3.Oktober 2007
de.indymedia.org | Im Arzgebirg is’ fei net schie - Nazis in STL
Rassistische Übergriffe, Nazipropaganda, akzeptierende Sozialarbeit mit Rechtsextremen, Ausbau von NPD-Strukturen… - Einblicke in die Nazihegemonie im sächsischen Landkreis Stollberg. (…) So kam es beispielsweise in der Neujahrsnacht 2007 in Oelsnitz zu einem Überfall auf alternative Menschen. An diesem waren nicht nur Nazis aus Oelsnitz wie Niko Tetzner beteiligt, auch seine Kameraden vom “Sturm 34″ hatte er gleich mitgebracht. “Sturm 34″, eine Neonazikameradschaft aus dem Kreis Mittweida, die ebenfalls durch massive Übergriffe und Naziterror auffiel, wurde mittlerweile vom sächsischen Innenminister verboten, treten aber weiterhin durch Einschüchterungen gegenüber Prozeßbeteiligten und Schmierereien in Erscheinung (…) Auch die Stollberger NPD ist in letzter Zeit nicht ganz untätig. Letztes Jahr versuchte sie nach eigenen Angaben, mit der so genannten nationalen Opposition den Lugauer Steegenwald zu entmüllen, dies natürlich nicht ohne die obligatorische Bier und Bratwurst. Dieses Jahr sind die NPDler leider doch aktiver, indem sie in Lugau, in Stollberg und in Jahnsdorf tausende Briefkästen mit ihrem braunem Müll zustopfen. Diverse Veranstaltungen der NPD stiegen im “Erzgebirgischen Hof” in Niederwürschnitz. Verantwortlich dafür ist unter anderem Ronny Reicher aus Pfaffenhain, der seit Jahren den NPD-Kreisverband leitet - ebenfalls ein gern gesehener Gast im “Pink Panther”.
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3.Oktober 2007
Romania far-right leader supports scandal-friendly starlet for Parliament Politics Hotnews.ro - press review, news, newspapers, TV, radio, documents, download, video
Corneliu Vadim Tudor, the leader of Romanian far-right group Greater Romania Party (PRM), considers offering a place on PRM’s list of candidates in future parliamentary elections to Oana Zavoranu, a locally-known telenovela (soap opera) star with a huge appetite for scandals in the media. (…) Zavoranu, who’s been figuring prominently in the media as a telenovela actress and a series of public scandals involving her family, joined PRM in November 2006.
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3.Oktober 2007
NPD-Mann Rieger noch nicht Sieger - Kölner Stadt-Anzeiger
Der Poker geht weiter. Die Stadt Melle hat offiziell erklärt, auf ihr Vorkaufsrecht für den alten Bahnhof zu verzichten. Damit gibt es zunächst keine Hindernisse mehr für den rechtsextremen Anwalt Jürgen Rieger - er kann das Gebäude für 700 000 Euro vom bisherigen Besitzer, Stephan Schimweg, erwerben. „Ich freue mich darüber“, sagte der NPD-Funktionär dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Obwohl der Verwaltung ein Kaufvertrag zwischen Schimweg und Rieger vorliegt, hält sie das Geschäft aber nicht für perfekt. „Es kommt jetzt darauf an, ob der Kauf wirklich vollzoge (…) Ebenfalls umstritten ist, ob der NPD-Funktionär das Gebäude jemals so nutzen könnte wie geplant. Er will auf dem rund 3500 Quadratmeter großen Gelände Schulungen für die „nationale Jugend“ veranstalten. Bisher gibt es im Gebäude einen kleinen chinesischen Imbiss. Rieger glaubt, dort „eine deutsche Gastronomie einrichten“ und „Veranstaltungen ausrichten“ zu können. Die Stadt setzt darauf, dass dies schwerer wird als der NPD-Mann hofft - über Bau- und Nutzungspläne auf dem Gelände müssen die Bahn und wohl auch das Eisenbahnbundesamt entscheiden.

siehe auch: Fast 3.000 Bürger demonstrieren in Melle gegen Rechts. Knapp 3.000 Bürger haben am Montagabend in Melle bei Osnabrück gegen die Einrichtung eines Schulungszentrums für Neonazis im alten Meller Bahnhof demonstriert.
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3.Oktober 2007
BIRN - Extremism Rears its Head in Serbia
Serbia may experience another blow to its international image, due to an increasing number of incidents based on all kinds of intolerance. Amid crucial talks on Kosovo future status, racial prejudice and ultra-nationalism seem to be on rise both within and outside Serbia’s institutions. Last week, a member of parliament from one of the governing parties insulted the country’s Roma community, while neo-Nazi activists threatened to defy a police ban on their planned march through the northern city of Novi Sad, home to 27 different ethnic groups. Meanwhile, a Belgrade tabloid daily, with high circulation, attacked a famous Serb actress for playing the role of an Albanian boy’s mother. Observers agree that these incidents - despite a number of protests, the official ban on the Novi Sad march and even counter-threats by pro-democracy political leaders - call for a more serious response if Serbia wants to restore its position within the family of democratic countries.
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