9.Juli 2007
de.indymedia.org | Under the Black Sun 06./07.07. – Auswertung:
Im Vorfeld wurde das diesjährige “Under the Black Sun” Unter der Schwarzen Sonne-Festival der “Triple Six”-Konzertagentur von Torsten Widera Zepernicker Chaussee 39, 16321 Bernau bei Berlin, im „Reiterhof Helenenau“ Helenenauer Weg 3, 16321 Börnicke, bereits kritisch betrachtet. Denn schon seit Jahren wird diesem Festival nachgesagt, eine Plattform für rechtsextremistische Black Metal-Bands und damit auch ein Sammelpunkt für die Fans des „NS-Black Metal“ zu sein.
Dieses Jahr sollten wieder einige Bands auftreten, welche mit neonazistischem Gedankengut entweder sympathisieren oder zumindest offen kokettieren. Dazu zählen ETERNITY aus Nordhausen/Thüringen, CORPUS CHRISTI aus Portugal, WATAIN aus Schweden, INQUISITION aus den USA. Ebenso war von der Anwesenheit zahlreicher „NS-Black Metaller“ auszugehen. (…) „Vermutlich will man probieren(dank Dornbusch/Mühlmann Mischpoke,Antifa und anderen “Fachmännern”)unsere Szene zu verunsichern. Wirklich lächerlich,dass die Jugs von Eternity und sogar Watain (RH Band,davor mit Kreator unterwegs) kurze Zeit ein Auftrittsverbot erhielten! Zum Glück hats dann doch noch geklappt. Bekannt war auch sicher vielen, dass sog. V Männer auf dem Gelände die Lage auskundschafteten, getarnt u.a. in Burzum Shirts.Gut recherchiert, Jungs..“
Bei einem Rundgang über das Festivalgelände konnte die Präsenz zahlreicher Fans mit einschlägigen rechtsradikalen und neonazistischen T-Shirts, Aufnähern, und Ansteckern festgestellt werden (Fotos). Die Security von „Triple Six“ hat sich nicht um darum gekümmert, so lange keine Sachbeschädigung oder Körperverletzung passierte. In Anbetracht der geringen Besucherzahl von deutlich weniger als 500 Gästen, ist diese Ignoranz erst einmal erstaunlich. Denn es wäre ohne weiteres möglich gewesen, solche Fans des „NS-Black Metal“ gezielt anzusprechen und ggf. vom Festivalgelände zu verweisen. Allerdings wurde nur ein einziger Platzverweis aus einem solchen politischen Grund ausgesprochen; und zwar gegen den ehemaligen Schlagzeuger von ABSURD, Hendrik Möbius.
Keine Kommentare » |
Musik, Rechtsextremismus |
Permalink
Verfasst von dokmz