Enough is enough!
23.Juli 2007Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Antifa_2.jpg
Konzept „Volksgemeinschaft“ | KEIN BOCK AUF PRO KÖLN
In einem Leserbrief in der neofaschistischen Zeitschrift „Nation und Europa“ (3-2007) lobte der Kreisrat der extrem rechten „Deutschen Partei“ (DP), Wolfgang Bukow aus Gröbenzell, die „Bürgerbewegung pro München“ in den höchsten Tönen. „Pro München“ orientiere sich „am Vorbild des Nationalen Bündnis Dresden und distanziert sich ausdrücklich von jeglicher Abgrenzung“, so Bukow. Die im Januar 2006 gegründete Bürgerinitiative ´“Pro München“ e.V. sei „ein Zusammenschluß von Patrioten aller nationalen und freiheitlichen Parteien und Organisationen“. In „diesem Bündnis arbeiten Mitglieder der NPD, der DP, der CSU(!), des Konvents der Russlanddeutschen und der freien Kameradschaften mit ehemaligen Mandatsträgern und Funktionären der Republikaner und des BFB eng zusammen für den Sturm auf das Münchner Rathaus“. Vor Ort stellt sich „Pro München“ als „das Sprachrohr des „kleinen Mannes“ und als „“sozial-patriotische Kraft“ dar, „die die Sorgen und Probleme der Münchner aufgreift und interessante Lösungskonzepte anbieten kann“. (…) Wo sich „Pro München“ politisch verortet, konnte man auch auf dem „9. Münchner Neujahrstreffen“ Ende Januar in Fürstenfeldbruck sehen. Auf der gemeinsam mit der „Deutschen Partei“ (DP) organisierten Veranstaltung in der Hotelgaststätte „Hasenheide“ sprachen neben dem DP-Bundesvorsitzenden auch der Chef der NPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, und der bayrische NPD-Landesvorsitzende Ralph Ollert. Thomas S. Fischer, der viele Jahre für die nationalistische „Deutschland-Bewegung“ aktiv war und gegen den in der CSU ein Ausschlussverfahren läuft, sprach über den desolaten Zustand seiner Partei. Rüdiger Schrembs, einer der drei Sprecher von „Pro München“ und zugleich im Landesvorstand der NPD, rief die Bürger der Landeshauptstadt dazu auf, „der großen Alternative in der Stadtpolitik ihre Stimme zu geben“.
Antifaschistische Nachrichten Nummer 14/2007 - Kandidatin bestätigt
Jutta Laue, Kandidatin der rechten Wählervereinigung «Bürger in Wut» (BiW), wurde vom Wahlleiter Bremerhavens nun als offiziell gewählte Kandidatin bestätigt. Einer Teilnahme an den Sitzungen der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung steht damit erst einmal nichts mehr im Wege. Das zuständige Ortsamt hatte Laue und BiW-Chef Jan Timke mit der Begründung, sie hätten ihren Lebensmittelpunkt nicht wie vorgeschrieben in Bremerhaven, zuvor rückwirkend von der Kandidatenliste gestrichen. Eine endgültige Entscheidung über die Streichung Laues wird nun ein Gericht treffen. Unterdessen hat der Publizist Udo Ulfkotte seinen Beitritt zu «Bürger in Wut» angekündigt. Gemeinsam mit dem von ihm im Juni in Bonn gegründeten Förderverein «Demokratie und Werte» wolle man nun 2009 zur Europawahl antreten. Ursprünglich hatte Ulfkotte die Gründung einer neuen Partei erwogen und eine Kandidatur für die «Deutsche Zentrumspartei» in Hamburg angekündigt.
Strafvereitelung im Amt? “Blut und Ehre” - Tattoo in Frankfurt polizeilich geduldet « Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a.M.
Bei einer Nazi-Demonstration werden zahlreiche Auflagenverstöße registriert. Von allen Journalist- Innen und Demonstrations- beobachterInnen. Viele Doku- mentationstrupps der Polizei sind anwesend. Was sie gesehen haben, wissen wir nicht. Was sie nicht gesehen haben wollen, zeigen wir hier: zum Beispiel einen Nazi-Demonstranten, der ein Tattoo “Blut und Ehre” zeigt. Damit man es besser sehen kann, hat er anscheinend seinen Ärmel entsprechend gekürzt.
Prozess gegen Marcel Wöll (NPD) wegen Volksverhetzung: Friedberg, 7. August « Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a.M.
