Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim” #hogesa #nohogesa

Mit offenem Mund steht er da, den Kinn-Bart zu einem Streifen rasiert, die rechte Hand zum Hitler-Gruß ausgestreckt. Unter seiner Jacke blitzt ein Shirt hervor, „Berserker Pforzheim“, steht darauf. Aufgenommen wurden die Fotos des jungen Radikalen am Sonntag in Köln, als Hooligans und Neonazis gegen Salafisten demonstrierten – und sich mit Polizisten prügelten. Gegen das Berserker-Mitglied aus der Region wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Es laufen diverse Verfahren, unter anderem auch dagegen“, sagte der Kölner Polizeisprecher André Faßbender der PZ. Über konkrete Ergebnisse der etwa 40 Mann starken Ermittlungsgruppe könne er sich dagegen erst in einigen Wochen äußern. „Wir müssen ähnlich viel Material auswerten wie beim Loveparade-Unglück“, sagt Faßbender.

via pz news: Polizei ermittelt gegen Mitglied der “Berserker Pforzheim”

siehe auch: Auch Rechtsextreme aus Pforzheim bei Kölner Krawallen dabei. Tausende Hooligans und Rechtsextremisten inszenierten in Köln bei einer Demonstration, die sich gegen Salafisten wenden sollte, ihre Brutalität. Experten sehen in den Straßenschlachten eine neue Qualität von Gewalt. „Immer wieder kamen Ströme von fahnentragenden Hools dazu“, meldete per live-Ticker der „Kölner Express“ – darunter auch die „Berserker Pforzheim“. Ausweislich eines Fotos, das der PZ zugespielt wurde, sind tatsächlich mehrere Glatzen mit Shirts zu sehen – mit eben dieser runenähnlichen Schrift versehen, wie sie in rechtsradikalen Kreisen üblich ist. Dem Staatsschutz der Polizei ist auf PZ-Anfrage eine solche Gruppierung unbekannt. (…) Die auf der Fahne abgebildete Zahlenkombination „2.6.6.2.“ deutet laut dem Staatsschutz-Sprecher zum einen auf den Rockerclub „Bandidos“ hin, die den Code mit „Bandidos Forever, Forever Bandidos“ übersetzen. „2“ steht für „B“, den zweiten Buchstaben des Alphabets, „6“ für „F“, den sechsten Buchstaben). Es könnte aber auch, dieser Logik folgend, „Berserker Forever, Forever Berserker“ heißen; WER SEID IHR HOOLIGANS? Warum sie an Gewalt Spaß haben, wie viel Nazi ihn ihnen steckt, warum sie sich plötzlich gegen die Salafisten verbünden. Normalerweise treffen sie sich zum „Ackermatch“, einer organisierten Schlägerei im Wald oder auf einem Feld. Am Sonntag haben sie einen neuen Austragungsort für ihre brutalen Schlägereien gefunden: die Kölner Innenstadt.  WER SEID IHR HOOLIGANS? BILD zeigt acht fiese Gesichter der Kölner Krawalle; Pforzheimer Neonazis an Krawallen beteiligt. Bei dem Hooligan-Aufmarsch in Köln waren am Wochenende auch Rechtsradikale aus der Region dabei. Die Karlsruher Polizei ermittelt jetzt, ob sie Gewalttaten verübt haben. Hooligans aus der Region haben bei dem Kölner Aufmarsch mitgemischt Fotos und Videoaufnahmen zeigen es deutlich: Ganz vorne mit dabei waren Rechtsradikale aus Pforzheim. Sie tragen Transparente mit der Aufschrift “Berserker Pforzheim” und brüllen ausländerfeindliche Parolen. Die Gruppierung ist der Polizei bislang nicht bekannt – sie vermutet, dass sie entweder aus dem Umfeld der gleichnamigen Neonazi-Band oder des rechtsradikalen Motorradclubs “Berserker MC” stammen. Dass Hooligans aus der Region Karlsruhe in Köln mit dabei waren, verwundert Kenner der Szene nicht – soll es doch ein Karlsruher gewesen sein, der das Netzwerk “Hooligans gegen Salafisten” gegründet hat.

