a short break – kurze pause

we’ll have a short break and will be back right in tiem for the easter eggs – wir machen eine kurze pause, kommen aber rechtzeitung zu den ostereiern wieder!

Erinnerung an Befreiung des KZ Buchenwald

In der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar haben am Freitag rund 200 Teilnehmer einer Gedenkstunde an die Befreiung des damaligen Konzentrationslagers vor 69 Jahren erinnert. Sie nahmen an einem Rundgang des Gedenkens teil und legten Blumen unter anderem am Krematorium nieder. Unter den Teilnehmern waren ehemalige Häftlinge des NS-Konzentrationslagers. Die aus Ungarn stammende Holocaust-Überlebende Éva Pusztai mahnte, die Geschichte des Holocaust nicht zu verfälschen. Sie kritisierte auch Tendenzen in ihrem Heimatland, den eigenen Anteil an den Holocaust-Verbrechen zu verschweigen. “Doch es gibt eine geschichtliche Wahrheit. Und wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, dass sie nicht unterdrückt und nicht vergessen wird”, sagte sie. Pusztai hat die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald überlebt.

via mdr: Erinnerung an Befreiung des KZ Buchenwald

siehe auch: Gedenken an Selbstbefreiung und Befreiung. Mit Vorträgen, Podiumsgesprächen und Führungen auf dem ehemaligen Lagergelände ist am Wochenende in Thüringen der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar und Mittelbau-Dora nahe Nordhausen gedacht worden. Mehrere hundert Schüler und Studenten, Angehörige und andere Interessierte nutzten das Programmangebot, das die »Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora« und das »Internationale Komitee Mittelbau-Dora und Kommandos« unter der Schirmherrschaft des Thüringer Kultusministeriums organisiert hatten. Auch Holocaust-Überlebende besuchten die ehemaligen Lager. Einen Schwerpunkt bildete dieses Jahr die Rolle Ungarns bei der Ermordung der ungarischen Juden. Das KZ Buchenwald, 1937 auf dem Ettersberg bei Weimar errichtet, gehörte zu denen des faschistischen Lagersystems mit den zahlreichsten Opfern. Zu Tausenden wurden hier Juden, sowjetische Kriegsgefangene und politisch Verfolgte, Sinti und Roma, Homosexuelle, »Arbeitsscheue« und andere erschlagen und erschossen – oder sie starben an Hunger bzw. wegen der brutalen Arbeitsbedingungen im Lager. Vor knapp 70 Jahren, im August 1944, wurde auch Ernst Thälmann, bis zu seiner Verhaftung durch das Naziregime 1933 Vorsitzender der KPD, in Buchenwald ermordet.; Ehemalige Häftlinge erinnern an Widerstand im KZ. Vor 69 Jahren befreiten US-Streitkräfte das Konzentrationslager Buchenwald und seine Außenlager. Zeitzeugen haben am Wochenende in Weimar an die Opfer und tapferen Widerständler erinnert. Sie mahnen: Die Nazi-Ideologie ist noch nicht tot. Überlebende Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald haben am Sonntag bei einer Gedenkveranstaltung in Weimar an die Opfer des Nazi-Terrors und den Widerstand in dem Lager erinnert. Anlässlich des 69. Jahrestags der Befreiung von Buchenwald stellte der Zeitzeuge Bertrand Herz in seiner Rede die Verantwortung der nachfolgenden Generationen heraus. Das Bewusstsein für die Geschichte und das Gedenken dürfe nicht mit dem letzten Zeitzeugen enden, sagte der Präsident des Internationalen Komitees der Buchenwald-Überlebenden. Zusammen mit den anderen Rednern berichtete Herz von der großen Solidarität und der wichtigen Arbeit des geheimen Widerstands im Lager, der ihm und vielen anderen Deportierten damals das Leben gerettet habe. Floréal Barrier, Überlebender und Vorsitzender des Häftlingsbeirats KZ Buchenwald, mahnte an, die Erinnerung an die Gräuel des Nazi-Regimes wachzuhalten. «Die nazistische Ideologie ist noch lange nicht tot. In vielen Ländern wird sie unter dem trügerischen Schleier der politischen Respektabilität getarnt», warnte Barrier laut Redemanuskript. Rund 600 Menschen waren auf den ehemaligen Appellplatz in der heutigen Gedenkstätte gekommen, um den Reden und Erinnerungen der Überlebenden zuzuhören. Im Lager Buchenwald waren zwischen 1937 und 1945 mehr als 250 000 Menschen inhaftiert, 56 000 starben.

