Ulla Jelpke: Waffenfunde bei Neonazis

Ulla Jelpke: Waffenfunde bei Neonazis
Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zu Waffenfunden bei Rechtsextremen erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Ulla Jelpke: 1288 /2007
In den Jahren 2002 bis 2006 wurden 1343 rechtsextremistisch motivierte Straftaten mit insgesamt 1640 Waffen gemeldet - von Zaunlatten als Schlaginstrument über Reizgas bis zu Schuss- und Kriegswaffen und Sprengstoffen. Bei rund einem Drittel der 257 im vergangenen Jahr von Neonazis mit Waffen begangenen Straftaten handelt es sich um Überfälle. Gleichzeitig wurden in diesem Zeitraum 125 Brand- und 7 Sprengstoffanschläge von Rechtsextremisten gezählt, bei denen es zu Personen- und Sachschäden kam. Ziele waren unter anderem Asylbewerberheime, von Migranten betriebene Gaststätten sowie Wohnungen und Treffpunkte von Linken und Antifaschisten.

siehe auch: Rechtsextremisten mit Waffen gut gerüstet. Zaunlatten, Reizgas, Sprengstoff: In den vergangenen vier Jahren wurden 1.343 rechtsextremistisch motivierte Straftaten mit 1.640 Waffen gezählt. Trotz der hohen Zahlen wiegelt Berlin ab: Rechtsradikale Terrorstrukturen auf Bundesebene gebe es nicht; Nachtrag: Razzia/Sommercamp. Hier ein kleiner Text, sowie Bilder des schon erwähnten Sommercamps 2006 in Wilsum: Am 26.April kommt es im Morgengrauen zu einer groß angelegten Polizeiaktion in den Landkreisen Vechta, Steinfurt, Osnabrück-Stadt, Osnabrück, Cloppenburg und der Grafschaft Bentheim. (…) Bei den Razzien fand die Polizei eine große Menge verschiedener Waffen, darunter Kleinkalibergewehre, Pistolen, Luftgewehre, Pfeilbomben, eine Mörsergranate, Schlagringe, Wurfsterne, Stichwaffen und Schrotpatronen [SIEHE BILD!].

Eine Antwort zu “Ulla Jelpke: Waffenfunde bei Neonazis”

  1. Mehr als 1300 bewaffnete Überfälle in vier Jahren: kein Terror? « dokumentationsarchiv sagt:

    [...] auch: Ulla Jelpke: Waffenfunde bei Neonazis. Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zu Waffenfunden bei [...]

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