Archive for Juli 22nd, 2007
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Demo: Friedlich gegen Neo-Nazis
Westdeutsche Zeitung - Lokales - Mönchengladbach - Mönchengladbach aktuell - Demo: Friedlich gegen Neo-Nazis
Etwa 1000 Menschen haben gegen eine „Mahnwache“ der NPD protestiert. 650 Polizisten waren im Einsatz. Politiker verschiedener Parteien liefen in der ersten Reihe des Zuges mit. Überwiegend friedlich ist die Gegendemo zum NDP-Aufmarsch am Wochenende verlaufen. Während etwa 1000 Menschen in einem Umzug über die Hindenburgstraße und dann auf dem Kapuzinerplatz gegen jegliche Gewalt und für Menschenwürde demonstrierten, forderten parallel etwa 160 Personen in einer genehmigten „Mahnwache“ der Gladbacher NPD an der Sophienstraße die Todesstrafe für Kinderschänder. Die Polizei war mit „knapp 650 Beamten“, so ein Sprecher, im Einsatz. Ständig überflogen zwei Polizei Hubschrauber das Geschehen.
Am 28.07. nach Cottbus - NPD Demo&Antifa-Aktionen
Am 28.07. nach Cottbus - NPD Demo&Antifa-Aktionen | AntifaAG Hoyerswerda
Am 28.07. in Cottbus – gegen das Konstrukt von Volk und Rasse – der NPD Spreewald Tränen in die Augen treiben und den Naziaufmarsch verhindern. (…) Die NPD marschiert am 28.07. unter dem Motto „Sozial statt Global“, welches auch schon im Zuge des G8 Gipfels in Heiligendamm zur Artikulation einer nationalistischen Antiglobalisierungs- und Sozialpolitik verwendet wurde. Globalisierungsprozesse werden dabei lediglich unter dem Aspekt der „Überfremdung“ Deutschlands durch nichtdeutsche BewohnerInnen betrachtet, wodurch der Erhalt der Identität der verschiedenen Völker gefährdet sei, da die Vielfalt der Völker erst durch ihre gegenseitige Abgrenzung entstehe. Jedes Volk habe nur in seinem Gebiet zu leben. Durch Globalisierungsprozesse seien Menschen jedoch entwurzelt, ihrer „Kultur“ beraubt und willenlose Diener des Kapitals (das Kapital steht in der antisemitisch-stereotypen Denkweise der Neonazis für das raffende jüdische Kapital). Dabei erscheint die Argumentation der NPD Spreewald zunächst nicht pauschal AusländerInnenfeindlich, schreiben sie doch z.B. auf ihrer Internetseite: „Seine kulturelle Heimat und Identität kann der Vietnamese nur in seinem eigenen Vaterland finden.“ (…)
So bezeichnet z.B. der Kreisvorsitzender Ronny Zasowk Nicht-Deutsche Studierende auf der Internetseite der NPD Spreewald als „Wohlstandsneger“, die auf Staatskosten in Cottbus studieren dürften. Auf der Seite kann unter anderem auch ein Text des verurteilten Holocaustleugners Per Lennart Aae heruntergeladen werden, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der NPD im sächsischen Landtag. Weiterhin gibt es eine offen Kooperation des NPD- Kreisverbandes Spreewald mit der gewalttätigen militanten Neonaziszene in der Region. Das wahre Gesicht der NPD ist kein freundliches und vor allem kein friedliches. In welchen Traditionen sich die NPD Jugendorganisation JN zum Beispiel sieht, zeigt die Homepage des „Stützpunkts Spreewald“. Die Mitteilung seiner Gründung ist mit einem Foto eines Bodenmosaiks der „Schwarzen Sonne“ im „SS-Obergruppenführersaal“ der Wewelsburg illustriert.
