Archive for Mai 27th, 2007
Fünf Kandidaten ausgeschlossen - Sechs Bewerber um OB-Posten in Mannheim
Wormser Zeitung · Fünf Kandidaten ausgeschlossen - Sechs Bewerber um OB-Posten in Mannheim
Sechs Bewerber um OB-Posten in Mannheim. Für die Wahl zum neuen Mannheimer Oberbürgermeister am 17. Juni stehen sechs Kandidaten bereit. Der Gemeindewahlausschuss der Stadt wies in seiner jüngsten Sitzung fünf weitere Bewerbungen ab. (…) Stefan Wollenschläger auf Platz sechs, selbständiger Handelsvertreter aus Weinheim, ist als ehemaliger Kreisverbandsvorsitzender der NPD Rhein-Neckar in Erscheinung getreten.
Bayreuth: Polizei verhindert Neonazi-Konzert
Bayreuth: Polizei verhindert Neonazi-Konzert | ramasuri.de
Die Bayreuther Polizei hat ein Konzert von Neonazis schon im Vorfeld unterbunden. Unter dem Deckmantel einer Party mieteten die Skinheads eine Halle in Bayreuth
siehe auch: “Geile Feier” im Kellerlokal. Kein Glück hatten Skinheads am Wochenende in Oberfranken: gleich zweimal fielen Rechtsrock-Konzerte ins Wasser. Ungestört konnten sie dann aber in Amberg (Oberpfalz) bis in die frühen Morgenstunden feiern - in einem Lokal, das bereits früher als Ausweichort für eine verhinderte Nazimusik-Veranstaltung aufgefallen war. Für den Samstagabend hatte zunächst die “Patriotische Runde Kronach” unter Leitung von Kai Limmer, zugleich Vorsitzender des NPD-Bezirks Oberfranken, ein Konzert im Landkreis Lichtenfels geplant. Nach Erkenntnissen örtlicher Szenekenner sollten die Bands “Asathor” (Thüringen), “Feldherren” (München), “Nordfront” (Hannover) und “Frontalkraft” (Cottbus) spielen.
Am Mittwoch musste Limmer jedoch absagen: eine “Hetzkampagne der Lokalpresse” und “massive Einschüchterung unserer Wirtsleute durch die Medienmafia” sei schuld daran, dass die Vermieter abgesagt hätten. Das Konzert könne “mangels Ausweichlokalität” nicht stattfinden.
Wenig Glück hatten Rechtsrock-Konsumenten auch im gerade mal 40 Kilometer entfernten Bayreuth, wo für eine “private Feier” eine Halle gemietet wurde. Hier sollten die Bands “externer LinkPropaganda” (Horb, Baden-Württemberg), “Soko 18″ (Franken), “Cherusker” (Zittau, Sachsen), SKD (Gotha, Thüringen) und “Spreegeschwader” (Berlin) spielen, wie es in einem Neonazi-Forum heißt. Offenbar hatten jedoch die Ordnungshüter Wind von der Sache bekommen und informierten den Vermieter über den wahren Hintergrund der Veranstaltung. Der getäuschte Hallen-Eigentümer trat sofort von dem Mietvertrag zurück. Für eine Ersatzveranstaltung erteilte das städtische Ordnungsamt keine Erlaubnis. Die beiden Bands “SKD” und “Soko 18″ erlebten hier bereits das zweite Konzert innerhalb weniger Tage, das durch die Polizei beendet oder verhindert wurde: eine Woche vorher hatte die thüringische Polizei ein ebenfalls als “private Geburtstagsfeier” deklariertes Konzert in Arnstadt-Rudisleben aufgelöst. (…)
Dennoch war der Abend für die Rechtsextremen noch nicht gelaufen. Per Bahn ging es weiter nach Amberg, wo die etwa 200 Neonazis zwar ebenfalls von der Polizei in Empfang genommen wurden, aber nach kurzem Fußmarsch vom Bahnhof unbehelligt im “Pilspub 500″ feiern konnten. Die Kreisstadt in der Oberpfalz hat bis heute einen “guten Ruf” in der rechten Szene: Amberg war Sitz der “Sektion Bayern” des internationalen Neonazi-Skinhead-Netzwerkes “Blood and Honour”, das in Deutschland im September 2000 verboten wurde. In der “Rock-Kellerkneipe” spielten dann auf: “Noise of Hate” ((Amberg), “Sturmpropheten” (Stuttgart), “Feldherren” und “Spreegeschwader”. Vorgetragen wurden unter anderem auch Lieder der als kriminelle Vereinigung verurteilten Berliner Band “Landser”. Laut der Amberger Zeitung verließen die letzten Gäste erst in den frühen Morgenstunden das Lokal, das in dem Blatt als “ein bekannter Treff der Rechten in Amberg” bezeichnet wurde.
“Bild” macht aus Neonazis “Autonome”
“Bild” macht aus Neonazis “Autonome” « BILDblog
manche meinen, lechts und rinks kann man nicht velwechsern - werch ein illtum (Ernst Jandl)
Gestern berichtete “Bild” in ihrer Hamburg-Ausgabe über “erste Festnahmen von G8-Gegnern in Hamburg” und schrieb groß über einem Foto: Die ersten Festnahmen. Hier liegen zwei Autonome am Boden (…) Beim Radiosender NDR-Info hieß es dazu jedenfalls gestern: Tatsächlich aber handelt es sich bei den Festgenommenen (…) um stadtbekannte Neonazis, die nichts mit der autonomen Szene zu tun haben [und] einschlägig auch dem Verfassungsschutz bekannt sind. (…) Gegen die beiden ermittelt der Staatsschutz.