Fotogalerie: Hooligan-Demonstration in Köln

Beiträge zu #HoGeSa / #NoHoGeSa unter http://bit.ly/nohogesa

10.000 für rechte #HoGeSa – Demo in Berlin angemeldet #nohogesa

Aufmarsch »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« am Brandenburger Tor. Zu der für den 15. November in Berlin geplanten rechten Demonstration sind laut einem Medienbericht 10.000 Teilnehmer angemeldet worden. Wie der RBB unter Berufung auf die Polizei in der Hauptstadt meldet, soll der rechte Aufmarsch unter dem Motto »Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik« um 15 Uhr am Brandenburger Tor beginnen. Der Anmelder habe zunächst nur 1.000 Teilnehmer angegeben, es handele sich laut RBB um einen Mann aus dem Sauerland, der aus dem Umfeld des virtuellen Rechts-Netzwerkes »Hogesa« stamme.

via nd: 10.000 für rechte HoGeSa-Demo in Berlin angemeldet

siehe auch: Hooligans melden 10.000 Demonstranten für Berlin an. Die Veranstalter der Hooligan-Demo planen im großen Stil: Am Brandenburger Tor wurde Platz für 10.000 Teilnehmer angemeldet. Fraglich ist, ob so viele kommen werden. Für eine Hooligan-Demonstration am 15. November in Berlin hat der Veranstalter mittlerweile 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Polizei bestätigte einen Bericht des rbb. Bislang war von 1.000 Teilnehmern die Rede. Sie wollen sich unter dem Motto “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” am Brandenburger Tor versammeln. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte angekündigt, dass die Versammlungsbehörde ein Verbot prüfen werde. In Köln hatten sich am vorigen Sonntag 4.500 gewaltbereite Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen. Eine für Mitte November angekündigte Demonstration von Hooligans in Hamburg hat der Anmelder inzwischen abgesagt. (…) Nach rbb-Informationen rechnen die Berliner Behörden bereits bei einer Demonstration am 9. November direkt am Reichstag mit möglichen Ausschreitungen. Hinter der Kundgebung steht demnach die rechtsgerichtete Reichsbürgerbewegung. Ob auch Hooligans daran teilnehmen wollen, sei derzeit noch unklar, sagte der Polizeisprecher

