NPD-Kundgebung ohne größere Zwischenfälle beendet
NPD-Kundgebung ohne größere Zwischenfälle beendet Fünfte – Yahoo! Nachrichten Deutschland
Eine Demonstration der rechtsextremistischen NPD ist am Samstagabend in Frankfurt am Main ohne größere Zwischenfälle zu Ende gegangen. Zuvor hatten mehrere tausend Menschen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit demonstriert. Vor rund 1.500 Zuhörern sagte Oberbürgermeisterin Petra Roth auf dem Römerberg, die Würde des Menschen sei ein unantastbares Grundrecht, für das die Menschen mit demokratischen Mitteln eintreten sollten: «Wir sagen Nein zu Hass, Gewalt und Fanatismus!»
Die NPD-Demonstration hatte mit rund 500 Teilnehmern am Nachmittag mit mehr als zweistündiger Verspätung begonnen und war von weiteren 1.500 Gegendemonstranten begleitet worden. (…) Mit S-Bahn-Blockaden hatten linke Gegendemonstranten die Anreise der NPD-Anhänger zunächst verzögert, mehr als 200 Linke wurden laut Polizei unter anderem bei Räumungen der Blockaden vorübergehend festgenommen. Am eigentlichen Startort der Demonstration war zum geplanten Startzeitpunkt (13.00 Uhr) kein Anhänger der rechtsextremistischen Partei angekommen, wie ein Polizeisprecher berichtete.
siehe auch: Gegendemonstranten blockieren Marsch der Rechtsextremisten. Die Rechtsextremen kommen nicht durch – weil Linksradikale sie aufhalten: Mit Blockaden mehrerer S-Bahn-Strecken haben Angehörige der linken Szene den Beginn der heute in Frankfurt am Main geplanten NPD-Kundgebung verzögert. 200 Blockierer wurden festgenommen; Proteste gegen Aufmärsche von Rechten. Aufmärsche der rechtsextremen NPD in Frankfurt/Main und Rostock haben am Samstag zum Teil gewalttätige Proteste von linken Gegendemonstranten ausgelöst. In Frankfurt wurden Brandanschläge auf Signalanlagen der Bahn mit einem geschätzten Sachschaden von 300 000 Euro verübt. NPD-Gegner blockierten mehrfach Gleise und legten zeitweise den S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet lahm; Neonazis müssen draußen bleiben. Leicht hatten es die Neonazis an diesem Samstag in Frankfurt am Main nicht. Die wenigen hundert NPD-Anhänger, die es nur unter großer Mühe bis zu ihrem Treffpunkt in einem abseits gelegenen Industriegebiet schafften, konnten erst mit zweieinhalbstündiger Verspätung losmarschieren. Und dann hörte ihnen keiner zu. Ganz anders das Bild beinah zeitgleich auf dem gut gefüllten Römerberg im Herzen der Mainmetropole: Dort klatschten über 1500 Menschen Beifall, als Politiker und Holocaust-Überlebende wie der Schriftsteller Arno Lustiger betonten, dass rechtes Gedankengut in Frankfurt keinen Platz habe. 1500 Sympathisanten hatte die NPD großspurig angemeldet Aus ganz Europa würden sie anreisen, hieß es auf einschlägigen Internet-Seiten. Weit gefehlt. Außer einem Häuflein italienischer Gesinnungsgenossen bleiben die Ewiggestrigen um den hessischen NPD-Chef Marcel Wöll und seinen Neonazi-Kumpanen Christian Worch an diesem Tag unter sich – abgeschirmt von einem Großaufgebot von Landes- und Bundespolizei; 200 Festnahmen bei Naziaufmasch in Ffm. 500 Nazis sind nach Frankfurt gekommen, deutlich weniger als angekündigt. Während heute Nachmittag auf dem Römer eine bürgerliche Kundgebung stattfand, bei der u.a. eine Pröbstin der Polizei für ihren Einsatz dankte, sind nach Informationen von Radio X 200 GegendemonstrantInnen in Ffm festgenommen worden.
8000 Beamte für die NPD. Antifaschisten demonstrieren gegen rechten Aufmarsch. Polizeipräsident sieht Gefahr von links. Neonazis haben im Vorfeld ihres geplanten Aufmarsches am Samstag in Frankfurt/Main im Internet offen zur Gewalt aufgerufen.



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