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Archiv für 10.10.2007

Dormagen – Immer wieder Dienstags

10.10.2007 dokmz 1 Kommentar

de.indymedia.org | Dormagen – Immer wieder Dienstags
Am Dienstag, den 09.Oktober 2007, sollte in Dormagen erneut ein Treffen führender Personen aus der extremen Rechten stattfinden. Der ehemals als Pressesprecher für den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall und die „Republikaner“ tätige Hans-Ulrich Pieper, hatte wieder zu den „Dienstagsgesprächen“ geladen. Referieren sollte diesmal der niedersächsische NPD-Spitzenkandidat Andreas MolauAndreas Molau über die „jüngsten Hintergründe der Verweigerung der Versammlungsfreiheit“. Doch dazu kam es erst gar nicht… (…) Zur Veranstaltung mit Molau kam es allerdings nicht, nachdem der Betreiber des „Hotel Höttche“ im Vorfeld von AntifaschistInnen über den Hintergrund der Veranstaltung informiert wurde. Der Wirt sagte das rechte Treffen in seinem Hause sofort ab. Auch der Ersatzveranstaltungsort den „Knechtstedener Hof“ in Horrem setzte die Versammlung vor die Tür, nachdem mehrere engagierte DormagerInnen gegen das rechte Treffen protestiert hatten. Bei der Versammlung der Rechten waren unter anderem auch der stellvertretende Vorsitzende der neu gegründeten rechten Partei „pro NRW“ Daniel Schöppe, der „pro Köln“ Bezirksvertreter Heinz Kurt Täubner und der Multiaktivist der rechten Szene Björn Clemens aus Düsseldorf.

siehe auch: „Pro Köln“ und NPD bei Gesprächskreis. Vertreter der „Bürgerbewegung“ Pro Köln haben in Dormagen an einem Treffen teilgenommen, bei dem die NPD ebenfalls beteiligt war. Im Klosterhof Knechtsteden referierte Holger Apfel, zweiter Vorsitzender der NPD. Mehrere Funktionäre von Pro Köln und Pro NRW, darunter der Vorsitzende beider Organisationen, Markus Beisicht, und Daniel Schöppe, stellvertretender Vorsitzender, hörten zu. Das Treffen fand im Rahmen der so- genannten „Dienstagsgespräche“ statt.

zu Pro Köln etc. siehe auch: Kein Bock auf pro Köln

Kategorien:NPD, REP, Rechtsextremismus

KAL dankte erneut ihrer guten Ernte…

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Rechts: KAL dankte erneut ihrer guten Ernte… – klarmann – @ myblog.de
Die Neonazigruppe „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) hat vergangenen Samstag wieder ihr „traditionelles Erntedankfest“ abgehalten. Anders als im letzten Jahr, als das rechte Treffen in der Szene-Kneipe „Gütershop“ stattfand [1], soll das Treffen gut unterrichteten Kreisen zufolge diesmal in einer östlich von Düren gelegenen Grillhütte angehalten worden sein.

Burschenschaft Normannia führt Veranstaltungen im „Braunen Haus“ durch

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Jena.Antifa.net » Blog Archive » Burschenschaft Normannia führt Veranstaltungen im „Braunen Haus“ durch
Die rechtsextreme Jenaer Burschenschaft Normannia plant zahlreiche Veranstaltungen in der Jenaischen Straße 25, der regionalen NPD-Zentrale. Nachdem der Republikaner Wilhelm Tell der Verbindung im April 2006 auf Grund von “ungezählten gewaltsamen Übergriffe” den Mietvertrag mit der Wilhelmsburg in der Schleidenstraße kündigte, suchte die Normannia neue Räumlichkeiten für ihre reaktionären Veranstaltungen. Gern gesehen ist das „Sammelbecken für rechtsextreme Studenten und Neonazis“ (Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz) in der Innenstadt nicht. Auch Gaststättenbetreiber lehnen die Burschenschaft ab. Asyl finden die Normannen nun bei der NPD.

Kategorien:NPD, Rechtsextremismus

Neue Prozesse gegen Rechtsextremen Menzel

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Neue Prozesse gegen Rechtsextremen Menzel
Dem rechtsextremen sächsischen Landtagsabgeordneten Klaus-Jürgen Menzel drohen offenbar neue Gerichtsverfahren. Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, haben die Staatsanwaltschaften Görlitz und Dresden je ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen NPD-Parlamentarier aus Ostsachsen eingeleitet. Es gehe dabei um versuchten Betrug und Veruntreuung. Parallel dazu habe der Geschäftsordnungsausschuss des sächsischen Landtags einstimmig die Immunität des Rechtsextremisten aufgehoben. Damit wäre der Weg für eine Anklageerhebung frei.

