Neonazi-Attacken nehmen zu – “ein mulmiges Gefühl”
Eier fliegen, Fäkalien werden verschmiert – und jetzt wurden Scheiben eingeworfen: Nach dem Start des NSU-Prozesses steigt die Zahl vermutlich rechtsradikaler Attacken in München. Die Anschläge auf linke Einrichtungen in München häufen sich. Schon wieder kam es zu einer Attacke. Am frühen Freitagmorgen wurden vier Fenster der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern und des Kurt-Eisner-Vereins eingeschlagen. Die Einrichtung wie auch die Polizei vermuten einen rechtsextremen Hintergrund und einen Zusammenhang mit dem NSU-Prozess
via augsburger allgemeine: Neonazi-Attacken nehmen zu – “ein mulmiges Gefühl”
Klubs unterstützen Stadionverbot für Apfel
“Die klare Haltung des Klubs, also Distanzierung von rechtsextremen Tendenzen, ist eindeutig zu begrüßen”, so die Reaktion von Hannover 96 auf eine Entscheidung von Eintracht Braunschweig. Der Bundesliga-Aufsteiger hat gegen den Vorsitzenden der rechtsextremen NPD, Holger Apfel, ein Haus- und Stadionverbot verhängt. Ähnlich äußerte sich der VfL Osnabrück: Die Haltung von Eintracht Braunschweig sei “bezogen auf eine deutliche Distanzierung – ohne Details zu kennen – aus der Ferne betrachtet nachvollziehbar. Wir hätten wohl nicht anders gehandelt”, teilte Sprecher Sebastian Rüther auf NDR.de Anfrage mit. Unterstützung kommt auch vom Nachbarn aus Wolfsburg: “Der VfL Wolfsburg begrüßt dieses entschlossene Handeln der Eintracht ausdrücklich. Damit wird ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus im Fußball sowie den Missbrauch des Sports gesetzt”, so Sprecher Florian Mattner gegenüber NDR.de.
Sleeping With the Enemy: Condemned 84’s Affair with the Extreme Right
A concert slated for Toronto, featuring Condemned 84 (England), supported by the likes of Légitime Violence (Quebec), threatens to flood the area with fascist lowlife and their passive supporters on the night of Saturday, June 22. Many Facebook faces are pledging attendance, quite possibly not altogether clued in as to the dodgy nature of the event. Consider the following a public service announcement. As is par for the course with attempts from this backward sector of the skinhead scene, the gig-poster touts the usual disclaimer, ‘No Politics!’ The bands featured, to the contrary, are far from apolitical. As the documented pattern that follows makes absolutely clear, the involved bands and event organizers thrive on being closeted about their extreme-right connections and stance. The tactic is cowardly, but one that actually works quite well for them in sidestepping and redirecting condemnation from other voices in the scene. Condemned 84 is not Apolitical. They Never Were. They are a RAC band. RAC, or ‘Rock Against Communism,’ was an organization set up by the National Front , the British neo-fascist party that fuelled an epidemic of violence against immigrants in the 1970s and 1980s. It was a counterpoint to the soft-Left’s Rock Against Racism movement (the fascists tired old gag of painting anyone who opposes them a “red”), and later developed into the neo-Nazi organization Blood & Honour. RAC has survived within the right-wing skinhead scene as a last-chance saloon for the sort of cowardly sad-sack skinheads who crave the close proximity to the forces of darkness without having the balls to raise their stiff right arms in the air. The band Condemned 84, which in its early beginnings made great skinhead music with fantastically dumb lyrics, has had a long history of being guarded about its viewpoints and alliances.