Engagement gegen Rechtsextremismus beim Rostocker CSD unerwünscht
Engagement gegen Rechtsextremismus beim Rostocker CSD unerwünscht | Antifaschistische Gruppe A3
Weil Antifaschistische Gruppen zum heutigen Rostocker CSD, neben Themen wie Sexismus und Homophobie, auch über Rechtsextremismus in Rostock informieren wollten und auf ihrem Transparent forderten „Naziläden dichtmachen!“, wurden diese kurzerhand des Veranstaltungsplatzes verwiesen. (…) Weitreichende Kritik ist beim Rostocker Karneval der Geschlechter jedoch offenbar unerwünscht: „Die Veranstalter/innen verkennen offensichtlich die von Neonazis ausgehende Gefahr, welche sich auch gegen Schwule, Lesben und Transgender richtet. Unsere Forderung den Rostocker Naziladen ‚East Coast Corner’ dichtzumachen und Neonazi-Propaganda zu unterbinden passte angeblich nicht ins Konzept der Veranstaltung,“ erklärt Caroline Jürgens von der Antifa A3, stellvertretend für die betroffenen Antifaschist/innen, die ihren Infostand daraufhin wieder abbauen mussten.
“Pack schlägt sich, Pack verträgt sich”
de.indymedia.org | “Pack schlägt sich, Pack verträgt sich”
Wie die Hühner auf der Stange saßen fünf der rechtsradikalen Szene Unterfrankens angehörige Männer auf der Anklagebank des Schweinfurter Amtsgerichts. Verhandelt wurde eine Schlägerei unter den 18 – 25 Jahre alten Rechten, die im September vergangenen Jahres in der lokalen Neonazi-Hochburg Gerolzhofen ihren Ausgang nahm, und nach einer kurzzeitigen „Versöhnungssauferei“ im nahe gelegenen Dorf Hundelshausen mit zwei gebrochenen Nasen, diversen Blutergüssen und von Pfefferspray gereizten Augen endete.
Auslöser der Prügeleien war einem Bericht des Schweinfurter Tagblatts zu Folge, die Bomberjacke einer jungen Frau, wobei eher der Inhalt der Jacke wohl zu den Reibereien unter den Rechtsradikalen geführt haben dürfte!
Nazitreffen in Bardowick (Lüneburg)
de.indymedia.org | Nazitreffen in Bardowick (Lüneburg)
Am 21. Juni 2007 lud Hans-Gerd Wiechmann zu einer Veranstaltung seines “Sozialpatriotischen Bündnis” in die “Dom Schänke” nach Bardowick ein.
An diesem Nazitreffen nahmen ca. 25 Personen teil, die aus den Landkreisen Lüneburg, Celle, Soltau-Fallingbostel, Bad Oldesloe und aus Hamburg und Hannover anreisten. Hans-Gerd Wiechmann versucht seit 2005 verschiedene extrem rechte Organisationen und Grüppchen zusammenzuführen und in “Nationalen Bündnissen” zu vereinen. In Celle und in Lüneburg wurden sog. “Sozialpatriotische Bündnisse” (SPB) gebildet, in denen sich Mitglieder der NPD, ehemalige “Republikaner” und örtliche Neonazis zusammengefunden haben. In Celle ist das “Sozialpatriotische Bündnis” mit einem Mandat in Kreistag vertreten. (…) Das Treffen in Bardowick diente dann auch dazu, verschiedene Vertreter von extrem rechten Kleinstgrüppchen an einen Tisch zu bekommen und eine gemeinsame Handlungsstrategie zu entwickeln. So waren dann Christian Perbandt von “Pro Hannover”, Peter Lauer vom ehemaligen “Nationalen Bündnis Region Hannover”, Wilhelm Köhler vom SPB Celle und Matthias Behrens von der Neonazi-Kameradschaft “Snevern Jungs” aus Schneverdingen anwesend.
Außerdem waren Stefan Bliesmer (ehemals FAP, heute SPB Lüneburg) aus Bardowick, Jörg Böttcher (”Republikaner”) aus Hannover, Benjamin Schnelle (NPD) aus Radbruch und Matthias Faust (ehemals “Republikaner”, heute NPD) aus Hamburg anwesend.
CDU-Politikerin vergleicht Homos mit NPD
Queer - das schwule Online-Magazin: CDU-Politikerin vergleicht Homos mit NPD
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hat den Rücktritt der Reinickendorfer Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) gefordert. Grund: Die 62-Jährige hatte die Anliegen von Lesben und Schwulen mit denen der rechtsextremen NPD verglichen. Wanjura hatte nach LSVD-Angaben bereits am 11. Juli in einer Bezirksverordnetenversammlung die Regenbogenfahne “ein politisches Zeichen” genannt, das man nicht am Rathaus hissen dürfe. “Was, wenn die NPD käme und auch eine Fahne hissen möge”.
siehe auch: Berlin-Reinickendorf: Schwule und Nazis unerwünscht… Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hat laut einem Bericht von queer.de den Rücktritt der Reinickendorfer Bürgermeisterin Marlies Wanjura gefordert. Der Grund: Die CDU-Politikern hatte die Anliegen von Lesben und Schwulen mit denen der rechtsextremen NPD verglichen.
