1.Juli 2007
Linkszeitung - Verbotenes Nazi-Konzert kurzerhand ins Saarland verlegt
Am gestrigen Samstag fand in der Festhalle in Saarbrücken- Schafbrücke ein von der NPD Saar veranstaltetes Konzert mit rund 300 Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland statt. Zuvor war ein am selben Tag in Baden-Württemberg geplantes Neonazikonzert europäischer Rechtsrock-Bands verboten worden. Die Nazi-Rocker umgingen die Verbotsverfügung, indem sie ihren in Ulm geplanten Auftritt kurzerhand nach Saarbrücken verlegten, wo ihnen die NPD eine Bühne bieten konnte. Die Antifa Saar/ Projekt AK machte darauf aufmerksam, dass bei dem Konzert in Saarbrücken Symbole der verbotenen Neonaziorganisation „Blood & Honour“ verwendet worden seien. Die Polizei sei über diesen Umstand informiert gewesen, hätte sich aber geweigert, einzuschreiten. Saar-NPD-Chef Franz lobte denn auch das „angenehme Zusammenarbeiten“ mit der Polizei.
“Blood and Honour” (deutsch: Blut und Ehre) ist ein Netzwerk von neonazistischen Skinheads, das Nazi-Bands koordiniert und die nationalsozialistische Ideologie in die Skinhead-Bewegung trägt. Personen aus dem Blood-and-Honour-Umfeld sind besonders aktiv bei der zumeist konspirativen Organisation von Konzerten und bei der Herstellung und Verbreitung von Tonträgern mit rechtsextremistischen Inhalten. Der Name hat eindeutigen NS-Bezug.
siehe auch: “Carpe diem” in saarländisches Exil geflohen. Das am 30. Juni ursprünglich im Raum Ulm geplante Nazikonzert wurde mit einer NPD-Veranstaltung im Saarland zusammengelegt. Nach der Meldung bei Autonome Antifa Ulm fragte die Südwest Presse am 28. Juni bei den Behörden nach, die sich wieder einmal ahnungslos über Zeit und Ort der Nazi-Veranstaltung gab. Am 29. Juni wurde von den bisher angeblich unwissenden Behörden das Konzert trotzdem verboten; Nazikonzert in Saarbrücken – Schafbrücke. Verbotenes Konzert aus Baden-Württemberg kurzfristig ins Saarland verlegt - Polizei duldet verbotene Symbole (Presseerklärung der Antifa Saar als PDF)
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1.Juli 2007
Landeszeitung Lüneburg - Onlineportal
Schlesier-Vorsitzender relativiert Verantwortung der Nazis
Der Schlesier-Vorsitzende Rudi Pawelka, macht die sowjetische Armee für die Vertreibungen verantwortlich.
Hannover (dpa) - Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat auf dem Deutschlandtreffen der Landsmannschaft Schlesien Entschädigungsklagen gegen Polen scharf kritisiert. Der umstrittene Schlesier-Vorsitzende Rudi Pawelka relativierte in seiner Rede die Verantwortung von Nazi-Deutschland für die Vertreibungen. (…) Der Chef der Landsmannschaft, Rudi Pawelka, ist Aufsichtsratsmitglied der umstrittenen Vertriebenenorganisation «Preußische Treuhand», die den ehemals deutschen Besitz einklagen will. Wulff forderte die Schlesier außerdem auf, sich von Rechtsextremisten abzugrenzen. «Zeigen Sie deutlich, dass Sie mit extremistischem Gedankengut gar nichts zu tun haben.» (…)
Der umstrittene Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Pawelka, relativierte in seiner Rede die Verantwortung von Nazi-Deutschland für die Vertreibungen aus den früheren deutschen Ostgebieten nach dem Zweiten Weltkrieg. Pawelka sagte, immer wieder werde die Wahl Adolf Hitlers durch die Deutschen als Ursache für die Vertreibungen angeführt. «Das klingt, als ob die Rote Armee wegen Hitler geradezu gezwungen war, Gräuel zu begehen.» Für ihn seien die Tötungsaufrufe des sowjetischen Propagandisten Ilja Ehrenburg an die sowjetischen Soldaten «der eigentliche Grund, warum diese Gräuel in diesem Maße vorgekommen sind.»
siehe auch: Schlesier kritisieren polnische Regierung scharf. Das Treffen der Landsmannschaft Schlesien in Hannover ist mit scharfer Kritik am Umgang Polens mit der deutschen Minderheit eröffnet worden.
