MOZ.de - Märkische Oderzeitung - Rechtsextreme in Oder-Spree besonders aktiv -
“Es gibt keinen Ort im Landkreis Oder-Spree, in dem die Jugendhilfe nicht mit Rechtsextremismus in Kontakt kommt”, lautet die Einschätzung von Robin Kendon. Er ist Mitarbeiter im Mobilen Beratungsteam “Tolerantes Brandenburg” (MBT) und hat jüngst im Jugendhilfeausschuss des Kreises über den Rechtsextremismus zwischen Berliner Rand und Oder informiert.
Sein Blick richtete sich dabei vor allem auf die NPD, die laut Verfassungsschutz mit Ortsverbänden in Fürstenwalde, Schöneiche (Stützpunkt Woltersdorf), Storkow sowie im benachbarten Strausberg und Frankfurt den aktivsten brandenburgischen Kreisverband bildet. Für Beeskow und Eisenhüttenstadt seien Gründungen angekündigt. Laut Kendon distanziere sich die NPD von Gewalt, aber dort, wo sie agiert, gebe es deutlich mehr Propagandastraftaten. Im Alltagsgeschäft beschränke sich die NPD keinesfalls auf reine Parteiarbeit, viel mehr versuche sie, vor allem in Vereinen, vornehmlich im Sport, aber auch in den Feuerwehren und unter Jugendlichen Fuß zu fassen.













