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Archiv für 13.07.2007

Sachsen: Haftbefehl gegen rechtsextremen Bombenbauer

13.07.2007 dokmz Kommentieren

NPD-BLOG.INFO » Sachsen: Haftbefehl gegen rechtsextremen Bombenbauer
Der bei einer selbst verursachten Sprengstoffexplosion schwer verletzte Bombenbauer aus dem sächsischen Leutersdorf muss laut Medienberichten in Haft. Wie die Staatsanwaltschaft Görlitz und das Landeskriminalamt mitteilten, stimmte das zuständige Gericht einem entsprechenden Antrag der Ermittler am 13. April 2007 zu. Der als rechtsextrem bekannte 20-Jährige hatte am 11. Juli 2007 in seiner Wohnung versucht, mit Chemikalien eine Bombe zu bauen. Dabei kam es zu einer Explosion; der Rechtsextremist liegt zurzeit bewacht im Krankenhaus und ist nicht vernehmungsfähig.

siehe auch: Neonazi (20) im Koma – plante er einen Anschlag? Explosion beim Bombenbasteln. Er kann es einfach nicht lassen: Ein vorbestrafter Bombenbastler hat in Leutersdorf in der Oberlausitz seine Küche in die Luft gejagt.

anm. dokmz: wir meinen dazu: FOLLOW YOUR LEADER

Bildquelle: http://blog.blinkenarea.org/index.php/2006/04/ (Google-Bildersuche)

„Pro Deutschland“ auch in Bayern

13.07.2007 dokmz Kommentieren

redok – „Pro Deutschland“ auch in Bayern
Im mittelfränkischen Weißenburg-Gunzenhausen ist der erste bayerische Kreisverband der extrem rechten „Bürgerbewegung pro Deutschland“ gegründet worden. Man wolle „ab sofort im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein nonkonformes Gegengewicht zu den alten politischen Kräften bilden“, so „Pro Deutschland“. (…) Ein Blick auf die politische Herkunft der Mitglieder des Vorstandes des „Pro Deutschland“-Kreisverbandes (KV) zeigt, dass es sich um Republikaner-Angehörige handelt: Der KV-Vorsitzende Richard Oberhuber aus Treuchtlingen war 2005 zum Vorsitzenden des REP-KV Weißenburg-Gunzenhausen gewählt worden, und auch Jürgen Rachinger gehört den Republikanern in Treuchtlingen an.

Kategorien:REP, Rechtsextremismus

Rechtsextremismus im Internet

13.07.2007 dokmz Kommentieren

mephisto 97.6 – Rechtsextremismus im Internet
Heutzutage braucht es kein Insiderwissen mehr, sondern nur wenige Tasten-Clicks, um im Internet auf rechtsextremistische Inhalte zu stoßen. Wie Rechte das Internet für sich nutzen und wie man mit diesen Inhalten umgeht, darüber hat sich Anja Rommel informiert. (…) Diese Websites beinhalten jetzt auch eine Vielzahl von Extras, wie MP3-Angebote oder Chats, die sogar auf unpolitische Jugendliche attraktiv wirken könnten. Damit sollen Personen außerhalb des rechten Kreises erreicht und für rechtsextremistische Ideen begeistert werden. Leichten Zugang zu potenziellen Anhängern bieten vor allem reguläre Diskussionsforen, die zunächst keinerlei politische Intentionen verfolgen. Selbst die Internet- Plattform StudiVZ wurde schon mehrmals mit rechtsradikalen Inhalten konfrontiert.

Moscheegegner marschieren wieder

13.07.2007 dokmz Kommentieren

taz, die tageszeitung – Moscheegegner marschieren wieder
Erneut protestiert die Heinersdorfer Initiative gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee. Unter den 600 Teilnehmern sind auch Neonazis, die Ausschreitungen provozieren. 25 Personen festgenommen, darunter auch fünf linke Gegendemonstranten. (…) Nach Angaben der Polizei nehmen zwischenzeitlich rund 600 Menschen an der Demo teil, die zunächst friedlich verläuft. Die Mehrheit der Demonstranten ist eher älteren Semesters, viele Rentner sind gekommen. Doch unter die Protestierer mischen sich auch rund 30 Neonazis, erkennbar an ihrer dunklen Kleidung, ihren Kurzhaarfrisuren und Tätowierungen – trotz der Beteuerung des Veranstalters, der sich im Vorfeld der Demo vom rechtsextremen Milieu distanziert hatte.

