5.Juni 2007
Neumarkt: “Menschenverachtende Parolen”
Besorgt äußerte sich der SPD Kreisverband zu den Berichten der Ortsvereinsvorsitzenden Andrea Heiselbetz, Mühlhausen, und Carolin Braun, Dietfurt, über die “zunehmenden Aktivitäten von Rechtsradikalen und Skinheads im Landkreis”. Auch in Berg und Deining sei “wieder verstärktes Auftreten” zu verzeichnen, heißt es in einer Presse-Mitteilung der SPD.
Der Kreisvorstand war sich einig, dass man darauf reagieren müsse. Es sei “immer wieder erstaunlich”, daß diese Entwicklung von großen Teilen der Bevölkerung “noch nicht genügend ernst genommen” werde. “Wir müssen die Eltern, die Jugendlichen und sogar viele Mandatsträger anderer Parteien mit dem Problem konfrontieren und aufklären, welche menschenverachtenden Parolen von den Kameradschaften, rechtsradikalen Skins und der NPD verbreitet werden”, sagte Kreisvorsitzende Carolin Braun.
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5.Juni 2007
Norwegian Nazi who served in SS found in Marbella - Independent Online Edition > Europe
A Norwegian Nazi who served in the SS and was awarded the Gold Cross by Hitler has been discovered living in Marbella on the Costa del Sol in Spain. Fredrik Jensen, 93, served in a number of SS units during the Second World War, including the SS Panzer-Grenadier der Fuhrer, SS-Panzer-Division -Das Reich, the Panzer-Grenadier Regiment 9 Germania and the Panzer-Division Wiking. He fought on the front line, which earned him the rare accolade of being one of the few foreigners to receive the highest decoration granted by Hitler to SS troops, the Gold Medal. He joined the SS after the Norwegian Nazi party seized power under the puppet-regime of Vidkun Quisling in 1942. After the war, Jensen spent time in an American military hospital and was later jailed for 10 years for fighting for the Nazis. When he was released, he moved to Sweden were he founded an industrial machine company. Jensen was classed as a war criminal according to the archives of Interpol.
siehe auch: Hunt For Nazi War Criminal Finds Another. Spanish police searching for a Nazi concentration camp doctor found instead a Norwegian who fought in the SS and received its highest decoration; Kann norwegischer Nazi Weg zu “Dr. Tod” weisen? Eigentlich hatten sie nach dem KZ-Arzt Aribert Heim gesucht, der in Mauthausen Gefangene mit medizinischen Experimenten quälte. Dabei ging den Fahndern in Spanien ein hochdekorierter SS-Mann ins Netz. Vielleicht kann er Heims Versteck verraten. Der Nazi-Rentner Jensen sei den Fahndern eher zufällig ins Netz gegangen, berichtet die britische Zeitung “The Independent”. Eigentlich suchten sie an der Costa del Sol nach Aribert Heim, dem Lagerarzt des österreichischen Konzentrationslagers Mauthausen. Dr. Tod, wie er auch genannt wird, ist der meistgesuchte Nazi-Kriegsverbrecher nach Hitlers Privatsekretär Martin Bormann. Für seine Menschenversuche soll Heim in Mauthausen mindestens 500 Lagerinsassen, vor allem spanische Republikaner, getötet haben - ähnlich wie der “Todesengel” Josef Mengele in Auschwitz. (…) Der 93-jährige Norweger war nach Informationen des “Independent” während des Zweiten Weltkriegs als einer der wenigen Ausländer von Hitler mit dem Goldenen Kreuz ausgezeichnet worden, der höchsten Auszeichnung im Dritten Reich. Der Führer belohnte damit Jensens Dienste in der SS. Der Norweger war der SS beigetreten, nachdem die norwegischen Nationalsozialisten 1942 an die Macht gekommen waren. Nach dem Krieg war Jensen zunächst in ein amerikanisches Militärhospital gekommen und anschließend wegen seiner Unterstützung für die Nazis zu zehn Jahren Haft verurteilt.
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5.Juni 2007
newsclick.de - Braunschweiger Zeitung, Wolfsburger Nachrichten, Salzgitter-Zeitung - “So etwas wird uns nie wieder passieren”
Rechtsextreme Band tritt im Vereinslokal der Kleingartensparte Ernteglück auf: Vorstand der Sparte reagiert sofort deutlich
Im Rosenweg blühen Rhododendron und Lilien. Die Kleingarten-sparte “Ernteglück” ist das Feierabend-Paradies für 102 Wolfsburger. Jetzt ist die Freude getrübt. Seit am Wochenende unweit des Idylls Musik dröhnte, die man hier noch nicht gehört hat, und Texte zu vernehmen waren, die irgendwie nicht richtig klingen, ist in der Sparte der Wurm drin. (…) Am Samstag haben gut 250 radikale Fußball-Anhänger, so die offizielle Bezeichnung für Hooligans, im Vereinslokal der Sparte “Ernteglück” gefeiert. Aufgetreten ist eine Band, die “eindeutig dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen ist”, bestätigt Polizeichef Hans-Ulrich Podehl den WN.
