit dem führenden Neonazi-Kader und V-Mann Tino Brandt führte er “Rechtsschulungen” und “Jungsturmbelehrungen” durch. Darin berieten sie ihre Gesinnungsgenossen im Umgang mit der Polizei und zum Verhalten bei Festnahmen und Vernehmungen. Zu Beginn seiner Studienzeit wurde B. auch dem harten Kern des sogenannten Thüringer Heimatschutzes zugerechnet, der Bericht des NSU-Ausschusses im Thüringer Landtag nennt ihn als “Führungskader”. 1998 flog B. laut Verfassungsschutz-Informationen gemeinsam mit dem Neonazi Andre K. nach Südafrika. Die Flugtickets für rund 3400 Mark buchte und bezahlte B. laut dem “Nordbayerischen Kurier” in einem Bayreuther Reisebüro. “Äußerster Rand der Gesellschaft” Andre K. gab im Münchner NSU-Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe zu, B. und er hätten am Kap einen Unterschlupf für Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Zschäpe gesucht.

via spon: NSU-Verbindung: Neonazi-Kader wohnte jahrelang in Bayreuther Burschenhaus

Dossier / Beiträge zu Rechts-Anwältin (RA) Nicole Schneiders: http://goo.gl/cbPp0


Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism:
Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS)
Dossier: Kategorie NSUhttp://bit.ly/ths-nsu

Sachsen: AfD-Fraktion auf den Spuren der NPD

Die AfD sitzt im Landtag in Sachsen, während die NPD ihre Büros räumen musste. Zum Auftakt knüpft die AfD aber an Strategien der NPD an – ihre erste Anfrage beschäftigt sich nach eigenen Angaben mit dem Thema “Linksextremismus/Antifa”. “Premiere! Das ist unsere erste “kleine Anfrage”, die wir am Freitag auf den Weg gebracht haben” – mit diesen Worten stellt die AfD-Fraktion in Sachsen der Öffentlichkeit die offenbar erste parlamentarische Aktivität im Landtag von Sachsen vor. Und darin geht es nicht um die viel beschworene Familie, Bildung oder Wissenschaft, nicht um Wirtschaft oder Finanzen (alles Themen, die im Wahlkampf eine große Rolle spielten), sondern die AfD möchte die “Aktivitäten der extremen Linken/Antifa in Sachsen im September” abfragen (Themen, die sich im Wahlprogramm nicht einmal finden lassen). Das kann man natürlich machen, wir leben schließlich in einem freien Land (auch wenn nicht wenige AfD-Anhänger das wohl anders sehen), aber man muss sich dann eben auch die Einordnung gefallen lassen, dass die AfD damit exakt in die Fußspuren der NPD tritt. Die hatte sich in ihren Anfragen regelmäßig mit dem politischen Gegner beschäftigt. Der Wissenschaftler Michael Nattke hatte bereits 2009 für Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern die Aktivitäten der NPD-Fraktionen analysiert und kam zu dem Ergebnis, dass sich circa 17 % der NPD-Anfragen im sächsischen Landtag rund um die politischen Gegner der NPD drehten. Sowohl in Sachsen als auch in MV möchte sich die NPD mit Hilfe ihrer Anfragen als die Partei darstellen, die für Sicherheit, Recht und Ordnung eintritt. “Mittel gegen den Kampf gegen Linksextremismus” Auf der Facebook-Seite der AfD loben Anhänger die Anfrage. Viele Kommentatoren bezeichneten die Anfrage aber auch als peinlich.

