Als die Nazis die Bilder verboten
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Am 19. Juli 1937 eröffnete in den Münchner Hofgarten-Arkaden “Entartete Kunst” - die Diffamierungsausstellung der Nationalsozialisten. Bilder von modernen Meistern wie Kirchner, Dix oder Nolde wurden gezeigt. Für die Künstler hatte das böse Folgen. „Die Kunst ist frei.“ Ein schöner Satz, der vielen Rednern leicht über die Lippen kommt. Auch Joseph Goebbels hat ihn einmal gesagt, wobei er allerdings noch einen bedeutsamen Nachsatz hinzugefügt hat: „Die Kunst soll frei bleiben, allerdings muss sie sich an gewisse Normen gewöhnen“, erklärte der Propagandaminister des Naziregimes im März 1933.
Vier Jahre später zeigte sich, wie diese Normen aussahen. Am 19. Juli 1937 eröffnete in den Hofgarten-Arkaden in München die Ausstellung „Entartete Kunst“, in der Künstler wie Otto Dix, Wassily Kandinsky, Marc Chagall, Paul Klee oder Ernst-Ludwig Kirchner aufgrund ihres modernen Malstils öffentlich diffamiert wurden. Es war der Gipfel der künstlerischen Unfreiheit, der sich in diesen Tagen zum siebzigsten Mal jährt.














