Hunderte demonstrieren in Gera gegen NPD-Aufmarsch

30.Juni 2007

TA Thüringen - Hunderte demonstrieren in Gera gegen NPD-Aufmarsch
Mehrere hundert Menschen haben am Samstag in Gera gegen einen NPD-Aufmarsch protestiert. Die Aktion stand unter dem Motto »Gera - bunt, tolerant und weltoffen. Kein Platz für Nazis!«.

siehe auch: «Gera bunt, tolerant und weltoffen - kein Platz für Nazis». Hunderte Menschen haben am Wochenende in Gera friedlich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit demonstriert. An der Aktion «Gera bunt, tolerant und weltoffen - kein Platz für Nazis» nahmen am Samstag nach Veranstalterangaben rund 600 Menschen teil, die Polizei sprach von 500 Teilnehmern. (…) Die Protestaktion richtete sich gegen eine Veranstaltung der rechtsextremistischen NPD Die Partei hatte ebenfalls für Samstag zu einem Treffen auf der Geraer Spielwiese aufgerufen, wo Redner und Bands auftraten. Nach Angaben der Polizei nahmen an der Veranstaltung etwa 650 Menschen aus Thüringen, Brandenburg sowie aus Süddeutschland und Österreich teil.


Neo-Nazis Attack Anti-Fascist Journalist in Moscow as Police Look On

30.Juni 2007

Union of Councils for Soviet Jews: Neo-Nazis Attack Anti-Fascist Journalist in Moscow as Police Look On
A group of neo-Nazis attacked an anti-fascist journalist in Moscow in full view of two policemen sitting in a nearby car, according to a June 27, 2007 report by the Sova Information-Analytical Center. Aleksandr Chyornykh was surrounded by a group of neo-Nazis on June 23 who punched him in his face. The extremists left after noticing the policemen watching them from their car.


Neo-Nazi nancys fret about frying their bare skinheads

30.Juni 2007

Neo-Nazi nancys fret about frying their bare skinheads - Local & Regional - BostonHerald.com
Mother-hennish white supremacists planning a small rally in Boston today are more concerned with avoiding sunburn and filling their bellies with picnic food than “agitating” the public, according to the hatemongers’ Web postings.
One organizer urges the neo-Nazis to cover their skinned heads with a hat “so you don’t burn your scalp,” while another boasts about his mom’s fruit salad.
Nonetheless, cops are planning to keep an eye on the rally, billed as a regional get-together in memory of David Lane, a neo-Nazi terrorist who died in May.


Zum Würgen: Fight Club in Chemnitz am 30.6.

30.Juni 2007

de.indymedia.org | Zum Würgen: Fight Club in Chemnitz am 30.6.
Hooligans, Nazis und Leute aus dem Türstehermilieu kommen, wenn in Chemnitz Fight Club ist. Manchmal kämpft auch ein Polizist mit. Diesmal soll die “Kulturfabrik Schönherr” Ort der Veranstaltung sein.
Am morgigen Samstag, dem 30.6. ist in der Chemnitzer Schönherrfabrik eine Veranstaltung der Fight Club – Serie angekündigt. In der Vergangenheit haben sich diese von der Reichenbacher Shuri Karateschule organisierten Veranstaltungen als Topevent der regionalen Naziszene etabliert.. Die Veranstalter um Schulchef Henryk Kretschmar nehmen diese Bedeutung zumindest billigend in Kauf, ein bekennender Nazi, der Organisator von Nazikonzerten und Demonstrationsgänger Rico Malt ist immer wieder Starkämpfer ihrer Fight Club Veranstaltungen, er wurde auf Flyern als Werbeträger benutzt.


With Full Force Festival, WGT und Nazis?!