via publikative: Sachsen: AfD-Fraktion auf den Spuren der NPD

Ukip does deal with far-right, racist Holocaust-denier to save EU funding

The agreement with the Polish Congress of the New Right will save Nigel Farage’s European parliament grouping. Ukip has struck a deal with a Polish MEP whose far-right party leader casually uses racial slurs and questions the Holocaust following fears that its grouping in Europe would lose millions of pounds in taxpayers’ funds. Nigel Farage’s Europe of Freedom and Direct Democracy group recruited an MEP from the Congress of the New Right with the blessing of its controversial leader Janusz Korwin-Mikke, according to reports from Poland. The Polish MEP Robert Iwaszkiewicz is to join the EFDD’s ranks as an individual, which will restore the group, a Ukip spokesman said. The deal means that the EFDD group, set up by Farage, has 25 MEPs from seven countries, which should guarantee that Ukip will maintain about £1m a year in funding. The group received €2.6m (£2.1m) in 2013. Ukip accounts for 53.3% of the group. The deal is yet to be confirmed by the European parliament, after Iwaszkiewicz’s application was handed in this afternoon. Korwin-Mikke, whose party has two remaining MEPs and received 7.5% support in Poland during May’s European parliamentary elections, is one of the most outspoken figures within the far-right groupings of parliament.

via huardian: Ukip does deal with far-right, racist Holocaust-denier to save EU funding

Schulpolitischer Sprecher der CDU: “Homosexualität ist nicht normal”

Auch unter Schwarz-Grün ganz der Alte geblieben: Hans-Jürgen Irmer schürt seit Jahren Ressentiments gegen Lesben und Schwule, Muslime sowie Roma und Sinti. Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und Grüne in Hessen darauf geeinigt, an den Schulen über sexuelle Vielfalt aufzuklären – doch Hans-Jürgen Irmer stellt sich quer. Den vor einem knappen Jahr ausgehandelten schwarz-grünen Koalitionsvertrag hatten selbst die LGBT-Aktivisten von QueerNet Hessen gelobt (queer.de berichtete) – doch nun muss sich zeigen, ob er die Tinte, mit der er geschrieben wurde, auch tatsächlich wert ist. Von dem Vorhaben, an den Schulen über sexuelle Minderheiten aufzuklären, will zumindest der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, nichts mehr wissen. Nachdem Hessens schwuler Grünen-Chef Klose Ende vergangener Woche in einem Interview mit HR-online die Umsetzung anmahnte, trat Irmer in der “Frankfurter Neuen Presse” sofort auf die Bremse. “Gut Ding will Weile haben. Innerhalb der beiden Regierungsparteien gibt es dazu derart unterschiedliche Grundsätze, dass dabei noch viel Klärungsbedarf besteht”, sagte der weit rechts stehende Abgeordnete, der auch stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender ist. Er fügte hinzu: “Homosexualität ist nicht normal. Wäre sie es, hätte der Herrgott das mit der Fortpflanzung anders geregelt.”

via queer: Schulpolitischer Sprecher der CDU: “Homosexualität ist nicht normal”

