Rechtsextremismus: NPD-Vorstandsmitglied wegen Volksverhetzung verurteilt - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Die NPD will mit Extremisten angeblich nichts zu tun haben - doch nun ist erneut ein Spitzenfunktionär deswegen verurteilt worden. Vorstandsmitglied Heise wurde der Volksverhetzung schuldig gesprochen. Sechs Monate Haft auf Bewährung: So lautet das Urteil des Landgerichts Mühlhausen gegen das NPD-Vorstandsmitglied Thorsten Heise. Das Gericht sah es in seinem Urteil von gestern Abend als erwiesen an, dass der 37-Jährige in Thailand 5000 CDs mit volksverhetzendem Inhalt produzieren ließ, um sie anschließend in Deutschland zu vertreiben. In erster Instanz war Heise vom Amtsgericht Heiligenstadt noch freigesprochen worden. Der NPD-Funktionär hatte behauptet, die Tonträger seien nicht für den deutschen Markt bestimmt gewesen. Heise sitzt im Bundes- und im Thüringer Landesvorstand der rechtsextremen Partei. (…) Das Bundeskriminalamt hatte die Silberscheiben mit Zielort Schweden im März 2003 bei ener Zwischenlandung auf dem Frankfurter Flughafen beschlagnahmt.
Als Bewährungsauflage muss Heise 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
siehe auch: NPD-Vorstand wegen Hetze verurteilt. Das Landgericht Mühlhausen hat NPD-Vorstandsmitglied Thorsten Heise wegen Volksverhetzung in zweiter Instanz verurteilt. Der 38-Jährige hat sechs Monate auf Bewährung bekommen. Außerdem muss er 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.