30.Juni 2007

de.indymedia.org | With Full Force Festival, WGT und Nazis?!
Der Artikel „WithFullForce Festival als nationales Event“ (http://de.indymedia.org/2007/06/186285.shtml) beschreibt passend, was wir schon während des WGTs 2007 beobachten konnten (http://de.indymedia.org/2007/05/178817.shtml) und sich auch in anderen Musikrichtungen immer mehr offenbart. Nazis unterwandern keine „Subkulturen“ oder Massenmusik-Ereignisse, nein sie sind längst ein fester Teil von ihnen.
Mit Hatcore ( http://www.denktag.de/Rechtsradikale_Musik.1261.0.html), Neofolk (http://de.wikipedia.org/wiki/Neofolk) und Nazi-Oi haben die Rechten sogar schon Alternativen zu Hardcore (http://de.wikipedia.org/wiki/Hardcore_Punk), Wave/EBM und Punk/Oi entwickelt und im Mainstream verankert.
Es gibt oder gab nicht umsonst seid Jahren schon Kampagnen wie „Good Night White Pride“ (http://letsfightwhitepride.de), (http://www.turnitdown.de/27.html) oder den „Grufties gegen Rechts“ (http://www.geister-bremen.de) und andere, die sich mit dem Thema „Rechte Musik“ (http://www.ida-nrw.de/html/Fmusi.htm) auseinandergesetzt haben.


Neonazi-Musik: Internationale der Nationalisten als Ziel

30.Juni 2007

NPD-BLOG.INFO » Neonazi-Musik: Internationale der Nationalisten als Ziel
Im Mai 2007 hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Medien erneut mehrere neonazistische Musikträger indiziert. Unter anderem waren Veröffentlichungen mit Titeln wie Die besten Soldaten III von Ragnarök Records aus Karlsruhe, Kampf dem Weltfeind der Gruppe E.d.R. (Enkel des Reiches) von Barbarossa Records aus Sangerhausen sowie Straight arm salute der Gruppe Achtung Juden von Verboten Record. Die aktuelle Liste dokumentiert die Initiative turn it down, außerdem finden sich dort viele nützliche Informationen über Rechtsrock. (…) Bereits seit geraumer Zeit versuchen deutsche Neonazis ihre Kontakte ins europäische Ausland auszubauen. Besonders intensiv ist die Kooperation mit Nazis aus Skandinavien und den Benelux-Staaten. Aber auch nach Spanien, Portugal, Griechenland sowie Ungarn bestehen enge Kontakte. So reiste eine NPD-Delegation im Februar 2007 nach Budapest, um an einer Kundgebung zum Gedenken an die Waffen-SS teilzunehmen. Bei einem anschließenden Nazi-Konzert zeigten zwei Vorstandsmitglieder des NPD-Landesverbands Bayern einem Fernsehbericht zufolge dann den Hitler-Gruß und riefen zu antisemitischer Gewalt auf: ‘Wir stellen die jüdische Drecksau, zum letzten entscheidenden Schlag! (…) Juden raus!’


HR-Hessenschau: “1.500 ultra-gewalttätige Rechtsaktivisten” - NPD-Nazi-Aufmarsch am 7.7. « Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a.M.

30.Juni 2007

HR-Hessenschau: “1.500 ultra-gewalttätige Rechtsaktivisten” - NPD-Nazi-Aufmarsch am 7.7. « Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a.M.
Der Hessische Rundfunk berichtete in der gestrigen Hessenschau am Freitag über die Vorbereitungen zum geplanten und von der schwarz-grünen Koalition genehmigten NPD-Nazi-Aufmarsch am 7. Juli in Frankfurt, 1.500 ultra-gewalttätige Rechtsaktivisten werden vom Verfassungsschutz erwartet, aber auch 5.000 GegendemonstrantInnen


Sachsen-Affäre: NPD und LKA gegen OK-Ermittler vom 26.Kommissariat?

