30.September 2007
redok - Rechtsaußen-Gipfel in Straßburg
Zu einer Art “Gipfeltreffen” der deutschen rechtsextremen Parteien und Organisationen kamen in Straßburg am gestrigen Dienstag Vertreter der NPD, der DVU, der Republikaner (REP) und “Pro Köln”/”Pro NRW” zusammen. Eingeladen hatte die rechtsextreme Fraktion ITS (Identität, Tradition, Souveränität) im Europaparlament. In einer angeblich gemeinsam unterzeichneten Erklärung wurde die Unterstützung der ITS-Grundsätze zugesagt. Laut Pressemitteilung der externer LinkITS-Fraktion, die bislang nur von der NPD verbreitet wird, trafen sich die Rechtsaußen-Vertreter am Dienstag auf Einladung der ITS-Fraktion in Straßburg. Anwesend waren demnach für die NPD Udo Voigt (Parteivorsitzender), Holger Apfel, Andreas Molau, Udo Pastörs sowie Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg (auf Platz 2 der NPD-Liste zur niedersächsischen Landtagswahl im Januar 2008). Die DVU wurde vertreten von Gerhard Frey sen. (Parteivorsitzender), Gerhard Frey jun., Bruno Wetzel und Liane Hesselbarth. Für die REP nahmen Rolf Schlierer (Parteivorsitzender) und Johann Gärtner teil. Die Wahlgruppe “Pro Köln” beziehungsweise die neu gegründete Partei “Pro NRW” wurden von Markus Beisicht und Markus Wiener repräsentiert. Daneben nahmen an dem Treffen noch einige profilierte Einzelpersonen der extremen Rechten teil: Harald Neubauer (Herausgeber und Eigentümer der Zeitschrift Nation und Europa, Vorstand “Gesellschaft für Freie Publizistik”), Ingrid Schönhuber (ehemals REP, derzeit aktiv bei “Pro München”), die Rechtsanwältin Gisa Pahl (”Deutsches Rechtsbüro”), der Rechtsanwalt Björn Clemens (ehemaliger stellvertretender REP-Vorsitzender, jetzt im “Pro Köln”-Umfeld) und Hans-Ulrich Pieper (in der “Deutschen Aufbau-Organisation”, DAO von Alfred Mechtersheimer).
siehe auch: Gemeinsame Sache mit Extremisten. „Pro Köln“-Funktionäre unterzeichnen Erklärung rechtsextremer EU-Abgeordneter.
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DVU, NPD, REP, Rechtsextremismus, Wahlen |
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30.September 2007
de.indymedia.org | Nazi Rieger kauft Bahnhof. Demobericht+Bilder
ügen Rieger, einschlägig bekannter und vorbestrafter Neonazi der NPD kauft den Bahnhof Melle (b. Osnabrück)-Demonstration gegen geplantes Nazi-Schulungszentrum- Nach seiner Schlappe in Delmenhorst startete der Holocaustleugner und Volksverhetzer Jürgen Rieger einen weiteren Versuch zur Schaffung eines Schulungszentrums für Nazis in dem kleinen Städtchen Melle bei Osnabrück. Bereits vor drei Wochen kochte die Stimmung im eher ruhigen Melle, als bekannt wurde, dass es Rieger auf den alten Bahnhof abgesehen hat. Am vergangenen Freitag bestätigte die Stadt nun den Kauf über 700.000,- zwischen Nazi Rieger und Stefan Schimmweg, dem Eigentümer des Gebäudes.

siehe auch: Rechtsextremist Rieger kauft Meller Bahnhof. Der Hamburger Rechtsextremist Jürgen Rieger hat den Bahnhof von Melle bei Osnabrück von einem Makler gekauft. Das hat der Meller Bürgermeister André Berghegger an diesem Freitag mitgeteilt; Neonazi-Anwalt Rieger kauft alten Bahnhof in Melle. Wieder einmal sorgt der Rechtsextremist Jürgen Rieger mit einem Immobiliengeschäft für Wirbel. Der NPD-Politiker hat in der Stadt Melle ein altes Bahnhofsgebäude gekauft. Angeblich will er hier ein braunes Schulungszentrum einrichten.