Kategorien:Rechtsextremismus

Volksbank schließt Parteikonto der NPD – Nachrichten Politik

10.10.2007 dokmz Kommentieren

WELT ONLINE – Volksbank schließt Parteikonto der NPD – Nachrichten Politik
Die als rechtsextrem eingestufte Partei führt bei mehreren Banken eigene Parteikonten. Bisher waren die Kreditinstitute durch ein Gerichtsurteil verpflichtet den ungeliebten Kunden anzunehmen. Ein neues Urteil revidiert jedoch die Rechtslage und bringt die Partei in Bedrängnis. Die Volksbank Raiffeisenbank in Itzehoe hat der rechtsextremen NPD das Parteikonto gekündigt. Grundlage sei ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart, sagte Vorstandssprecher Stephan Schack und bestätigte einen Bericht des „Flensburger Tageblatts“.

Kategorien:Rechtsextremismus

«Die Eidgenossen grüssen» – aus braunem Blatt

10.10.2007 dokmz Kommentieren

www.20minuten.ch: News von jetzt! – «Die Eidgenossen grüssen» – aus braunem Blatt
Seit den Berner Krawallen wirft die Öffentlichkeit ein Auge auf die Abgrenzung von politischen Extremisten. Brisant: Eben standen zwei SVPler einem braunen Blatt aus Österreich Red und Antwort. «Die Eidgenossen grüssen», heisst es zur aktuellen Titelstory der österreichischen Wochenschrift «Zur Zeit». Die SVP-Nationalräte Hans Fehr und Ulrich Schlüer (ZH) sprechen darin über die Schweizer Politik und die Wahlen. «Das ist ein rechtsextremes Blatt», sagt Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW). «Der Chefredaktor pflegt Kontakt zu Neonazis.» (…) «Die SVP hat sich bis heute nie klar von den Rechtsradikalen distanziert.» Im Gegenteil: Wegen seines Einsatzes gegen die Rassismusstrafnorm stehe Bundesrat Blocher bei Holocaustleugnern hoch im Kurs.

Kategorien:Rechtsextremismus

Kleines Polit-Psychogramm des Joachim Kardinal Meisner

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Kleines Polit-Psychogramm des Joachim Kardinal Meisner – NRhZ-Online
Lebenslanger Kampf wider die „Entartung“. Waffen in betenden Händen können nie mißbraucht werden. Abtreibung und Auschwitz stehen auf einer Stufe. Andererseits ist Ausschwitzen dringend erforderlich; „Gifte“ nämlich wie Aufklärung, kritisches Denken, sexuelle Libertinage und insbesondere Homosexualität gehören „ausgeschwitzt“. Und schließlich: Jegliche Kultur außerhalb der christlich-religiösen ist „Entartung“. Wenn man im TV-Quiz fragen würde, von wem solche Aussprüche stammen, müßte ein Kandidat schon auf dem Mond leben, wenn er nicht wie aus der Pistole geschossen „Kardinal Meisner“ antworten würde. Solche Meinungen, als Donnerwort Gottes heraus gepoltert, tragen schon an sich den Stempel ihres Urhebers, ja sind geradezu ein Markenzeichen unseres beliebten Oberhirten geworden. Rituelle Distanzierungen und abwiegelnde Kritik. Zur Kölner Heimatfolklore gehört regelmäßig auch die sterile Aufregung über die jeweils neueste Sprachgranate, die der Hausherr der Kölner Bahnhofskapelle ohne Rücksicht auf Verluste gezündet hat. Jüngstes Beispiel: das „Entartungs“- Zitat. Immerhin: Seit 1945 ist dieser Begriff außer von Franz Joseph Strauß von keinem Mitglied der staatlich-gesellschaftlichen Machtelite mehr offiziell gebraucht worden.