via condemned84.wordpress.com: Sleeping With the Enemy: Condemned 84’s Affair with the Extreme Right
Neonazi-Nest neben der Moschee
Eigentlich ist die Stadt Karben nicht gerade bekannt für eine rechtsradikale Szene. Die NPD kommt in Wahlen auf kaum zwei Prozent aller örtlichen Stimmen. So stockte Mitgliedern des Ausländerbeirates am Donnerstag der Atem, als ihnen Kulturstadtrat Philipp von Leonhardi (CDU) von Workshops für Rechtsextreme berichtete, die am letzten Wochenende angeblich einen Steinwurf weit von der Genç Osman Camii Moschee abgehalten wurden. Eine Hausnummer weiter, in einem ehemaligen Kinderladen und dann Büro eines Schädlingsbekämpfers, findet sich seit kurzem die Identitäre Bewegung. „Gerade junge Leute sind das Ziel dieser rechtsextremen Gruppe“, warnt Leonhardi. Ob das frisch sanierte Büro tatsächlich zu einer Schaltstelle eines rechtsradikalen Mitbürgers werden kann, muss sich erst herausstellen. (…) Schon ein kurzer Anruf bei der in solchen Fällen gut informierten Antifaschistischen Bildungsinitiative bringt ans Licht, dass hinter dem Vermieter der braunen Werkstatt kein unbeschriebenes Blatt steckt. Der 37-jährige Geschäftsführer einer GmbH, die neben der Karbener Moschee private Blockheizkraftwerke verkauft, sitzt im Vorstand des Trägervereins des Instituts für Staatspolitik.
via fr: Neonazi-Nest neben der Moschee
Ex-HNG-Vorsitzende im Visier der Justiz
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen die frühere Vorsitzende der verbotenen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V.“ (HNG), Ursula Müller – offenbar wegen eines Verstoßes gegen das Verbot der Vereinigung. Auf Anfrage bestätigte die Staatsanwaltschaft, dass bereits am 25. April eine Hausdurchsuchung bei Müller stattgefunden hat. Damit beauftragt war das hessische Landeskriminalamt. Über weitere Beschuldigte und Hintergründe gab die Staatsanwaltschaft unter Hinweis auf ermittlungstaktische Gründe keine Auskunft.
via bnr: Ex-HNG-Vorsitzende im Visier der Justiz:
remember: esr (2009) – Ursula Müller erklärt Zulassungsvoraussetzungen der Hilfsorganisation für nationale politisch Gefangene. Ursula Müller, seit 18 Jahren Vorsitzende der Hilfsgemeinschaft für nationale politische Gefangene (HNG), plaudert im NPD-Organ „Deutsche Stimme“ mit Henrik Ostendorf über ihre Organisation, Völkerrechtsverbrechen und die Voraussetzungen für die Betreuung durch die HNG. (…) Besagte Ursula Müller gab nun der „Deutschen Stimme“ ein Interview. Ein vertrauliches Verhältnis scheint sie dabei mit dem Interviewer Henrik Ostendorf zu pflegen, der sie durchweg „Ursel“ nennt. In solch vertrauter Atmosphäre redet
„Bombenbastler“ bei rechten Rockern
Rockerclub „Darkside“ will am Samstag in Berlin-Schöneweide seinen Jahrestag mit den „Limited Booze Boys“ feiern. Seit Jahren ist bekannt, dass führende Mitglieder des „Gremium MC“-Chapters „Darkside“ ehemalige Neonazi-Kader sind und ihr Treffpunkt von der lokalen Szene als Anlaufpunkt genutzt wird. So handelt es sich bei Lars Burmeister, einem der maßgeblichen Protagonisten des „Darkside“, um den ehemaligen Berlin/Brandenburger Landesvorsitzenden der 1995 verbotenen „Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei“ (FAP). In den Jahren danach gründete er die Kameradschaft „Weiße Arische Bruderschaft“ und war Frontsänger der Neonazi-Band „White Aryan Rebels“. Auch das „Gremium“-Mitglied Percy S. war seit den 90er Jahren in der rechten Szene aktiv und an brutalen Gewalttaten beteiligt. Bis heute ist dieser Zusammenschluss für Neonazis attraktiv, so dass auch jüngere Aktivisten sich dem rechten Rockerclub anschlossen und auf Veranstaltungen des „Darkside“ regelmäßig Mitglieder der lokalen rechten Szene verkehren. (…) Am morgigen Samstag will das Chapter „Darkside“ des Rockerclubs „Gremium MC“ seine „Jahresfeier“ in den Spreehöfen in Berlin-Schöneweide veranstalten. Geplant ist dabei ein Auftritt der Thüringer Band „Limited Booze Boys“. Deren Gitarrist Henning H. entstammt demselben Jenaer Dunstkreis, wie die NSU-Terroristen Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt. Gegen H. wurde seit 1995 immer wieder wegen Sprengstoffdelikten ermittelt. Wie nah er an den Rechtsterroristen war, bezeugt die Tatsache, dass er Ende der 90er nicht nur zur örtlichen Thüringer Neonazi-Szene gehörte, sondern zusammen mit Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe sowie Ralf Wohlleben und André Kapke Tatverdächtiger in den Ermittlungen zur Bombenattrappe vor dem Jenaer Theater 1997 war. Wenige Monate vor dem Fund in Jena hatte die Polizei bei H. nach einer Schlägerei wegen seiner lautstark abgespielten Nazimusik eine Hausdurchsuchung durchgeführt und zufällig eine zündfähige, mit Nägeln und Schrauben präparierte Rohrbombe gefunden. Zudem befand sich in der Wohnung ein Atlas mit Hakenkreuz- und Davidstern-Markierungen, die vor allem auf KZ-Gedenkstätten hinwiesen. Die Beamten vermuteten damals, dass Anschläge auf diese Einrichtungen geplant waren.
