13.Juni 2007
Rechts, zwo, drei, vier - CDU-Mitglied schwenkt aus - Politik - n-tv.de
Ein Mitglied der CDU in Mecklenburg-Vorpommern ist nach einer Teilnahme an einer NPD-Demonstration aus seiner Partei ausgetreten. Die Führung der Landespartei hatte zunächst ein Ausschlussverfahren gegen den Schweriner Jens-Holger Schneider gefordert. Wie der CDU-Kreisverband aus Schwerin mitteilte, kam Schneider dem Verfahren jedoch zuvor, indem er selbst seinen Parteiaustritt erklärte.
siehe auch: Endstation Rechts deckt auf: Schweriner CDU-Mitglied demonstriert gemeinsam mit der NPD. Am 1. Mai unterstützte offenbar der Christdemokrat Jens-Holger Schneider die rechtsextreme NPD bei ihrer Demonstration in Neubrandenburg. Schneider marschierte gemeinsam mit NPD und mehreren rechtsextremen Kameradschaften auf, während seine Parteikollegen an einer Gegenveranstaltung teilnahmen, zu der ein breites Bündnis aller Demokraten aufgerufen hatte; CDU-Mitglied nahm an NPD-Demonstration teil. Dass NPD-Unterstützer in der CDU nichts zu suchen haben, ist für einen Christdemokraten aus Mecklenburg-Vorpommern Realität geworden. Der Politiker zog die Konsequenz. Ein Mitglied der CDU in Mecklenburg-Vorpommern ist nach einer Teilnahme an einer NPD-Demonstration aus seiner Partei ausgetreten. Die Führung der Landespartei hatte zunächst ein Ausschlussverfahren gegen den Schweriner Jens-Holger Schneider gefordert. Wie der CDU-Kreisverband aus Schwerin am Mittwoch mitteilte, kam Schneider dem Verfahren jedoch zuvor, indem er selbst seinen Parteiaustritt erklärte.
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13.Juni 2007
Neonazi-Überfall beschäftigt Landtag | AD HOC NEWS | AKTIENKURSE & AKTIEN NEWS
Der Neonazi-Überfall von Halberstadt wird am Donnerstag auch den Landtag von Sachsen-Anhalt beschäftigen. Auf Antrag der Linksfraktion wurde das Thema in einer Aktuellen Debatte auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt.
Aktuelle Nachrichten - Magdeburg (ddp). Der Neonazi-Überfall von Halberstadt wird am Donnerstag auch den Landtag von Sachsen-Anhalt beschäftigen. Auf Antrag der Linksfraktion wurde das Thema in einer Aktuellen Debatte auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt. Politiker aller Parteien verurteilten am Mittwoch erneut den brutalen Überfall und forderten Konsequenzen. In Halberstadt fürchtet man unterdessen nach Absagen von Reisegruppen negative Folgen für den Tourismus. Die Polizei fahndet derweil weiter nach sieben Beteiligten an dem Überfall. Rechtsradikale hatten am Wochenende in Halberstadt eine Gruppe von Schauspielern überfallen und fünf von ihnen zum Teil schwer verletzt.
siehe auch: Weitere Details zu den Polizeipannen bekannt. Im Zusammenhang mit dem rechtsextremistischen Überfall auf eine Theatergruppe in Halberstadt sind weitere Details zu den Polizeipannen bekannt geworden. Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck sagte am Dienstag auf ddp-Anfrage, dass der vorbestrafte Hauptverdächtige der Tat unter Bewährung gestanden habe
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13.Juni 2007
Prozess gegen Neonazis nach Angriff auf Linke - Abacho.de - News
Zwei mutmaßliche Neonazis müssen sich seit Mittwoch wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Die 20- und 23-jährigen Bauhelfer sollen im November 2005 am Bahnhof Lichtenberg aus einer Gruppe von rund 15 zum Teil vermummten Personen der rechtsextremen Szene zwei so genannte Linke angegriffen haben. Anlässlich der jährlichen «Silvio-Meier-Demo» hatten die bekennenden Antifaschisten am 10. November 2005 am Bahnhofsvorplatz Flyer und Infomaterial verteilt.
siehe auch: Neonazis wegen Übergriffs auf Antifa-Mitglieder vor Gericht. Zwei mutmaßliche Neonazis müssen sich seit Mittwoch wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Die 20- und 23-jährigen Bauhelfer sollen im November 2005 am Bahnhof Lichtenberg zwei Angehörige der Antifa attackiert haben, die anlässlich des 13. Todestages des von Rechtsextremen erstochen Hausbesetzers Silvo Maier Flyer und Infomaterial verteilten. Der Angriff erfolgte den Angaben zufolge aus einer Gruppe von rund 15 Mitgliedern der rechten Szene heraus, die sich teils vermummt hatten
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13.Juni 2007
Jungle World ··· 24/2007 Antifa ··· Nach dem Sturm
Die Aktionen der rechtsextremen Szene gegen den G8-Gipfel waren ein Flop. Dennoch feiert sie sich selbst
Mit großmäuligen Worten hatte Udo Voigt, der Vorsitzende der NPD, seine Anhänger zur Teilnahme an der Demonstration am 2. Juni in Schwerin aufgerufen: »Die Welt soll wissen, dass der Kampf gegen die Globalisierung ein Kampf der Völker ist. Und dieser Kampf, darauf wartet ganz Europa, muss von Deutschland ausgehen.« Für die Neonaziszene sollte es der politische Höhepunkt des Jahres werden; NPD und Kameradschaften hatten sich unter dem Dach der »Gib8«-Kampagne zusammengerauft und wollten mit mindestens 2 000 Anhängern gegen den G8-Gipfel und für »nationalen Sozialismus« demonstrieren. Aber die Justiz machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. (…) Den Organisatoren der rechtsextremen Demonstration war es unterdessen gelungen, ihre Anhänger in andere Städte umzuleiten, wo sie versuchten, das Verbot in Schwerin durch Spontankundgebungen zu umgehen. In Berlin gelang es der NPD, mit ihren Bussen am Pariser Platz vorzufahren, 140 ihrer Anhänger marschierten unter Führung von Voigt zweimal durchs Brandenburger Tor. 350 Nazis demonstrierten in Lüneburg, bei Auseinandersetzungen mit den Rechtsextremen wurden dort drei Polizisten verletzt; die Polizei nahm 130 »Kameraden« vorübergehend in Gewahrsam. 300 Rechtsextremisten trafen sich außerdem in Wittenberge, 250 in Güstrow und jeweils knapp 100 in mehreren anderen Städten in Nord- und Ostdeutschland.