Krefeld: Drei Demonstrationen legten Innenstadt lahm
Krefeld: Drei Demonstrationen legten Innenstadt lahm | RP ONLINE
Große Teile der Krefelder Innenstadt waren am Samstagvormittag und Mittag durch drei politische Demonstrationen lahm gelegt. Zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres demonstrierte die rechtsextreme NPD in der Seidenstadt - zwei Gegenkundgebungen zogen ebenfalls durch das Stadtzentrum. (…) Bei der NPD marschierten nach offiziellen Angaben 209 Demonstranten, bei der bürgerlichen Kundgebung nach Polizeischätzungen etwa 1500 Menschen und bei der autonomen Demo rund 250 Teilnehmer.
siehe auch: Bericht über die Antifademo in Krefeld. Am 21.07 marschierte die NPD zum zweiten mal in diesem Jahr unter dem Motto ” Gegen Inländerdikriminierung Meinungsfreihet auch für Deutsche. Es gab 2 Gegendemo, eine Antifademo und eine Demo eines Bürgebündnisses. Verhindert werden konnte der Aufmarsch trotzdem nicht; Krefeld: npd-Anhänger umrunden Hauptbahnhof. Die Faschisten der Krefelder npd machten sich heute einmal wieder lächerlich und umrundeten auf einer etwa 1,5 Kilometer weiten Strecke den Hauptbahnhof
Tübingen: Neo-Nazis bis jetzt im Freilaufgehege Bahnhof
Tübingen: Neo-Nazis bis jetzt im Freilaufgehege Bahnhof (stattweb-News, 21.07.2007)
Nach dem Stand Samstag 21.7/15 Uhr befinden sich die Neonazis bis jetzt im Innern des Hauptbahnhofs Tübingen. Die Polizei hat durch Gitter dafür gesorgt, dass Fa und Antifa sich nicht zu nahe kommen. Festgenommen wurden auf der Antifa-Seite vorerst mal zwei Personen, die die Absperrung überklettern wollten, von der Naziszene einer, der eine Journalistin angepöbelt haben soll.
siehe auch: Bilder vom Naziaufmarsch in Tübingen (Ba-Wü). Impressionen der Proteste gegen den Naziaufmarsch der JN in Tübingen (Ba-Wü) vom 21.Juli 2007. - ca. 10 000 GegendemonstrantInnen, - 230 Faschos, sie wollten Tübingen rocken, kasperten jedoch gerade mal 300 Meter in ihrem Laufstall auf und ab. Hatten keinerlei Öffentlichkeit und feierten mal wieder sich selbst (bestimmt lässt sich auch daraus ein knalliges Video machen…).

Neonazis machen sich im Süden breit
Neonazis machen sich im Süden breit - Märkische Allgemeine - Zeitung für das Land Brandenburg
Die rechtsextreme NPD verstärkt ihre Aktivitäten im Süden Brandenburgs. Nach Erkenntnissen des Mobilen Beratungsteams (MBT) versucht die Partei massiv, Kontakte zur rechten Kameradschaftsszene zu knüpfen. Zugleich würden Kameradschaften ihre Aktivitäten ausbauen und zusammenarbeiten, sagt Dirk Wilking vom Regionalbüro Cottbus des MBT. Frühere Schwerpunkte in Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) seien längst auf weitere Städte in den südlichen Landkreisen ausgeweitet worden. Der NPD-Kreisverband im Spreewald versuche zudem, Kameradschaftler als Parteimitglieder zu werben. Die NPD wolle die Strukturen und Wähler der DVU übernehmen und sei dabei besonders im Süden des Landes aktiv, sagt Wilking weiter. Bei der Rekrutierung von Unterstützern beschreiten die Neonazis immer neue Wege. Im Internet werden Jugendliche zum Kleben von Plakaten und Verteilen von Flugblättern aufgerufen, die vordergründig “Freiheit” fordern. Gemeint ist in der Regel die Abschaffung der Demokratie.
