15.Juli 2007
kein sommer für nazis!: Aufruf linker Gruppen
Aufruf zum Protest gegen den Neonazi-Auflauf am 21.Juli 2007 in Tübingen
Nazis raus aus Tübingen! Am 21.Juli 2007 wollen die Neonazis von den Jungen Nationaldemokraten (JN) sowie sog. “freie Kräfte” in Tübingen demonstrieren. In ihrem Aufruf machen sie ihren Anhängern weis, dass Tübingen ein Hort “dumpfer Gewalt” sei und erdreisten sich, die Stadt als “Keimzelle für gewaltbereite Linksfaschisten in unserem schönen Baden-Württemberg” zu bezeichnen. (…) Wir wollen festhalten, dass es in Tübingen seit über 20 Jahren keinen Neonazi-Aufmarsch oder dergleichen gegeben hat. Neonazis haben in Tübingen keine soziale Basis. Aber Tübingen ist keine Insel der Seligen. Wenn nun Oberbürgermeister Boris Palmer behauptet, dass Tübingen eine “weiße Zone” bleiben soll, dann gehört zu dieser Aussage ein gehöriges Maß an Verdrängung. Es gibt hier den Grabert/Hohenrain Verlag, der seit Jahrzehnten zu einem der führenden Publizisten im geschichtsrevisionistischen und rechtsextremen Spektrum gehört. Es gibt in Tübingen elitäre rechtslastige Burschenschaften, die hier ihre “Traditionen” pflegen und wieder ungehindert in ihrem Wichs an der Uni verkehren dürfen. Aktuelle Mitglieder der Burschenschaft Germania Strassburg sind auch aktiv bei “Jung-Weikersheim” und zeichnen für die Einladung von Martin Hohmann und Ex-KSK-General Günzel verantwortlich, weswegen Ex-Burschenschafter Günther Oettinger zusätzlich in die Bredouille kam. Neben diesen traditionsreichen rechten Institutionen hat Tübingen ein Regierungspräsidium zu bieten, dessen Abteilung “Bezirksstelle für Asyl” seit 15 Jahren die Asylverfahren und Abschiebungen (u.a. aus dem zwischenzeitlich geschlossenen Abschiebeknast in Rottenburg) des gesamten Regierungsbezirks managt.
weitere Infos: Linksammlung bei kein sommer für nazis; Anti-Nazi Tübingen - Gegen Nazis!
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15.Juli 2007
Neonazi-Demo hat Nachspiel
Wer kennt diese Frau? Die Frage prangt an diesem Freitag groß über dem Bild einer Dunkelhaarigen mit Sonnenbrille auf den Internetseiten der Anti-Nazi-Koordination. Szene-Kundigen ist sie aus einem NPD-Mobilisierungsvideo aus den Tagen vor dem Aufmarsch, das bei Teilen von Medien und Polizei flugs in Verdacht geriet, es könne eine Fälschung der Antifa sein. Doch das neue Foto stammt vom NPD-Aufmarsch am 7. Juli. Die junge Dunkelhaarige - eindeutig Neonazi. Nach dem Aufmarsch von mehr als 700 NPD-Anhängern am vergangenen Samstag tobt im Internet eine Beweisschlacht. (…) So belegt die Anti-Nazi-Koordination mit Videos und Zeugen antisemitische Sprechchöre, gegen die die Polizei trotz klarer Demo-Auflagen nicht eingeschritten war. Die Parolen “Nie wieder Israel!” und “Juden raus aus deutschen Straßen!” sind ebenso dokumentiert wie der Slogan “BRD, Judenstaat, wir haben dich zum Kotzen satt!”. Auf Nachfragen, ob solche Parolen nicht Anlass zur Auflösung der Demo seien, hatten die Einsatzkräfte vor Ort nicht reagiert. Statt dessen erklärte der Frankfurter Polizeipräsident Achim Thiel im Anschluss an den NPD-Aufmarsch im Hessischen Rundfunk, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft sei sehr eng kontrolliert worden. “Es waren keine vermummten NPDler dabei, es wurden auch nicht verbotene Lieder gesungen, es wurden auch keine Steine geworfen”, so Thiel. Die Anti-Nazi-Koordination hält dagegen und belegt sowohl den Auftritt vermummter Neonazis als auch antisemitische Sprechchöre.
