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Anklage gegen NPD-Nachrichtenmann Wöll

NPD-BLOG.INFO » Hessen: Anklage gegen NPD-Nachrichtenmann Wöll
Der hessische NPD-Vorsitzende Marcel Wöll muss sich nach einem Bericht des Kreis-Anzeigers aus Nidda wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Gießen habe Anklage gegen den Kreistagsabgeordneten des Landkreises Wetterau erhoben, berichtete die Frankfurter Neue Presse mit Verweis auf den Kreis-Anzeiger vom 16. Juni 2007.
Auschwitz als ‘Gehirnwäsche für Schüler’
Der NPD-Funktionär hatte bei einer Kreistagssitzung im März Auschwitz als ‘Stätte des so genannten nationalsozialistischen Terrors’ bezeichnet. Klassenfahrten zu dem ehemaligen Konzentrationslager hatte Wöll eine ‘Gehirnwäsche für Vorschüler’ genannt und beantragt, Zuschüsse für die Exkursionen zu streichen.

siehe auch: NPD-Chef Marcel Wöll wegen des Verdachts der Volksverhetzung vor Gericht. Der hessische Nazi-Führer Marcel Wöll hatte vor einigen Wochen im Kreistag der Wetterau beantragt, Zuschüsse für Klassenfahrten nach Auschwitz zu streichen. Dabei hatte er von “Stätten des sogenannten nationalsozialistischen Terrors” gesprochen und geäußert, bei solchen Klasssenfahrten werde an den SchülerInnen “Gehirnwäsche” betrieben. Anschließend rechtfertigte er in einem zynischen TV-Interview mit der Hessenschau seine den Holocaust leugnenden Äußerungen als “Privatmeinung“.
Nun muß er sich wegen des Verdachtes, den Holocaust geleugnet zu haben, vor Gericht verantworten (Bericht siehe unten). NPD-Chef Wöll, zugleich zentrale Figur einer kriminellen Schlägertruppe “Freie Nationalisten Rhein-Main” und nach eigenem Bekunden “nationaler Sozialist“, ist Anmelder einer NS-Demonstration für die “Volksgemeinschaft” am 7. Juli in Frankfurt, wogegen es inzwischen eine breite gesellschaftliche Mobilisierung (Aufruf, UnterstützerInnenliste) gibt, in den Frankfurter Behörden aber bis zum heutigen Tag offenbar niemand ernsthaft und mit Folgen Anstoß genommen hat; NPD-Chef muss vor Gericht. Marcel Wöll zog im Kreistag der Wetterau den Holocaust in Zweifel / Prozess am 25. Juni (…) Im Falle einer Verurteilung drohen dem Neonazi bis zu fünf Jahre Gefängnis und der Verlust seines Kreistagsmandats, das er erst im Februar als Nachrücker für einen zurückgetretenen Parteifreund angetreten hatte. Die NPD ist im Kreistag der Wetterau mit drei Abgeordneten vertreten. Wöll fungiert seit gut einem Jahr als Landesvorsitzender der NPD und ist gleichzeitig führend aktiv in der Kameradschaft der „Freien Nationalisten“ im Rhein-Main-Gebiet; Holocaustleugnung als Teil der NPD-Propaganda. Marcel Wölls Holocaustleugnung steht in einer weitverbreiteten Traditon seiner Partei, die zB. in ihrem Organ “Zündstoff” (Heft 4/99, S. 1) behauptete: “Auf die Verauschwitzierung der deutschen Gegenwart (…) folgt nun die Verauschwitzierung der deutschen Zukunft? (…)“;
Marcel Wöll am 25. Juni in Friedberg vor Gericht: Volksverhetzung. Das war ein verdammt schlechtes Wochenende für den hessischen Nazi-Aktivisten und NPD-Vorsitzenden Marcel Wöll: erst scheiterte er in seinem eigenen Wohnort mit dem Versuch einer Mahnwache – nun muß er auch noch am 25. Juni wegen Volksverhetzung vor Gericht

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