Gegenüber der Presse klagt die NPD bitter über die Aufmarschverbote in Schwerin und Ludwigslust und das Vorgehen der Polizei gegen die Spontankundgebungen. Generalsekretär Peter Marx sagte in Schwerin: »Die Abdankung des Rechtsstaates nimmt immer groteskere Formen an. Während einige tausend vermummte multikriminelle Linksextremisten Terror und Verwüstung nach Rostock brachten, ging der Staat mit brutaler Härte gegen friedliche NPD-Spontankundgebungen für das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit vor.« Seine Partei sei nicht bereit, sich weiter »kriminalisieren und terrorisieren« zu lassen. Das Argument des Bundesverfassungsgerichts, für eine Entscheidung über das Verbot in Schwerin sei keine Zeit gewesen, beantwortete er mit der Ankündigung, in ähnlichen Fällen demnächst direkt den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof anzurufen. Trotz der Klagen feierte die »Gib8«-Kampagne intern ihr Projekt als großen Erfolg. Eine Nachbereitung zu den Ereignissen des 2. Juni trägt den Titel: »Ein guter Tag für den nationalen Widerstand«.
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13.Juni 2007
Jungle World ··· 24/2007 Provinz ··· Wurzener Wandlungen
Seit die Ausschreitungen in Wurzen bei einem Fußballspiel am »Herrentag« überregional bekannt wurden, sind die Verantwortlichen plötzlich sehr einsichtig
Im sächsischen Wurzen sind derzeit erstaunliche Metamorphosen zu beobachten. Am »Herrentag« hatten dort knapp 30 junge Zuschauer ein Jugendfußballspiel des heimischen ATSV Frisch Auf in eine rechtsextreme Kundgebung verwandelt (Jungle World, 22/07). Beim Wurzener Club bestritt man jedoch lange Zeit vehement, dass antisemitische und rassistische Parolen gerufen und die Schiedsrichter sowie die Gäste aus Chemnitz bedroht wurden. Der Vereinspräsident Heiko Wandel war sich vielmehr sicher, dass die Schiedsrichterin ihren Zusatzbericht frei erfunden habe und die Zuschauer, darunter eine Reihe von Spielern anderer Jugendteams des Vereins, die Jungfußballer nur anfeuern wollten.
Doch diese Version ließ sich nicht halten. »Der Verein übernimmt die Verantwortung für die Geschehnisse und räumt zugleich ein, sowohl am Tag des Vorfalls als auch in der Aufarbeitung der Vorkommnisse nicht angemessen auf die Situation reagiert zu haben«, heißt es inzwischen in einer Erklärung des Clubs. »Insbesondere bedauern wir den in der Öffentlichkeit entstandenen Eindruck, dass der Verein die Geschehnisse verharmlose und die Aufklärung blockiere.« Man entschuldige sich daher bei Fortuna Chemnitz, dem Schiedsrichter-Trio, den zuständigen Fußballverbänden sowie »allen Fußballspielern und Anhängern dieses Sports«.
Vor allem drei Gründe dürften den Ausschlag für diese Kehrtwende gegeben haben: erstens die Ermittlungen der Polizei, die gegen fünf mutmaßliche Rädelsführer Verfahren einleitete, zweitens die Recherchen lokaler wie überregionaler Medien und drittens die Entscheidung eines Sponsors, seine Zuwendungen vorläufig einzufrieren.
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13.Juni 2007
Osteuropas Konsens im Schwulenhass (1) | hpd-online
„Päderasten in den Ofen!”, „Schwule weggesperrt!”, „Tod den Perversen!” - so oder ähnlich denken viele in Russland, Polen, Lettland oder anderen osteuropäischen Ländern, und das nicht nur im stillen Kämmerlein. Als Reaktion auf die derzeit stattfindenden Manifestationen für die Gleichberechtigung sexueller Minderheiten formiert sich in Osteuropa eine Einheitsfront, die je nach Fanatisierungsgrad gegen ihre Feinde skandiert, betet oder zuschlägt. (Teil 1)
Neuer Sündenbock allen Übels. Für lesbische Frauen, schwule Männer, Bi- und Transsexuelle lebt es sich zunehmend ungemütlich in Städten wie Moskau, Warschau oder Riga.
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