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1.Juli 2007
Reims : Un jeune homme jeté à l’eau après avoir été torturé - France
4 hommes dont 2 mineurs ont été mis en examen et écroués vendredi pour “assassinat avec actes de tortures et de barbaries” d’un homme de 21 ans à Reims. Ils “disent s’en être pris à ce jeune homme parce qu’il avait le teint basané et qui leur semblait un peu effiminé”, selon la procureure qui n’a toutefois pas retenu les qualificatifs de crime raciste et homophobe. (…)
Les mis en examen “disent s’en être pris à ce jeune homme parce qu’il avait le teint basané et qui leur semblait un peu effiminé”, a précisé à la presse la procureure de la République de Reims, rappelant qu’ils encouraient la perpétuité. Les assassins présumés ont reconnu les faits et “les assument totalement”, selon la procureure. Mais les qualificatifs de crime raciste et homophobe n’ont “pas été retenus car ce n’est pas suffisamment avéré”, a-t-elle ajouté. “La notion d’homophobie est latente”, a toutefois estimé Jean Lefebvre, le président d’une association locale de lutte contre l’homophobie, Ex Aequo, qui se portera partie civile si cette notion apparaît. “Après ils sont revenus tranquillement” Ils ont torturé dans l’après-midi leur “souffre douleur”, le baillonant, lui serrant le cou avec une ceinture, et lui donnant des coups de rangers, a-t-elle expliqué. “Pendant la séance des coups, où il (ndlr: la victime) est attaché sur une chaise, ils passent de la musique et des chants nazis”, a-t-elle ajouté, en écartant cependant la piste d’un réseau néo-nazi structuré. Après cette séance de coups, qui s’est déroulée au domicile de la jeune femme mis en examen alors absente, les jeunes gens sont descendus en centre-ville où une foule dense célébrait l’arrivée du TGV Est. Ils auraient emmené leur victime au parc de la Comédie, pour lui faire subir à nouveau des violences. Puis deux d’entre-eux l’ont “jeté dans la Vesle pendant que les autres restaient là à ne rien faire. Après ils sont revenus tranquillement”, raconte la procureure.
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1.Juli 2007
SR.com: Eight skinheads and ‘14 Words’
A demonstration outside the Spokane County Courthouse, involving eight neo-Nazi skinheads, was part of a so-called “worldwide remembrance day” for the late David Eden Lane. The first white supremacist demonstration in Spokane in five years occurred Saturday outside the Spokane County Courthouse, just a block away from the ethnically diverse Hoopfest games.
The demonstration, involving at least eight neo-Nazi skinheads, was part of a so-called “worldwide remembrance day” for the late David Eden Lane and was coincidental, apparently, with Hoopfest. (…) The demonstrators included Gerald O’Brien, of Coeur d’Alene, who was active in the Aryan Nations before the 2004 death of Aryan founder Richard G. Butler. “We haven’t gone anywhere,” he said when asked about the presence of the Aryan Nations in the region. Lane, convicted of involvement in the 1984 machine gun assassination of Jewish radio talk show host Alan Berg in Denver, died in a federal prison in Terre Haute, Ind., on May 28.
He is remembered in white supremacy circles for coining the term “14 Words” for his phrase, “We must secure the existence of our people and a future for white children.” Lane promoted that ideology from his federal prison cell while married to Katja Lane, who lived near St. Maries, Idaho, while publishing his material.
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1.Juli 2007
Schlesier kritisieren polnische Regierung scharf - Nachrichten | SWR.de
Das Treffen der Landsmannschaft Schlesien in Hannover ist mit scharfer Kritik am Umgang Polens mit der deutschen Minderheit eröffnet worden. (…) Schünemann hatte zuvor angekündigt, Polizei und Verfassungsschutz würden das Treffen beobachten. Heute will Ministerpräsident Christian Wulff ein Grußwort zu den Schlesiern sprechen. Bedingung für eine Rede des stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden ist laut Staatskanzlei, dass die Veranstalter mögliche rechtsextreme Aktivitäten bei dem Treffen unterbinden.
siehe auch: Heftige Kritik an polnischer Regierung. Bei ihrem Jahrestreffen hat die umstrittene Landsmannschaft Schlesien den Umgang Polens mit der deutschen Minderheit scharf kritisiert. Auch gegen die Bundesregierung polterte der Landsmannschafts-Vorsitzende Pawelka: Berlin komme der Obhutspflicht für die Vertriebenen nicht nach. (…) Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, wird das Schlesiertreffen nicht besuchen. Sie distanziert sich von den gegen Polen gerichteten Entschädigungsklagen der “Preußischen Treuhand”.
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1.Juli 2007
LINKEZEITUNG.DE - Nazis prügeln Zugreisende. Polizei verhöhnt die Opfer.
Neonazis griffen in Zug nach Rostock mit äußerster Brutalität anreisende Gegendemonstranten an und nahmen später unbehelligt an rechter Demo teil. Mehrere Schwerverletzte und Dutzende Verletzte sind die Folge eines Überfalls von Neonazis am heutigen Sonnabend vor einer NPD-Demonstration in Rostock. Mit äußerster Brutalität gingen die Rechten gegen ihre Opfer vor und prügelten auf Erwachsene wie Kinder ein.
