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smash fascism!

Archive for Mai 14th, 2007

Kampfansage an die Naziszene

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Lokalnachrichten

Bündnis klärt bei Rundgang in Kassel über braune Umtriebe auf / Rechte provozieren aus sicherer Distanz
Rund 200 Menschen haben mit einem “Antifaschistischen Stadtspaziergang” gegen die zunehmenden Aktivitäten nordhessischer Neonazis protestiert. Trotz Provokationen von Rechtsextremen gab es keine Zwischenfälle. (…) Seit dem vergangenen Jahr ist die nordhessische Großstadt einer der zentralen Orte für die NPD-Nachwuchsorganisation “Junge Nationaldemokraten” (JN) in Hessen. Mit dem Vize-Vorsitzenden Mike Sawallich, dem Ordnungsdienstleiter Manuel von Berg und dem “Beauftragten für Neue Medien” Christian Wiegand wohnen gleich drei Mitglieder des JN-Landesvorstands in Kassel.
Es besteht ein enger Kontakt zu den “freien” Neonazi-Kameradschaften in Stadt und Umland; die Vernetzung erfolgt über Internetseiten. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, tauschen die Rechten dabei in “Anti-Antifa”-Foren auch detaillierte Daten über ihre Gegner aus und verbreiten regelrechte Steckbriefe. Einzelne Antifaschisten sahen sich bereits Psychoterror oder sogar körperlichen Attacken ausgesetzt.

Written by dokmz

Mai 14th, 2007 um 8:39 Uhr nachmittags

RLP: Milde Urteile gegen Mitläufer

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NPD-BLOG.INFO » RLP: Milde Urteile gegen Mitläufer
Das Landgericht Koblenz hat 13 Mitglieder der ehemaligen rechtsextremen “Kameradschaft Westerwald” zu Geldstrafen verurteilt und verwarnt. Laut einem Bericht des Tagesspiegels vom 14. Mai 2007 begründete das Gericht die milden Urteile damit, dass die Angeklagten nur Mitläufer “in der zweiten und dritten Reihe” gewesen seien. Dennoch hätten sie erkennen können, dass die Neonazi-Bande mit ihrer Hetze gegen Ausländer und linke Gruppierungen kriminelle Ziele verfolge. Das Strafmaß reicht von einer Verwarnung unter der Auflage von 40 Sozialstunden bis hin zu einer Geldstrafe von 3600 Euro.

siehe dazu auch: RLP: Erneut Prozess gegen Neonazi-Bande. Vor dem Landgericht Koblenz hat am 14. Mai 2007 ein weiterer Prozess gegen 13 Mitglieder der ehemaligen “Kameradschaft Westerwald” begonnen. (…) Bei dem ersten Prozess im Jahr 2005 hatte der Angeklagte Christoph H. erklärt, die NPD habe Mitte des Jahres 2002 die Gründung der Kameradschaft Westerwald angeregt. Die Nationaldemokraten hätten damals junge Leute “jenseits der Skinheadszene” für ihre nationale Sache rekrutieren wollen.
Die Antifa Mainz hatte zur Landtagswahl im Jahr 2006 ein lesenswertes Dossier über die NPD-Strukturen in Rheinland-Pfalz veröffentlicht. Dort heißt es sogar, die Internet-Adresse der “Kameradschaft Westerwald” war auf die NPD zugelassen. Auch bewarb die NPD Aktionen und Veranstaltungen der Neonazi-Bande; Rechtsextremismus aus Langeweile. Das Landgericht Koblenz hat 13 Mitglieder der ehemaligen rechtsextremen «Kameradschaft Westerwald» zu Geldstrafen verurteilt und verwarnt. Die Angeklagten seien nur Mitläufer «in der zweiten und dritten Reihe» gewesen, begründete das Gericht am Montag die vergleichsweise milden Urteile. (…) Vor Gericht räumten alle 13 Angeklagten ein, Mitglieder der Kameradschaft gewesen zu sein. Einige betonten allerdings, sie hätten nur aus Freundschaft zu den Aktiven der Kameradschaft auf der Mitgliederliste gestanden. Andere sagten, sie seien aus «Langweile» oder «Einsamkeit» Mitglied gewesen. Eine politische Motivation habe bei ihnen keine Rolle gespielt, behaupteten die meisten Angeklagten. Ein Angeklagter betonte, er habe zwischenzeitlich seinen Zivildienst in einem Altenheim abgeleistet und der rechten Szene komplett den Rücken gekehrt.

Written by dokmz

Mai 14th, 2007 um 8:37 Uhr nachmittags

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Forschungsprogramm über Rechtsextremismus

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Nachrichten.ch - Forschungsprogramm über Rechtsextremismus.
Forschungsprogramm über Rechtsextremismus

Rechtsextreme können bei Aktionen auf Berichte in den Schweizer Medien zählen; die Medien ihrerseits können mit solchen Berichten ihre Quoten steigern: Dies ist das Resultat einer Studie im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 40.

siehe auch: Neonazis sorgen für gute Quote. Rechtsextreme Gruppen erhalten für selbstinszenierte Aktionen gemäss einer Studie von den Medien starke Beachtung. Die Medien wiederum können dank des Tabubruchs ihre Quoten steigern.

Written by dokmz

Mai 14th, 2007 um 5:05 Uhr nachmittags

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