Rechtsextreme Hooligans – NPD-Funktionäre mischen mit #hogesa #nohogesa

Die NPD will den rechtsextremen Aufstand der Hooligans professionalisieren. Aus dem bürgerlichen Lager wird sie aber nur wenige zum Mitmarschieren mobilisieren können.  Seit Jahren bemüht sich die zutiefst islamfeindliche Pro NRW um bürgerliche Wähler, die Moscheen und Kopftücher aus Deutschland verbannen, dabei aber nichts mit rechten Schlägern gemein haben wollen. Doch nun fungierte der stellvertretende Pro-NRW-Vorsitzende Dominik Roeseler als Anmelder der Hooligan-Demonstration, die der Welt die gewalttätigste Seite zeigte, die der Fußball im Weltmeisterland zu bieten hat: das rechtsextreme, rassistische und islamfeindliche Gesicht von einem riesigen Mob, der aus heiseren Kehlen “Ausländer raus” brüllt, nachdem er das mehrheitsfähige Ziel bloß vorgeschoben hatte, gegen Salafisten zu protestieren. Roeseler hat seiner Partei damit einen weiteren schweren Imageschaden verpasst. Das offizielle Motto der rechtsextremen Machtdemonstration vom Sonntag in Köln war dabei völlig einerlei. Die rund 4.000 gewaltgeilen Typen hätten auch zu einer Demonstration gegen das Rauchverbot in der Kölner U-Bahn zusammenkommen können; es hätte genau dasselbe Bild vom hässlichen Deutschen abgegeben, der einzig zum Dom gepilgert war, um dort seine Gewaltphantasien und den Hass auf all das auszuleben, was ihm fremd ist. Und das in einer eindeutig homogenen Masse von Rechtsextremisten, die auch Hooligans sind. Oder andersherum. In Köln wurde keine gewaltaffine Fußballszene rechtsextrem unterwandert, sie war schon längst rechtsextrem gewesen. Und zwar seit inzwischen 30 Jahren, seit derer sich Neonazis auch in Fanclubs wie der Dortmunder Borussenfront, der Berliner Wannseefront, in Hooligan-Gruppen wie der Rotfront aus Kaiserslautern oder den Berserkern aus Pforzheim zusammenschließen, ohne dabei jemals anschlussfähig gewesen zu sein. (…) Pro-NRW-Stadtrat Roeseler wurde von seinem Vorsitzenden, dem Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, zurückgepfiffen und durfte in Köln ausschließlich als Privatmann agieren – denn längst schart sich virtuell das Heer der Islamhasser um die HoGeSa. Die darbende NPD, die sich seit drei Jahren im freien Fall befindet, geht schon deutlicher in die Offensive und will bei einem neuen rechtsextremen Trend dabei sein. (…) Die Stimmung gefiel ihm [Wieschke], “ich bin ja aus politischen Gründen hier”, sagte er im Gespräch, “natürlich sind das alles Rechte, und natürlich haben die Bock auf Gewalt.” Mit ihm waren auch noch andere NPD-Funktionäre, aus anderen Teilen Deutschlands, unterwegs. Sie gehören zu den treibenden Kräften, gerade jetzt, wo es darum geht, das HoGeSa-Ding, den Aufstand der Unanständigen, zu professionalisieren, und nach Berlin, nach Hamburg zu bringen.  Da ist es ganz logisch, dass der Brandenburger NPD-Funktionär Ronny Zasowsk, der selbst eine gewisse Nähe zu rechtsextremen Hooligans aus Cottbus hat (Inferno), mal gleich eine Erklärung für seine Partei herausgibt: “Vielleicht wird man sich in vielen Jahren an den 26. Oktober 2014 erinnern”, heißt es da, und weiter: “Jetzt muss politisch nachgesetzt werden! Die NPD solidarisiert sich mit allen Initiativen, die den Protest gegen die Folgen der Überfremdung lautstark artikulieren.” Es geht um “Ausländer raus”, um “Taten statt Worte”, um das Ziel, das auch der NSU mit einer Konsequenz verfolgt hat wie niemand zuvor.

via zeit: Rechtsextreme Hooligans – NPD-Funktionäre mischen mit

Luckes peinlicher Goldpatzer

Die AfD verkauft im parteieigenen Onlineshop Gold. Doch dürfen die das überhaupt? Bis der Bundestag eine Entscheidung getroffen hat, muss sich die AFD noch gedulden. Der Bundestag prüft. Wie lange noch, kann Sprecher Ernst Hebeker auf Anfrage dieser Zeitung nicht sagen. Damit hängt die eurokritische Partei Alternative für Deutschland noch in der Luft mit ihrem Plan, die eigenen Finanzen gleich doppelt aufzubessern – durch eigene Einnahmen und durch staatliche Zuschüsse. Die neue Partei, die bekanntlich dem Euro misstraut, ist dazu in den Goldhandel eingestiegen. Der Vorsitzende Bernd Lucke hat sich wegen der Geschäftsidee dieser Tage allerdings ordentlich in die Nesseln gesetzt. Viele Menschen investieren in Gold, weil sie nicht an die Stabilität der Währung glauben. Sie gehen davon aus, dass das Edelmetall auch in Krisenzeiten seinen Wert behält. Der Gedanke resultiert aus den Zeiten des Goldstandards, als Münzen und Banknoten noch in Gold umgetauscht werden konnten. Diese Ära endete jedoch 1971, als der damalige US-Präsident Richard Nixon die Bindung zwischen Dollar und Gold aufhob. Ein Fehler, sagen viele, auch die AfD.
Doch der Goldpreis unterliegt Schwankungen genauso wie andere Rohstoffe. Prinzipiell gilt: Je schwächer die Währung, desto höher der Edelmetallpreis. Aber auch andere Faktoren wirken ein, etwa ein attraktiver Aktienmarkt, Preismanipulationen oder Abkäufe. Anfang des Jahres lag der Goldpreis bei 880 Euro pro Unze und stieg bis März auf 980 Euro. Derzeit liegt er bei 955 Euro die Unze. Dass Ralf Stegner, der sozialdemokratische Wadenbeißer vom Dienst, spottete: „Morgen geht er hin und verkauft Rheumadecken“ – damit kann er leben. Unangenehmer ist, was andere mit seiner Behauptung aus dem ARD-Talk „Hart aber fair“ gemacht haben. Dort sagte er: „Wir verkaufen viel günstiger als die Banken.“ Die Frankfurter Allgemeine verglich am Tag nach der Sendung den AfD-Preis von 3303,90 Euro für den 100-Gramm-Barren mit denen großer Geldinstitute. Ergebnis: Die Deutsche Bank nahm tagesaktuell 3163 Euro, die Commerzbank 3167. Das Finanz-Informationsportal „Feingold-Research“ wies der Partei obendrein höhere Gebühren für den Versand von Münzen nach, als einschlägige Profi-Goldhändler üblicherweise verlangen.

