“Kein Fußbreit den Faschisten in Eisenach und anderswo!”

21.Mai 2007

Nachrichtenmagazin der MLPD – Partei des echten Sozialismus - “Kein Fußbreit den Faschisten in Eisenach und anderswo!”
“Kein Fußbreit den Faschisten in Eisenach und anderswo!” Das war die Losung unter der sich am letzten Samstag an die tausend Menschen in Eisenach versammelten, um gegen den gleichzeitig stattfindenden „Thüringen-Tag der nationalen Jugend“ zu protestieren. Es war die größte antifaschistische Demonstration seit der Wende. Aufgerufen hat ein breites „Bündnis gegen Rechts“. Dieses Bündnis ist entstanden im Kampf gegen die versuchte Vereinnahmung der Montagsdemonstration durch die Eisenacher Neonazi Kameradschaft. Seit 3 Jahren koordiniert es den Widerstand in Eisenach gegen die Neonazis und organisiert jährlich ein antifaschistisches Straßenfest.


CSU-Streit: Bezirksverband ermittelt – Wachter tritt zurück

21.Mai 2007

Top-Themen :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de
CSU-Streit: Bezirksverband ermittelt – Wachter tritt zurück

Der CSU-Bezirksvorstand nimmt die Aufklärung der massiven Rechtsextremismus-Vorwürfe gegen Regensburger Funktionäre der Partei jetzt selbst in die Hand. Wie der Bezirksvorsitzende, Staatssekretär Hans Spitzner, gestern nach einer Sondersitzung des Gremiums zur MZ sagte, werde es ein Anhörungsverfahren geben, spätestens Anfang Juli solle eine Entscheidung fallen. (…) Unterdessen wurde gestern der Rücktritt des Regensburger Chefs der Marianischen Männer-Congregation (MMC), Prälat Heinrich Wachter, bekannt. Der als Hardliner bekannte katholische Geistliche war in den vergangenen Wochen immer wieder in Zusammenhang mit der CSU-Affäre gebracht worden. Wachter hatte nie ein Hehl daraus gemacht, stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Fürst, der selbst MMC-Mitglied ist, zu unterstützen.


Holocaust-Aussagen: Nazi-Jägerin verteidigt Sarkozy

21.Mai 2007

Holocaust-Aussagen: Nazi-Jägerin verteidigt Sarkozy - Aktuelle Nachrichten von Tagesspiegel Online
Nazi-Jägerin verteidigt Sarkozy
In Frankreich hat die Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld den konservativen Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy gegen Kritik an seinen Äußerungen zur deutschen Veranwortung für den Holocaust in Schutz genommen. “Es ist klar, dass Nicolas Sarkozy Recht hat”, sagte sie. “Frankreich hat die Endlösung nicht erfunden und wünschte nicht den Tod seiner jüdischen Bevölkerung.” Klarsfeld erwartet demnach von Sarkozy bei einer Wahl zum Staatsoberhaupt keine Abkehr von der Politik von Amtsinhaber Jacques Chirac, der als erster Präsident Frankreichs eine Mitschuld seines Landes an der Deportation von Juden eingeräumt hatte. (…) “Wenn er zum Präsidenten gewählt worden ist, wird Sarkozy sich sicher mit der feierlichen Erklärung von Präsident Chirac vom 16. Juli 1995 solidarisch erklären”, sagte die in Deutschland geborene Klarsfeld. “Diese Erklärung hat mit denen seiner Vorgänger gebrochen und die anti-jüdischen Handlungen der Vichy-Regierung anerkannt, die im Namen Frankreichs begangen wurden.” Chirac habe dabei aber auch darauf verwiesen, dass “ein anderes Frankreich existierte”, betonte Klarsfeld. So habe er auf den während der deutschen Besatzung aus dem Exil gegen das Vichy-Regime kämpfenden General Charles de Gaulle, den inneren Widerstand der Résistance-Bewegung und die Franzosen verwiesen, die Juden versteckt und in Sicherheit gebracht hätten.


Czech police detain four rightist extremists in Most

21.Mai 2007

Czech police detain four rightist extremists in Most - Prague Daily Monitor
The Czech police detained four rightist radicals during demonstrations of leftist and leftist extremists in Most and Litvinov, both north Bohemia, today, Most police deputy director Jaroslav Kaninsky has told CTK. The demonstrations have already ended, and most of the anarchists as well as a part of neo-Nazis have left Most. (…) Some 400 neo-Nazis arrived in Most today to pay tribute to the memory of their friend Milos Reha who succumbed to stabs he suffered outside the Litvinov railway station eight years ago.

siehe auch: Czech police accuse neo-Nazi who rode into left radicals - press. A neo-Nazi who drove into a group of leftist radicals, injuring two young women, during demonstrations in Most on Saturday has been accused of causing bodily harm and attacking a public officer, the dailies Pravo and Mlada fronta Dnes (MfD) report today. The man faces up to eight years in prison if found guilty. Moreover, he has been convicted of promotion of fascism in the past, Most police spokesman told MfD.