Petersburgerin tötet Tataren aus Rassenhass

13.07.2007 dokmz Kommentieren

Russland-Aktuell – Petersburgerin tötet Tataren aus Rassenhass
Die Chronik der Newa-Metropole ist um ein weiteres blutiges Kapitel rassistischer Überfälle „reicher“. Jugendliche haben den tatarischen Studenten Damir Sainullin überfallen und zusammengeschlagen. Eine Jugendliche aus der Skinhead-Szene tötete den Studenten dann mit einer zerbrochenen Flasche.

Neonazi (20) im Koma – plante er einen Anschlag?

13.07.2007 dokmz 1 Kommentar

< sz-online | sachsen im netz > – Neonazi (20) im Koma – plante er einen Anschlag?
Explosion beim Bombenbasteln. Er kann es einfach nicht lassen: Ein vorbestrafter Bombenbastler hat in Leutersdorf in der Oberlausitz seine Küche in die Luft gejagt. Der Neonazi wollte eine Rohrbombe bauen, plante möglicherweise sogar einen Anschlag. (…) Es ist Raik S. (20), bekennender Neonazi aus Leutersdorf. Er bekam schon mehrfach Ärger mit der Justiz, etwa wegen Prügeleien, Zoff mit Linken und Fahrens ohne Führerschein. In die Ermittlungen einbezogen wurde auch der Staatsschutz, weil in der Einliegerwohnung des Montagearbeiters rechtsextremistisches Propagandamaterial gefunden wurde.

siehe auch: Rechtsextremer bei Rohrbomben-Bau verletzt. Der 20-Jährige liegt jetzt im künstlichen Koma. Er hatte an einer Rohrbombe gearbeitet, die er mit diversen Chemikalien füllte. Dabei explodierte die Waffe. In der Wohnung des Mannes fand die Polizei rechtsextremes Propagandamaterial und noch viel mehr

Prozess gegen den Neonazi Marcus Winter

13.07.2007 dokmz Kommentieren

de.indymedia.org | Prozess gegen den Neonazi Marcus Winter
Bericht zum Prozess gegen den Neonazi Marcus Winter wegen Volksverhetzung. Am 10. Juli 2007 begann vor dem Landgericht Bückeburg das Berufungsverfahren gegen Marcus Winter aus Minden (- Ns 305 Js 825/07 (52/07)). Am 19. März 2007 wurde der mehrfach vorbestrafte Kopf der „Nationalen Offensive Schaumburg“ (NOS), vom Schöffengericht Stadhagen wegen Volksverhetzung zu einer Gefängnisstrafe von neun Monaten Haft verurteilt. Der Richter sah Winter als Verantwortlichen der ehemaligen NOS-Internetseite. Auf der wurde ab dem 28. Januar 2007 in dem Text „Holocaust-Überlebende fordern NPD-Verbot – Wann endlich verbietet man Holocaust-Überlebende“ letztere in NS-Diktion als „Volksschädlinge“ verunglimpft und deren Nachkommen als „Mischpoke“ diffamiert. Der Schmähtext gipfelte in der Forderung: „Schmeißt die Bande endlich raus.“ (…) Gegen das Urteil legte die Staatsanwaltschaft noch am 19.03. Berufung ein, da sie es als „zu milde“ ansah. Erreicht werden solle die im „Beschleunigten Verfahren“ mögliche Höchststrafe von einem Jahr Freiheitsentzug. Einen Tag später legte Winters Verteidiger, Stefan Böhmer aus Uttenreuth bei Erlangen (Bayern), ebenfalls Berufung ein. Böhmer hatte schon den Holocaustleugner und glühenden Antisemiten Gerhard Ittner verteidigt, der sich seiner Haftstrafe durch die Flucht entzog, und war wegen seines ebenfalls den Holocaust leugnenden Plädoyers im Ittner-Prozess am 19.10.2005 vom Amtsgericht Nürnberg selbst wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 2.250 Euro verurteilt worden. Im Stadthagener Verfahren setzte Böhmer seine aus Nürnberg bekannten Tiraden fort und bezeichnete in seinem Plädoyer Holocaustüberlebende, die keine seien, als „Sozialschmarotzer“, die den deutschen Staat erpressten.