#NPD baut mit Geld der verhassten #EU ihre #Infrastruktur aus

Die Wahl von Udo #Voigt ins #Europaparlament verschafft der NPD ein wenig Luft. Am Samstag eröffnete der Ex-Bundeschef ein „Bürgerbüro“ in der Berliner Parteizentrale – und leistet damit seinen Beitrag, die angespannte Kassenlage zu entlasten. Voigt nutzte den Anlass auch, um einen neuen Mitarbeiter vorzustellen: einen früheren Staatssekretär aus den letzten Tagen der DDR. Die Gelegenheit, dem tristen Parteialltag zu entfliehen, wollten sich am vergangenen Samstag 70 NPD-Anhänger (Parteiangabe) nicht entgehen lassen. Sogar die Geschäftsstelle in der Seelenbinderstraße im Berliner Bezirk Köpenick soll vorher auf Vordermann gebracht worden sein. Und in der Tat, die Fassade erstrahlt in einem hellen gelb, die sonst dort zu sehenden Schmierereien wurden übermalt. Hinter der schweren Eisentür zeigten sich die anwesenden Funktionäre und Unterstützer in Sektlaune. Der Grund: Ihr langjähriger Vorsitzender Udo Voigt eröffnete bei Schnittchen und Kartoffelchips sein „Bürgerbüro“ in der Bundeshauptstadt. Finanziert wird die neue Anlaufstelle aus den Mitteln der Europäischen Union, das von der NPD verhasste und bekämpfte „EU-System“ stopft durch die Hintertür deren Kassenlöcher. Seit Mai sitzt Voigt für seine Partei als einziger Abgeordneter im Europaparlament in Straßburg, zuvor hatte er sich in einer Kampfabstimmung gegen den amtierenden Parteichef Udo Pastörs durchgesetzt. Rund 4.300 Euro stehen ihm zusätzlich zu seinen Diäten als steuerfreie Kostenpauschale zu, außerdem überweist ihm die EU fast 22.000 Euro zur Einstellung von Personal. Geleitet wird das Büro von seiner langjährigen Wegbegleiterin Bettina Bieder.(…) Seinen Gästen, unter denen sich der Berliner Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, dessen Kollege Claus Cremer aus Nordrhein-Westfalen oder die umtriebige RNF-Aktivistin Maria Fank befanden, stellte Voigt seine Mannschaft vor. Neben Bieder und Richter gehören hierzu der Pressesprecher der brandenburgischen NPD, Florian Stein (parlamentarischer Mitarbeiter), Uwe Meenen (persönlicher Referent) und Frank Rohleder, der mit den von ihm maßgeblich vorangetriebenen „Freundeskreise Udo Voigt“ erst das Comeback des wegen Volksverhetzung vorbestraften Spitzenkaders ermöglicht hatte. Die beiden Letztgenannten gehören seit Jahren zu den engsten Vertrauten von Voigt, der die NPD von 1996 bis 2011 führte, und mit seiner strategischen und ideologischen Neuausrichtung die 1964 gegründete Organisation zurück in die Erfolgsspur führte. Neue, alte und versteinerte Gesichter Darüber hinaus konnte Voigt ein mehr oder weniger neues Gesicht präsentieren. Zwar gehörte Kersten Radzimanowski bereits seit einigen Jahren der NPD an und kandidierte schon für die Partei zur Landtagswahl in Brandenburg 2009, doch flog der zeitweilige freie Autor des NPD-Blattes Deutsche Stimme meist unter dem Radar. Damit dürfte nun Schluss sein, nicht zuletzt wegen seiner Vergangenheit. Der ehemalige CDU-Politiker gehörte als Staatssekretär im Außenministerium der letzten DDR-Regierung an.

via endstation rechts: NPD baut mit Geld der verhassten EU ihre Infrastruktur aus

… unser Nazi in Brüssel ….

Russischer Politiker will finnische Briefmarken verbieten

Witali Milonow gilt als einer der homophobsten Politiker Russlands und als einer der Erfinder des Homo-“Propaganda”-Gesetzes. Jetzt fordert der 40-Jährige wegen schwuler Briefmarken einen Postkrieg gegen Finnland. Der St. Petersburger Stadtrat Witali Milonow hat die russische Post aufgefordert, finnische Briefe und Pakete zurückzusenden, sollten sie mit Sonderbriefmarken der Tom-of-Finnland-Serie frankiert sein. Die Marken waren Anfang September von der finnischen Post herausgegeben worden und bilden homoerotische Motive des bekannten finnischen Künstlers aus den Siebzigerjahren ab (queer.de berichtete). Bislang sind mit diesen Marken frankierte Postsendungen problemlos in Russland angekommen (queer.de berichtete). Milonow erklärte am Samstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, dass die Marken gegen das russische Gesetz gegen homosexuelle “Propaganda” verstießen. “Homosexuelle Propaganda ist in unseren Land verboten. Ich verlange deshalb von der russischen Post, meine Anregung ernst zu nehmen. Außerdem fordere ich unsere Nachbarn aus Finnland auf, diese Marken nicht auf Sendungen nach Russland zu verwenden.”

