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Archive for August 23rd, 2007

ZVAB schließt Mitglied aus

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redok - ZVAB schließt Mitglied aus
Das größte deutsche Online-Antiquariat “Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher” (ZVAB) hat ein Mitglied wegen dessen Angebot zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie den “teils tendenziösen Buchbeschreibungen” von der Teilnahme ausgeschlossen. Das Antiquariat Ursula Fleischhauer bzw. “German Historical Books” im brandenburgischen Wünsdorf ist zum 31. August von der Teilnahme an der Online-Plattform des “Zentralen Verzeichnis Antiquarischer Bücher” (ZVAB) ausgeschlossen worden.

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August 23rd, 2007 um 12:50 Uhr nachmittags

Peinlicher Affront

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Ruhr Nachrichten - Peinlicher Affront
Es ist schon schlimm genug, dass eine Neonazi-Demo – ausgerechnet am Antikriegstag – in unserer Stadt nicht zu verhindern ist. Dass aber eine Gegenkundgebung mit der Vorsitzenden des Ausschwitz Komitees nicht am Platz der Alten Synagoge stattfinden darf, weil Restarbeiten am Opern-Foyer stattfinden, ist ein peinlicher Affront.

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August 23rd, 2007 um 12:49 Uhr nachmittags

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Heye macht Schulen und Polizei mitverantwortlich für Extremismus

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Heye macht Schulen und Polizei mitverantwortlich für Extremismus - Yahoo! Nachrichten Deutschland
Nach den Übergriffen von Mügeln auf acht Inder hat der Vorsitzende des Vereins «Gesicht zeigen!», Uwe-Karsten Heye, deutliche Kritik an Schulen und Polizei geübt. «Ein Teil der Ursachen für den Rechtsextremismus in Deutschland liegt offenbar in einem Schulsystem, das mit den Problemen nicht mehr fertig wird», sagte der frühere Sprecher der Bundesregierung der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstagausgabe). Die Länder müssten mehr in die Bildung investieren. Zudem sei die Polizei offenbar nicht ausreichend motiviert, richtig durchzugreifen und repressiv gegen rechte Gewalt vorzugehen.

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August 23rd, 2007 um 12:45 Uhr nachmittags

Denkmalsturz: Sporthochschule verliert im Namensstreit um Carl Diem

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Denkmalsturz: Sporthochschule verliert im Namensstreit um Carl Diem - UniSPIEGEL - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Die Kölner Sporthochschule liegt am Carl-Diem-Weg. Das Rektorat will, dass es so bleibt - doch der hoch dekorierte Sportfunktionär Diem ist wegen kriegerischer Nazi-Parolen stark umstritten. Jetzt haben Richter entschieden: Der Weg darf umbenannt werden. (…) Der Sportfunktionär Carl Diem hatte 1947 die heutige Sporthochschule im Kölner Westen gegründet und bis zu seinem Tod 1962 geleitet. Sportliche Auszeichnungen, Straßen und Sporthallen waren nach Diem benannt worden, bis Wissenschaftler sein Wirken in der Nazi-Zeit kritisch beleuchteten. Wegen der dunklen Schatten der Vergangenheit hatte die Bezirksvertretung im September letzten Jahres die Umbenennung beschlossen, die Sporthochschule aber heftig protestiert.

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August 23rd, 2007 um 11:48 Uhr vormittags