Bilder: Jahrestag der Befreiung der KZ´s Buchenwald und Mittelbau-Dora

North London Collegiate School Teacher Tells Jewish Pupil She’ll Send Her To Gas Chambers

The parents of a Jewish student at prestigious school in London have voiced their outrage after their daughter was told by a teacher she would be sent “to one of your gas chambers” for jumping the lunch queue. The anti-semitic comment came at the North London Collegiate School, one of Britain’s leading independent day schools for girls. According to reports, the 17-year-old’s father – who wished to remain anonymous – said the incident happened in January, when his daughter cut in front of the lunch queue at school and entered the dining room. He told the Mail on Sunday: “A teacher was passing by and she rushed up to my daughter and said, ‘Don’t do that or I’ll have to send you to the back of the queue or to one of your gas chambers.’” The female teacher has reportedly apologised to the student, but the school has refused to explain what disciplinary action has been taken.

via huffington post: North London Collegiate School Teacher Tells Jewish Pupil She’ll Send Her To Gas Chambers

Deckname “Corelli”: V-Mann aus der rechtsextremen Szene tot aufgefunden

Der ehemalige V-Mann Thomas R. ist nach Informationen des SPIEGEL tot. Er lieferte dem Verfassungsschutz unter dem Decknamen “Corelli” Informationen aus der rechtsextremen Szene, später sagte er auch zum NSU aus. Ende März fand man die Leiche des 39-Jährigen. Wie das Bundesamt für Verfassungsschutz vergangene Woche dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags mitteilte, wurde Thomas R. Ende März leblos in einer Wohnung in Nordrhein-Westfalen aufgefunden. (…) Unter dem Decknamen “Corelli” hatte der 39-Jährige den Verfassungsschutz jahrelang mit Informationen aus der Neonazi-Szene versorgt. (…) In den Vernehmungen stritt Thomas R. Kontakte zum NSU ab, berichtete aber ausführlich über andere Neonazis, seine Mitgliedschaft in einem Ableger des Ku-Klux-Klans und eine der klantypischen Kreuzverbrennungen bei Schwäbisch Hall. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen lebte Thomas R. – offenbar unter neuer Identität – zuletzt in einer Wohnung bei Schloß Holte-Stukenbrock in der Nähe von Bielefeld, in der auch seine Leiche gefunden wurde.

via spon: Deckname “Corelli”: V-Mann aus der rechtsextremen Szene tot aufgefunden

siehe auch: V-Mann »Corelli« tot aufgefunden. Thomas R. soll auch im Umfeld des NSU aktiv gewesen sein / Laut Medienberichten keine Anhaltspunkte auf »Fremdeinwirkung« / Thomas R. sagte bisher zwei Mal im NSU-Prozess aus (…) Wie das Bundesamt für Verfassungsschutz vergangene Woche dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags mitgeteilt habe, wurde Thomas R. , der unter dem Decknamen »Corelli« auch im Umfeld der neonazistischen Mörderbande Nationalsozialistischer Untergrund im Einsatz gewesen sein soll, Ende März leblos in einer Wohnung in Nordrhein-Westfalen aufgefunden. Wie der »Spiegel« weiter schreibt, gebe es bisher keine Anhaltspunkte für eine »Fremdeinwirkung«; Thomas R. soll laut Sicherheitskreisen an den Folgen einer zuvor nicht erkannten Diabetes-Erkrankung verstorben sein.

bei Hajo Funke gibt es ein Dossier (In Sachen Thomas Richter / V-Mann Corelli – DOSSIER), hier im Blog ebenfalls weitere Infos

France’s Le Pen, in Moscow, blames EU for new ‘Cold War’