Homosexuelle in Moskau bei Kundgebung festgenommen | Reuters.de
Homosexuelle in Moskau bei Kundgebung festgenommen | Reuters.de
Die russische Polizei hat am Sonntag zahlreiche Homosexuelle bei einer Kundgebung festgenommen. Die Demonstranten wollten dem Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow eine Petition überreichen, in der internationale Politiker eine Genehmigung der geplanten Homosexuellen-Parade forderten. Etwa 20 Menschen wurden nach übereinstimmenden Angaben von Organisatoren und Polizei vorübergehend auf Polizeiwachen gebracht.
Vor dem Amtssitz Luschkows griffen Nationalisten und militante Orthodoxe die Homosexuellen an, schmissen Eier auf sie und riefen “Tod den Schwulen”. (…) Zur Unterstützung der Schwulen und Lesben waren Politiker und Künstler aus dem Ausland eingereist. Neben dem Sänger Richard Fairbrass von der Gruppe “Right Said Fred” war etwa der Grünen-Politiker Volker Beck in Moskau. Er wurde ebenfalls vorübergehend festgenommen.
siehe auch: Grünen-Politiker Beck in Moskau zeitweise festgenommen. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck ist nach Angaben eines Fraktionssprechers am Sonntag in Moskau vorübergehend festgenommen worden. Beck habe zusammen mit Kollegen aus dem europäischen und dem italienischen Parlament versucht, im Bürgermeisteramt eine Petition für Versammlungsfreiheit zu übergeben. Die Behörden hatten zuvor eine Homosexuellen-Parade verboten. Die Grünen-Parteivorsitzende Claudia Roth sprach von einem erneuten Beweis für die systematische Verletzung der Menschen- und Grundrechte. Sie forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, dies zum Thema des bevorstehenden G-8-Gipfels zu machen und deutlich die Einhaltung elementarer Grund- und Menschenrechte in Russland einzufordern; Schläge für Schwule. In Russland ist es lebensgefährlich, homosexuell zu sein. Während einer Kundgebung für die Rechte von Schwulen und Lesben kam es zu Angriffen von Orthodoxen, Neonazis und Polizisten. Einige Demonstranten wurden festgenommen - darunter der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck; Police ‘allowed’ gay bashing. AN Australian-born gay rights activist has alleged Moscow police stood by and watched while he was beaten by neo-Nazis at a march in Moscow. Peter Tatchell, 55, was in the Russian capital for the city’s second Gay Pride march. But he said that before the event even started, the 30 to 40 protesters were set upon by up to 200 people who beat them while hundreds of Moscow police stood by and watched. “Russian orthodox fundamentalists together with right-wing nationalists and neo-Nazis attacked the Gay Pride marchers as we assembled outside City Hall,” Mr Tatchell said yesterday; Tatchell and Right Said Fred star battered by anti-gay thugs in Moscow. Police stood and watched as two British gay rights campaigners were kicked and punched by neo-Nazis at a demonstration in Moscow. Former politician Peter Tatchell and pop singer Richard Fairbrass had travelled to the city to join a protest demanding the right to hold a Gay Pride parade there. Mr Fairbrass, 53, the Right Said Fred singer, was being interviewed on TV during the Moscow march when an anti-gay activist, dressed all in black, surged forward and began raining blows on his head and punched him full in the face. The attack left him with blood dripping from cuts around his eyes and nose. Mr Tatchell, 55, was repeatedly beaten and kicked before being taken away by two riot policemen.
Regionalliga: Krawalle nach St.-Pauli-Aufstieg
ZEIT online - News : Regionalliga: Krawalle nach St.-Pauli-Aufstieg
Nach dem Zweitliga-Aufstieg des FC St. Pauli sind bei Krawallen zwischen Fußballfans, Linksautonomen und der Polizei 20 Menschen festgenommen worden. Fans von St. Pauli und Dynamo Dresden hatten sich mit Bierflaschen und Steinen beworfen. (…) Etwa 600 Fans hatten sich nach Angaben eines Polizeisprechers nach Abpfiff des Fußballspiels an einem U-Bahnhof versammelt, darunter 200 Randalierer aus dem linksextremen Spektrum. Mehrere hundert Polizisten versuchten zunächst, die Fanlager voneinander zu trennen. Die Anhänger von Dynamo Dresden wurden aufgefordert, zu bereitgestellten U-Bahn-Zügen zu gehen. Die Hamburger Fans reizten die Anhänger des früheren DDR-Meisters mit “Nazis raus”-Rufen.
Nazi-Parolen gegrölt - Sieben Festnahmen in Köpenick
Nazi-Parolen gegrölt - Sieben Festnahmen in Köpenick | Newsticker
Sieben Männer sind in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Köpenick wegen Grölens rechtsextremer Sprüche festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, hängten sie außerdem eine Hakenkreuzfahne in das Fenster einer Wohnung in der Grünauer Straße.