NPD-Nazi Marcel WöllAm 7. August muß sich Marcel Wöll vor dem Friedberger Amtsgericht wegen Volksverhetzung verantworten. Wöll hatte im März vor dem Kreistag der Wetterau gefordert, die Zuschüsse zu Klassenfahrten in, so der “Nationale Sozialist” und NPD-Landesvorsitzende wörtlich, “Stätten des sogenannten nationalsozialistischen Terrors” (gemeint war unter anderem das KZ Auschwitz) zu streichen und solche Fahrten als “Gehirnwäsche” für die SchülerInnen verunglimpft. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat deshalb wegen des Verdachts der Leugnung des Holocaust Anklage erhoben.
taz, die tageszeitung - NPD in Tempelhof
Rechte wollen anscheinend im Rathaus Tempelhof einen Bezirksverband gründen. Parteien rufen zu Protesten auf. Die NPD macht mobil in Tempelhof-Schöneberg. Heute belegt die rechte Partei den stillgelegten Saal der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Tempelhof. Nach Informationen von SPD und Grünen sieht ihre Tagesordnung auch vor, einen eigenen Kreisverband im Bezirk zu gründen. Gemeinsam mit FDP und CDU rufen die Parteien deshalb um 17.00 Uhr zur Gegenkundgebung vor dem Rathaus auf. “Wir wollen ein Zeichen gemeinsamer Stärke aus dem Bezirk heraus setzen”, sagt Initiator Jürgen Roth, Kreisvorsitzender der Grünen in Tempelhof-Schöneberg. Offiziell läuft die Veranstaltung der NPD unter dem Motto “Mitteldeutschland im Zangengriff der Globalisierung”. Erwartet werden etwa 50 Zuhörer. Als Experten haben sich Parteivorsitzender Udo Voigt und der sächsische Abgeordnete Jürgen W. Gansel angekündigt, der im Jahre 2005 mit seiner “Bombenholocaust”-Rede für Schlagzeilen sorgte.
Leipziger Volkszeitung - www.lvz-online.de - Demonstrationen abgesagt: Hamburger Neonazi Worch gibt in Leipzig auf
Der Aufmarsch des Hamburger Neonazis Christian Worch und 36 seiner Gesinnungsgenossen am Sonnabend soll der letzte in Leipzig gewesen sein. Auf seiner Internet-Seite gab Worch gestern an, alle “vorsorglich bis 2014 zweimal jährlich angemeldeten Demonstrationen” abgesagt zu haben.
siehe auch: Worch’s Nazi-Aufmärsche haben ein Ende. Christian Worch (M.) steht im Regen.Der Hamburger Rechtsextreme Christian Worch (M.) steht am Samstag (1. Oktober 2005) in Leipzig zwischen zwei Polizisten im Regen. Worch hatte einen Aufmarsch von Neonazis durch die Stadt veranstalten wollen. (Foto: dpa) Nach einem rechtsextremen Aufmarsch mit knapp 40 Teilnehmern am vergangenen Samstag hat der Hamburger Neonazi Christian Worch alle bis 2014 für Leipzig angemeldeten Demonstrationen zurückgezogen; Leipzig in aller Kürze - Was haben wir gelacht PT. 2. Mit den Worten “in aller Kürze” ist auch schon grob der Naziaufmarsch am vergangenen Samstag in Leipzig umrissen. Nichtmal 40 Leute hatten, zur Belustigung aller GegendemonstrantInnen, ihren Weg zu Worch gefunden und auch die Polizei fragte zu Beginn sicherheitshalber nochmal nach, ob er wirklich losgehen wollen würde; Nazi-Pleite in Leipzig, “Wanderzirkus” mit 37 Nazis, Worch gibt auf. Leipziger Nazi-Auch am 21. Juli: ‘Begleitet’ von 1.800 PolizistInnen fand in Leipzig unter Anti-Nazi-Protesten ein skurriler Nazi-Marsch statt. Ein kläglicher Haufen von 37 Nazis nahm an dem Leipziger “Wanderzirkus” statt, was am Ende nazi-intern zum Eklat führte und Christian Worch, Nazi-Redner am 7. Juli in Frankfurt, der den Nazi-Marsch in Leipzig angemeldet hatte, entnervt das Handtuch schmeißen ließ; Kein Gesetz der Serie: Worch sagt alle Veranstaltungs-Anmeldungen in Leipzig ab. Der Hamburger Neonazi Christian Worch hat einen Tag nach seiner Demonstration am 21. Juli sämtliche von ihm in Leipzig getätigten Versammlungsanmeldungen bis zum Jahr 2014 zurückgezogen. Dies erklärte er gegenüber dem Ordnungsamt der Stadt in einem kurzen Schreiben vom 22. Juli. Eine Begründung enthält das Schreiben nicht. Worchs jüngstem und mittlerweile 17. Aufruf zum Leipzig-Marsch waren nur noch 37 Gleichgesinnte gefolgt; Worch gibt auf. Der Hamburger Neonazi Christian Worch hat alle von ihm für Leipzig angemeldeten Demonstrationen bis 2014 abgesagt. Worch selbst gibt als Gründe den verloren gegangen Rückhalt im eignen Lager und die Hartnäckigkeit der Leipziger Behörden als Grund an.