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Kameradschaft, Rechtsextremismus |
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30.September 2007
< sz-online | sachsen im netz > - ,Sturm 34‘: Neonazi muss hinter Gitter
Monatelang hat Neonazi Peer N. (19) für Angst und Schrecken gesorgt. Jetzt musste sich das „Sturm 34“-Mitglied vor dem Amtsgericht Hainichen dafür verantworten. Das Urteil: ein Jahr und neun Monate Haft für den Nazischläger. „Verurteilt wurde er wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole“, bestätigt Gerichtssprecher Hartmut Meyer-Frey (46).
siehe auch: Rochlitzer Ex-Neonazi muss für 21 Monate hinter Gitter. Nach der Urteilsverkündigung in Hainichen flossen Tränen im Gerichtssaal — Zuvor musste Pierre N. gegen zwei Punks aussagen. Mit gesenktem Haupt ist der 19-jährige Ex-Neonazi Pierre N. gestern der Urteilsverkündung im Amtsgericht Hainichen gefolgt. Ein Jahr und neun Monate Haft ohne Bewährung lautete der Richterspruch.
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30.September 2007
Neonazis radikalisieren sich wieder
Die taktische Wandlung von Schlägern zu Biedermännern könnte scheitern, meint Soziologe Andreas Klärner. Andreas Klärner spricht nur von “A-Stadt”. Ein Jahr lang lebte der Soziologe in der “ostdeutschen Universitätsstadt mittlerer Größe”, die er aus Sorge um die eigene Sicherheit nicht nennen will. Dort studierte er die rechtsextremistische Szene. Sein Fazit nach insgesamt vierjähriger Forschungsarbeit: Die Rechtsextremisten stehen wahrscheinlich vor einer neuen Radikalisierungswelle, denn der äußerst gewaltbereite nationalistische “Schwarze Block” erhält immer mehr Zulauf. Die taktische Wandlung der Rechtsextremisten von gewaltbereiten Glatzen zu unauffälligen Biedermännern könnte wieder zusammenbrechen. (…) Die politischen Köpfe vor allem der NPD geben an die gewaltbereiten Kameradschaften, die Neonazis und die Skinheads die Parole aus: keine Gewalt. Stattdessen werden Demonstrationen organisiert, Mahnwachen aufgestellt, politisch eingefärbte Schülerzeitungen verteilt und “gezielt lokale Probleme aufgegriffen”, wie Klärner sagt. Anti-Hartz-IV-Kampagnen ziehen besser als das Leugnen des Holocaust. Das Schlägermilieu trägt den Kurs mit. Gleichzeitig träumt die Szene aber weiter von politischen Neuordnungen im Sinne des Rechtsextremisten, von Bürgerkrieg und der Herstellung einer “ethnisch homogenen Volksgemeinschaft”. Die Enttäuschung darüber, dass dies nicht gelingt und die NPD keine ihrer Versprechen einlösen kann, obwohl sie mit 9,2 Prozent in Sachsen und mit 7,3 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern in den Landtagen sitzt, führt nach Klärners Meinung zu einem Ende der Zurückhaltung der Szene. “Eine deutliche Radikalisierung ist die Folge”, sagt er.
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Gewalt, Kameradschaft, NPD, Rechtsextremismus |
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30.September 2007
Louisiana Weekly - Your Community. Your Newspaper. - White supremacists issue Jena 6 death threats
Call it White Supremacists Gone Wild. After last Thursday’s successful march in support of the Jena 6, some Whites drove around nearby Alexandria with twin nooses dangling from the back of a pickup truck. Even worse, one Website, www.overthrow.com, published the names, addresses and telephone numbers of the Jena 6 families, including the name of a juvenile previously unidentified. The neo-Nazi site proclaimed: “Six niggers are on trial in Jena, Louisiana. Five are currently out awaiting trial. Get in touch, and let them know justice is coming. Their addresses and phone numbers are…” According to the Roanoke (Va.) Times, the site had earlier urged followers to “Lynch the Jena 6.”
siehe auch: White supremacists urge Jena retaliation. After thousands of African Americans marched in the racially tense Louisiana town, hate groups set to work.
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Gewalt, Internet, Rechtsextremismus |
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