via queer.de: Russischer Politiker will finnische Briefmarken verbieten

#Abstimmung in #Lichtenberg – #NPD bekommt Hilfe von #SPD und #CDU

Ein Abgeordneter der SPD und der CDU haben in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg einem NPD-Antrag zugestimmt. Damit haben der frühere Lichtenberger Bürgermeister und stellvertretende BVV-Vorsteher Christian Kind, 63, (SPD) und Albrecht Hoffmann, 62, (CDU) die Linie verlassen, in den Bezirksverordnetenversammlungen Anträgen der rechten Parteien NPD und Republikaner nicht zuzustimmen. Das ist “ein eklatanter, nicht zu akzeptierender Tabubruch”, sagte der Lichtenberger Linke-Fraktionschef Christian Petermann. Das hätte nicht passieren dürfen, sagte auch SPD-Kreischef Andreas Geisel. Der CDU-Verordneter Albrecht Hoffmann verteidigte dagegen gestern sein Abstimmungsverhalten. Es ging um eine Vorlage im Haushaltsausschusses am Mittwochabend. Schülerzeitungen im Bezirk, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, sollen ausgezeichnet werden. Die NPD wollte das Wort Rechtsextremismus durch die Wörter gegen “jeglichen Extremismus” ersetzen. Der Vorschlag fand keine Mehrheit, aber Kind und Hoffmann stimmten für den Antrag.

via berliner zeitung: Abstimmung in Lichtenberg – NPD bekommt Hilfe von SPD und CDU

#Gräueltaten auf beiden Seiten: #Amnesty prangert #Hinrichtungen im #Ukraine-Konflikt an

Amnesty International wirft beiden Konfliktparteien in der Ukraine gezielte Tötungen vor. Hinweise auf Massengräber, über die Russland berichtete, hat die Menschenrechtsorganisation nicht gefunden. Beide Seiten haben im Konflikt um die Ukraine falsche Angaben über die Gräueltaten der jeweils anderen Seite gemacht – das wirft die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sowohl prorussischen als auch proukrainischen Kräften vor. “Es gibt keine Zweifel an illegalen Hinrichtungen und Gräueltaten, die von prorussischen Separatisten und ukrainischen Milizen in der Ostukraine begangen worden sind. Es ist jedoch schwierig, das Ausmaß festzustellen”, sagt Jovanka Worner, Ukraine-Expertin von Amnesty International. Für Massengräber im umkämpften ostukrainischen Donezk wurden keine Beweise gefunden. Im September hatten russische Medien über die Entdeckung von Massengräbern auf Donezker Gebiet berichtet.  (…)  “Viele der schockierenden Fälle, die insbesondere von russischen Medien veröffentlicht wurden, sind enorm übertrieben”, sagt Worner. “Wir haben in einzelnen Fällen Hinrichtungen gesehen, die Kriegsverbrechen sein könnten.” Brüchige Waffenruhe “Alle verdächtigen Fälle sollten untersucht und die Verantwortlichen beider Seiten belangt werden”, sagte John Dalhuisen von Amnesty International.

via spon: Gräueltaten auf beiden Seiten: Amnesty prangert Hinrichtungen im Ukraine-Konflikt an

siehe auch: Keine Hinweise auf Massengräber in der Ostukraine. Russland und die Ukraine machen laut Amnesty International falsche Angaben über die Gräueltaten der jeweils anderen Seite. Belege gebe es allerdings für Hinrichtungen. Amnesty International sieht keine Beweise für Massengräber im umkämpften ostukrainischen Donezk. Prorussische Separatisten hatten zuvor berichtet, ein Grab mit 400 Leichen entdeckt zu haben. Amnesty habe “keine überzeugenden Beweise für Massentötungen oder Gräber” gefunden, hieß es in einem Bericht über Hinrichtungen, den die Organisation am Montag vorstellte. Stattdessen sei die Organisation auf die Leichen von vier männlichen Zivilisten in zwei Gräbern in der Nähe des Dorfes Komunar gestoßen. Die Menschenrechtsorganisation wirft sowohl prorussischen als auch proukrainischen Kräften vor, falsche Angaben über die Gräueltaten der jeweils anderen Seite zu machen. Fest stehe, “dass einige der schockierenden Fälle, über die berichtet wurde, besonders in russischen Medien enorm übertrieben waren”, erklärte John Dalhuisen, Programmleiter für Europa und Zentralasien von Amnesty International.