via fr: Luckes peinlicher Goldpatzer

K: “Villain051″ und “Wut aus Liebe” auf HoGeSa-Kundgebung #hogesa #nohogesa

Während sich am Sonntag (extrem) rechte Hooligans und Neonazis im Kölner Kunibertsviertel Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten (nrwrex berichtete), bereiteten sich auf dem Breslauer Platz zwei MusikerInnen aus der Neonazi-Szene auf ihren Auftritt vor. Der Berliner Neonazi-Rapper „Villain051“ und die Sängerin der ostdeutschen RechtsRock-Band „Wut aus Liebe“ traten im offiziellen Programm der Kundgebung von „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) auf. Sie spielten auf derselben Bühne, auf der zum Auftakt bereits die RechtsRocker von „Kategorie C“ standen. Beide MusikerInnen sind tief in der Neonazi-Szene verwurzelt, ihr Auftritt ist ein weiterer Beleg für die extrem rechte Ausrichtung der Veranstaltung. Eine ähnlich große Aufmerksamkeit wie KC wurde ihnen aber aufgrund der immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen nicht zuteil. Patrick Killat alias „Villain051“ wurde vor allem durch ein im Januar 2014 veröffentlichtes Video zum Song „Für unsere Kinder“ bekannt, das vor der Eingangstür des Flüchtlingsheims in Berlin-Hellersdorf aufgenommen wurde. (…) Auf dem Video sind nach Angaben von „Berlin Rechtsaußen“ im Hintergrund Neonazis der „Freien Kräfte der Barnimer Freundschaft“ (Brandenburg) zu sehen. Am Sonntag wurde „Villain051“ von der Sängerin der Band „Wut aus Liebe“ an der Gitarre begleitet. Deren gleichnamige beim NSHC-Label „OPOS Records“ veröffentliche Debüt-CD wurde in der Szene wohlwollend besprochen. Der „Germania-Versand“ schreibt über die Band: „Dahinter steckt Karin, welche vor einigen Jahren schon mal auf einem ‘Balladen des nationalen Widerstandes’ Sampler vertreten war. Mit Baron, von der Lunikoff Verschwörung, an der Gitarre und dem Schlagzeuger von Überzeugungstäter, hat sie sich zwei erstklassige Musiker mit ins Boot geholt.“ In einem auf „Youtube” veröffentlichen Videoclip der Band sieht man die Sängerin in Kreisen einer Neonazi-Kameradschaft beim Verteilen von Propagandamaterial, auf einer Demonstration und beim Übermalen antifaschistischer Parolen. Das ganze wirkt wie ein Werbevideo mit der Aufforderung an die neonazistische Szene und ihr Umfeld, aktiv zu werden. „Ob Worte oder Hiebe – wir haben stets gute Argumente“, heißt es in dem Song.