NPD gibt sich volkstümlich - mit Musik von Blood & Honour?

21.Mai 2007

NPD-BLOG.INFO » Bayern: NPD gibt sich volkstümlich - mit Musik von Blood & Honour?
Die NPD-Bayern will am 16. Juni 2006 erneut ihren Bayerntag feiern. Dabei soll es offenbar wieder ein ‘Fest für die ganze Familie’ geben, mit Hüpfburg für die Kleinen, Bierzelt für die Alten und Neonazi-Musik für alle. So soll der vorbestrafte ‘Liedermacher’ Frank Rennicke auftreten. PopScriptum bietet eine ausführliche Analyse über Rennickes Texte. Dazu soll eine bayerische Blaskapelle die Ohren der Besucher erfreuen, ferner wird die schwedische Band ‘Ferox’ angekündigt. ‘Ferox’ kommt laut Angaben von schwedischen Antifaschisten aus Stockholm, die Band besteht demnach aus ‘Blood & Honour’-Mitgliedern. (…) Neonazis aus Deutschland und Skandinavien pflegen seit Jahren enge Verbindungen. Eine zentrale Person dabei ist Stephan Günther, ein deutscher Neonazi, der in Dänemark lebt und in Skandinavien dem Blood-Honour-Netzwerk zugerechnet wird. Er betreibt die Internet-Seite ‘Nordisches Hilfswerk’, das nach Angaben des dänischen Recherche-Projekts redox die Zusammenarbeit zwischen deutschen und skandinavischen Neonazis verbessern soll. Laut Angaben aus Schweden unterhält Günther enge Kontakt zu Torsten Heise, der wiederrum aus dem norddeutschen Neonazi-Umfeld stammt und nun in der NPD für das ‘Referat Freie Kameradschaften’ zuständig ist.


“Hygiene” unter dem Hakenkreuz

21.Mai 2007

“Hygiene” unter dem Hakenkreuz
An der Uni Münster arbeiteten nach 1945 ehemalige Rassenforscher unbehelligt weiter. Mediziner haben während der NS-Zeit eine große Schuld auf sich geladen. Daran erinnerte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt jüngst auf dem 110. Deutschen Ärztetag in Münster. Ausgerechnet in jener Stadt, wo die Erkenntnisse über medizinische Verbrechen noch im Schutze der Dunkelheit von Hochschulmagazinen und Archiven verborgen liegen. Anlass für Schmidts Rede war eine Preisverleihung an Wissenschaftler, die die Rolle der Ärzteschaft im Dritten Reich kritisch analysierten. Über 50 eingesandte Arbeiten hätten gezeigt, dass es bei der Aufdeckung noch Defizite gebe, so Schmidt.
Das scheint besonders für die medizinischen Fakultät der Universität Münster zuzutreffen. Sie galt bisher als eher unbedeutender Standort unter dem Regime der Nationalsozialisten. Rassenkunde und -hygiene hielten zwar auch hier Einzug in den Lehrbetrieb. Doch im Bereich der Forschung standen die Universitäten in Heidelberg, Jena und Freiburg unter dem Hakenkreuz an vorderster Stelle. Dafür soll die Westfälische Wilhelms-Universität nach 1945 eine unrühmliche Rolle gespielt haben: Hier müsse eine Art Netzwerk von NS-Rassenhygienikern bestanden haben, sagt der Medizinhistoriker Professor Hans-Peter Kröner vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin in Münster. Unter anderem hatte der Rassen- und Zwillingsforscher Otmar von Verschuer hier Unterschlupf gefunden. (…) Der Rassen- und Zwillingsforscher Otmar von Verschuer hatte versucht, die Rassentheorie der Nazis wissenschaftlich zu belegen. Er war der Doktorvater des SS-Arztes Josef Mengele, der im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau Häftlinge für seine Experimente missbrauchte. 1946 wurde Verschuer “entnazifiziert” und Anfang der 1950er Jahre an die medizinische Fakultät nach Münster auf den Lehrstuhl für Humangenetik berufen. “Verschuer war nicht der einzige NS-Rassenhygieniker, der nach dem Krieg hier eine Anstellung bekommen hat”, sagt Hans-Peter Kröner.


