Der 7.7.07, Gewaltaufruf mit Molli und Anne-Marie Doberenz « Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a.M.
Im Vorfeld des Nazi-Aufmarsches am 7. Juli in Frankfurt a.M. wurde in einem Internetvideo auf YouTube von einer vermummten Nazi-Aktivistin mit einem Molotowcocktail in der Hand mobilisiert. Die Nazi-Urheberschaft dieses Videos (mittlerweile bei YouTube gelöscht) war von Anfang an ersichtlich, unklar war lediglich, wer die Nazi-Aktivistin ist, die da vermummt zu Nazi-Gewalt aufruft. (…) Nach etlichen E-Mails und Kommentaren (vielen Dank für das Engagement) möchten wir nun auf einen Text des “Antifaschistisches Recherchekollektivs BaWü” über “Nazistrukturen am Bodensee” vom 30.08.2007 auf indymedia verweisen, in dem offenbar Anne-Marie Doberenz als entsprechende Nazi-Aktivistin identifiziert wird, Doberenz ist “Stützpunktleiterin [der JN -der sog. “Jungen Nationaldemokraten“- der Jugendorganisation der NPD], dessen harter Kern nach Polizeiangaben aus etwa 30 Nazis besteht, selbst eine „Autonome Nationalistin“
Der 7.7.07, Gewaltaufruf mit Molli und Anne-Marie Doberenz
3.September 2007IG Metaller und viele andere für NPD-Verbot
3.September 2007
37.6-Blog
Jürgen Peters, Erster Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall, schreibt zur Aktion “No NPD - für ein NPD-Verbot”: “Bereits im ersten Verbotsverfahren gegen die NPD wurde belegt, dass die NPD die demokratische Staatsform der Bundesrepublik Deutschland beseitigen und eine Diktatur errichten will. Unverhohlen führt sie die Traditionslinie des Nationalsozialismus fort.Menschenverachtend tritt sie als rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Partei auf, dabei arbeitet sie systematisch mit gewaltbereiten Neonazis zusammen.
Es kann nicht hingenommen werden, dass die NPD öffentliche Gelder aus der Wahlkampfkostenerstattung erhält und den grundgesetzlichen Schutz einer politischen Partei genießt. Fakt ist, ein neues Verbotsverfahren ist juristisch möglich und nötig!
Wann, wenn nicht jetzt - wer, wenn nicht du? Unterschreibe online!
Schwalmstadt: Im Bogen um den Infostand
3.September 2007
Schwalmstadt: Im Bogen um den Infostand - HNA Online
Im Bogen um den Infostand. Entsetzen über die Wahlwerbung der NPD in der Bahnhofstraße in Treysa “Wir haben den Stand nicht verhindern können”, sagt Bürgermeister Wilhelm Kröll. Die Rede ist von einem Informationstisch der NPD am Samstag vor der Stadtsparkasse in Treysa. (…) Hinter einem Tapeziertisch standen zwei jungen Männer mit schwarzen T-Shirts. Zwei ältere Männer hatten auf der Bank daneben Platz genommen. Ein grauhaariger Mann mit schwarzer Brille war ebenfalls am Stand vertreten. Es war der aus Gilserberg stammende Roy Godenau. Die anderen zogen es vor, nicht ihre Identität zu verraten.
Rütlikommission verzichtet auf Anzeige gegen Neonazis
3.September 2007ZOFINGER TAGBLATT online, die Tageszeitung der Region Zofingen - Rütlikommission verzichtet auf Anzeige gegen Neonazis
Die Rütlikommission reicht keine Strafanzeige gegen die Neonazis ein, die am 5. August ohne Bewilligung auf dem Rütli eine Veranstaltung durchgeführt haben. «Ein solcher Schritt wäre unverhältnismässig», sagte Kommissionssprecher Martin Hofer.