30.Juni 2007

Radio Utopie :: Neues aus der Weltrepublik - Sachsen-Affäre: NPD und LKA gegen
Der Korruptionsskandal, der sich über die Landesgrenzen hinaus längst zu einer akkuraten Verfassungskrise entwickelt, zieht jetzt immer weitere Kreise. Heute spielten sich die Redaktionen von “tagesschau.de” und “Junge Welt” gegenseitig die Bälle zu.
Zuerst berichtete “tagesschau.de” über weitere vernichtete OK-Akten des Verfassungschutzes während der Amtszeit von Innenminister Alfred Buttolo. Desweiteren äusserte der rechtspolitische Sprecher der Fraktion “Die Linke.PDS” den einigermassen ungeheuerlichen Verdacht, dass der NPD-Abgeordnete Winfried Petzold - ein ehemaliger Restaurantbesitzer und rechtspolitisch offenbar keine grosse Leuchte - zusammen mit Quellen, Informanten oder Zuarbeitern im Landeskriminalamt (LKA) Sachsen versuche, “erneut Ermittler der Leipziger Polizei zu diskreditieren, die in ihren Ermittlungen den kriminellen Netzwerken zu nahe gekommen sind”.


Wieder rechtsextremer Vortrag bei der Burschenschaft Germania

30.Juni 2007

Uebergebuehr: Wieder rechtsextremer Vortrag bei der Burschenschaft Germania
Die Burschenschaft Germania, Mitglied in der Deutschen Burschenschaft lädt Gerard Menuhin, Autor der “National Zeitung”, des DVU-Bundesvorsitzenden Gerhard Frey ein für eine Veranstaltung heute abend 20 Uhr in der ihrem Burschenschaftshaus, die den Titel “Antisemitismus als politische Waffe” trägt.
Der Sohn des weltberühmten jüdischen Geigers Yehudi Menuhin sorgte 2005 für einen Skandal als bekannt wurde, dass er für die “Nationalzeitung” die Kolumne “Menuhin und wie er die Welt sieht” verfasst und als Interviewpartner für das Parteiblatt der NPD “Deutsche Stimme” zur Verfügung stand. (…) Gregor Gallner, Referent des Referats für Antifaschismus und Antirassimus des AStA Marburgs kommentiert dazu: “Uns überrascht die Einladung Menuhins nicht. Schon seit langem ist bekannt dass Burschenschaften Kontakt in die rechtsextreme Szene haben. 2006 veranstaltete die Burschenschaft Germania zusammen mit dem rechtsextremen “Institut für Staatspoltik” ein Tagesseminar. Menuhin ist auch nicht der erste Autor der National-Zeitung auf dem Haus der Germania. 2007 wurde der ehemalige Generalmajor Gerd Schultze-Rhonhof eingeladen, der bereitwillig seine geschichtsrevisionistischen Thesen auch in der National-Zeitung verbreitet.”


Ungarische Journalisten bei Livesendung verprügelt

30.Juni 2007

Österreich / oe24.at - Weltchronik - Ungarische Journalisten bei Livesendung verprügelt
Ungarische Journalisten bei Livesendung verprügelt. Bei einer Live-Radio-Sendung sind ungarsiche Journalisten von rechtsextremen Demonstranten angegriffen worden. Rechtsextreme Demonstranten haben am Donnerstagabend eine Live-Sendung des ungarischen Senders Klubradio gestört und dabei zwei Journalisten verprügelt. Während der Aufnahme im Schanigarten eines Lokals im Zentrum der ostungarischen Stadt Debrecen tauchte eine Gruppe von 20-30 Rechtsextremen auf und beschimpfte die Teilnehmer der Sendung nach Medienberichten lautstark als “dreckige Kommunisten” und “Juden”. Dabei wurden ein Kameramann des Senders Echo TV sowie ein Journalist der linksliberalen Tageszeitung “Nepszabadsag” tätlich angegriffen. (…) Nach Angaben des “Nepszabadsag”-Reporters gegenüber dem Onlinedienst des Ungarischen Journalistenverbandes, emasa.hu, handelte es sich bei den Protestierern um bekannte rechtsextreme Demonstranten, die bereits seit Herbst gegen die linksliberale Regierung von Ferenc Gyurcsany auf der Straße seien.


