Archive for Juli 7th, 2007
NPD-Kundgebung ohne größere Zwischenfälle beendet
NPD-Kundgebung ohne größere Zwischenfälle beendet Fünfte - Yahoo! Nachrichten Deutschland
Eine Demonstration der rechtsextremistischen NPD ist am Samstagabend in Frankfurt am Main ohne größere Zwischenfälle zu Ende gegangen. Zuvor hatten mehrere tausend Menschen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit demonstriert. Vor rund 1.500 Zuhörern sagte Oberbürgermeisterin Petra Roth auf dem Römerberg, die Würde des Menschen sei ein unantastbares Grundrecht, für das die Menschen mit demokratischen Mitteln eintreten sollten: «Wir sagen Nein zu Hass, Gewalt und Fanatismus!»
Die NPD-Demonstration hatte mit rund 500 Teilnehmern am Nachmittag mit mehr als zweistündiger Verspätung begonnen und war von weiteren 1.500 Gegendemonstranten begleitet worden. (…) Mit S-Bahn-Blockaden hatten linke Gegendemonstranten die Anreise der NPD-Anhänger zunächst verzögert, mehr als 200 Linke wurden laut Polizei unter anderem bei Räumungen der Blockaden vorübergehend festgenommen. Am eigentlichen Startort der Demonstration war zum geplanten Startzeitpunkt (13.00 Uhr) kein Anhänger der rechtsextremistischen Partei angekommen, wie ein Polizeisprecher berichtete.
siehe auch: Gegendemonstranten blockieren Marsch der Rechtsextremisten. Die Rechtsextremen kommen nicht durch - weil Linksradikale sie aufhalten: Mit Blockaden mehrerer S-Bahn-Strecken haben Angehörige der linken Szene den Beginn der heute in Frankfurt am Main geplanten NPD-Kundgebung verzögert. 200 Blockierer wurden festgenommen; Proteste gegen Aufmärsche von Rechten. Aufmärsche der rechtsextremen NPD in Frankfurt/Main und Rostock haben am Samstag zum Teil gewalttätige Proteste von linken Gegendemonstranten ausgelöst. In Frankfurt wurden Brandanschläge auf Signalanlagen der Bahn mit einem geschätzten Sachschaden von 300 000 Euro verübt. NPD-Gegner blockierten mehrfach Gleise und legten zeitweise den S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet lahm; Neonazis müssen draußen bleiben. Leicht hatten es die Neonazis an diesem Samstag in Frankfurt am Main nicht. Die wenigen hundert NPD-Anhänger, die es nur unter großer Mühe bis zu ihrem Treffpunkt in einem abseits gelegenen Industriegebiet schafften, konnten erst mit zweieinhalbstündiger Verspätung losmarschieren. Und dann hörte ihnen keiner zu. Ganz anders das Bild beinah zeitgleich auf dem gut gefüllten Römerberg im Herzen der Mainmetropole: Dort klatschten über 1500 Menschen Beifall, als Politiker und Holocaust-Überlebende wie der Schriftsteller Arno Lustiger betonten, dass rechtes Gedankengut in Frankfurt keinen Platz habe. 1500 Sympathisanten hatte die NPD großspurig angemeldet Aus ganz Europa würden sie anreisen, hieß es auf einschlägigen Internet-Seiten. Weit gefehlt. Außer einem Häuflein italienischer Gesinnungsgenossen bleiben die Ewiggestrigen um den hessischen NPD-Chef Marcel Wöll und seinen Neonazi-Kumpanen Christian Worch an diesem Tag unter sich - abgeschirmt von einem Großaufgebot von Landes- und Bundespolizei; 200 Festnahmen bei Naziaufmasch in Ffm. 500 Nazis sind nach Frankfurt gekommen, deutlich weniger als angekündigt. Während heute Nachmittag auf dem Römer eine bürgerliche Kundgebung stattfand, bei der u.a. eine Pröbstin der Polizei für ihren Einsatz dankte, sind nach Informationen von Radio X 200 GegendemonstrantInnen in Ffm festgenommen worden.
8000 Beamte für die NPD. Antifaschisten demonstrieren gegen rechten Aufmarsch. Polizeipräsident sieht Gefahr von links. Neonazis haben im Vorfeld ihres geplanten Aufmarsches am Samstag in Frankfurt/Main im Internet offen zur Gewalt aufgerufen.

redok - Überfall auf Anti-Nazi-Verein
redok - Überfall auf Anti-Nazi-Verein
In der vergangenen Nacht ist ein Mitarbeiter des “Netzwerkes für demokratische Kutur e.V.” (NDK) in Wurzen (Sachsen) von offenbar rechtsextremen Tätern in den Vereinsräumen überfallen worden. Die Täter stahlen einen Laptop und einen Aktenordner mit 1.300 Unterschriften von Bürgern, die sich nach einem Bombenanschlag auf das NDK mit dem Verein solidarisch erklärt hatten.
Struck nimmt neuen Anlauf für NPD-Verbot
Struck nimmt neuen Anlauf für NPD-Verbot
Der Chef der SPD-Bundestagsfraktion Peter Struck hat sich trotz eines gescheiterten Versuchs vor vier Jahren erneut für ein Verbot der rechtsradikalen NPD stark gemacht. „Für mich ist das Thema NPD-Verbotsverfahren keineswegs erledigt“, sagte Struck am Samstag der „Frankfurter Rundschau“ (FR). Struck begründete seinen neuen Vorstoßes mit Analysen der Länderinnenminister, nach denen sich die NPD vor allem aus öffentlichen Mitteln finanzieren soll. „Dass der Steuerzahler über seine Steuern diese Verfassungsfeinde finanziert, ist nicht hinnehmbar“, sagte Struck der Zeitung.
siehe auch: Struck fordert neues Verbotsverfahren gegen NPD. Der NPD droht ein neues Verbotsverfahren. SPD-Fraktionschef Peter Struck plädiert nach einer Analyse zu den Geldquellen der rechtsextremen Partei für juristische Schritte. Der Zentralrat der Juden fordert ebenfalls ein NPD-Verbot - alles andere sei “hasenfüßig”; NPD-Verbot: Neuer Versuch? Bis zu 1500 Rechtsxtreme demonstrieren in Frankfurt. Der Zentralrat der Juden nennt es “hasenfüßig”, ein Verbotsverfahren gegen die NPD nicht mehr anzustreben. SPD-Fraktionschef Struck will es versuchen
“Wir müssen lautstark gemeinsam Position beziehen”
“Wir müssen lautstark gemeinsam Position beziehen”
Aktionstage gegen rechte Gewalt und Rassismus enden mit Konzert / Verbände und Parteien bilden demokratisches Bündnis. “Wenn Rechtsradikale an Schulhöfen stehen und CDs mit ihrer Musik verteilen können, dann müssen wir uns auch positionieren und richtig Krach machen. Wir müssen zeigen, dass wir mit Rechtsextremismus nichts zu tun haben wollen”, betont Stefan Klein, der Hauptverantwortliche für die Organisation des Konzertes “Rock gegen Rechts”. Und tatsächlich ging es rund um die Bühne am Platanenhain laut zu. Zahlreiche Jugendliche kamen im Laufe des Tages vorbei, um bei dem Konzert Position zu beziehen oder auch einfach nur Freunde zu treffen und die Musik zu hören. (…) Der Aktionstag wurde landesweit durchgeführt, neben Ludwigshafen gab es gestern in Wehr, Kaiserslautern und Trier Konzerte gegen Rechts.