anm. dokmz: Per Mailingliste hat Neonazi Worch am 22.07. eine Mail mit dem Betreff “FRONTBEGRADIGUNG” verschickt und strickt darin seine eigene “Dolchstoß-Legende”. Darin schreibt er u.a.: “Am 21. Juli fand in Leipzig die siebzehnte Demonstration binnen sechs Jahren statt. Heute habe ich gegenüber der Behörde die von mir vorsorglich bis 2014 zweimal jährlich angemeldeten Demonstrationen abgesagt. (…) Leipzig siebzehn, für mich persönlich: Leipzig, die letzte, fand gestern statt. Es kamen nach meiner Schätzung 40 Teilnehmer; die Polizei machte sich die Mühe, sie zu zählen, und gab 37 Teilnehmer an. Nach einer Auftaktkundgebung mit Ansprachen von Sascha Krolzig und mir setzte sich der Zug in Bewegung. (…) Die Demonstration ist boykottiert worden, und zwar erstens systematisch und zweitens auch hinterrücks. Nicht nur der „geistige Vater“ von Termin, Thema und Route fehlte, der erwähnte Jens Schober, sondern auch ein weiterer Mann, dessen Namen zu nennen ich mich nicht scheue, weil er vorher seine Beteiligung angedeutet hatte: Thomas Gerlach, in nationalen Kreisen auch unter dem von ihm selbst gewählten Spitznamen ACE bekannt.“
Und weil der Christian so traurig ist, schenken wir ihm das passende Lied. Wie gesagt: enough is enogh…….
Pflastersteine und Morddrohungen
In Thüringen klagen nicht nur linke Abgeordnete über Attacken von Rechtsextremen. Bereits die dritte Attacke”, sagt Tilo Kummer. Vor seinem Wahlkreisbüro im thüringischen Hildburghausen liegen Scherben und ein Pflasterstein. Wieder wurde dem 39-jährigen Landtagsabgeordneten der Linken die Fensterscheibe eingeworfen. Kein Einzelfall in Thüringen, Angriffe und Beschädigungen von Abgeordnetenbüros häufen sich. Vor zwei Wochen krachte es im Erfurter Wahlkreis- und Jugendbüro “RedRoxx” der Landtagsabgeordneten Susanne Hennig. Davor traf es das Büro einer Bundestagsabgeordneten in Gotha. In Apolda, sagte Hennig, wurden einer Stadträtin wenigstens fünfmal die Scheiben eingeworfen.
Und es trifft offensichtlich nicht nur Büros der Linken. Der CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Fiedler hat jetzt eine kleine Anfrage im Landtag gestellt, um einmal einen Überblick über die Angriffe in ganz Thüringen zu bekommen. “Auch Kollegen unserer Fraktion berichten immer wieder über Beschädigungen”, so Fiedler. Hinter den Attacken werden rechtsextremistische Gewalttäter vermutet. Bei dem, was sie treiben, geht es weit über Steinwürfe auf Büros hinaus. Der Links-Abgeordnete Ralf Kalich aus Schleiz stand im vergangenen Jahr drei Monate unter Polizeischutz, weil er massiv von Neonazis bedroht wurde. Seine Frau, die eine Gaststätte betreibt, wurde mit Mord bedroht. (…) Noch bizarrer ist, was die Erfurter Abgeordnete Hennig erlebte. Die 29-Jährige wurde nach eigenen Angaben Opfer eines Stalkers aus der rechten Szene. Vor dem Anschlag auf ihr Erfurter Büro habe der Erfurter NPD-Chef Kai-Uwe Trinkaus versucht, sie einzuschüchtern.
Top-Themen :: Mittelbayerische Zeitung :: www.mittelbayerische.de - Narben, die niemals verheilen - Neue KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg eröffnet
Mit einem Festakt ist am Sonntag die neue Dauerausstellung in der KZ-Gedenkstätte im oberpfälzischen Flossenbürg eröffnet worden. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bezeichnete das Lager als „einen Ort deutscher Schande“. Versöhnung mit den Opfern sei nur dort möglich, „wo die Erinnerung gegenwärtig wird“. Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko, dessen Vater in Flossenbürg inhaftiert war, forderte: „Die Geschichte darf sich nicht wiederholen.“ Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) betonte, mit dem Museum sei ein „eminent wichtiger historisch-politischer Lernort“ entstanden.
Gay News From 365Gay.com - After Violence, Hungarian “Lesbians” Have Symbolic Wedding
A “lesbian” couple made symbolic marriage vows in Budapest, defying threats of violence from neo-Nazis, reports Hungary’s newspaper Nepszabadsag. Eva Moor and Reka Kinga Papp kissed in front of the cameras this weekend, with Hungary’s parliament as the backdrop, as they accepted one another’s hand in marriage.