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5.Juni 2007
Volksstimme.de - NPD-Chef verliert Machtkampf
Andreas Karl ( 44 ) ist nicht mehr Chef der NPD Sachsen-Anhalts. Nach Mitteilung der rechtsextremen Partei gab er am Sonntag sein Amt an Carola Holz ( 50 ) ab. Holz ist nach eigenen Angaben Bürokauffrau und derzeit arbeitslos. Laut Verfassungsschutz ist der Wechsel Endpunkt einer langsamen Demontage Karls. Vize-Chef Jürgen Schmökel sagte : ” Im Dezember waren Nationalisten und Verbindungsleute zur Neonazi-Szene in den Landesvorstand gewählt worden, die bereits da Carola Holz installieren wollten. “
siehe auch: Sachsen-Anhalt: Rücktritt nach NPD-Wahlschlappe. Andreas Karl ist nicht mehr Chef der NPD Sachsen-Anhalts. Nach Mitteilung der rechtsextremen Partei gab er sein Amt an Carola Holz ab. Holz ist nach eigenen Angaben Bürokauffrau und derzeit arbeitslos. Die NPD hatte bei der jüngsten Kommunalwahl enttäuschend abgeschnitten. (…) Mit großem Aufwand hatte die Partei den Wahlkampf inszeniert, 115 Kandidaten aufgestellt, ihre Schulhof-CDs an Jugendliche verteilt, da diese ab 16 Jahren wahlberechtigt sind. Bei einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung von nicht einmal 37 Prozent sind 2,5 Prozent Stimmenanteil aber nicht wirklich ein Durchbruch.
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5.Juni 2007
Abu Ghureib: Geplagte Seele eines Folterers - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Geplagte Seele eines Folterers
Der US-Amerikaner Tony Lagouranis hat als Spezialist in einer Einheit des US-Geheimdienstes an brutalen Verhören in irakischen Gefängnissen mitgewirkt. Nun packt er aus - geplagt von seinem Gewissen. (…) In diesem Lager war Tony Lagouranis stationiert, er hat sich an den menschenverachtenden Aktionen beteiligt. Jetzt hat er seine Erinnerungen in einem Buch verarbeitet: “Fear Up Harsh: An Army Interrogator’s Dark Journey through Iraq” (”Die finstere Reise eines Verhörspezialisten durch den Irak”), das Buch dürfte in den USA die Folterdebatte wieder neu beleben. Der “Washington Post” gestand Lagouranis heute schon: “Ich habe gefoltert.” Gelernt habe er die Zwangstechniken, die er in den Verhören von Terrorverdächtigen anwendete, im Fort Huachuca, Arizona. Insbesondere britische und israelische Verhörmethoden seien von seinen Kameraden bewundert worden. “Die britischen Techniken waren sehr grob”, erinnert sich Lagouranis.
siehe auch: The tortured lives of interrogators (…) In Iraq, when Tony Lagouranis interrogated suspects, fear was his friend, his weapon.
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5.Juni 2007
Held der Zivilisation - Aktuelle Nachrichten von Tagesspiegel Online
Mietek Pemper half Oskar Schindler, 1200 Juden zu retten. Gestern wurden beide geehrt
Mit seinen schmalen Händen umklammert Mietek Pemper das Rednerpult. Seine Stimme – wie der ganze Mann – ist so zart, dass es im Raum ganz still wird. Dann spricht Pemper über den Tag, als er in der Amtsstube des gefürchteten Kommandanten des Konzentrationslagers Krakau-Plaszow ein Geheimprotokoll aus Berlin gelesen hat. Nur noch jene Betriebe sollten künftig ihre jüdischen Arbeitskräfte behalten dürfen, die nachweisen können, dass ihre Produktion „siegentscheidend“ ist. Mietek Pemper ist heute 87 Jahre alt und lebt in Augsburg. 1944 war er Stenograph von KZ-Kommandant Amon Göth. Gestern wurde Pemper in der israelischen Botschaft mit der Carnegie-Medaille für Lebensretter ausgezeichnet. Die Medaille für den1974 verstorbenen Oskar Schindler nahm Shimon Stein entgegen, der israelische Botschafter. Es sind die ersten beiden Medaillen, die die amerikanische Carnegie-Stiftung für Lebensretter in Deutschland seit dem Krieg vergeben hat. Denn die deutsche Abteilung der Stiftung, 1910 ins Leben gerufen, unterstand ab 1934 NS-Reichsmarschall Hermann Göring, wurde nach dem Krieg aufgelöst und erst vergangenes Jahr neu begründet. Mit seiner Stiftung wollte Stahlbaron Andrew Carnegie den „Helden der Front“ die „Helden der Zivilisation“ entgegensetzen. Oskar Schindler und Mietek Pemper seien in diesem Sinne wahre „Helden der Menschlichkeit“, sagte Stiftungspräsident Andreas Huber.
