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Bund der Vertriebenen: NPD unterwandert Erfurt-Verband

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Scham, sagt Egon Primas, würden die Mitglieder des Erfurter Kreisverbandes vom Bund der Vertriebenen (BdV) derzeit fühlen. Denn die rechtsextreme NPD hat versucht, sich in ihren Reihen einen Platz zu schaffen. “Die rund 250 Mitglieder distanzieren sich eindeutig von radikalen Einflüssen. Mit der braunen Mischpoke wollen sie nichts zu tun haben, das hatten sie schon mal und wollen es nie wieder”, so der BdV-Landesvorsitzende. (…) Just in jenen Januartagen gingen beim Erfurter BdV zehn Mitgliedsanträge von Jugendlichen ein. Man wunderte sich. Hinweise, dass diese Jugendlichen aus dem rechten Spektrum kommen, wurden laut. So lud man die zehn jungen Leute zum klärenden Gespräch ein. Zum Termin aber kam keiner der Antragsteller. So nahmen Kreis- und Landesverband “Abstand von einer Aufnahme”. Für den Landesvorstand war die Sache erledigt. Brachmanski habe in einem Schreiben versichert, dass keiner der zehn jungen Leute einer rechtsextremen Partei angehöre und habe den Jugendlichen - laut Primas - Mitgliedsausweise ausgestellt. “Horst Jüngling als Entscheidungsträger wurde übergangen und der Kreisverband Erfurt immer mehr zu einer Einmannvorstellung”, so der 55-jährige Landesvorsitzende. Auf welchen Wegen Kai-Uwe Trinkaus mit in den Vorstand des BdV Erfurt kam, ließe sich laut Primas nicht mehr nachvollziehen. Fakt ist: Trinkaus ist Kreisvorsitzender der NPD.

Written by dokmz

11.Juli 2007 um 10:45 Uhr vormittags

Posted in NPD, Rechtsextremismus

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