Russlands Rechtsextreme imitieren andere

30.Juni 2007

NETZEITUNG AUSLAND: Russlands Rechtsextreme imitieren andere
In Russland diskutieren die Medien derzeit über ein Erstarken nationalistisch geprägter Gewalt. Anlass ist eine Massenprügelei im Zentrum Moskaus, berichtet Anna Kurizina.
Rund 50 Menschen waren es auf beiden Seiten: Russen auf der einen, Männer aus der Kaukasus-Region auf der anderen. In Moskau trafen sie vergangenen Freitag aufeinander - und schlugen sich. In den Medien des Landes wird nun über die womöglich eklatante Fremdenfeindlichkeit der Russen diskutiert. Dabei findet die Diskussion weniger im Fernsehen und in den Zeitungen statt, als mehr im Rundfunk und im Internet.
Die Massenprügelei fand zudem ausgerechnet an dem Tag statt, an dem Russland des Zweiten Weltkriegs gedenkt. Teilnehmer der Aktion hatten sich dazu am Vortag in Blogs und Internet-Foren verabredet. Die Polizei nahm Dutzende fest. Niemand sei ernstlich verletzt worden, heißt es. Dennoch: Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow erklärte die Verabredung zu einer Provokation und warf der rechtsextremen Organisation «Bewegung gegen illegale Immigration» vor, mit der Aktion Völkerhass geschürt zu haben. (…) Dem nationalistische Spektrum in Russland gehören nach Einschätzung von Experten mehr als zehn Organisationen an. Als einflussreichste Gruppierungen gelten die «Bewegung gegen illegale Immigration» (russisch DPNI) und die so genannte «National-Bolschewistische Partei» (NBP), die mit dem Schriftsteller Eduard Limonow an der Spitze eines der Mitglieder der regierungsoppositionellen Bewegung «Anderes Russland» ist.
Die nationalistischen und damit oft fremdenfeindlichen Tendenzen in Russland begannen sich ab dem Jahr 1990 deutlich herauszukristallisieren - mit der Gründung der «Russischen Nationalen Einheit» (RNE), einer Organisation mit Tausenden Mitgliedern, die bis heute von vielen Experten als die ernst gemeinteste und am besten strukturierte in der Geschichte des russischen Nationalismus gilt.


»Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe in Mittelfranken«

30.Juni 2007

»Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe in Mittelfranken«
Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe in Mittelfranken
Die mittelfränkische SPD-Landtagsabgeordnete Christa Naaß wirft Innenminister Dr. Günther Beckstein vor, das Treiben von Rechtsextremen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zu verharmlosen. Naaß hatte sich nach dem jüngsten Vorfall vom vergangenen Wochenende, als es bei einer von der rechten Szene veranstalteten Sonnwendfeier in Ühlfeld zu massiven Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. zum Anlass für eine mündliche Landtagsanfrage an Beckstein genommen und den Verfassungsschutzminister nachdrücklich gebeten, dem rechtsextremen Treiben Einhalt zu gebieten.
Becksteins jetzt eingegangene Antwort auf ihre Anfrage nennt die SPD-Abgeordnete bedauerlich und in höchstem Maße unbefriedigen. “Es ist erschreckend, dass sich der bayerische Innenminister, der immer so gerne auf Recht und Ordnung schaut, hinter Begriffen wie Einzeltäter oder Szene zurückzieht und mit keinem Wort darauf eingeht, was die Staatsregierung in dieser Situation zu tun gedenkt.” Naaß: “Die Verharmlosung einer Situation hilft niemandem!”
Nach Becksteins Aussagen wiesen die bisher ermittelten Täter zwar einen rechtsextremistischen Verlauf auf. Da sie aber keiner bestimmten Gruppierung angehörten, seien sie “nur” als Einzeltäter im Spektrum des unorganisierten Rechtsextremismus anzusehen. Beckstein schreibt, dass “der Staatsregierung im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim Strukturen und Aktivitäten rechtsextremistischer Bestrebungen bekannt sind” und er gesteht ein, dass es “Strukturen des parteipolitischen Rechtsextremismus sowie Einzelpersonen mit rechtsextremistischer Gesinnung” gibt. Er kommt dann aber zu der Einschätzung, dass es sich nur um Einzeltäter handle, weil sie keiner bestimmten Gruppierung angehören würden.