via nrw rechtsaußen: K: “Villain051″ und “Wut aus Liebe” auf HoGeSa-Kundgebung

Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben #hogesa #nohogesa

Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben. Die Polizei befürchtet, dass sich die Bilder von der Hooligan-Randale am letzten Sonntag wiederholen: Für den 15. November ist in Berlin eine Demonstration “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” angemeldet. Der Anmelder soll zum Hooligan-Umfeld gehören – und aus NRW kommen. Für eine am 15. November in Berlin geplante Hooligan-Demonstration hat der Veranstalter offiziell rund 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Berliner Polizei teilte dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) auf Anfrage auch mit, dass die Anmelder zunächst nur 1.000 Teilnehmer angegeben hatten. Die Demonstration unter dem Titel “Gegen Salafisten, Islamisierung und Flüchtlingspolitik” soll von 15 bis 21 Uhr am Pariser Platz direkt am Brandenburger Tor stattfinden. Polizei sagt nichts über den Anmelder Bei dem Anmelder handelt es sich nach RBB-Recherchen um einen Mann aus Menden im Sauerland. Er stamme aus dem Umfeld des virtuellen Hooligan-Netzwerkes “Hogesa”. Die Polizei äußerte sich auf Anfrage aber nicht zu der Person des Anmelders. Laut einem Bericht der “Welt” arbeitet der Anmelder in der Sicherheitsbranche und hat „ganz klare“ Verbindungen in die Hooligan-Szene.

via derwesten: Sauerländer soll Hooligan-Demo in Berlin angemeldet haben

ANTISEMITISM? NOT ON MY INTERNET!

The Movement is organising a European Action Day against Fascism and Antisemtism on the 9th November 2014. In November we invite you to report antisemitic hate speech to the Hate Speech Watch. Report any online content (on social meda, websites, news sites, comments etc) that expresses hate speech against jewish people just for their identity, content that spreads fascistic ideas, or content that denies holocaust itself. The Movement is inviting you to express zero tolerance towards antisemitic hate speech and recommends that you speak up against antisemtism immediatelly when and where you read it. Ignorance can be interpreted as silent agreement, so it is very important that we counterargue in the moment it appears so other readers will see that it is not acceptable. If you fight ignorance you actually shiled out the spread of hatred. The Movement will organise different online actions around a selected number of hate speech reports. (…) Over the past years, anti-Semitism and anti-Semitic attacks have been on the rise in the majority of European countries. Calls to ban religious slaughter and ritual circumcision (e.g. Poland, Denmark) threaten the religious practice of both Muslims and Jews, attempts to “whitewash” history and distort the facts of the Holocaust by nationalist groups (e.g. Hungary’s Fidesz party and their “German Occupation Memorial”) are on the rise and there have been deadly terror attacks on Jews in Toulouse (2012) and Brussels (2014). In the United Kingdom during the summer of 2014, the reported anti-Semitic attacks rose by 400%, compared to last year’s data. In France nearly twice as many  anti-Semitic actions or threats were registered up to the end of July, against the same period of last year. Why 9 November?  “Kristallnacht”- The Night of Broken Glass9 November commemorates the “Kristallnacht” aka “The Night of Broken Glass” or the “Novemberpogrome”, which is also considered as symbol of the beginning of the Holocaust. This night in 1938 involved an organized destruction of thousands of Jewish businesses and homes in Munich, as well as the beating and murder of Jewish people.

via nohatespeechmovement: ANTISEMITISM? NOT ON MY INTERNET!