siehe auch: Falscher Fokus (…) Schon während des Aufmarsches der Neonazis hatten sich Demonstrationsbeobachter gewundert, wie viel Hetze und Verfassungsfeindlichkeit die Polizei den NPDlern durchgehen ließ. Bei anderen Gelegenheiten, etwa in Wiesbaden, waren Nazi-Aufmärsche schon viel früher aufgelöst worden; Wer kennt diese Frau (rechts) - wer noch hat sie auf der Demo am 7. Juli fotografiert? (…) Inzwischen ist klar: - dieses Video läßt sich über seine Internetspuren bis in die unmittelbare Nähe von Marcel Wöll zurückverfolgen; - die Frau, die in dem Video einen Molotowcocktail in der Hand hält, hat an der NPD-Demonstration am 7. Juli selber teilgenommen und wurde dort fotografiert (vgl. weiter Vergleichsfotos, durch Klicken vergrößerbar). Wir suchen weitere Fotos, die ihre Anwesenheit dort belegen; Molotow-Cocktail: Nazi-Aktivistin enttarnt. Die Nazi-Aktivistin, die auf einem Mobilisierungsvideo mit Molotowcocktail für den Nazi-Aufmarsch am 7. Juli wirbt, hat offenbar an der Demonstration des 7. Juli in Frankfurt teilgenommen und wurde dort fotografiert (Quelle: Indymedia).
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15.Juli 2007
Salt Lake Tribune - Man shot by police had Aryan gang ties
An early-morning police standoff that left Darren Neil Grueber dead at the wheel of his car was not the suspected white supremacist’s first attempt to flee police. (…) Police said Grueber was a member of the white-supremacist gang Silent Aryan Warriors. Grueber was released from federal prison in May, according to the U.S. Bureau of Prisons, which did not give specifics on his convictions. In 2002, He pleaded guilty to failing to stop at the command of police in the 1999 case and was sentenced to up to five years in prison to run concurrent with federal charges. An aggravated assault charge was dismissed in the case.
Grueber also pleaded guilty in 1994 to misdemeanor attempted possession of a controlled substance. His son, Darren Grueber Jr., is serving up to a life sentence for his part in the 2001 beating death of 36-year-old Don Dorton. The younger Grueber, also a suspected member of Silent Aryan Warriors, dropped an 83-pound rock onto Dorton’s head.
siehe auch: Police kill supremacist. Police killed a white supremacist who they say rammed several vehicles with his car, including police squad cars, and injured an officer early Saturday.
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15.Juli 2007
Neo-Nazis call for action against gays, Belgian News, Belgium, Expatica
The extreme right wing group Blood & Honour has “declared war” on all homosexual men and lesbians who will be heading to Antwerp in the coming days for the European Gay and Lesbian Sport Championships (Eurogames). “It is our sacred duty to take action,” says Olivier Bronselaer, fanatic Hitler devotee and anti-gay activist.
“This is a heartfelt call to all national socialists throughout Europe to come to Antwerp, Belgium from 12 to 15 July,” is the opening sentence of the appeal, which has been posted on the Flemish webforum of neo-Nazi group Blood & Honour since Wednesday evening.
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15.Juli 2007
MyFox Tampa Bay | Alleged neo-Nazi sent to prison
The 46-year-old alleged leader of a Pasco County neo-Nazi group was sentenced to 20 years in prison Friday for a burglary conviction.A judge handed down the stiff sentence on Brian William Buckely, citing an extensive criminal background that allowed the judge to label Buckely as a habitual offender. (…) According to investigators Buckley and several of his followers burst into the home of Patricia Wells on March 7, 2006, busted up the place and yelled racial slurs at the woman and her teenage son.
siehe auch: Neo-Nazi sentenced to 20 years in prison. Despite Brian “Zero” Buckley’s claims of being a changed man, the judge declares him a habitual offender. (…) So ends another chapter in the story of the infamous Teak Street neo-Nazis, who authorities linked to a notorious stabbing murder last year. The victim in both attacks: Patricia Wells, who lived next door to the neo-Nazi compound. Buckley and his cohorts chased Wells into her home, screaming racial epithets, authorities say, and Buckley put his tattooed fist through her door as Wells and her son hid inside.
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Verfasst von dokmz