via bnr: „Bombenbastler“ bei rechten Rockern
Dossier Rechtsterrorismus / articles about right-wing terrorism: Nationalsozialistischer Untergrund – Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe. Polizistinnenmord, Rohrbombe, Thüringer Heimatschutz (THS) – Dossier: Kategorie NSU – http://bit.ly/ths-nsu
Bonner Professor Hans-Helmuth Knütter als DB-Festredner
Auf dem diesjährigen “Burschentag” der “Deutschen Burschenschaft” (DB) wird der emeritierte Bonner Politik-Professor Hans-Helmuth Knütter am morgigen Samstag die Festrede halten. CDU-Mitglied Knütter hat seit den 1990er Jahren immer wieder mit Kontakten in die extreme Rechte von sich reden gemacht. Auch die DB verfügt über enge Beziehungen in die extreme Rechte. Hans-Helmuth Knütter, der bis zu seiner Emeritierung 1997 am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn lehrte, ist in der extremen Rechten vor allem für sein Plädoyer bekannt, gemeinsam und entschlossen gegen die deutsche Linke vorzugehen. Knütter warnt regelmäßig vor deren Erstarken und vertritt die Ansicht, gegenwärtig dominiere die Linke die gesellschaftliche Debatte. Selbst der deutsche Inlandsgeheimdienst arbeite faktisch zu ihren Gunsten, heißt es auf der von Knütter betriebenen Website “links-enttarnt” (…) Ähnlich äußerte Knütter sich im Jahr 2001 vor der extrem rechten “Gesellschaft für freie Publizistik” (GfP). “Jüngere Leute” würden sich, erläuterte er damals, “mit persönlichem, mit körperlichem Einsatz für die Durchsetzung der politischen Ziele einsetzen, und das ist gut”. Ältere Menschen könnten “auch etwas tun”; man werde ihnen “wohl kaum zumuten können, sich an Saalschlachten und Straßenkämpfen zu beteiligen. Aber was sie tun können, ist natürlich: Geld sammeln, Aktionen ermöglichen.” In seiner vorab veröffentlichten Burschentags-Rede teilt Knütter mit, mit seinen damaligen Äußerungen habe er “gerade den gewalttätigen körperlichen Einsatz als unmöglich abgelehnt”. Er bedauere es inzwischen, “viel zu wenig juristisch” gegen “Verleumder” vorgegangen zu sein, die die Ansicht vertreten hätten, “hier werde Gewalt propagiert”. Konsolidierung rechtsaußen Knütters Plädoyer für ein gemeinsames Vorgehen der deutschen Rechten gegen die Linke ist für die DB gegenwärtig taktisch recht nützlich. Der Verband hat nach heftigen Flügelkämpfen, die nicht zuletzt von NRW-Burschenschaftern forciert wurden, seit Ende 2012 ungefähr 25 Mitgliedsvereinigungen verloren und umfasst nur noch rund 75 Bünde – ein herber Verlust gegenüber einem Bestand von 120 aktiven Bünden noch vor wenigen Jahren.