Nazi-Kader Axel Heinzmann geoutet!

13.07.2007 dokmz Kommentieren

de.indymedia.org | Nazi-Kader Axel Heinzmann geoutet!
Heute trafen sich 40 angagierte AntifaschistInnen in Wannweil um den Nazi-Kader und NPD-Funktionär Axel Heinzmann zu outen. (…) Seit 1970 ist Heinzmann aktiv in rechtsextremen Kreisen. Er stellt die treibende Kraft des rechtsextremen „Hochschulring Tübinger Studenten“ (HTS) dar, der sich 1976 zur rechtsradikalen „Wehrsportgruppe Hoffmann“ formierte. Im gleichen Jahr nimmt Heinzmann an einer rassistischen Veranstaltung des HTS teil, bei der es zu Ausschreitungen mit Gegendemonstranten kam. In Folge dieser wird Heinzmann als Rädelsführer des gewalttätigen HTS verurteilt. Später verletzt Heinzmann beim Angriff auf eine Demonstration auch den Bevollmächtigten der IG Metall Reutlingen und beteiligt sich führend an einer Kampagne zur Freilassung des SS-Oberscharführers Josef Schwammberger. Es folgen weitere Verurteilungen wegen Beleidigung, Volksverhetzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, schwerem Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.Axel Heinzmann war regelmäßiger Besucher des NPD-Zentrums in Eningen.

siehe auch: Nazi-Kader Axel Heinzmann geoutet! Heute trafen sich 40 angagierte AntifaschistInnen in Wannweil um den Nazi-Kader und NPD-Funktionär Axel Heinzmann zu outen

Ministerium setzt erstmals Prämie für Nazi-Verfolgung aus

13.07.2007 dokmz 1 Kommentar

Österreich / oe24.at – Politik – Ministerium setzt erstmals Prämie für Nazi-Verfolgung aus
Ministerium setzt erstmals Prämie für Nazi-Verfolgung aus. Für Hinweise, die zur Ausforschung des früheren KZ-Arztes Aribert Heim und des früheren SS-Hauptsturmführer Alois Brunner führen, sollen je 50.000 Euro bezahlt werden. Das Justizministerium setzt nun erstmals in der Geschichte der zweiten Republik eine Ergreiferprämie für zwei mutmaßliche NS-Verbrecher aus. Für Hinweise, die zur „Ausforschung, Ergreifung und Verurteilung“ des früheren KZ-Arztes Aribert Heim und des früheren SS-Hauptsturmführer Alois Brunner führen, sollen je 50.000 Euro bezahlt werden, heißt es auf der Homepage des Ministeriums. Offiziell ausgeschrieben werden soll die Belohnung kommende Woche in der „Wiener Zeitung“, dies bestätigte der Sprecher von Ministerin Maria Berger (S) am Donnerstag.
Link zu den Steckbriefen (PDF)

ADL Expresses Support for Hate Crime Investigation

13.07.2007 dokmz Kommentieren

ADL Expresses Support for Hate Crime Investigation
The Anti-Defamation League’s Mountain States Office expressed support today for the Steamboat Springs Police Department’s investigation of an assault on an African-American man Friday by two white men who allegedly identified themselves as „Nazis“ and reportedly told the victim to „leave our white women alone.“