#Lucke verärgert und ahnungslos – #AfD lädt rechte Vordenker ein

Die AfD befindet sich im Aufwärtsschwung. Doch die Debatten über einen zu starken Rechtsdrall reißen nicht ab. Ein umstrittener Kongress rückt die Partei plötzlich sogar in die Nähe der “Hooligans gegen Salafisten”. Eigentlich läuft es blendend für die AfD und Bernd Lucke. Seit Mai sitzt die Partei im Europaparlament, seit einigen Wochen auch in drei Landtagen. Auch die bundesweiten Umfragen dürften dem Parteichef ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Hier liegt die AfD seit Anfang September konstant zwischen 7 und 10 Prozent. Viel besser könnte es eigentlich nicht laufen. Doch nun muss sich Lucke erneut mit einem Thema herum plagen, das ihn so gar nicht begeistern dürfte. Ärger bereitet dem AfD-Chef diesmal der Landesverband in Nordrhein-Westfalen. Das Aufsehen um die Krawall-Demo am Wochenende in Köln hat sich noch nicht gelegt, da muss sich Lucke die Frage gefallen lassen: Wie nah steht seine Partei den gewaltbereiten Hooligans? Zumindest so viel lässt sich sagen: Teile der AfD fühlen sich in der Nähe der neuen Rechten offenbar gar nicht so unwohl. Was ist passiert? Die fünf nordrhein-westfälischen AfD-Bezirksverbände wollen am 22. März in Witten einen Wissenskongress veranstalten. Zu diesem sind auch Jürgen Elsässer und Andreas Popp eingeladen, zwei populäre Verschwörungstheoretiker. Besonders Elsässer, der in Witten über die Frage “Regieren uns die Medien?” sprechen soll, gilt als einer der Vordenker der neuen Rechten. “Er bedient ein Feld zwischen rechtspopulistisch und rechtsextrem”, sagt der Politikwissenschaftler Gero Neugebauer. Im April trat Elsässer bei einer Veranstaltung der Berliner AfD, im Juli bei der “Mahnwache für den Frieden” auf dem Potsdamer Platz auf. Zu Wochenbeginn urteilte der 57-Jährige in seinem Blog, die Demo in Köln sei gut gemeint gewesen, aber schlecht gelaufen. Abschließend schrieb er: “Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich einen von HoGeSa als Redner zur nächsten Demo für Frieden und Souveränität einladen. Sonntag, 9. November, 13 Uhr, vor dem Bundeskanzleramt. Aber vermutlich kommen die Jungs auch ganz von alleine… Aber denkt dran: Keine Gewalt!”

via ntv: Lucke verärgert und ahnungslos – AfD lädt rechte Vordenker ein

Nazi-Liste „Entartete Kunst“ – X = Vernichtung

Akribisch dokumentierten die Nazis die Enteignung „entarteter Kunst“. Die Liste war lange verschwunden. Jetzt macht die taz sie durchsuchbar. Das Abkürzungsverzeichnis steht auf Seite fünf und beginnt mit A = Aquarell, B = Bestand im Magazin des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda. Es endet mit V = Verkauf, X = Vernichtung. 482 Seiten mit akkuraten Schreibmaschinenbuchstaben. Es ist die bürokratische Bilanz eines staatlich angeordneten Verbrechens – etwa 20.000 Kunstwerke konfiszierten die Nazis 1937 und 1938 in der Aktion „Entartete Kunst“ aus deutschen Museen. Diffamiert wurde nahezu alles, was heute als moderne Kunst gilt. Über 600 der Bilder, Grafiken und Skulpturen wurden in einer Schähausstellung gezeigt, die von München aus durch mehrere deutsche Städte zog. Viele der Werke wurden verkauft, die meisten ins Ausland. Andere wurden verbrannt. Ein X für Vernichtung tippten die Verwalter in Goebbels Propagandaministerium anschließend in die Zeile „Stand“ der Liste, mit der sie die Aktion dokumentierten. Das Verzeichnis entstand auf dem Schreibtisch des Kunsthistorikers Dr. Dr. Rolf Hetsch, Referent in der Abteilung Bildende Kunst. Er notierte Künstler, Werktitel, Maltechnik und den Name des Händlers, dem das Bilder zum Verkauf übergeben wurde. Manchmal wurden Buchstaben oder Zahlen mit spitzer Schrift von Hand ergänzt. Dann am Ende jeder Zeile steht der Verkaufspreis: 200 Dollar für einen Kandinsky in Öl, vierzig Schweizer Franken für eine Graphik von Otto Dix. Der Händler beide Male: Dr. Gurlitt.

via taz: Nazi-Liste „Entartete Kunst“ – X = Vernichtung

Auf die Fresse gegen Gewalt

Über zu wenig Aufmerksamkeit kann sich die Gruppe “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) nicht beklagen, seit sich ihre Mitglieder am Sonntag in Köln Straßenschlachten mit der Polizei geliefert haben. Während Politiker über eine “neue Qualität der Gewalt” diskutieren und ein Verbot der nächsten HoGeSa-Demonstration prüfen, werden die Hooligans im Netz parodiert und verspottet. Seit Donnerstagabend gibt es auf Facebook eine zweite Gruppe, die sich HoGeSa abkürzt: Die “Hooligans gegen Satzbau” sind nach eigenem Bekunden eine “Initiative gegen RECHTSchreibung”. In schwarz-weiß-roter Runen-Optik bietet sie “Deutsch-Korrektur”, macht etwa die Original-HoGeSa darauf aufmerksam, dass sich die Diskussion nicht um “Salatfisten” dreht und verbessert deren Kommasetzung wie Orthografie (“zusammenhalten ist ein starkes Verb und wird klein und zusammen geschrieben”). Außerdem bewirbt sie das Buch “Die Endlösung der Dudenfrage”.