via nrw rechtsaußen: Bonner Professor Hans-Helmuth Knütter als DB-Festredner
Zu Knütter: siehe auch ältere Meldungen und Beiträge: http://dokmz.wordpress.com/?s=kn%C3%BCtter
siehe auch: AIB – Akademisches Mentorat (2005). Nichts ist den extrem rechten Gruppen wichtiger als eine Legitimation ihrer Propaganda von wissenschaftlicher Seite. Auf eine besondere Unterstützung in allem was gegen den Antifaschismus gerichtet ist, kann sich die Rechte seit nunmehr über 40 Jahren auf den Bonner Politikwissenschaftler und Buchautor Prof. Hans-Helmuth Knütter verlassen. Heute gilt er als der profilierteste Mentor der Anti-Antifa Bewegung als geistige Kampfgemeinschaft gegen Links. (…) Ab Mitte der 90er Jahre initiierte Knütter ein neues Projekt und versuchte einen Kreis von Autoren und Studenten über die Uni Bonn zu organisieren, die sich publizistisch in arbeitsteiliger Weise mit dem Thema »Linksextremismus« auseinandersetzen sollten. Knütter gefällt sich zunehmend in seiner Vorreiterrolle, so dass sich rückblickend sagen lässt, dass er seit seinem »coming out« in den frühen 90er Jahren fast flächendeckend in der ganzen Bandbreite extrem rechter und neokonservativer Periodika und Veranstaltungen auftritt. Diese Offenheit mag mit seiner anstehenden Emeritierung Ende der 90er in Zusammenhang stehen und der Erkenntnis, dass er sich mit einigen Auftritten zu weit aus dem anti-linken Konsens des bürgerlichen Lagers entfernt hatte. So durch seine bekundete Sympathie gegenüber dem militanten Kreis der extremen Rechten, als er in kämpferischen Ausführungen bei einem Hinterzimmertreffen die Arbeitsteilung von geistigen Kämpfern und den militanten Kampf der Jugend auf der Straße forderte.
Objekt 21 (IV): 35 Anzeigen, 1 + 10 Anklagen
Es ist ein bisschen verwirrend, was die APA am Freitag, 24.5. 2013, da als Meldung zu „Objekt 21“ verfasste: „Anklagen in Causa ‚Objekt 21‘ am laufenden Band“. Das laufende Band entpuppt sich nach inhaltlicher Sichtung eher als eines mit zwei Geschwindigkeiten. Woran das liegt, ist nicht ganz klar. 35 Anzeigen der Polizei liegen der zuständigen Staatsanwaltschaft Wels zu den kriminellen Aktivitäten rund um das neonazistische Netzwerk „Objekt 21“ vor. Das sind um fünf Anzeigen mehr als im Februar 13 gemeldet. Eine davon – sie richtet sich gegen einen 29-Jährigen – hat bisher zu einer Anklage wegen schweren Einbruchsdiebstahls, schweren Raubs und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung geführt. Die anderen 34 Anzeigen werden jetzt von der Staatsanwaltschaft Wels bearbeitet: „Ob sie alle in eine Anklage münden ist nicht sicher“ (APA 0068, 24.5.). Neben diesen 35 Anzeigen und der einen Anklage, die als „Teil 2“ bezeichnet werden, gibt es aber auch noch die Anzeigen bzw. Anklagen wegen NS- Wiederbetätigung („Teil 1“) die seit geraumer Zeit auf dem Band liegen und nicht weiter transportiert werden.
via stopptdierechten: Objekt 21 (IV): 35 Anzeigen, 1 + 10 Anklagen
530 Millionen für U-Boot mit Übergewicht
Ein neues spanisches U-Boot, das das modernste weltweit werden sollte, ist bis zu 100 Tonnen zu schwer und würde beim Tauchgang auf den Meeresgrund absinken. Während Deutschland eine Drohne geordert hat, die in Europa nicht fliegen darf, baut Spanien ein U-Boot, das nicht schwimmt. Gut 530 Millionen Euro sind schon in das Projekt zum Bau von vier U-Booten geflossen, die 2,2 Milliarden Euro kosten sollten. Das erste Unterseeboot, die Isaac Peral (S-81), hätte Navantia schon 2012 den Streitkräften übergeben sollen. Nach ständigen Verzögerungen wurde bisher erklärt, das erste Boot werde 2015 geliefert. Daraus wird nichts. Die Firma musste einräumen, dass das U-Boot ein Übergewicht von 75 bis 100 Tonnen hat. Das scheint bei einem Gewicht von 2.200 Tonnen nicht viel. Doch die Fettleibigkeit macht daraus ein Einweg-U-Boot. Beim Tauchgang würde es auf den Meeresgrund absinken. Ein Tauchversuch wurde nicht gestartet, das Übergewicht bei Neuberechnungen festgestellt, weshalb Navantia es nicht genau beziffern kann. (…) Gaspar Llamazares, Abgeordneter der Vereinten Linken (IU) im Parlament, leitete eine Anfrage an die Regierung mit einem Satz des Komikers Miguel Gila ein: “Das U-Boot, das die Woche geschickt wurde, schön Farbe, aber es schwimmt nicht.” Ironisch fragt der Parlamentarier, ob man das U-Boot “nicht dem Feind schenken könnte, damit wir so den nächsten Krieg gewinnen?”