Mecklenburg-Vorpommern: Straff organisierte Vorzeige-Szene

13.07.2007 dokmz Kommentieren

MUT GEGEN RECHTE GEWALT – Mecklenburg-Vorpommern: Straff organisierte Vorzeige-Szene
Folge 7 der Serie: Rechtsextremismus in Deutschland – eine Momentaufnahme. Nirgendwo in Deutschland ist die rechtsextreme Szene so gut und vielfältig organisiert wie in Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Vernetzung zwischen NPD und Kameradschaften ist eng. (…) Mit 7,3 Prozent und 6 Abgeordneten zog die Partei in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern ein. Im Vorfeld der Wahl traten fast alle führenden Kader der Kameradschaftsszene der NPD bei. Zum Teil finden diese sich jetzt auch in der Landtagsfraktion und ihren Mitarbeitern wieder. Im Zuge dieser Entwicklung ist die NPD auch für die radikalen, eher autonomen Gruppen wieder attraktiv. Das Anfang der neunziger Jahre von Christian Worch entwickelte Konzept der freien Kameradschaften verfolgt den Ansatz, regional agierende autonome Gruppen zu schaffen und wurde vor allem in Ostvorpommern bzw. Uecker-Randow erfolgreich umgesetzt.

PrideSource: KKK rally brings in most ‘violent white’ supremacists

13.07.2007 dokmz Kommentieren

PrideSource: KKK rally brings in most ‘violent white’ supremacists
The Ku Klux Klan has announced plans to hold a rally on Aug. 4 in Kalamazoo. The group says its rally will begin at 1 p.m. but declined to identify the place. Hal Turner, a white supremacist Internet radio personality from New Jersey, is planning the rally. He said in an online post the location would remain secret. (…) Turner cites a Kalamazoo Gazette article claiming 15 assaults against white people by African-Americans as the basis for the rally. On his Web site, Turner posted that Kalamazoo did not need a „white patrol,“ just „some lynchings,“ to stop the alleged crime spree. (…) According to Turner’s Web site, the following speakers have been confirmed for the rally: Alex Linder who runs the Aryan news site Vanguard News Network, according to SPLC; Pastor James P. Wickstrom from Yahweh’s Truth and formerly associated with Posse Comitatus; Hal Turner and Paul Geller, another white supremacist Internet radio host; and Michigan resident Randy Gray. The SPLC had no information about Gray. Turner and Geller both have been linked to Aryan Nations, and Wickstrom is currently in a power struggle over Aryan Nations’ control. SPLC told Between The Lines that Wickstrom also is the most virulently anti-Semitic leader in America today.

Serbia: Neo-Nazi Vandals Post Message on Adventist Church

13.07.2007 dokmz Kommentieren

Serbia: Neo-Nazi Vandals Post Message on Adventist Church
Miodrag Zivanovic, president of the Adventist Church in Serbia, joined other church officials in the country and the international religious community in condemning a neo-Nazi’s posting of a message. A Seventh-day Adventist Church in Serbia was the target of vandalism July 10 in the posting of a message signed by a neo-Nazi group. A poster, which read „sects are the death of the Serbian nation“ and signed by the „Nacionalni Stroj“ movement, was posted on the wall of the Adventist Church in Belgrade.

Linke Initiative von Rechten vermöbelt

13.07.2007 dokmz Kommentieren

taz, die tageszeitung – Linke Initiative von Rechten vermöbelt
Linke Jugendliche besetzen eine leer stehenden Fabrik in Hennigsdorf. Die Polizei lässt sie gewähren. Aber Nazis greifen das alternative Jugendzentrum noch an demselben Abend brutal an. Stadtverwaltung zeigt sich gesprächsbereit. (…) „Um 21 Uhr bekamen wir einen Anruf, dass sich etwa 30 bewaffnete Neonazis vom Bahnhof in unsere Richtung bewegen“, erzählt Anna Koch, Sprecherin der HAI. „Die Nazis begannen sofort mit Leuchtspurmunition auf uns zu schießen und Steine zu werfen“, so Koch. Die rund 30 verbliebenen Besucher hätten sich im Gebäude verschanzt. Erst als die Jugendlichen sich mit Flaschen und Steinen zur Wehr setzten, hätten sich die Rechtsextremisten zurückgezogen. Verletzt wurden glücklicherweise niemand. Die Polizei sei schon nach dem ersten Nazialarm angerufen worden. Doch erst nach einer Stunde seien vier Beamten ohne Helme gekommen, kritisiert die Sprecherin.