via sz: Auf die Fresse gegen Gewalt

Grevesmühlen : Fackelmarsch statt Laternenumzug

Neonazis zogen Sonntagabend mit Kindern durch die Stadt / Aktivisten: Zivilgesellschaft und Behörden haben versagt. Neonazis haben Sonntagabend in Grevesmühlen offenbar einen genehmigten Laternenumzug als Vorwand für einen Fackelmarsch durch die Stadt genutzt. „Von den angekündigten Kindern mit selbst gebastelten Lampions war nicht viel zu sehen. Stattdessen marschierten Neonazis und deren Kinder mit Fackeln ungestört durch Grevesmühlen“, kritisiert die Sprecherin einer Aktivistengruppe, Lisa Krug. Sie spricht von einem Kollektivversagen der Zivilgesellschaft und staatlicher Behörden. „Es war erschreckend zu sehen, wie 120 Leute mit Fackeln und nicht mit Laternen vom Thinghaus aus durch die Stadt ziehen konnten“, so Krug. Beim Umzug vorne mit dabei gewesen seien der NPD-Kreistagsabgeordnete David Böttcher und der mehrfach vorbestrafte Sven Krüger. Letzterer war 2011 vom Landgericht Schwerin wegen Hehlerei und unerlaubten Waffenbesitzes zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Seit Anfang dieses Jahres soll er wieder auf freiem Fuß sein. Kritik übt Lisa Krug an der Polizei. Nicht die Beamten, sondern eigens eingeteilte Ordner hätten den Schutz der Veranstaltung übernommen. „Während der Aufzug in Formation durch den Stadtkern von Grevesmühlen marschierte, kontrollierten einige der eingesetzten Beamten lieber die Funktionsweise der Kaffeemaschine an einer örtlichen Tankstelle oder lasen Zeitung in ihren Einsatzfahrzeugen“, so Lisa Krug. Nach einer Stunde sei „der als Lampionumzug getarnte Fackelmarsch wieder zum Thinghaus zurückgekehrt“. Dort hatte an dem Sonntag unter Schirmherrschaft des NPD-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg ein Tag der offenen Tür stattgefunden.

via svz: Grevesmühlen : Fackelmarsch statt Laternenumzug

Fachhochschule der Polizei in Aschersleben – Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuz-Schmierereien

Nachdem eine Ausstellung zu den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben mit Hakenkreuzen beschmiert wurde, ermittelt nun eine fünfköpfige Gruppe beim Staatsschutz. (…) Unbekannte hatten in der Schule eine Ausstellung zu den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) mit Hakenkreuzen beschmiert. Das Gebäude ist normalerweise nur nach einer Einlasskontrolle zugänglich

via mz web: Fachhochschule der Polizei in Aschersleben – Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuz-Schmierereien

siehe auch: Hakenkreuz-Schmierereien in Aschersleben Der Schock an der Fachhochschule der Polizei sitzt tief. Unbekannte beschmieren eine Wanderausstellung zum Thema „Die Opfer der NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ mit Hakenkreuz. Rektor Frank Knöppler will lückenlose Aufklärung unterstützen. An der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben sitzt der Schock tief. Bisher unbekannte Täter haben eine Wanderausstellung zum Thema „Die Opfer der NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ mit einem Hakenkreuz und einem Schriftzug beschmiert. Die Exposition, die auch im Landtag bereits zu sehen war, stand bis vorgestern im Foyer des Hörsaals – als visuelle Ergänzung von Lehrinhalten zum Rechtsextremismus. Just in dem Moment, als die Sozialwissenschaftlerin und Ausstellungsmacherin Birgit Mair eintraf, um einen Vortrag zum Thema vor Studierenden und Lehrkräften zu halten, sind die Schmierereien – unter anderem ein 40 mal 40 Zentimeter großes Hakenkreuz – aufgefallen.