U.S. paid expelled Nazis millions in Social Security, investigation finds

Payments made to SS guards and war criminals, underwritten by American taxpayers, flowed through a legal loophole that gave the Justice Department leverage to persuade suspects to leave the U.S. Dozens of suspected Nazi war criminals and SS guards collected millions of dollars in U.S. Social Security benefits after being forced out of the United States, an Associated Press investigation has found. The payments, underwritten by American taxpayers, flowed through a legal loophole that gave the U.S. Justice Department leverage to persuade Nazi suspects to leave the U.S. If they agreed to go, or simply fled before deportation, they could keep their Social Security, according to interviews and internal U.S. government records. Among those receiving benefits were armed SS troops who guarded the network of Nazi concentration and death camps; a rocket scientist who used slave laborers to advance his research in the Third Reich; and a Nazi collaborator who engineered the arrest and execution of thousands of Jews in Poland. There are at least four living beneficiaries. They include Martin Hartmann, a former SS guard at the Sachsenhausen camp in Germany, and Jakob Denzinger, who patrolled the grounds at the Auschwitz camp complex in Poland.

via haaretz: U.S. paid expelled Nazis millions in Social Security, investigation finds

Mystère autour d’une vaste opération militaire suédoise en mer Baltique

Quelle est cette « activité sous-marine étrangère » en mer Baltique que traque depuis vendredi l’armée suédoise ? Avec l’envoi, samedi, de 200 hommes, de bateaux furtifs, de dragueurs de mines et d’hélicoptères en renfort dans la zone, il s’agit de la plus importante opération de recherche lancée par le pays depuis la guerre froide. « Ce n’est pas le nôtre, c’est un vaisseau étranger », a déclaré à la presse le contre-amiral Anders Grenstad dans la soirée du dimanche 19 octobre, en commentant la photo de mauvaise qualité, prise la veille dans la matinée, par un amateur : Si le gouvernement et la défense restent discrets sur les causes d’un tel déploiement, les médias locaux avancent quant à eux l’hypothèse de la présence d’un sous-marin russe dans la zone située à une cinquantaine de kilomètres de la capitale suédoise.  Selon le quotidien Svenska Dagbladet, l’opération militaire a été lancée après qu’un message radio en russe a été capté sur une fréquence d’urgence. D’autres échanges, cryptés, ont suivi le début des recherches, entre un point dans l’archipel de Stockholm et l’enclave russe de Kaliningrad, quartier général de la flotte russe de la Baltique, ajoute le journal.

via le monde: Mystère autour d’une vaste opération militaire suédoise en mer Baltique