Drohnenpanne wird skurril
Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman erklärt, alle Hawk-Drohnen hätten Antikollisionssysteme, beim Euro Hawk sei auf “ausdrücklichen Wunsch” des Kunden keines eingebaut worden. Angeblich, so hieß es, musste beim Euro-Hawk-Projekt der Bundeswehr die “Reißleine” gezogen werden, weil die Drohnen des US-Rüstungskonzerns Northrop Grumman wegen eines fehlenden Antikollisionssystems keine Zulassung im zivilen Luftraum erhalten würden. Ähnlich könne die Lage beim europäischen Global-Hawk-Projekt sein, wird vermutet, was die Kosten weiter in die Höhe treiben würde. Nun erklärt aber Tim Paynter, der Sprecher des US-Rüstungskonzerns, dass das Verteidigungsministerium Northrop Grumman noch gar nicht den Ausstieg aus dem 1,2 Milliarden Projekt mitgeteilt hat. Die Gründe kenne man nur aus den Medien. Was man gelesen habe, so Paynter heute gegenüber der ARD, sei “völlig haltlos”. Damit meint er vor allem die Erklärung, dass die Drohnen keine Antikollisionssysteme hätten. Es hätten aber alle Drohnen der Hawk-Familie die Technik. Sie sei nur auf “ausdrücklichen Wunsch” nicht eingebaut worden. Während es hieß, dass der Einbau eines solchen Systems nochmal 500-600 Millionen Euro kosten würde, ist die Installation nach Paynter aber völlig einfach und auch billiger, weil alle nötigen Verkabelungen bereits vorhanden sind
via tp: Drohnenpanne wird skurril
Moskau: 30 Festnahmen nach Schwulen-Demo
Die Regenbogenfahne wehte nur wenige Minuten. Dann war die Demo gegen den Hass auf Schwule vorbei. Eine Sondereinheit der Moskauer Polizei führte die etwa 30 Teilnehmer ab. Ein Mann, der eine Demonstrantin geschlagen hatte, wurde ebenfalls festgenommen. Der Chef des russischen Homosexuellen-Verbandes, Nikolai Alexejew, schrie seinen Protest noch aus dem Polizeiwagen heraus. Er muss mit einer Anklage wegen Organisation einer nicht genehmigten Versammlung rechnen. Auch Schwulen-Gegner hatten sich versammelt und riefen laut Gebete. „Die orthodoxe Kirche ist besonders homosexuellenfeindlich“, weiß Volker Beck, Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, der mehrfach an Schwulen-Demos in der Ex-Sowjetunion teilnahm. Auf die Polizei könnten die Aktivisten dabei nicht zählen. „Es gibt eine Komplizenschaft mit rechten Gewalttätern“, so Beck zur B.Z.
via bz Moskau: 30 Festnahmen nach Schwulen-Demo
siehe auch: 30 detained after Moscow gay rights rally. Russian police have detained at least 30 gay rights campaigners and opponents at an unsanctioned rally in Moscow. Campaigners carrying banners denouncing Kremlin-backed homophobic legislation were attacked by Orthodox Christian vigilantes carrying crosses. In January Russia’s lower house of parliament voted for a bill making public events and dissemination of information about the lesbian, gay, bisexual and transgender community to minors punishable by large fines.