Polizei räumte Bürger mit Pfefferspray von Straße
3.September 2007ND - Polizei räumte Bürger mit Pfefferspray von Straße - 03.09.07
3000 Antifaschisten protestierten in Dortmund und Neuruppin gegen Neonazi-Aufmärsche. In Neuruppin setzte die Polizei Pfefferspray ein – gegen Bürgerprotest. In Dortmund versammelten sich bei der größten Einzelkundgebung laut Polizei 1000 Teilnehmer auf dem Platz der Alten Synagoge. An zwei weiteren Demonstrationen in der Ruhrmetropole nahmen insgesamt 1000 Menschen teil. Ihre Proteste richteten sich gegen eine Zusammenkunft von 400 Rechtsextremen.
In Neuruppin demonstrierten 1000 Menschen gegen einen Aufmarsch von 85 Rechtsextremen. Dabei ging die Polizei massiv gegen Protestdemonstranten vor. So lösten die 300 eingesetzten Beamten eine Sitzblockade auf, an der sich bis zu hundert Menschen beteiligt hatten.
Auf dem Budapester Burgberg weht die rot-weiße Árpádfahne
3.September 2007Volksstimme.de - Auf dem Budapester Burgberg weht die rot-weiße Árpádfahne
Auf dem Budapester Burgberg weht die rot-weiße Árpádfahne. Jobbik – zu deutsch: “die Besseren” – ist ein Sammelbecken für Ungarns Rechtsextreme. Die Sonne steht jetzt schon hoch. Die Hitze ist unerträglich geworden. Auch die etwa 300 Teilnehmer der kleinen Demonstration am Fuße des Budaer Burgberges schwitzen. ” Nie wieder ” steht auf den Transparenten. Andere zeigen KZ-Bilder. Erzsébet Daróczi spricht für die ungarischen Roma. Sie erzählt von ihren Verwandten, die im KZ leiden mussten. ” Soll ich denen sagen, ich bleibe heute lieber zu Hause ?”, fragt sie in die Menge. Ein Provokateur mit Glatze und schwarzer Kleidung zieht vorbei. (…) Oben auf dem Budapester Burgberg wehen schon die Fahnen : Die rot-weiß-grüne ungarische Trikolore und die rot-weiße Árpádfahne, unter der im Zweiten Weltkrieg ungarische Pfeilkreuzler die ungarischen Juden in den Tod schickten. Die rechtsextremen ” Goj-Motorradfahrer ” sind gekommen, ein Skinhead betont auf seinem T-Shirt die Überlegenheit der Weißen Rasse (” White Power “), unterzeichnet mit ” 88 “, dem Szene-Code für ” Heil Hitler “. Ein anderer bekennt sich ganz offen dazu ” born to be a nazi ” ( zum Nazi geboren ) zu sein. Eine alte Dame raunt ” Hier oben sind die wahren Ungarn “. In Sprechchören fordern sie : ” Gyurcsány hau ab “, denn den sozialistischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány können sie nicht leiden. ” Es gibt keine Nazi-Gefahr “, behauptet Jobbik-Parteichef Gábor Vona. ” Es gibt eine Kommunistengefahr “, denn schließlich sei der Ministerpräsident ja früher mal ZK-Chef des Kommunistischen Jugendbundes KISZ gewesen. Jobbik, zu Deutsch : ” Die Besseren “, ist ein Sammelbecken für Ungarns Rechtsextreme. Deren Parteichef Vona steckt auch hinter dem Aufmarsch auf der Burg. Eine ” Ungarische Garde ” soll hier gegründet werden. Vona behauptet, ” man müsse bereit sein “. Bereit, die Heimat zu verteidigen. In Vonas Fantasie probt bereits ” Rumänien in Manövern die Besetzung der Tiefebene “.
siehe auch: Hungarian party leaders condemn extremism. Socialist Prime Minsiter Ferenc Gyurcsany (picture) railed against the main right-wing opposition Fidesz party, accusing them of courting the far-right vote and for allying with Jobbik at local level, thus legitimizing neo-Nazi ideology.