Marine Le Pen, leader of France’s far-right National Front, blamed the European Union for declaring a new Cold War on Russia that would hurt all concerned, Russian media reported on Saturday as she paid an official visit to Moscow. Europe-Russia relations are at their lowest ebb in decades after President Vladimir Putin’s annexation of Crimea prompted the EU to impose sanctions on dozens of prominent Russian officials and lawmakers. However Le Pen, along with other Eurosceptic leaders of the far left and nationalist right, believe the original fault lies with Brussels for offering closer ties with Ukraine, a move Russia opposes. “I am surprised a Cold War on Russia has been declared in the European Union,” French National Front leader Le Pen said at a meeting with Sergei Naryshkin, speaker of the Russian parliament’s lower house. “It’s not in line with traditional, friendly relations nor with the economic interests of our country or EU countries and harms future relations,” Russian news agency Interfax quoted her as saying in its Russian-language service. Her comments echo those of Austrian far-right leader Heinz-Christian Strache who has openly sided with Putin, condemning the EU sanctions as a farce. Le Pen’s Dutch political partner Geert Wilders has also said the EU made the first mistake. The way Europe has handled the crisis over Ukraine could become an issue in the European Parliament elections in May. Opinion polls suggest right-wing nationalist parties will perform well. French polls show the National Front emerging as the leading French party in the European elections.

via reuters: France’s Le Pen, in Moscow, blames EU for new ‘Cold War’

Former Army trainee ‘may lose hand’ after explosion at parents’ home

Jordan Smith is said to have not made it through Army training and has anti-Muslim images on his Facebook site
Army mad teenager feared to have lost both hands in ‘bomb blast’ at parents’ home A former award-winning Army trainee and apparent Far Right sympathiser is feared to have lost a hand after an explosive device detonated at his family’s luxury home. Aspiring soldier Jordan Smith, 19, was seriously injured in the blast explosion in the quiet village of Wiston in Pembrokeshire on Thursday. The bomb squad were called to the property and homes were evacuated as the teenager was airlifted to hospital. Neighbours said the youngster joined the Army last year but had not got through his training because he “wasn’t focused properly”.  His Facebook page features slogans such as “no more mosques”, “we hate Muslim extremists” and “no surrender to al-Qaeda” as well as references to the English Defence League.

via telegraph: Former Army trainee ‘may lose hand’ after explosion at parents’ home

Familienfest gegen Fremdenhass

In Worms haben gestern Hunderte friedlich gegen eine Demonstration von NPD-Anhängern protestiert – mit einem großen Familienfest vor dem Kaiserdom. Das kleine Mädchen schleckt genüsslich an einem Schokoladeneis, in der rechten Hand hält es einen Luftballon. Mit der anderen Hand klammert sich die Kleine an ihren Vater. Dass sie an einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Worms teilnimmt, weiß sie nicht. “Dafür ist sie zu klein”, sagt ihr Vater. Der Wormser ist mit seinen beiden Töchtern und der Ehefrau vor das Südportal des Kaiserdoms gekommen, um gegen einen Kundgebung der NPD in der Nibelungenstadt zu demonstrieren. “Wenn wir den Kindern vorleben, dass wir Fremdenfeindlichkeit nicht tolerieren, dann prägt sie das.” (…) In der Innenstadt versammelten sich laut Polizei 25 Neonazis. Sie wurden von 400 Gegendemonstranten empfangen, die gegen die Rechtsextremen lautstark protestierten und ihnen buchstäblich die rote Karte zeigten. Die Polizei hielt die Lager mit einem Großaufgebot auseinander. Es blieb aber friedlich.

via morgenweb: Familienfest gegen Fremdenhass

siehe auch: Hunderte demonstrieren gegen NPD-Kundgebung. Viele hundert Menschen haben am Samstagnachmittag friedlich gegen eine Kundgebung der rechtsextremen Partei NPD zur Europawahl demonstriert. Allein auf dem Marktplatz im Mannheimer Stadtteil Rheinau versammelten sich mehr als 300 Gegendemonstranten. Einige Hundertschaften der Polizei waren vor Ort.Wegen Provokationen wurde  einer der rund 35 NPD-Anhänger in Gewahrsam genommen. Auch Gemeindeeräte waren vor Ort, um gegen die Rechtsextremen zu demonstrieren. Die Kirche am Marktplatz unterstützte die Demonstranten, indem sie die Glocken läutete – und von der NPD-Kundgebung kaum noch etwas zu hören war; NPD-Kundgebungen: Weitestgehend ruhig. Eine Kundgebung der rechtsextremen NPD in Eisenberg (Pfalz) am Samstag Vormittag ist friedlich verlaufen. Wie die Polizei berichtet, nahmen genau 16 Demonstranten an der Veranstaltung im Ortskern teil. Rund 60 Bürger versammelten sich zum Gegentreff. Die Polizei war mit starken Einsatzkräften vor Ort, um die Gruppen auf Distanz zu halten. Während der eineinhalbstündigen Kundgebung läuteten die Kirchenglocken.

