4.Oktober 2007
NYblog » Blog Archive » Was ist Dumm?
Wenn man den gleichen Fehler zweimal macht. Schlimmer noch, dass man aus der jüngeren und älteren Geschichte nicht gelernt zu haben scheint: Auch dieses Jahr wieder lässt es der StuRa zu, dass seine Erstsemesterwoche von einer nationalistischen Studenteverbindung - sprich einer Burschenschaft - gesponsort wird. Neben Rektorat haben die anderen studentischen Vereine erneut auf ganzer Linie versagt. Neben offener Neonazi-Hetze in dieser Stadt, der Vertuschung der Schändung des jüdischen Denkmals in der Stadtmitte, scheint man in Ilmenau noch immer nicht in der demokratischen Neuzeit angekommen. Zur Erinnerung hier noch einmal, wie andere Unis und Intellektuelle mit solchen Burschenschaften umgehen:
“Ehre, Freiheit, Vaterland! - Burschenschaften als Refugium für intellektuelle Rechtsextremisten” (Bundeszentrale für politische Bildung )
“Entsprechend brach auch in den Burschenschaften schon früh ein virulenter Antisemitismus durch.” (Burschenschaften und Studentenverbindungen - Eine Handreichung zu Struktur und Hintergründen)
Verbindungsstudenten sind ein Haufen von verhetzten, irregeleiteten, versoffenen, farbentragenden jungen Deutschen! (Kurt Tucholsky)
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Rechtsextremismus, Revisionismus |
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Verfasst von dokmz
4.Oktober 2007
SVP Aufmarsch und Gegenaktivitäten: Stadt rüstet sich für heisses Wochenende //
Am kommenden Samstag will die SVP in Bern aufmarschieren und eine Demonstration mit anschliessender Kundgebung auf dem Bundesplatz durchführen. Das dies in Bern nicht einfach so hingenommen wird, sollte klar sein. Einerseits findet am gleichen Tag ein”(ganz) Fest gegen Rassismus” statt, andererseits sind auch miltantere Töne zu hören und lesen, die zu einer Gegenaktivitäten aufrufen. Bern rüstet sich für ein heisses Wochenende. Für den 6.Oktober will die fremdenfeindliche SVP einen Umzug bzw. eine Demonstration mit “Trychler und V0lkloregruppen” durchführen. Etwas “für die ganze Familie”, und am Ende soll eine Kundgebung auf dem Bundesplatz durchgeführt werden, wie sie per Mitteilung verlauten lässt. Erwartet werden sollen zu diesem fremdenfeindlichen Umzug bis zu 10′000 Personnen. An der Spitze: Christoph Blocher und Samuel Schmid. Das Komitee “Das Schwarze Schaf”, ein breites Bündnis aus linken Parteien und Gruppen, mobilisiert seit geraumer Zeit für ein Fest gegen Rassismus.
siehe auch: Rechtsextreme mobilisieren. Im Internet rufen Rechtsextreme zur Demo-Teilnahme auf. Die SVP will ihnen eine Teilnahme nicht verbieten. Auf allen Seiten wird fleissig mobilisiert für den wohl heissen Demo-Tanz am Samstag. Auf den Zug aufgesprungen sind auch Rechtsextreme. In Internetforen von «Blood and Honour», einer verbotenen neonazistischen Gruppierung, welche in ganz Europa aktiv ist, wird zur Teilnahme aufgerufen.