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5.Juni 2007
BusinessNews | Nachrichten: Denkmal für schwule Nazi-Opfer
Der Bund baut ein Denkmal für die in der NS-Zeit verfolgten Homosexuellen. Schätzungen zufolge wurden damals 54.000 Homosexuelle verurteilt, rund 7000 wurden in Konzentrationslagern ermordet.
Über den Entwurf sei zwischen Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), dem Lesben- und Schwulenverband sowie den Künstlern Michael Elmgreen und Ingar Dragset und den Bundestagsfraktionen Einvernehmen erzielt worden.
Das Mahnmal, das an die Verfolgung und Ermordung von Schwulen und Lesben von 1933 bis 1945 erinnern soll, solle noch in diesem Jahr am südlichen Rand des Tiergartens in der Nähe des Reichstags gebaut werden, teilte das Büro des Kulturstaatsministers weiter mit.
siehe auch: Mahnmal-Bauarbeiten beginnen. Männerkuss und Frauenkuss: Das Denkmal für Homosexuelle in Berlin soll der von den Nazis verfolgten Schwulen und Lesben gleichermaßen gedenken. Der Entwurf steht jetzt. Dem Baubeginn liegt nun nichts mehr im Weg. Nach langem Streit wurde nun “völliges Einvernehmen” über die Gestaltung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen erzielt, sagte heute der Staatsminister für Kultur, Bernd Neumann (CDU)
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5.Juni 2007
C-VILLE Charlottesville’s news & arts weekly | Charlottesville VA news music culture dining: More charges for white supremacist
Feds seize another hard drive, allegedly full of kiddie porn
Dressed in the standard black and white prison stripes and girded in shackles, Kevin Alfred Strom strode into the U.S. District courtroom with a beatific smile, and then noticed an elderly couple amid the 10 or 15 people in the audience. “Thanks for coming,” he said to them. “I love you. Tell the kids I’m staying strong.” He then took a seat as U.S. District Judge Norman K. Moon strolled in to consider the arguments before him. Strom—a well-known white supremacist and leader of the National Vanguard—was arrested in January of this year and initially charged with two counts of possession of child porn and witness tampering. In April, the prosecution brought forward more charges, including a count of child solicitation.
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5.Juni 2007
TheStar.com - News - Teen’s Holocaust diary unveiled after friend hid it for 60 years
Emotional journal vividly documents girl’s hopes and fears
The diary of a 14-year-old Jewish girl, dubbed the “Polish Anne Frank,” was unveiled yesterday by Israel’s Holocaust museum more than 60 years after the teenager vividly described the world crumbling around her as she came of age in a Jewish ghetto. “The rope around us is getting tighter and tighter,” Rutka Laskier wrote in 1943, shortly before she was sent to Auschwitz. “I’m turning into an animal waiting to die.” Within a few months Rutka was dead and, it seemed, her diary lost. But last year, a Polish friend who had saved the notebook finally came forth, exposing a riveting historical document.
Rutka’s Notebook is both a daily account of the horrors of the Holocaust in Bedzin, Poland, and a scrapbook detailing the life of a teenager in extraordinary circumstances. The 60-page memoir includes innocent adolescent banter, concerns and first loves – combined with a cold analysis of the fate of European Jewry.
siehe auch: “Polish Anne Frank” diary revealed. Rutka Laskier, 14, wrote of life in the Bedzin, Poland, ghetto shortly before she was sent to Auschwitz, where she died.The diary of a 14-year-old Jewish girl, dubbed the “Polish Anne Frank,” was unveiled Monday by Israel’s Holocaust museum more than 60 years after the teenager vividly described the world crumbling around her as she came of age in a Jewish ghetto; Moving diary of ‘Polish Anne Frank’ unveiled. The diary of a 14-year-old Jewish girl dubbed the “Polish Anne Frank” was unveiled on Monday, chronicling the horrors she witnessed in a Jewish ghetto - at one point watching a Nazi soldier tear a Jewish baby away from his mother and kill him with his bare hands.
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