Jörg Uckermann festgenommen

Der Angeklagte Jörg Uckermann ist nicht zum Beginn der Verhandlung gegen ihn und drei anderen Pro-Köln-Mitglieder erschienen. Der rechtsextreme Ratspolitiker Jörg Uckermann ist in einem Krankenhaus festgenommen worden. Der Pro-Köln-Vorstand fehlte am Freitagmittag zum Auftakt des Prozesses gegen ihn und wurde von der Polizei gesucht. Die Kölner Polizei hat den rechtsextremen Ratspolitiker Jörg Uckermann am Freitagabend in einem Krankenhaus festgenommen. Uckermann wurde zum Polizeipräsidium gebracht und soll anschließend in das Ossendorfer Gefängnis überführt werden. Weitere Details zur Festnahme gab die Polizei zunächst nicht bekannt. Zuvor hatte das Landgericht gegen Uckermann einen Haftbefehl erlassen. Er war am Freitagnachmittag der Hauptverhandlung vor der 12. Großen Strafkammer unentschuldigt ferngeblieben, in der er sich gemeinsam mit drei Fraktionskollegen wegen bandenmäßigen Betrugs verantworten muss. Gut zwei Stunden lang ließ der Vorsitzende Richter Jörg Michael Bern mit Hilfe der Polizei nach dem Angeklagten suchen. Der blieb jedoch unauffindbar, die streng bewachte Verhandlung wurde auf den 28. April vertagt. Häufige Konflikte mit dem Gesetz Der rechtsextreme Ratspolitiker Jörg Uckermann steht nicht zum ersten Mal vor Gericht. Im Juni 2011 wurde er vom Landgericht Köln wegen der Abgabe einer falschen Eidesstattlichen Versicherung für schuldig befunden. Etwa ein Jahr zuvor hatte ihn das Amtsgericht wegen Körperverletzung verurteilt. Der Politiker soll im Mai 2008 im Bezirksrathaus Ehrenfeld eine politische Gegnerin getreten haben. Im Dezember 2013 wurde Uckermann, der die Vorwürfe in sämtlichen Verfahren stets bestritten hat, wegen Beleidigung des Grünen-Politikers Volker Beck zu einer Geldstrafe verurteilt. Bereits im Februar hatte das Oberlandesgericht ein Urteil gegen Uckermann bestätigt, demzufolge er schon einmal wegen Beleidigung Becks 2500 Euro zahlen musste.

via ksta: Jörg Uckermann festgenommen

siehe auch: Verdacht auf “bandenmäßigen Betrug”: Pro-Köln-Politiker wird mit Haftbefehl gesucht. Vier Mitglieder der rechtsradikalen Fraktion “Pro Köln” im Kölner Stadtrat sollten sich seit Freitag (11.04.2014) vor Gericht verantworten. Ihnen wird bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. Doch einer der Angeklagten erschien nicht und wird nun von der Polizei mit Haftbefehl gesucht. Wegen des unentschuldigten Fehlens des Kölner Ratsherren Jörg Uckermann wurde die Verhandlung unterbrochen. Der Prozess soll nun erst am 28. April starten. Uckermanns Anwalt sagte, sein Mandant sei wahrscheinlich im Krankenhaus. Weil sich das nicht nachprüfen ließ, erließ der Richter einen Haftbefehl. Hintergrund der Anklage sind mutmaßliche Abrechnungsmanipulationen: Wer als ehrenamtliches Mitglied in einem Stadtrat Politik macht, bekommt aus Steuergeldern eine Aufwandsentschädigung.

Anklage gegen NPD-Mitglied

Die Staatsanwaltschaft hat gegen ein 26-jähriges Parteimitglied der NPD Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben. Der Mann soll den Kreisvorsitzenden der NPD Rhein-Neckar bei einem Streit in Weinheim mit einer 30 cm langen Taschenlampe nieder geschlagen und schwer verletzt haben.