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Rechtsextremismus |
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Verfasst von dokmz
4.Oktober 2007
NETZEITUNG AUSLAND: Schwarzer in USA mit Hakenkreuzen beschmiert
Rassistischer Vorfall in Washington: Jugendliche haben einen tauben schwarzen Schüler mit rechtsextremen Symbolen bemalt. An einer Schule für Gehörlose in Washington D.C. haben mehrere Jugendliche einen schwarzen Schüler überfallen und ihn mit Hakenkreuzen und den Initialen des Ku Klux Klan beschmiert. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte sich der Vorfall bereits am Sonntag ereignet. Den Tätern drohten hohe Strafen. Eine Gruppe Weißer sei in einem Schlafraum der Schule mit schwarzen Schülern in Streit geraten, sagte Polizeichefin Cathy Lanier laut dem Sender CNN. Später sei ein schwarzer Jugendlicher von sieben Mitschülern festgehalten und mit einem Textmarker bemalt worden.
siehe auch: Police probe racial incident at school for deaf. Authorities investigating a racially charged incident at a high school for deaf people say it may have started with a group of students “horsing around.” A black student was held against his will and “KKK” and swastikas were drawn on him in marker Sunday at the Model Secondary School for the Deaf, Washington Metro Police Chief Cathy Lanier said.
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Gewalt, Rechtsextremismus |
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4.Oktober 2007
„Pro Köln“ und NPD bei Gesprächskreis - Kölner Stadt-Anzeiger
Vertreter der „Bürgerbewegung“ Pro Köln haben in Dormagen an einem Treffen teilgenommen, bei dem die NPD ebenfalls beteiligt war. Im Klosterhof Knechtsteden referierte Holger Apfel, zweiter Vorsitzender der NPD. Mehrere Funktionäre von Pro Köln und Pro NRW, darunter der Vorsitzende beider Organisationen, Markus Beisicht, und Daniel Schöppe, stellvertretender Vorsitzender, hörten zu. Das Treffen fand im Rahmen der so- genannten „Dienstagsgespräche“ statt. Die Gesprächsrunden werden von Hans-Ulrich Pieper, ehemals Pressesprecher und Bundestagskandidat der Republikaner, organisiert. Von Politologen werden die Treffen als „Scharnier zwischen Konservativen und der extrem rechten Szene“ bezeichnet. Vertreter von NPD und Pro NRW verteilten Programmzettel, die Öffentlichkeit wurde vor Beginn von Apfels Rede ausgeschlossen. (…) Die „Dienstagsgespräche“ bezeichnete Beisicht als „eigentlich seriösen Kreis“, bei dem jüngst auch CDU-Politiker Rudi Pawelka und andere Vertreter aus Politik und Wirtschaft gesprochen hätten. „Bei interessanten Referenten“ besuchten auch Pro-Köln-Vertreter die Gesprächsrunde.
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NPD, Rechtsextremismus |
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4.Oktober 2007
Jungle World ··· 40/2007 ··· »Der Herr Andrejewski stinkt«
Der FDP-Landtagsabgeordnete Sebastian Ratjen aus Mecklenburg-Vorpommern hat vorgeschlagen, dass »Farbige, Ausländer, Schwule, Lesben und viele andere« auch mal Kleidungsstücke der Marke »Thor Steinar« tragen sollten, um die Marke zu »entmystifizieren«. Was erwarten Sie sich von dieser Art von Aneignung?Ich habe es einfach satt, dass man die Rechten jedes Mal einfach machen lässt, wenn sie sich mal wieder ein Stück Symbolik erobern. So vergrößert sich nur deren Biotop. Ich mag diese Leute nicht, und deshalb gehe ich offensiv gegen sie vor. Wir sitzen ja im Landtag neben denen. Der Herr Andrejewksi zum Beispiel stinkt, weil er sich nicht wäscht. Ich wollte ihm schon mal ein Stück Kernseife schenken mit der Bemerkung: »Ich dachte, ein deutscher Mann wäscht sich.« Ich habe ein Problem mit Leuten, die so einen moralinsauren Umgang mit dem Phänomen haben. Das brauchen diese Rechten doch, um sich abzugrenzen.
siehe auch: Nachricht aus Absurdistan: Andrejewski (NPD) erstattet Strafanzeige gegen Ratjen (FDP). Wie die NPD heute bekannt gab, sucht nun auch der NPD-Abgeordnete Andrejewski den Rechtsstreit. Opfer dieses nationaldemokratischen Ansinnens ist der FDP-Landtagsabgeordnete Ratjen. Grund hierfür ist jedoch nicht der angedrohte Kauf einer “Thor Steinar”-Jacke, sondern der Verdacht auf “verleumderischen Beleidigung”.
