Rolf Reuter gibt rechtsextreme Kontakte zu: ‘Das diente dem Dialog’
EUROPOLITAN - Musik & Bühne - Rolf Reuter gibt rechtsextreme Kontakte zu: ‘Das diente dem Dialog’
Rolf Reuter gibt rechtsextreme Kontakte zu: ‘Das diente dem Dialog’. Letzten Freitag hatte Rolf Reuter, der ehemalige Generalmusikdirektor der Komischen Oper in Berlin, zugegeben, Kontakte zu rechtsextremen Gruppen gehabt zu haben. (…) In seiner „ergänzenden Erklärung“ distanziert sich nun der frühere Dirigent von den politischen Ansichten des ‘Freundeskreises Ulrich Hutten e.V.’, der eindeutig als rechtsextremistisch eingestuft wird. Trotzdem gab er jedoch zu, in der Vereinigung als Referent aufgetreten zu sein. Gerade bei einer solchen Gruppierung habe er gehofft, über das „Vehikel der Musik kleinste Samenkörner eines Verständnisses von Humanismus und Christentum säen zu können”.
Der 81-Jährige betonte, er habe nur den Dialog fördern wollen. „Jede Form von rechtsextremer, aber auch linksextremer oder sonstiger extremer Gesinnung liegt mir fern”, hob er hervor. Auch ein Schreiben für rechte Verleger und Holocaust-Verleugner, wie Udo Walendy und Andreas Röhler, gestand er ein. Doch dies sein nur geschehen, weil er auf zwei formale Details hinweisen habe wollen, die nicht seinem Verständnis der Demokratie entsprochen haben.
siehe auch: Bundespräsidialamt prüft Vorwürfe gegen Reuter. Der ehemalige Generalmusikdirektor der Komischen Oper gerät unter Druck. Der Berliner SPD-Abgeordnete Tom Schreiber behauptet, der Dirigent unterhalte Kontakte zu Rechtsextremisten. Der Politiker fordert jetzt, ihm das Bundesverdienstkreuz abzuerkennen.















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Sinfoniekonzert für Rolf Reuter « dokumentationsarchiv
1 Okt 07 at 10:56 Uhr vormittags