via swr: Anklage gegen NPD-Mitglied

Rechtsrock-Event in Neuauflage

Für den 28. Juni ist wieder eine so genannte „Skinhead-Party“ an bisher unbekanntem Ort angekündigt – in den Jahren zuvor hat das braune Spektakel in Nienhagen in Sachsen-Anhalt stattgefunden. Skinhead-Party ist das Schlüsselwort für ein sich erneut ankündigendes Rechtsrock-Großereignis. Ähnlich wie im Vorjahr (bnr.de berichtete) startete Anfang April wieder die international angelegte Werbung für eine geplante dritte Auflage des Musikevents gleichen Namens am 28. Juni. Es wird kein genauer Ort dafür genannt, doch in den beiden Jahren zuvor fand die Veranstaltung jeweils im sachsen-anhaltinischen Nienhagen, dem Ortsteil von Schwanebeck im Vorharz, statt. Im Vorjahr sahen sich 380 Einheimische knapp 1500 rechtsgesinnten Besuchern, die aus ganz Europa anreisten, und mehreren Hundertschaften Polizei gegenüber. Ein weiteres Jahr zurück waren gar 1700 Besucher zu dem Meeting gepilgert, das von Oliver Malina organisiert wurde. Dieser versuchte gar nicht erst zu verschleiern, dass ein Organisationskreis namens „Honour & Pride“ für das Spektakel verantwortlich ist. Die angeheuerten Security-Mitarbeiter trugen jedenfalls alle T-Shirts mit just dem Namenszug, das nicht zufällig an die Bewegung „Blood&Honour“, die in Deutschland 2000 verboten wurde, erinnert. Oliver Malina ist Behörden und Verwaltungen als Rechtsrock-Strippenzieher bekannt. Im vergangenen Jahr gelang es ihm, das Tagesprogramm mit Festival-Charakter verwaltungsrechtlich in zweiter Instanz durchzusetzen. Auf einem Privatgelände neben der Gaststätte „Alte Hopfendarre“ dauerte der braune Spuk, abgesperrt von einem das Areal umgebenden Bretterzaun, dann mehrere Stunden lang an. (…) In diesem Jahr stehen sieben Namen auf der Auftrittsliste: „Pitbullfarm“ (Schweden), „Gesta Bellica“ (Italien), „Kommando Skin“ sowie „Faustrecht“ aus Baden-Württemberg (waren schon 2013 beziehungsweise 2012 in Nienhagen dabei), „Kraft durch Froide“ (Berlin), „Sturmtrupp“ (Bayern) sowie I.C.1., ein britisch-deutsches Bandprojekt des „Razors Edge“-Sängers mit der baden württembergischen Band „Carpe Diem“.

via bnr: Rechtsrock-Event in Neuauflage

Jung, geschäftstüchtig, Neonazi

Durch die erheblichen Veränderungen in der extremen Rechten Anfang der 2000er hat sich auch ein neuer Markt für eine geschäftstüchtige junge Generation von Neonazis etabliert. Mit Daniel Weigl und Patrick Schröder sind gleich zwei Aktivisten aus Bayern dabei, die an einer Modernisierung der Szene gearbeitet haben oder immer noch arbeiten. (…) So entwickelte sich neben Alt-Führungskadern wie Thorsten Heise mit seinem WB-Versand eine junge Generation, die heute durch den professionalisierten Handel die Szene versorgt oder in Grauzonenbereiche vorgestoßen ist. Patrick Schröder –  Simpsons statt 2. Weltkrieg Einer dieser Nachwuchsunternehmer ist der Oberpfälzer Patrick Schröder. Seit fast 10 Jahren ist er mittlerweile Mitglied der NPD und hat sich wohl zu einem ihrer lautesten Nachwuchskader entwickelt. Ob Geschäftsführer der extrem rechten Marke Ansgar Aryan oder Kopf einer eigenen Internet-TV-Sendung: Seine Funktion ist die Einbindung des subkulturellen Spektrums. Dies allerdings ganz ohne plumpe Neonazi-Rhetorik und Skandale. (…) An einer optischen Modernisierung des Rechtsextremismus arbeitet aber nicht nur NPDler Schröder. Mit Daniel Weigl versuchte über mehrere Jahre hinweg auch ein Führungsaktivist des mit der Neonazi-Partei verfeindeten Kameradschaftsdachverbands „Freies Netz Süd“ (FNS), dem äußerlichen Auftreten der Szene ein modernes und zeitgemäßes Image zu verpassen. Nur knapp ein Jahr nach der Entstehung der Kameradschaft „Widerstand Schwandorf“ unter der Leitung von Daniel Weigl etablierte der mehrfach vorbestrafe Neonazi-Aktivist im August 2010 den „Final-Resistance“-Versand unter dem Motto „True NS Streetware“. Von seinem Wohnort im oberpfälzischen Wackersdorf versorgte Weigl die extreme Rechte in- und außerhalb Bayerns lange mit Bekleidung, Devotionalien, RechtsRock-CDs, Propagandamaterialien und ähnlichem mehr. Dabei hob sich der Online-Shop des Schwandorfer Neonazis in vielerlei Hinsicht von klassischen Szene-Läden ab: Durch das moderne Design zahlreicher Produkte sowie der Umdeutung von ursprünglich aus der linken Szene bekannten Motiven im Sinne der neonazistischen Ideologie brach „Final Resistance“ mit zahlreichen Konventionen innerhalb der bayerischen Szene. Anders als beispielsweise der 2003 gegründete „Versand der Bewegung“ des Murnauer NPD-Aktivist Matthias Polt griff Weigl weit verbreitete subkulturelle Motive auf — ohne jedoch bei der Radikalität Abstriche in Kauf nehmen zu müssen.