Kritik ja, Schmähung nein

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Jungle World ··· 34/2007 ··· Kritik ja, Schmähung nein
Die österreichische Band »Der Blutharsch« will nicht als »Neonazi-Band« bezeichnet werden und strengte deshalb ein Verfahren gegen die Jungle World an. Das Gericht folgte jedoch der Argumentation der Zeitung. (…) Anlass war vielmehr ein in Frankenthal stattfindendes Gerichtsverfahren, das die österreichische Band »Der Blutharsch« gegen den Verlag und den Autor Ivo Bozic angestrengt hatte. Letztgenannter hatte in einer Reportage über Nazis in Israel (Jungle World 13/07) die umstrittene Band, deren geplanter Auftritt in Tel Aviv 2004 im letzten Moment abgesagt worden war, als »Neonazi-Band« bezeichnet. Dagegen hatte die Band bzw. ihr einziges öffentlich bekanntes und ständiges Mitglied, Julius Albin, die Abgabe einer Unterlassungserklärung gefordert, was von Verlag und Autor jedoch verweigert wurde. (…) Die Band als »Neonazi-Band« zu bezeichnen, sei ein von der Meinungsfreiheit geschütztes Werturteil. Dem Autor wird bestätigt, dass man ihm weder eine Verletzung der presserechtlichen Sorgfaltspflicht noch eine Verletzung der Recherchepflicht unterstellen könne. Außerdem, heißt es im Urteil, »drängt sich für jeden unbedarften Beobachter aufgrund des gesamten Auftretens und Verhaltens der Band ›Der Blutharsch‹ der Verdacht auf, es handele sich um eine Band aus diesem Milieu«. Die Richter verweisen unter anderem auf die Auftritte der Band in »national-sozialistisch kodierten Uniformen unter Verwendung von Zeichen aus dieser Zeit«. Die Musiker standen mit Scheitel, schwarzer Krawatte und weißen Hemden auf der Bühne. In den neunziger Jahren war die »Sieg-Rune« das Logo der Band, später das Eiserne Kreuz.

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August 23rd, 2007 um 11:44 Uhr vormittags

Im so genannten «Beutekunst»-Streit haben die Polen Recht

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Tages-Anzeiger Online | Kunst | Im so genannten «Beutekunst»-Streit haben die Polen Recht
Deutschland wirft dem «ehemaligen Kriegsgegner Polen» vor, deutsche Kulturgüter geraubt zu haben und fordert die «Beutekunst» zurück. Aber: In Polen gibt es gar keine «Beutekunst». In der Krakauer Jagiellonen-Bibliothek liegen Briefe von Goethe, Schiller und Luther, Notenblätter von Mozart, Bach und Beethoven, seltene Landkarten und illustrierte Handschriften aus dem Mittelalter. Auch die deutsche Nationalhymne von Hoffmann von Fallersleben liegt in Polen. Die Bibliothekare der Preussischen Staatsbibliothek in Berlin hatten die wertvollen Bestände aus Angst vor Luftangriffen der Alliierten nach Niederschlesien in Sicherheit gebracht. In der Krakauer Jagiellonen-Bibliothek liegen Briefe von Goethe, Schiller und Luther, Notenblätter von Mozart, Bach und Beethoven, seltene Landkarten und illustrierte Handschriften aus dem Mittelalter. Auch die deutsche Nationalhymne von Hoffmann von Fallersleben liegt in Polen. Die Bibliothekare der Preussischen Staatsbibliothek in Berlin hatten die wertvollen Bestände aus Angst vor Luftangriffen der Alliierten nach Niederschlesien in Sicherheit gebracht. Nicht vorausahnen konnten sie allerdings, dass die Grenzen Polens auf der Potsdamer Konferenz 1945 nach Westen verschoben würden. Die wertvollen Kisten der Preussischen Staatsbibliothek befanden sich somit 1945 auf polnischem Boden. (…) Nun aber wirft Tono Eitel, ehemaliger deutscher Uno-Botschafter in New York und seit fünf Jahren mit den Kulturgüter-Verhandlungen betraut, den Polen plötzlich vor, den Deutschen etwas gestohlen zu haben. Im Sammelband «Kulturgüter im Zweiten Weltkrieg» (Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste, Magdeburg 2007) schreibt der 75-Jährige unter dem Titel «Vom Umgang mit Beutekunst»: «Grundsätzliche Beutekunstprobleme haben wir nur mit zwei ehemaligen Kriegsgegnern. Russland und Polen. Alle übrigen Staaten, auch von der Wehrmacht schrecklich verheerte wie die Ukraine, haben sich für eine Politik der Restitution entschieden.» Das Problem: Russland und die Ukraine geben tatsächlich Beutekunst zurück, die von der Roten Armee im besetzten Deutschland 1945 beschlagnahmt wurde. Polen aber hat niemals Kriegsbeute in Deutschland gemacht. Es gibt also auch keine «Beutekunst» in Polen, was der ausgebildete Jurist Eitel auch weiss. (…) n Polen sieht man das anders. Auch wenn die «Berlinka», wie die Sammlungen der Preussischen Staatsbibliothek in Polen genannt werden, nur ausgelagert wurde, um sie in Sicherheit zu bringen, so befand sie sich doch 1945 auf polnischem Boden und wurde somit zu polnischem Eigentum. Einen rechtmässigen Anspruch auf die «Berlinka» haben die Deutschen aus polnischer Sicht nicht.