Neonazi-Kundgebung verläuft ohne Auseinandersetzungen
Eine Kundgebung von Neonazis in den mittelhessischen Orten Allendorf und später Grünberg ist laut Polizei ohne Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten zu Ende gegangen. Die Neonazis hatten nach Polizeiangaben am Samstag 20 bis 30 Teilnehmer versammelt, das «Netzwerk für Demokratie und Toleranz» hingegen rund zehnmal so viele Menschen
via fr: Neonazi-Kundgebung verläuft ohne Auseinandersetzungen
siehe auch: Lumdatal steht auf gegen Rechts. Rund 200 Menschen haben am Samstag gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen im Lumdatal demonstriert. Dazu hatte ein breites Bündnis aufgerufen. (…) Anhänger der Jungen Nationaldemokraten (JN) Hessen, der Jugendorganisation der rechtsextremen NPD, und lokale Neonazis hielten am Samstag eine Kundgebung in Allendorf ab. Die Polizei zählte lediglich “acht bis zehn” Teilnehmer. Zu einer anschließenden Aktion der Rechtsextremen in Grünberg seien aber 20 bis 30 Teilnehmer gekommen, teilte ein Sprecher mit. Solidaritätsadresse vom Grünen-Parteitag Gegen den Aufmarsch der Rechten gingen am Samstag in Allendorf 200 Gegendemonstranten vom “Netzwerk für Demokratie und Toleranz” auf die Straße.
Four mosques attacked in Germany in 10 days
Islamic associations in Germany have called for stronger measures and a more determined fight against Islamophobic attacks in the country. Islamic associations in Germany have said that four mosques were attacked on 10 consecutive days after the trial of the terrorist National Socialist Underground (NSU) group began and called for stronger measures and a more determined fight against Islamophobic attacks in the country. The issue of Islamophobia in Germany came to the surface once again with the trial in which neo-Nazi suspect Beate Zschäpe and four alleged supporters of the NSU terrorist group stand accused of 10 murders. Eight of the victims were Turks, one was a Greek immigrant and the final victim was a German policewoman. The first session of the trial, was held on May 6. Despite the trial, Islamic associations in Germany claim that attacks against the Muslims in the country have not ceased. The Coordination Council of Muslims in Germany (KRM) has announced that mosques in Bullay, in the Rhineland-Palatinate state, as well as its capital, Mainz; the town of Lengerich in the Steinfurt district and the town of Düren in the district of the same name in North Rhine-Westphalia were attacked between May 10 and May 20. The attackers wrote on the door of the mosque in Düren on May 20 that, “The NSU is alive and you will be the next victims.” The KRM condemned the incident and demanded that mosques in Germany be better protected during this sensitive period while the NSU trial is ongoing.
via worldbulletin: Four mosques attacked in Germany in 10 days
Ukraine’s first gay march held under police protection
About 100 Ukrainian gay rights activists held the country’s first gay rally on Saturday, helped by police who arrested 13 people for trying to break up the march. The activists walked for about 250 meters (yards) along Victory Avenue in the capital Kiev while Orthodox Christian activists nearby chanted slogans denouncing them. “Ukraine is not America. Kiev is not Sodom,’ shouted one anti-gay demonstrator over a loudspeaker. A church activist broke through the police cordon briefly and slapped down banners calling for an end to discrimination against homosexuals before he was seized by police. There is little public acceptance of homosexuality in predominantly Orthodox Ukraine, as in other former Soviet republics. On May 17, large crowds of protesters broke up gay rights rallies in Georgia and Russia. The march in Kiev lasted only 40 minutes but was a small victory for the former Soviet republic’s gay community. A year ago, gay activists canceled plans for a rally in Kiev, saying they had received threats of violence. One would-be organizer was beaten up by a group of men the same day.
via rofnews: Ukraine’s first gay march held under police protection
Frigide Barjot: The French anti-gay marriage leader under attack
The ‘moderate’ face of the French anti-gay marriage movement now finds herself under attack from former allies on the far right. Frigide Barjot’s name literally translates as “Frigid Bonkers”. But the French humourist is not laughing. She’s scared. “No,” she corrects herself. “I’m not scared. I’m very scared. Look at this…” From somewhere in the indescribable chaos of her apartment in central Paris, Barjot, the unconventional leader of the French movement against gay marriage, produces an envelope. Inside, there is a paper handkerchief stained with what she believes is blood. “I’m being bombarded with threatening letters, email, telephone calls,” she says. “Before the law on homosexual marriage was passed, the threats came from the gay militants or the far left. Now they are coming from the homophobes of the far right…” Since December, Barjot (her real name is Virginie Tellenne), a right-wing stage satirist turned political activist, has been the most visible face of protests against France’s gay marriage law. But now, extremists from the wild fringes of her own movement are threatening to attack her during a demonstration in Paris tomorrow.
via independent: Frigide Barjot: The French anti-gay marriage leader under attack