Deckname „Silbertanne“ - Der SS-Mörder aus dem Rheinland
3.September 2007Deckname „Silbertanne“ - Der SS-Mörder aus dem Rheinland - EXPRESS online - Köln
Der SS-Mörder aus dem Rheinland.Er tötete 1944 drei Menschen. Er lebt im Altersheim. Kölner Urteil: Er bleibt ein freier Mann. Die Pro Seniore Residenz in Eschweiler bei Aachen: In dieser schönen Parkanlage wohnt ein Mann, der nach Meinung der Justiz ein dreifacher Mörder ist. Es handelt sich um den ehemaligen SS-Schergen Heinrich Boere, der 1949 von einem Sondergerichtshof in Amsterdam in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde. Boere also lebt, mittlerweile 85 Jahre alt, sein Aufenthaltsort ist den Behörden bekannt, aber er ist ein freier Mann. (…) Drei Männer, die Boere als Mitglied des sogenannten „Sonderkommandos Feldmeyer“ heimtückisch ermordete. In allen Fällen zog er seine Waffe und richtete die angeblichen Verräter aus nächster Nähe hin. Er tat dies als Mitglied der Waffen-SS; da Boere eine deutsche Mutter und einen holländischen Vater hatte, wurde er zur „Germanischen SS“ in die besetzten Niederlande abkommandiert. Dort führte er auf Befehl Hitlers unter dem Decknamen „Silbertanne“ Vergeltungsaktionen gegen niederländische Widerstandskämpfer durch.
Konflikt um neue Mohammed-Karikaturen
3.September 2007www.tagblatt.ch – Ausland - Konflikt um neue Mohammed-Karikaturen
Anderthalb Jahre nach den weltweiten Ausschreitungen gegen Mohammed-Karikaturen in der dänischen Tageszeitung «Jyllands Posten», droht dem Konflikt eine Neuauflage in Schweden. In Pakistan brannten am Wochenende Kreuze, Irans Regierung protestierte offiziell und auch afghanische Religionsgelehrte sind empört: Die Wut in der islamischen Welt wächst – wie vor anderthalb Jahren mit auffälliger Verspätung. Bereits am 19. August hatte die schwedische Lokalzeitung «Nerikes Allehanda» eine Karikatur abgedruckt, die den Propheten Mohammed mit einem Hundekörper zeigt. Die Zeichnung stammt vom renommierten schwedischen Künstler und Kulturtheoretiker Lars Vilk.
siehe auch: Schwedische Zeitung löst mit Mohammed-Bild neuen Karikaturenstreit aus. Gut ein Jahr nach den weltweiten Ausschreitungen gegen Mohammed-Karrikaturen in der dänischen Tageszeitungen “Jyllands Posten” erlebt der Streit eine Neuauflage. Diesmal trifft es das Nachbarland Schweden. Eine Lokalzeitung druckte den islamischen Propheten als “Kreisverkehrshund” ab.
Linke kritisiert Vorgehen gegen Demonstranten in Neuruppin
3.September 2007Linke kritisiert Vorgehen gegen Demonstranten in Neuruppin
Die Linke hat das Vorgehen der Polizei gegen Teilnehmer einer friedlichen Protestkundgebung gegen einen Nazi-Aufmarsch in Neuruppin scharf kritisiert. Es seien sieben Menschen bei dem Einsatz von Reizgas verletzt worden, sagte die
Linke-Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann am Montag in Potsdam.
siehe auch: 60 Nazis blamieren sich in Neuruppin. Am Sonnabend, dem 1. September haben in Neuruppin rund 60 Neonazis demonstriert. Der neonazistische “Kampfbund Deutscher Sozialisten” (KDS) hatte den Aufmarsch kurzfristig organisiert.
Hitler lacked charisma to command a servant
3.September 2007Hitler lacked charisma to command a servant
As Adolf Hitler plunged the whole world into war in 1939, German army generals and politicians would simply jump at his command. But, just two years earlier, the Nazi dictator lacked charisma to attract even the attention of a petty servant, the Dowager Duchess of Devonshire, who is the sole surviving Mitford sister, has claimed here. The 87-year-old is the last of the six aristocratic Mitford sisters who achieved contemporary notoriety for their controversial and stylish lifestyle in 1920-30s. One of the sisters Unity became so infatuated with Hitler that she had shot herself in the head the day the World War II broke out. In an interview to The Sunday Telegraph’s ‘Seven’ magazine, Deborah Mitford has recalled that when she had visited Hitler, along with Unity and their mother, in Munich in June 1937, no one responded when the dictator repeatedly rang a bell to summon a servant to serve tea.