siehe auch: Russia denies submarine incident off Sweden. The Russian defence ministry has denied reports that one of its submarines got into trouble in the waters off Sweden. The Swedish military has been searching the sea since Friday, following what the military said was foreign underwater activity. It has denied looking for a submarine, and said that it was conducting an intelligence  operation. However, a local newspaper said Sweden had intercepted a distress signal in Russian. Swedish Rear Admiral Anders Grenstad said the military based its judgement on “not only on current observations, but also on many previous ones from this very area… this is an area of interest to foreign powers”; Großeinsatz vor Stockholm: Schwedisches Militär sucht nach fremdem U-Boot. Hubschrauber und Marineschiffe suchen vor Stockholm nach einem unbekannten Unterwasserobjekt. Handelt es sich dabei um ein russisches U-Boot? Ein Notruf in russischer Sprache deutet darauf hin. Moskau dementiert. Vor der Küste Stockholms suchen schwedische Streitkräfte nach Beweisen für eine mögliche “ausländische Unterwasseroperation”. Nach einem Bericht von “Svenska Dagbladet” hatte die schwedische Funküberwachung bereits am Donnerstag einen Notruf in russischer Sprache aufgefangen, der an eine Station in Kaliningrad gerichtet gewesen sein soll. Wenig später sei in der stark befahrenen Bucht Kanholmsfjärden ein U-Boot gesichtet worden. Am Freitagabend sei ein zweiter Funkspruch aufgefangen worden, diesmal jedoch verschlüsselt. Auch dieser sei von Kanholmsfjärden an die russische Militärbasis in Kaliningrad gesendet worden. Kommandeur Jonas Wilkström sagte, es werde geprüft, ob die vom Freitag stammende Information tatsächlich eine “sehr glaubwürdige Quelle” sei. Eine groß angelegte Suchaktion sei in Gang. Schiffe, Hubschrauber, Amphibienfahrzeuge und mehr als 200 Soldaten seien beteiligt. Wonach konkret gesucht werde, nannte das schwedische Militär nicht. Dass nach einem russischen U-Boot gesucht werde, konnten die schwedischen Streitkräfte auch am Sonntag weder bestätigten noch dementieren. Jedoch sei ein Kriegsschiff für die U-Boot-Jagd im Einsatz.

Flirthilfen für Evangelikale – Die fromme Gattin fällt nicht vom Himmel

Evangelikale Christen haben es schwer: In den eigenen Kirchen mangelt es an Singles, und eine säkulare Partnerin ist keine Option. Ein neues Flirt-Buch und Dating-Plattformen sollen Abhilfe schaffen. Eine Beziehung mit einer Atheistin ist für einen evangelikalen Christen etwa gleich abwegig wie für eine Veganerin eine Partnerschaft mit einem Metzgermeister. Von Eheschliessungen mit säkularen Partnern werde in Freikirchen abgeraten, sagt Georg Otto Schmid von der evangelischen Informationsstelle Relinfo. Stehe doch im Neuen Testament: «Macht nicht gemeinsame Sache mit Leuten, die nicht an Christus glauben.» Ihre Partner finden junge Freikirchler häufig auf Bibelschulen, bei Missionseinsätzen oder an Konzerten evangelikaler Rockbands. Braut oder Bräutigam müssen laut Schmid nicht unbedingt aus der gleichen Kirche stammen: Infrage kämen auch Personen vom evangelikalen Flügel der Landeskirchen – oder «zur Not» gar ein Mitglied der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche. Doch obwohl das den Kandidatenkreis erweitert, ist es gerade für schüchterne Christen nicht so einfach, jemanden zu finden. Wer nicht für das ledige – und damit sexlose – Leben bestimmt ist, muss nach anderen Wegen suchen. Da kommen Online-Plattformen wie Yourlove.ch oder Chringles.ch (die Bezeichnung steht für «christliche Singles») ins Spiel. Chringles-Betreiber Matthias Röthlisberger sagt, dass es für junge Christen schwierig sei, in einer überwiegend säkularisierten Gesellschaft jemanden zu finden. «Die Wahrscheinlichkeit ist klein, dass sie auf der Strasse eine Frau treffen, mit der sie ihren Glauben leben können.» Und in einer Gemeinde mit 100 oder 150 Mitgliedern liessen sich die Singles oft an einer Hand abzählen.

via nzz: Flirthilfen für Evangelikale – Die fromme Gattin fällt nicht vom Himmel

Tipps fürs erste Date – nicht evangelikal. BTW – have fun and enjoy everything!