Neonazi-Frauenbund in Solothurn gegründet
www.20minuten.ch: News von jetzt! - Neonazi-Frauenbund in Solothurn gegründet
Der Kampfbund Nationaler Aktivistinnen, eine der rechtsextremen PNOS nahe stehende Frauenorganisation, hat am Nachmittag im Kanton Solothurn seine Gründung gefeiert. Die Polizei überwachte den Anlass. (…) Der Kampfbund Nationaler Aktivistinnen wurde vor einigen Wochen «inoffiziell» gegründet, wie er auf seiner Homepage schreibt. Für Samstag lud er zur offiziellen Gründungsfeier mit Referaten und Grillfest. Die Gruppierung will nach eigenen Angaben gegen die «Zersetzung der Volksgemeinschaft» angehen. In der Familie sieht sie die «Keimzelle des Volkes», in der traditionellen Rollenverteilung dessen Rettung. Frauen an den Herd - Der «Radikalfeminismus» und die «Gleichmacherei der Geschlechter» müssten bekämpft werden, schreiben die Frauen. Frauen und Männer seien grundlegend verschiedenen. Zur Lektüre empfiehlt der Kampfbund «Das Eva-Prinzip» von Eva Hermann [sic!].
Proteste gegen Neonazi-Aufmarsch in Leipzig
< sz-online | sachsen im netz > Proteste gegen Neonazi-Aufmarsch in Leipzig
In Leipzig haben Hunderte gegen einen Aufmarsch von Neonazis protestiert. Bis zum offiziellen Ende der Veranstaltung kam es nach Auskunft der Polizei zu keinen größeren Zwischenfällen. Am Rande des Marsches wurden mehrere Gegendemonstranten in Gewahrsam genommen. Zu genauen Zahlen wollte sich die Polizei erst am Abend äußern. Ein Augenzeuge berichtete, dass ein Kameramann bei einer Räumungsaktion von Einsatzkräften eine Platzwunde erlitt. (…) Der Zulauf zum Demonstrationszug der Rechtsextremen war weit geringer als angenommen. Der Hamburger Neonazi Christian Worch hatte nach Angaben der Polizei etwa 30 Gesinnungsgenossen an seiner Seite. Ursprünglich meldete Worch 200 bis 300 Teilnehmer für seine Kundgebung an. Auf diese Zahl hatte sich auch die Polizei eingestellt, die mit einem Großaufgebot Rechtsextreme und Gegner voneinander fern hielt. Neben Polizisten aus Sachsen waren Kollegen aus mehreren Bundesländern beteiligt.
siehe auch: Rund 400 Leipziger protestieren gegen Rechten-Aufmarsch - Neonazi Worch demonstriert mit rund 30 Anhängern. Rund 400 Leipziger haben am Samstag gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten in ihrer Stadt demonstriert. Am Vormittag nahmen auch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Oberbürgermeister Burkhard Jung (beide SPD) an einem Protest-Bürgerfrühstück vor dem Völkerschlachtdenkmal teil. Nach Angaben der Polizei hat es während des Aufmarsches weder Ausschreitungen noch Verletzte oder nennenswerte Sachbeschädigungen gegeben. Einige Gegendemonstranten wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen; 21.07.2007 | Leipzig | Bilder und Infos … Christian Worch und seine letzten Getreuen fanden sich mal wieder in Leipzig ein … Diesmal und mit etwas mehr Mut ausgestattet hatte ich mir zur Aufgabe gemacht, alle Nazis die teilnehmen auch auf Bildern festzuhalten … Auch meine Eindrücke muss ich euch auf´s Auge drücken …
Der Unruhestifter von Moers
Moers: Der Unruhestifter von Moers | RP ONLINE