via störungsmelder: Jung, geschäftstüchtig, Neonazi

Putschisten marschieren

Ukraine: Ultimatum an »Separatisten« in Donezk und Lugansk abgelaufen. Gerüchte über Truppenmobilisierung durch Kiew.  Weitere Angriffe auf Kommunisten In der Ukraine ist am Freitag ein weiteres Büro der Kommunistischen Partei attackiert worden. Nachdem in der Nacht zum Donnerstag das Gebäude des Zentralkomitees der KPU in Kiew verwüstet und in Brand gesteckt worden war (jW berichtete), griffen Aktivisten des »Rechten Sektors« in Riwne den dortigen Sitz der lokalen Parteiorganisation an. Wie das Internetportal Ukrainskaja Prawda meldete, stürmte die Faschistentruppe in der westukrainischen Stadt das Gebäude und »beschlagnahmte« es. Begründet wurde der Überfall mit der angeblichen Unterstützung der »Separatisten« in der Ostukraine durch die Kommunisten. Den anwesenden Funktionären sei bis auf einige Beschimpfungen nichts geschehen, berichtete das dem Maidan nahestehende Portal. In Riwne hatte die Polizei Ende März den Regionalchef des »Rechten Sektors«, Olexander Muzytschko, erschossen. Es kam der dortigen Führung deshalb offenbar darauf an, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Trotz eines am Freitag ausgelaufenen Ultimatums und eines Amnestieangebots aus Kiew verstärkten die Besetzer von Verwaltungsgebäuden in Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine ihre Barrikaden durch Stacheldrahtverhaue und riefen zur Bildung einer »Volksarmee« auf. Dieser sollen sich einer Meldung des russischen Internetportals Lifenews zufolge bislang etwa 1500 Kämpfer angeschlossen haben. Die Kiewer Machthaber drohten mit militärischer Gewalt. Im Internet kursierten Aufnahmen ukrainischer Militärkolonnen, die auf dem Wege in die Region sein sollen. Die fotografierten Fahrzeuge schleppten auch Panzerabwehrkanonen, die auch für den Einsatz im Straßenkampf geeignet sind

via jw: Putschisten marschieren

Verdacht auf “bandenmäßigen Betrug”: Pro-Köln-Politiker wird mit Haftbefehl gesucht

Vier Mitglieder der rechtsradikalen Fraktion “Pro Köln” im Kölner Stadtrat sollten sich seit Freitag (11.04.2014) vor Gericht verantworten. Ihnen wird bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. Doch einer der Angeklagten erschien nicht und wird nun von der Polizei mit Haftbefehl gesucht. Wegen des unentschuldigten Fehlens des Kölner Ratsherren Jörg Uckermann wurde die Verhandlung unterbrochen. Der Prozess soll nun erst am 28. April starten. Uckermanns Anwalt sagte, sein Mandant sei wahrscheinlich im Krankenhaus. Weil sich das nicht nachprüfen ließ, erließ der Richter einen Haftbefehl. Hintergrund der Anklage sind mutmaßliche Abrechnungsmanipulationen: Wer als ehrenamtliches Mitglied in einem Stadtrat Politik macht, bekommt aus Steuergeldern eine Aufwandsentschädigung. Zum Teil wird diese konkret für Sitzungen der Fraktion oder der Arbeitskreise gezahlt. Dafür werden amtliche Anwesenheitslisten geführt, um belegen zu können, wer wann wie lange politisch tätig war. In mehreren Hundert Fällen, so der Vorwurf der Kölner Staatsanwaltschaft, sollen solche Listen bei “Pro Köln” in den Jahren 2008 bis 2012 manipuliert worden sein. Man habe sich abgesprochen, so der Vorwurf, in den Sitzungslisten auch Personen aufzuführen, die gar nicht anwesend waren. (…) Mit der Organisation “Pro Köln” setzt sich seit Jahren auch der NRW-Verfassungsschutz auseinander. Ständig wird darüber gestritten, ob der Verdacht des Rechtsextremismus gegen die Funktionäre aufrechterhalten werden kann. Zeitweise hatte sich die Organisation in öffentlichen Stellungnahmen deshalb zurückhaltender gezeigt. In aktuellen Erklärungen, die auf der Homepage der Formation dokumentiert sind, ist nun aber wieder von drohender “Überfremdung”, “Islamisierung” und “Masseneinwanderung” die Rede – Begriffe, die von Experten stets als Belege für eine fremdenfeindliche Einstellung gewertet werden. “Pro Köln” ist quasi die Keimzelle der landesweiten Organisation “Pro NRW”, die auch zur Europawahl antritt.