Blitz-Aktion gegen Neonazis in Gräfenberg

30.Juni 2007

Blitz-Aktion gegen Neonazis in Gräfenberg
Die NPD/Junge Nationaldemokraten, halten nicht nur an ihrem Vorsatz, die Stadt Gräfenberg einmal pro Monat mit Aufmärschen zu drangsalieren fest, sondern werden auch in der Wahl der Termine immer dreister: Das nächste Mal werden die Rechtsextremisten sogar am Sonntag, 1.7.2007 um 15:30 Uhr in Gräfenberg marschieren. Unter dem Motto “Gräfenberg lässt Rechtsextremisten abblitzen” laden die Stadt Gräfenberg und das Bürgerforum Gräfenberg zu einer Gegenveranstaltung auf dem Marktplatz um 15:30 Uhr ein. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Blitzlichter und Fotoapparate mitzunehmen und sich an der “Abblitz”-Aktion zu beteiligen. Es sollen die Aufmarschteilnehmer der JN vielfach fotografiert und geblitzt werden und damit symbolisch deutlich gemacht werden, dass zivilgesellschaftlich engagierte Bürger die Gegner der Demokratie wachsam beobachten und den Versuchen der NPD sich in Gräfenberg festzusetzen, eine Abfuhr erteilen.


Hitlerjugend reloaded

30.Juni 2007

27.06.2007: Hitlerjugend reloaded (Tageszeitung junge Welt)
Unbehelligt vom Staat rekrutiert die »Heimattreue Deutsche Jugend« neue Anhänger
Jugendliche sind in den letzten Jahren zu einer wichtigen Zielgruppe neofaschistischer Parteien und Organisationen geworden. Dies zeigen nicht nur die Schulhof-CD der NPD, die 2006 mit Tausenden Exemplaren verteilt wurde, und eine Vielzahl rechter »Schülerzeitungen«. Obwohl junge Neonazis mittlerweile augenscheinlich von linken Autonomen abgeguckte Outfits bevorzugen, gibt es in der BRD nach wie vor Verbände, die nach dem Vorbild der Hitlerjugend Jugendlichen Naziideologie eintrichtern. Die wohl bedeutendste Organisation dieser Art ist heute die Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ), die als Nachfolgerin der 1994 verbotenen Wikingjugend anzusehen ist. Ein ARD-Fernsehteam um Andrea Röpke belegte kürzlich für das Politmagazin Panorama, daß etliche Kader der HDJ seinerzeit bereits Aktivisten der Wiking-Jugend waren.
Der Verein führt unter dem Deckmantel sogenannter Brauchtumspflege ferienlagerähnliche Fahrten, Schulungen und paramilitärische Wehrsportübungen durch und findet dabei besonders in Bayern und Hessen regen Zuspruch. Laut einer gemeinamen Erklärung des Antifaschistischen Infobüros Rhein-Main und des in Berlin ansässigen Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) zeichnete die HDJ in den beiden Bundesländern seit 2005 für über 30 Veranstaltungen verantwortlich. Am »Pfingstlager« der HDJ nahmen in diesem Jahr über 250 vorwiegend minderjährige Jugendliche teil.


Wunsiedel Heß-Kundgebung verboten

30.Juni 2007

Wunsiedel Heß-Kundgebung verboten - Bayern - sueddeutsche.de
Heß-Kundgebung verboten
Den 18. August hatten sich sicherlich viele Neonazis im Kalender angestrichen. Zum Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß wollten sie nach Wunsiedel reisen. Jetzt hat das Landratsamt den Aufmarsch verboten. Das Landratsamt Wunsiedel hat einen geplanten Neonazi-Aufmarsch zum Gedenken an den früheren Hitler- Stellvertreter Rudolf Heß verboten. Das Verbot gelte sowohl für die unter dem Motto “Gedenken an Rudolf Heß” angemeldete Versammlung als auch für mögliche Ersatzveranstaltungen, teilte das Landratsamt mit.
Die Kundgebung war den Angaben zufolge von dem Hamburger Neonazi Jürgen Rieger angemeldet worden und sollte am 18. August stattfinden. Die Behörde begründete das Verbot damit, dass die Kundgebung dazu diene, die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft zu verherrlichen. Außerdem werde durch den Aufmarsch der öffentliche Friede gestört.