Die kleine Großstadt Moers am Niederrhein hat ein großes Problem: Um den Neonazi Kevin G. kommt es seit Jahren zu handfesten Konflikten. Jüngst verhinderte die Polizei eine Massenschlägerei mit 40 Türken. Die vorerst letzte Episode einer ewigen Geschichte um Gewalt und Rechtsextremismus. (…) Es ist immer Kevins Kampf, aber nicht immer ist er es, der ihn anfängt. Doch viele wissen, dass der 1,90-Meter-Hüne mit geschätzten 100 Kilo Masse in Rage und unter Alkoholeinfluss leicht zuschlagen kann - und provozieren ihn. In zehn Jahren hat sich der 26-Jährige einen Ruf als gewaltbereiter Neonazi „erarbeitet“ und ist zum Feindbild für Linke und Migranten geworden. „Es gibt so viele Gerüchte über mich. Immer werde ich als total aggressiv dargestellt“, klagt er. „Ich habe diesmal nichts getan.“ (…)
Andere geben den Ereignissen eine politische Dimension: „G. ist eine konstante Figur in der rechten Szene. Er schafft es immer wieder, junge Leute anzusprechen. Dieser Erlebnisklimbim mit Rechtsrock ist Teil der Neonazi-Szene.“ Dafür spricht, dass sich die Rechten aus Moers und Rheinberg als Kameradschaft im Internet präsentieren. An vorderster Front schreibt: Kevin G. Wer dort liest, wie er Türken mit Affen vergleicht, mag sich wundern, dass es nicht längst geknallt hat. Wenn ein stadtbekannter Neonazi in einem Stadtteil mit 80 Prozent Ausländern wohnt, entwickelt das zwangsläufig eine ungesunde Eigendynamik.
Picassos erbitterter Kampf gegen Hitler
WELT ONLINE - Picassos erbitterter Kampf gegen Hitler - Nachrichten Kultur
Der Maler und der Anstreicher: Pablo Picasso und Adolf Hitler waren erbitterte Gegner. Michael Carlo Klepsch zeigt in seinem Buch “Picasso und der Nationalsozialismus” wie sich das spanische Künstlergenie gegen den Diktator und “Kunstmaler” zur Wehr gesetzt hat.
Antisemitismus ohne Sanktionen
Antisemitismus ohne Sanktionen
Für die Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination ist es klarer Fall: Die Schlachtrufe, die antisemitische Hetze, die martialische Vermummung - allesamt Eindrücke des Aufmarsches von etwa 700 Neonazis am vorvergangenen Samstag, waren verfassungsfeindlich. Nach Einschätzung der Frankfurter Polizei aber werden Konsequenzen vor Gericht ausbleiben. (…) So hätten gut 150 Neonazis, die in einem Schwarzen Block marschierten und Kapuzenpullis, Sonnenbrille und Handschuhe trugen, gegen das Vermummungsverbot verstoßen. Zudem setzte der Anmelder der Demonstration, der hessische NPD-Vorsitzende Marcel Wöll, nach Erkenntnissen der Anti-Nazi-Koordination vorbestrafte Neonazis als Ordner ein und ließ zu, dass Demonstrationsteilnehmer Tätowierungen wie “Blut und Ehre” oder “H8″ (in Neonazikreisen die Abkürzung für “Heil Hitler”) zur Schau stellten. Sprechchöre gegen “Judenstaat” Besonders erschüttert war die Anti-Nazi-Koordination über die Sprechchöre der Neonazis. Kamera-Aufnahmen von Reportern belegen, dass rund 100 Demonstrationsteilnehmer “BRD, Judenstaat, wir haben Dich zum Kotzen satt” skandierten. Dass die Polizei die Veranstaltung nicht auflöste, ist für die Gruppe um den Pfarrer Hans-Christoph Stoodt ein Skandal. Ein Polizist aus einem anderen Bundesland habe ihm gesagt: “Bei uns wären die keine hundert Meter weit gekommen.”
siehe auch: Antisemitismus, Haß und Nazi-Sprechchöre gegen BRD-”Judenstaat” sollen folgenlos bleiben. Nazi mit Remer-T-ShirtIn Reaktion auf die gestrigen Pressekonferenz der Anti-Nazi-Koordination, “Nazis und die Polizei am 7. Juli in Frankfurt“, auf der u.a. noch einmal detailiert aus der Unzahl der vielen Auflagenverstöße einige ausgewählte dokumentiert und z.B. in Fotos belegt wurden, die zum sofortigen Abbruch des Nazi-Aufmarsches hätten führen müssen, berichtet heute die FR unter dem Titel “Antisemitismus ohne Sanktionen“.