Russische Neonazis suchen Miss Hitler 2014

14 Frauen aus Osteuropa haben Selfies auf das soziale Netzwerk VKontakte geladen, um zur schönsten Neonazi-Braut gewählt zu werden. Der internationale Aufschrei ist gross. Im Internet sorgt ein Schönheitswettbewerb für Empörung. Auf dem sozialen Netzwerk VKontakte, einem russischen Pendant zu Facebook, will eine Gruppe eine Miss Hitler küren. Dies berichtet das Portal Vocativ. Weibliche Neonazis aus Russland und der Ukraine werden aufgerufen, ein Selfie von sich zu schiessen und in der Bildunterschrift zu erwähnen, warum sie «das Dritte Reich lieben und verehren». Das Netzwerk hat die Gruppe mittlerweile gesperrt. Die Frau mit den meisten Likes wird zur Miss Hitler 2014 beziehungsweise Miss Ostland, wie der Titel offiziell heisst, gekürt. Das Reichskommissariat Ostland entsprach dem von Nazi-Deutschland besetzten Teil der damaligen Sowjetunion. Über eine Million Juden wurden in diesem Gebiet von den Nazi-Schergen getötet.

via 20min: Russische Neonazis suchen Miss Hitler 2014

siehe auch: Miss Hitler 2014: Yes, there really is a neo-Nazi beauty contest in Russia. In one of the more disturbing corners of the internet, a group of neo-Nazi Russian and Ukrainian social media users is currently holding a beauty contest that has been dubbed ‘Miss Hitler’. The competition, officially titled ‘Miss Ostland’ – named after the territory occupied by the Nazis in eastern Europe – asks contestants to post a picture of themselves on the @hitler_public page of VKontakte, Russia’s Facebook equivalent. Rules of entry are apparently quite simple, as Vocativ reports: “1. Be a woman. 2. Be a Nazi. 3. Be a woman Nazi. 4. Be a woman who hates Jews. 5. Be a member of the “Adolf Hitler” VKontakte group.

Greek prosecutor orders all Golden Dawn MPs to face criminal trial

Far-right party’s MPs are accused of murder, weapons offences and attacks on immigrants, leftwing activists and gay people. In a decision that could mark the end of Europe’s most violent neo-Nazi force, a Greek public prosecutor on Thursday demanded that Golden Dawn’s entire parliamentary group stand trial for criminal offences. The order, outlined in a 700-page argument by state prosecutor Isidoros Doyiakos, said that more than 50 leading party cadres should also be tried for using the far-right group as a political front to pursue a litany of illegal activities. “This is an extremely important development and no time should now be wasted in holding this trial and putting these criminals away for life,” said Petros Constantinou, a prominent member of the anti-fascist Antarsya whose supporters have been widely targeted by the extremists. “Their murderous tactics have been tolerated for far too long.” In his dossier, Doyiakos accused the suspects of murder, weapons offences and multiple attacks on immigrants, leftists and gay people over a period of more than 30 years. The severity of the charges was such that all of the party’s MPs, including its imprisoned leader, Nikos Michaloliakos, should face justice, he said.

via guardian: Greek prosecutor orders all Golden Dawn MPs to face criminal trial

Far-right groups turn heroics into votes in Ukraine

Far-right extremists are now eyeing political power in Ukraine Far-right extremists are now eyeing political power in Ukraine. MEMBERS of the Azov Battalion, clad in military fatigues, marched though Kiev last week as thousands of supporters — some wearing balaclavas — lit flares and set off bangers. “We need to show Ukraine order and iron discipline,” said one speaker at the far-right rally in honour of the Ukrainian Insurgent Army, an anti-Soviet partisan group whose members have been accused of collaboration with Nazi Germany during the Second World War. Azov and Right Sector, which joined the march, are two of many paramilitary groups set up by the Ukrainian government, with funding from local oligarchs, to combat the Russian-backed separatist rebellion in the east. The ultranationalists, some of whom subscribe to far-right ideology, are revered for their bravery during battles with separatists, filling a gap left by the failings of regular forces.

