Geldstrafe: NPD-Chef beleidigt und muss zahlen
Geldstrafe: NPD-Chef beleidigt und muss zahlen | Nachrichten | hr
Der hessische NPD-Vorsitzende Marcel Wöll ist am Dienstag wegen Beamtenbeleidigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Ein Polizist hatte den Rechtsextremisten angezeigt, weil er sich nicht als “geisteskrank” bezeichnen lassen wollte. “Die sind krank, die sind alle geisteskrank” hatte Wöll bei einer Veranstaltung der rechtsradikalen NPD im vergangenen März in Richtung mehrerer Polizeibeamter gerufen. Einer der Polizisten fühlte sich dadurch beleidigt und stellte Strafantrag. Die Beamten hatten verhindert, dass die Rechtsradikalen an einem Kriegerdenkmal in Wölls Heimatstadt Butzbach einen Kranz niederlegten. Das Gießener Landgericht verurteilte Wöll wegen der Beleidigung zu einer Geldstrafe von 900 Euro.
siehe auch: Hessen: Urteil gegen Wöll bestätigt. Der hessische NPD-Vorsitzende Marcel Wöll ist laut einem Bericht der Frankfurter Neuen Presse wegen Beleidigung eines Polizisten vom Landgericht Gießen zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt worden. Damit bestätigte das Gericht am 23. Juli 2007 im Berufungsprozess ein Urteil des Amtsgerichts Friedberg vom vergangenen Jahr; Verurteilt: Geldstrafe für Marcel Wöll (NPD) wegen Beamtenbeleidigung. Wie “hessen aktuell” (HR) heute berichtet, ist der hessische NPD-Vorsitzende Marcel Wöll wegen Beamtenbeleidigung vom Gießener Landgericht zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt worden.


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