Nur KZ-Gedenkstätte

21.Mai 2007

taz 21.5.07 Nur KZ-Gedenkstätte
Das Gelände des ehemaligen KZ Hamburg-Neuengamme ist nach dem Abriss der JVA Vierlande seit Samstag ausschließlich eine Gedenkstätte.

siehe auch: Neuengamme ist nur noch KZ-Gedenkstätte. Das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Hamburg-Neuengamme ist nach dem Abriss eines Gefängnisses seit Samstag ausschließlich eine Gedenkstätte.


Ex-Premier Berlusconi erlitt erneut einen Schwächeanfall

21.Mai 2007

derStandard.at: Ex-Premier Berlusconi erlitt erneut einen Schwächeanfall
Nach Untersuchung wieder wohlauf - “Zuviel und alles auf einmal gemacht”
Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat bei einem politischen Auftritt erneut einen Schwächeanfall erlitten. Berlusconi habe sich am Freitag am Ende einer Veranstaltung in der zentralitalienischen Stadt L’Aquila unwohl gefühlt und sei in ein Hotel gebracht worden, meldete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Der 70-jährige Oppositionsführer sei von zwei Ärzten untersucht worden, deren Ergebnisse aber “beruhigend” ausgefallen seien.

siehe dazu: Berlusconi erleidet erneut Schwächeanfall


Szenen aus der Provinz

21.Mai 2007

TP: Szenen aus der Provinz. Wie die NPD fast einen Fußballverein gesponsert hätte
Wer den örtlichen Fußballverein finanziell unterstützt, der demonstriert damit Bürgernähe, Heimatverbundenheit und ist in den Augen der Öffentlichkeit daher meist ein feiner Kerl. Das sagte sich wohl auch die NPD. Genauer gesagt: ihr Kreisverband Krefeld. Da es dem lokalen Klub, dem KFC Uerdingen, nicht besonders gut geht, hatte er kürzlich einen Spendenaufruf gestartet. Davon erfuhr auch die NPD und beschloss sofort zu handeln.

Am 15. Mai gab die Partei auf ihrer Internetseite in falschem Deutsch also bekannt: “NPD sponsort KFC Uerdingen.” (…) Bereits einen Tag nach der Bekanntgabe der NPD reagierte nämlich der KFC Uerdingen auf seiner Homepage mit einer “Distanzierung”. Die so genannte Unterstützung, heißt es, sei weder gewünscht noch willkommen. Zudem distanziere man sich von der Partei und ihren Zielen. Und was geschieht, fragt man sich natürlich neugierig, jetzt mit der bestimmt großzügigen ersten Spende des nicht erwünschten Sponsors NPD? Nun, auch das steht auf der Homepage: “Die bereits geleistete ,Spende’ in Höhe von 11 Euro wurde heute bereits an den Auftraggeber zurücküberwiesen.”

siehe auch: NPD auf Abramovich`s Spuren. Die NPD in Krefeld hat sich am 15. Mai 2007 in einer Mitteilung damit gebrüstet, den stets klammen Traditionsverein KFC Uerdingen finanziell unterstützt zu haben. (…) Die ganze Geschichte hat allerdings gleich zwei der berühmten Haken: Zum Einen will der Verein und das Fan-Projekt diese Hilfe gar nicht - sie stellte dies in einer Mitteilung klar. Außerdem wäre dem Verein auch mit der Spende der NPD nicht wahnsinnig geholfen, denn die Rechtsextremisten hielten sich offenbar an den Fußballer-Spruch ‘11 Freunde müsst ihr sein’ und spendete ganze 11 (in Worten: elf) Euro.


Antifaschistische Kaffeefahrt im Norden

21.Mai 2007

de.indymedia.org | Antifaschistische Kaffeefahrt im Norden
Am 19.05.2007 wurden in den drei Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg jeweils ein Neonaziladen im Rahmen einer antifaschistischen Kaffeefahrt angesteuert, um sie aus der Anonymität zu reißen. Im Rahmen der Kampagne “Move ya! Den Nazis rote Zahlen bescheren!” fand am 19.05.2007 eine antifaschistische Kaffeefahrt durch Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg statt. Die Kampagne hat es sich zum Ziel gesetzt, Neonazistrukturen aus der Anonymität zu reißen und sie als das zu outen, was sie sind: Rassisten, Antisemiten und Faschisten. Seit mehreren Jahren steigt die Anzahl von Neonaziläden und -versänden auch in Norddeutschland stetig an. So bieten Neonaziläden nicht nur Einkaufsmöglichkeiten für den rechten Lifestyle, sondern werden von den extremen Rechten als Treffpunkte zum Informationsaustausch und Kontakteknüpfen genutzt. Mit dem Verkauf und den daraus erzielten Gewinnen von beispielsweise rechter Musik oder Modeartikeln unterstützen diese Läden direkt die Neonaziszene und das dahinterstehende menschenverachtende Weltbild.
Nazigeschäfte, wie “Böhm Streetwear” in Lägerdorf (Schleswig-Holstein), “Streetwear Tostedt” in Todtglüsingen bei Tostedt (Niedersachsen) und “Unbreakable Streetwear” in Hamburg bieten den Nazis Strukturen, von denen sie vor einigen Jahren nur träumen konnten.