via sunday tiomes: Far-right groups turn heroics into votes in Ukraine

Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern: Jeden Tag Hass

Wer als Flüchtling in Deutschland zu leben, wird oft mit menschenunwürdigen Lebensbedingungen konfrontiert, von mangelnder Hilfe und unüberschaubaren Behördenvorgängen ganz zu schweigen. In Mecklenburg-Vorpommern kommt allerdings noch glühender Hass dazu. Jeden Tag. Die meisten Flüchtlinge verlassen ihre wie Gefängnisse eingezäunten Heime nur, wenn sie unbedingt müssen. Eine mobile Pressekonferenz gegen rechtsextreme Flüchtlingshetze in Mecklenburg-Vorpommern mit Stationen in Anklam, Güstrow und Ludwigslust, organisiert von der Amadeu Antonio Stiftung,  hat Flüchtlinge in Anklam, Güstrow und Ludwigslust besucht. (…) Wenn die Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern untergebracht werden, kommt zu all dem Elend allerdings außerdem der rassistische Hass. Es ist ein rassistischer Hass, wie er kaum vorstellbar ist für ein sich demokratisch nennendes Land, und er wird umso schlimmer, je dunkler die Hautfarbe des Flüchtlings ist. Ob und wie die Flüchtlinge über ihn sprechen, ist Typfrage – manche sind zu höflich, manche wollen sich ihre schlimme Lage vielleicht auch nicht eingestehen, wer kann das schon den ganzen Tag. Was alle Flüchtlinge sagen, die wir in Anklam, Güstrow und Ludwigslust besuchen: Dass sie nur selten aus dem Flüchtlingsheim in die Stadt gehen. Dass sie sich bemühen, nicht allein in die Stadt zu gehen. Das klingt so erstaunlich, wenn man den ganzen Tag nichts tun darf und sich in seinem winzigen Zimmer unendlich langweilen muss. Was passiert da draußen? (…) Schlimmer noch trifft die Flüchtlinge allerdings der Rassismus der Mehrheitsgesellschaft, der ihnen alltäglich entgegenschlägt. „Wenn wir das Heim hier in Güstrow verlassen, zeigen uns die Menschen auf der Straße den Mittelfinger, sie schreien und rempeln uns an“, erzählt Abdullah aus Mauretanien. Wie oft passiert das? „Jeden Tag. Immer.“ (…) Vor wenigen Tagen, am 13.10.2014, gab es in Groß Lüsewitz (Landkreis Rostock) einen Brandanschlag mit zwei Molotow-Cocktails auf das ortsansässige Flüchtlingsheim, zum Glück ohne Personenschäden. Im Ort war zuvor des öfteren zu hören, dass das Heim doch mal brennen solle. Allerdings hatte sich eine Willkommensinitiative gebildet, die gerade den Eindruck hatte, der Konflikt habe sich gelegt. Nach dem Brandanschlag änderte sich das Verhalten im Ort nicht: Keine Bewohner kamen vorbei, um nach den Flüchtlingen zu sehen oder Bedauern über den Vorfall auszudrücken. Es mangelt an Verständnis und Verständigung Wer hilft den Flüchtlingen, denen dieser Hass tagtäglich entgegenschlägt? In der Regel sind es private Initiativen, manchmal kirchliche, oft sehr klein, aber engagiert und herzlich. In den Heimen und Wohnblöcken gibt es, wenn es gut läuft, zum Teil auch Sozialarbeiter_innen, die engagiert sind. Allerdings fallen selbst in Gesprächen mit Unterstützer_innen Sätze wie: „Manchmal habe ich schon Angst, ob ich meine Rente noch erlebe oder mich hier mit Aids oder Tuberkulose anstecke.“

via ngn: Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern: Jeden Tag Hass

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 809 other followers