2 Are Accused of Anti-Semitic Vandalism on L.I.
3.September 20072 Are Accused of Anti-Semitic Vandalism on L.I. - New York Times
A member of a white supremacist group and a teenager have been arrested and accused of scrawling swastikas and other anti-Semitic graffiti on the side of a synagogue here and on a school bus, an elementary school and a house in nearby towns on Long Island, the Nassau County police said on Sunday. Swastikas and Jewish slurs scrawled in red spray paint were found Saturday on the Reconstructionist Synagogue of the North Shore, on a school bus parked at Roslyn High School and on a Roslyn Estates home, the police said. Graffiti also was found at an elementary school in Manhasset. The police on Saturday arrested John Rocissano, 20, and a 17-year-old in connection with all four crimes. Mr. Rocissano, of Manhasset, and the teenager, of Floral Park, were to be arraigned Sunday on several counts of aggravated harassment and criminal mischief. (…) Mr. Rocissano acknowledged belonging to the National Alliance, a white supremacist group that has been in decline since the death of its founder, William Pierce, in 2002, said Detective Sgt. Gary Shapiro of the Nassau County Police Department. The graffiti on the synagogue included a life rune, a symbol that resembles an upturned pitchfork and is used by the National Alliance, Sergeant Shapiro said.
High Court says accused Nazi war criminal can appeal against extradition
3.September 2007High Court says accused Nazi war criminal can appeal against extradition ABC Australian Capital Territory
Charles Zentai is alleged to have murdered a teenage boy in Hungary during WWII. A Perth man accused of committing war crimes during World War 11 has been granted leave to appeal to the High Court against his extradition to Hungary. Hungarian authorities want to extradite Charles Zentai for allegedly murdering a Jewish teenager in 1944, when he was in the Hungarian army.
Rightist extremists protest against Green Party’s policy
3.September 2007Rightist extremists protest against Green Party’s policy - Prague Daily Monitor
Rightist extremists protested against the policy and representatives of the Czech junior ruling Green Party in Prague centre Saturday and their demonstration was accompanied by a minor incident. The extremists accuse the Greens of having “red-green totalitarian intentions” and “neo-Marxist ideas.” They also reminded of then policeman Tomas Cermak’s interference against Greens MP Katerina Jacques during a May Day neo-Nazi demonstration in Prague last year that developed into a conflict between the police who monitored the event and Greens members headed by Jacques. Jacques complained that Cermak had attacked her brutally without reason and beaten her up. Cermak was then dismissed from the police force. He was recently charged over the attack. (…) Cermak, who pleads not guilty and considers his dismissal unjust, today also appeared at the extremists’ event that was organised by the ultra-right Patriotic Front (VF) and National Unification (NSJ).
Nazi hunters slam Croatia over failure to prosecute WWII criminal
3.September 2007EJP | Nazi hunters slam Croatia over failure to prosecute WWII criminal
A leading Nazi-hunter organisation on Sunday slammed Croatia over its failure to prosecute a World War II official suspected of war crimes who has taken refuge in Argentina. “Croatia’s failure to prosecute Ivo Rojnica, the Ustashe governor of
Dubrovnik, currently residing in Buenos Aires, Argentina, is one of the most disappointing results of the period under review,” said Efraim Zurrof, Israel director of the Simon Wiesenthal Center, in a statement. (…) Rojnica was an official of Croatia’s Nazi-allied Ustasha regime in the southern Adriatic town of Dubrovnik. The Wiesenthal center charges that he played an active role in the
persecution of Serbs, Jews and Gypsies in the Dubrovnik area. After the war Rojnica fled to Argentina, obtained Argentine citizenship and became a leader in the Croatian community there. After Zagreb proclaimed its independence from the former Yugoslavia in 1991, Rojnica was the late Croatian nationalist leader Franjo Tudjman’s nominee for the post of Croatian ambassador to Argentina.
Verfasst von dokmz