via wdr: Verdacht auf “bandenmäßigen Betrug”: Pro-Köln-Politiker wird mit Haftbefehl gesucht

Racism and Xenophobia in March 2014

The following is our monthly review of instances of xenophobia and radical nationalism, along with any government coordination or countermeasures, for the month of March 2014. The review is based on material gathered by Sova Center in the course of our daily monitoring. This month, no fewer than thirteen people fell victim to racist violence in Moscow and the Moscow and Irkutsk regions, one of them being killed. We are also aware that ultra-right activists staged so-called ‘white cars’ – where non-Slavic people on public transit are targeted for attack – on at least three occasions. (This phenomenon is also known in the nationalist community as ‘cleaning.’) As such, since the beginning of the year, no fewer than 29 people have been subjected to racist violence, with seven of them being killed. The violence has taken place in nine regions of Russia: Moscow and the Moscow region; Saint Petersburg; the Vladimir, Irkutsk and Sakhalin regions; the republics of Karelia and Tatarstan; and the Perm Krai. We remind readers that these numbers do not include victims of violence in Russia’s Northern Caucasus. In March, we recorded no fewer than six acts of vandalism that can be characterized as motivated by hatred or neo-Nazi ideology. That makes at least twelve such incidents since the beginning of this year. The ultra-right’s activities grew this month. Every notable Russian nationalist organization, more or less, weighed in on the government crisis in Ukraine and the Russian Federation’s annexation (in Russian, generally referred to as “merger”) of Crimea. The annexation was supported by the majority of Russians, who often refer to Crimea as a “Russian land.” A few ultranationalist groups held actions in support of Ukraine’s Russian-speaking citizens, against the Ukrainian government, and for Russian politics in the region generally. On March 1, the People’s Council held an action that drew between 100-150 people. On March 15, on Moscow’s Novopushkinsky Square, the Union of Orthodox Banner-Bearers (Soyuz pravoslavnykh khorugvenostsev) held an action that drew activists from organizations including Great Russia and the LDPR, the party of Duma Deputy Vladimir Zhirinovsky. On March 9, St. Petersburg’s Mars Field hosted an action featuring activists from the People’s Council, the Great Fatherland (Velikoe Otechestvo) party, Motherland (Rodina), the Russian Imperial Movement, as well as Cossacks.

via sova: Racism and Xenophobia in March 2014

Republikdenkmal am Ring mit Hakenkreuz beklebt

40 mal 40 Zentimeter großes NS-Symbol aufgeklebt – Unbekannte Täter nach Verbotsgesetz angezeigt. Das Denkmal der Republik am Wiener Karl-Renner-Ring ist am Donnerstag geschändet worden: Unbekannte beklebten das Denkmal mit einem weißen Hakenkreuz aus Isolierband. Die Polizei ermittelt nun gegen unbekannt wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung, wie deren Sprecher Thomas Keiblinger auf derStandard.at-Anfrage bestätigte. Das Hakenkreuz in der Größe von 40 mal 40 Zentimetern sei Donnerstagnachmittag einem Passanten aufgefallen, der es der Polizei gemeldet habe. Die Beamten entfernten das NS-Symbol.

via derstandard: Republikdenkmal am Ring mit Hakenkreuz beklebt

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 681 other followers