Roth demonstriert in Polen

21.Mai 2007

Roth demonstriert in Polen. Grünen-Politikerin auf Parade der Homosexuellen / Auszeichnung
Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Warschau mit einer so genannten “Gleichheitsparade” für die Rechte Homosexueller in Polen demonstriert. Auf dem mehrstündigen Marsch vom Parlament in die Innenstadt kam es vereinzelt zu Zwischenfällen. Rechtsextreme Gegendemonstranten versuchten, die Parade zu blockieren. Die Polizei nahm mehrere Menschen fest. Wie schon in den Vorjahren waren zahlreiche ausländische Politiker unter den Teilnehmern des Marsches, unter ihnen die Bundesvorsitzende der deutschen Grünen, Claudia Roth. Roth sollte am Abend einen Preis für ihr Engagement für Toleranz erhalten.


Jugendliche gegen Rechts

21.Mai 2007

Jugendliche gegen Rechts
Initiative dreht Film gegen Neonazis / Klage über Attacken
Sie sind nirgends registriert, führen keine Mitgliederlisten und haben keinen Geschäftssitz. Doch es gibt sie. Jugendliche, die es sich in den Kopf gesetzt haben, gegen den Rechtsextremismus zu Felde zu ziehen. Wenn sie öffentliche Aktionen veranstalten, sind sie oft nicht als organisierte Gruppe zu erkennen. Das ist gewollt. Bei der Antifaschistischen Bildungsinitiative, kurz Antifa-Bi, in Friedberg im Wetteraukreis hält man sich derzeit bedeckt. “Wir standen anfangs zu oft in der Presse”, sagt Andreas Balser. Einige der Antifa-Bi-Aktiven wurden schon von Neonazis attackiert. Bei anderen stellten sich die Rechten beobachtend vor die Haustür. Oder sie filmten die Jugendlichen bei Informationsständen.
Der harte Kern besteht aus rund 20 Leuten, viele unter 18 Jahren. Gegründet haben sie sich vor zwei Jahren, als Reaktion auf den Zuzug der rechtsextremen Kameradschaft “Freie Nationalisten Rhein Main” in den Butzbacher Ortsteil Hoch Weisel. Damals nannten sie sich noch “Aufmucken gegen Rechts”, doch wollten sie ihr Hauptanliegen, nämlich die Bildungsarbeit zum Thema Rechtsextremismus, auch in ihrem Namen zum Ausdruck bringen.


Italian University Partly Closes to Thwart Speech by Holocaust Denier

21.Mai 2007

The Chronicle: Daily News Blog: Italian University Partly Closes to Thwart Speech by Holocaust Denier
Italy’s University of Teramo shut down part of its campus on Friday to block a lecture by a Holocaust denier who had been invited to speak by a professor, the Associated Press reported. The Holocaust denier, Robert Faurisson, is a former French professor who has been convicted repeatedly of violating laws that prohibit the denial of crimes against humanity. Such laws are on the books in several European countries. He had been invited by Claudio Moffa, a professor of Asian and African history and director of a master’s program in Middle East studies

siehe auch: University bars Holocaust denier. An Italian university has closed one of its campuses to prevent a planned lecture by a controversial French professor and Holocaust denier (…) Moffa and Faurisson had to be escorted out of a cafe off campus where they were having a small news conference on Friday after a group of about 100 people protested in the street, Police in Teramo said. Faurisson says that Nazi gas chambers are a fiction and that most of the Jews who were killed at the Auschwitz concentration camp died of natural causes; Italian university bars Holocaust denier. An Italian university closed one of its campuses for the day Friday to prevent a planned lecture by a retired French professor who denies gas chambers were used in Nazi concentration camps (…) Last year, Faurisson took part in a conference in Iran , which gathered some of the most well-known U.S. and European Holocaust deniers to debate whether the World War II genocide of Jews took place