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NPD, Rechtsextremismus |
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4.Oktober 2007
Jungle World ··· 40/2007 Antifa ··· Wolle mer se reinlasse? Nä!
Für Samstag laden die Republikaner Nationalisten aus ganz Europa zu einem Kongress nach Mainz ein. Der Schriftzug »Europa der Nationen« prangt derzeit in großen Lettern ganz oben auf der Homepage der Republikaner; dahinter erstrahlen vor blauem Himmel gotische Kathedralen und klassizistische Portale. »Europa der Nationen« ist der Titel eines Kongresses, den die Republikaner am 6. Oktober in Mainz ausrichten wollen. 800 Teilnehmer will die Partei unter dem Motto »Das Europa der Vaterländer formiert sich!« versammeln; der Vorstand verkündet, auf dem Kongress sei eine »historische Zusammenkunft der europäischen Patrioten« zu erwarten. (…) Ein Blick auf die Gästeliste der Europa-Konferenz offenbart allerdings, dass es mit der angeblich »historischen« Dimension des Treffens nicht so weit her sein kann: Neben dem Bundesvorsitzenden der Partei, Rolf Schlierer, tritt als Prominenter der FPÖ-Vorsitzende Hans-Christian Strache auf. Bereits der zweite Gastredner, Filip Dewinter von den flämischen Separatisten des »Vlaams Belang«, dürfte in Deutschland nur Eingeweihten bekannt sein. Die FPÖ schickt neben Strache einen weiteren Europa-Abgeordneten nach Mainz, und auch der französische »Front National« (FN) hat eine Abordnung angekündigt. Das war es dann aber auch. Berühmte Namen wie Jean-Marie Le Pen, Jörg Haider oder Gianfranco Fini von der italienischen »Alleanza Nazionale« (AN) fehlen. Als Signal für einen Neuanfang dürfte das kaum reichen.
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REP, Rechtsextremismus |
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4.Oktober 2007
www.boennigheimerzeitung.de - Nachrichten - Aus Stadt und Kreis - Jüdischer Friedhof in Freudental geschändet
65 Grabsteine, Mauern und Zäune mit brutaler Gewalt umgeworfen - Polizei vermutet Rechtsradikale. Der jüdische Friedhof in Freudental wurde geschändet. Mit brutaler Gewalt sind Mauern und Zäune eingerissen und 65 Grabsteine umgeworfen und dabei zum Teil zerstört worden. Die Polizei vermutet aufgrund der Schmierereien einen rechtsgerichteten Hintergrund.
siehe auch: “Eine Katastrophe für Freudental”. Der jüdische Friedhof in Freudental ist massiv geschändet worden. Die bisher noch unbekannten Täter vermutet die Kriminalpolizei in rechtsextremistischen Kreisen. Der Anblick ist entsetzlich. Auf dem jüdischen Friedhof von Freudental (Kreis Ludwigsburg) sind mehr als 50 Grabsteine umgeworfen, auf viele sind Hakenkreuze geschmiert, SS-Runen und Schmähwörter. Eine Holzpforte ist aufgebrochen. Der Holzzaun ist teilweise niedergerissen, Latten sind zerschlagen. Aus der Umfriedungsmauer sind an zwei Stellen auf insgesamt rund zehn Meter Länge Steinblöcke mit brachialer Gewalt herausgebrochen. Die Polizei war am Dienstag von einem Anrufer alarmiert worden. Auf dem 1811 angelegten Friedhof, etwa einen halben Kilometer vom Ortsrand entfernt, mussten Judenhasser gewütet haben.
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Gewalt, Rechtsextremismus |
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Verfasst von dokmz