Streit in Bamberg Rechte Parolen mit Pfefferspray erstickt

Mit Pfefferspray ist in Bamberg eine Auseinandersetzung zwischen Studenten und Rechtsextremisten beendet worden. Die Studenten waren laut Polizei von dem Trio aus der rechten Szene angegriffen worden. Die Polizei ermittelt. Laut Polizei war es zunächst zu einem Wortgefecht zwischen den Studenten und zwei 19 und 23 Jahre alten Rechtsextremisten sowie deren 19-jähriger Begleiterin gekommen. Dabei machte der 23-Jährige den Ermittlern zufolge mit Hitlergruß und rechten Parolen seine Gesinnung deutlich. Der 19-Jährige stellte in der Diskussion außerdem ein tätowiertes Hakenkreuz zur Schau. Daraufhin eskalierte die Situation. Schläger im Klinikum Als einer der beiden Rechtsextremisten versuchte, einen der Studenten ins Gesicht zu schlagen, sprühte eine noch unbekannte Person den Angreifern Pfefferspray in die Augen. Die beiden Männer aus der rechten Szene musste zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum gebracht werden.

via br: Streit in Bamberg Rechte Parolen mit Pfefferspray erstickt

Children’s home worker arrested after making Nazi salute amid scenes of violence in Glasgow in wake of referendum vote

DARRAN Murray – who can be seen in our pictures making a Nazi salute – was caught on video with a bottle of Buckfast, shouting obscenities to TV cameras and singing pro-Union songs. A CARE worker in a children’s home has been arrested after he was seen on video making a Nazi salute amid shameful scenes of violence after the independence referendum. Darran Murray, a senior residential worker, has been reported to the procurator fiscal and is under investigation. The 37-year-old was photographed just behind police barricades as officers attempted to separate hundreds of rival supporters in Glasgow’s George Square the night after the poll. Murray can be seen in our pictures extending his arm in a Nazi salute. He was caught on video with a bottle of Buckfast, shouting obscenities to television cameras and singing pro-union songs. Images of the disorder were beamed across the world on TV and social media. Police set up a special unit to investigate. A police source said: “Darran Murray was one of those we arrested at a later date. “He was identified and traced as a person we wished to speak to in connection with the scenes of violence and disorder in George Square. “We said at the time we would trace those responsible for any criminality. As a result several people have been reported to the fiscal.” The source added: “He was seen, and photographed in national media, engaging in anti-social behaviour during the disturbance.” A social work source said: “Someone wandering around George Square shouting sectarian remarks while swinging a bottle of Buckfast is not someone we would welcome working with and influencing vulnerable young children.

via dailyrecord: Children’s home worker arrested after making Nazi salute amid scenes of violence in Glasgow in wake of referendum vote

Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

A Moscow Jewish writer who attracted international attention three years ago for a column which declared that antisemitism no longer was a problem in the Russian Federation now says that her own experiences show that tragically this ancient “fear and hatred” is returning alongside other national hatreds. Alina Farkash, whose 2011 column sparked so much controversy, now says that despite all the external signs of progress for the Jewish community in Russia, there is an underlying sense of fear that the situation is going in the opposite direction. In her new article, she acknowledges that she can’t point to “something concrete” as being the source of her fears. Rather, she feels this way because of things that in other situations, she might have dismissed as “insignificant” like “some kind of caricature,” blog post, or joke in poor taste on television. But in the current environment in Russia, Farkash says that she feels what her parents and grandparents told her about antisemitism, and “despite all [her] cosmopolitanism and general enervation,” she now understands what they told her and realizes that she faces some of what they had to confront. Farkash recounts an anecdote her grandfather liked to tell as indicative of her feelings. According to his story, an old Armenian who was dying and with tears in his eyes asked his children to take care of the Jews. His children were shocked by what seemed to them to be “a strange request.” But the old Armenian explained why he had made that request: “Once they finish with [the Jews], they will immediately come after us!”

via interpretermag: Antisemitism Re-Emerging in Russia, Moscow Jewish Writer Says

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