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August 23rd, 2007 um 11:42 Uhr vormittags

Heim für verbrannte Dichter

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Deutschlandfunk - Kultur heute - Heim für verbrannte Dichter
Die Stadt Nürnberg will die private Salzmann-Bibliothek übernehmen. Die Sammlung des Münchner Georg Salzmann ist einzigartig. Der Bibliomane trug ausschließlich Erstausgaben verfemter und verbrannter Bücher zusammen: Thomas Mann, Else Lasker-Schüler, Erich-Maria Remarque und Paul Zech - Hunderte und Tausende. Die öffentlichen Institute scheuen aber einen Ankauf der Exilbibliothek, denn Salzmanns Sammlung hat vor allem musealen Wert. Nun aber scheint sich doch eine Lösung abzuzeichnen - in Bayern.

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August 23rd, 2007 um 11:38 Uhr vormittags

Rupprecht will NPD in Schulen keinen Raum lassen

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Rupprecht will NPD in Schulen keinen Raum lassen
Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) will den Werbeaktionen der rechtsextremen NPD in brandenburgischen Schulen entgegenwirken. Die NPD wolle im neuen Schuljahr Schülerzeitungen an den Einrichtungen verteilen, sagte Rupprecht am Mittwoch in Potsdam. Das Ministerium werde die Schulen darauf vorbereiten. So seien Flyer mit Informationen über die rechtsextreme Partei in Arbeit.

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August 23rd, 2007 um 11:36 Uhr vormittags

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Fuel protest activist leaves BNP after punch-up

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Fuel protest activist leaves BNP after punch-up | Special Reports | Guardian Unlimited Politics
An activist who once led fuel protests across the country and recently secured the BNP’s best byelection result in its 25-year history after standing in Tony Blair’s constituency has left the party after a punch-up with a senior official. Andrew Spence polled almost 2,500 votes in last month’s Sedgefield contest and beat seven other candidates to finish in fourth place behind the three mainstream parties.

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August 23rd, 2007 um 10:38 Uhr vormittags

Russia: Are Radicals Becoming More Mainstream?

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Russia: Are Radicals Becoming More Mainstream? - RADIO FREE EUROPE / RADIO LIBERTY
Police in Russia are investigating a video, posted on the Internet, that purportedly shows the execution-style killing of two men from Tajikistan and Daghestan. The brutal footage of the apparent slaying — carried out by a previously unknown ultranationalist group — has raised the question of how many such organizations operate in Russia with relative freedom. The video was posted on the website of a group calling itself the National Socialist Party of Rus. Hints are made in the footage of a relationship with the neo-Nazi group National Socialist Society. According to the SOVA Center, which monitors extremist groups, there are about a dozen identifiable organizations with nationalist tendencies currently operating on a nationwide scale. These include the National Socialist Society, the Movement Against Illegal Immigration, the National Power Party of Russia, the Russian All-National Union, and the Slavic Union. (…) There are also hundreds of so-called skinhead gangs. Police investigations have found skinheads to be behind the frequent attacks on people with dark skin on the streets of Russian cities. They may be at the extreme end of the spectrum, but the mainstream shares some of their views. A recent survey carried out by the Levada Center, which monitors public opinion, found that 55 percent of Russians agreed with the statement “Russia should be for Russians,” while 20 percent of young people did not consider the activities of skinhead or neo-Nazi groups to be dangerous.

siehe auch: Spiel mir das Lied der Gewalt. Vor allem Jugendliche beteiligen sich an rassistisch motivierter Gewalt in Russland. Schon vor zwei Jahren warnte „Amnesty International“ (AI) vor ansteigendem Rassismus in Russland. Im gesamten Jahr 2006 wurden 28 Tote bei rassistischen Übergriffen gezählt, seit Jahresbeginn 2007 zählte das russische Informations- und Analysezentrum „Sowa” bereits 34 Tote und über 280 Verletzte. Das entspricht einem Anstieg von rund zwanzig Prozent. Das kürzlich aufgetauchte Video, das die „Hinrichtung eines Tadschiken und eines Dagis” zeigen soll, bildet den Höhepunkt einer Reihen von Vorfällen.

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August 23rd, 2007 um 10:35 Uhr vormittags