Der Angriff ereignete sich in dem Dorf Pölchow, wenige Kilometer vor Rostock. Etwa 70 Menschen wollten an den Gegenveranstaltungen zu einem NPD Aufmarsch teilnehmen und stiegen in Schwaan in den Zug in die Hansestadt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 100 Neonazis in der Bahn. Zeugen machten unter ihnen auch die NPD-Landtagsabgeordneten Udo Pastörs, Stefan Köster und Tino Müller aus.
Am Haltepunkt Pölchow starteten die Neonazis ihren offensichtlich gut vorbereiten Angriff. Sie sperrten Fluchtwege ab und drangen von mehreren Seiten in den Zug ein. Ein Rechter mit Militärmütze und Lederhandschuhen, der bereits mehrmals vor dem Neonazi-Laden in Rostock gesehen wurde, brüllte: “Jetzt seid ihr dran”. Daraufhin zerschlugen die Neonazis mehrere Scheiben, zogen mit äußerster Brutalität ihre Opfer einzeln aus dem Zug, traten und prügelten mit Zaunlatten auf sie ein.
siehe auch: Rechter Gewaltexzess vor NPD-Demonstration in Rostock. Neonazis griffen in Zug nach Rostock mit äußerster Brutalität anreisende Gegendemonstranten an und nahmen später unbehelligt an rechter Demo teil; Wüste Prügelei im Zug. Bei einer Schlägerei zwischen Rechtsextremisten und Mitgliedern der linken Szene sind am Samstagabend nahe Rostock sieben Menschen verletzt worden; Verletzte bei Nazi-Übergriffen vor NPD-Aufmarsch. In Mecklenburg-Vorpommern hat es vor einem NPD-Aufmarsch am 30. Juni 2007 für ein privates Nazi-Geschäft offenbar mehrere Schwerverletzte gegeben. Laut einem Bericht der Opferberatungsstelle Lobbi e.V. griffen NPD-Anhänger im Zug nach Rostock anreisende Gegendemonstranten an und nahmen später unbehelligt an der NPD-Demo teil.
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1.Juli 2007
TERZ 07/08.07 : RockNord goes Rock-O-Rama
“Rechtskräftig erworben”. RockNord goes Rock-O-Rama
Sie gilt als das professionellste und mit angeblich 15.000 Exemplaren als auflagenstärkstes Magazin auf dem deutschen RechtsRock-Markt: die zuletzt in Hilden bei Düsseldorf und heute im niederrheinischen Rees erscheinende Hochglanz-Postille “RockNord”. In der organisierten Neonazi-Szene werden die Zeitschrift und das sie umgebende Unternehmensgeflecht aufgrund ihrer kommerziellen Ausrichtung mit Argwohn, teilweise mit offener Ablehnung betrachtet. Die aktuelle Entwicklung wird diese Vorbehalte weiter verstärken: Seit Ende 2006 erscheint die “RockNord” unter neuer Herausgeberschaft im Hause “Rock-O-Rama” (ROR). (…) Der Inhalt des aktuell 40-seitigen Heftes (Einzelpreis 8 Euro!) besteht nicht unwesentlich aus Werbung für Produkte aus dem hauseigenen Vertrieb (aber auch Werbeanzeigen des NPD-Verlages “Deutsche Stimme”), darüber hinaus großteils aus CD-Besprechungen, Bandinterviews, Kurzberichten und häufig nachgedruckten Artikeln. In den letzten Jahren öffnete sich das Blatt zunehmend auch dem Neofolk und Black Metal. Herausgeber war lange Zeit Lemmers Firma “Creative Zeiten”, ab 2000 dann die “Verlagsgemeinschaft Rheinland Multimedia GmbH” (VGR, Mitbegründer und zeitweise Miteigentümer war Lemmers Großvater), ab der Ausgabe 128/129 im Herbst 2006 ein “Freies Autorenkollektiv Rheinland” und seit der vorletzten Ausgabe 130/131 die Firma “Grenzenlose Ltd.” mit Adresse im Nachtigallenweg im niederrheinischen Rees. Sitz von Rock-O-Rama/Unlimit Ltd. ist jedoch Cardiff in Wales. Die presserechtliche Verantwortung der RockNord wechselte vom einstigen Lemmer-Zögling Ferenc Szeplaki auf Lemmers politischen Ziehvater Kurt Winter, ehemaliger Vorsitzender der Düsseldorfer REP-Abspaltung “Freie Wählergemeinschaft” (FWG) und liegt aktuell bei Willi Benz, der auch Anmelder der Homepages “rock-nord” und “rockorama” ist und als Kontaktadresse seine Privatwohnung in Rees-Haldern angibt.
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