Herman-Rauswurf: Quotenrekord für Kerner

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Herman-Rauswurf: Quotenrekord für Kerner – Kultur – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Skandal bringt Zuschauer: Der Rauswurf von Eva Herman vor laufender Kamera bescherte der Show von Johannes B. Kerner gestern Abend seine bisher beste Einschaltquote in diesem Jahr. Rund 2,56 Millionen Zuschauer waren dabei, als Kerner während der Sendung die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin Eva Herman hinter die Kulissen schickte. Mit einem Marktanteil von 18.1 Prozent erzielte der ZDF-Talker damit die besten Einschaltquoten der Sendung im laufenden Jahr.

Hier gibts den TV-Beitrag: Link

siehe auch: Das Prinzip Borniertheit. Der Fall Eva Herman zeigt, wie schnell die öffentliche Diskussion den Fokus verlieren kann. Er zeigt aber auch die grenzenlose Naivität einer gestandenen Medienfrau. Nach 50 Minuten war es selbst ZDF-Beichtvater Johannes B. Kerner zu bunt geworden. Um 23.40 Uhr erlebten die Zuschauer, wie der bis zu jenem Zeitpunkt um Höflichkeit bemühte Moderator die umstrittene Eva Herman aus dem Studio warf; Die öffentliche Hinrichtung der Eva Herman. Angeblich wollte Johannes B. Kerner gestern Eva Herman die Gelegenheit geben, sich nach ihrem umstrittenen NS-Zitat zu rehabilitieren. Dabei hatte die Talkshow den Charakter einer öffentlichen Hinrichtung. Nach 50 Minuten kam es zum Eklat: Der Moderator lud seine Ex-Kollegin wieder aus – und produzierte den Mitleids-Effekt; Führende Nazis von Eva Herman enttäuscht. Der Auftritt der Sach- und Lachbuchautorin Eva Herman in der Show von Johannes B. Kerner spaltet die Nation. GLASAUGE, der Verlag für Geschichtsklitterung und schiefe Vergleiche, sieht sich deshalb genötigt, die Sensations-Dokumentation „Briefe an Eva Herman“ zu veröffentlichen. Hier exklusiv erste Auszüge; Kerner bricht Gespräch mit Eva Herman ab. Frühere NDR-Moderatorin war Gast beim ZDF. Neuer Eklat um die wegen ihrer Äusserungen zur NS-Familienpolitik umstrittene Autorin Eva Herman: ZDF-Talkmaster Johannes Kerner schloss Herman aus seiner Sendung aus, nachdem sie mehrfach nur ausweichend auf Fragen nach ihren umstrittenen Äusserungen zur NS-Zeit geantwortet hatte; Eva Herman: Kultfigur für Katholiken. Die gefeuerte NDR-Moderatorin Eva Herman hat eine neue Rolle: Sie wird zur Kultfigur des katholischen Konservatismus; Eva und die Autobahnen. Hart an der Grenze der Diskussionskultur: Eva Hermans Rauswurf aus Kerners Talkshow war kein Skandal, sondern eine Sternstunde des Fernsehens. (…) Als niemand, auch nicht der Historiker Wolfgang Wippermann, verstehen wollte, dass die Nazis hier und da einen guten Job gemacht haben, verblüffte sie mit der Stammtisch-Wahrheit: „Damals wurden auch Autobahnen gebaut, und wir fahren darauf!“

Immer mehr Besucher in Hadamar

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Immer mehr Besucher in Hadamar
Gaskammer in der „Landesheilanstalt“ wurde vor 66 Jahren geschlossen. Die als Duschraum getarnte Gaskammer mit der niedrigen Decke und dem kleinen Kellerfenster sieht noch fast so aus wie vor 66 Jahren. Im Zimmer nebenan steht der Sektionstisch, auf dem der Arzt Bodo Gorgass 1941 die Gehirne der von ihm kurz zuvor ermordeten Opfer entnahm. „10 072 Menschen sind hier im Keller der Landesheilanstalt vergast worden“, berichtet die Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Gedenkstätte Hadamar, Uta George. Nach ihrer Meinung wurden die geistig behinderten Opfer der Nazis „bewusst vergessen“. Der so genannten Euthanasie werde bis heute nicht genügend Aufmerksamkeit entgegengebracht, kritisiert George. Hadamar war nur eine von sechs Anstalten, in denen behinderte Menschen – in der Nazi-Sprache „Ballastexistenzen“ – in Gaskammern geschickt wurden.

Czechs honor Briton who saved Jewish kids from Nazis – Haaretz – Israel News

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Czechs honor Briton who saved Jewish kids from Nazis – Haaretz – Israel News
A Briton who helped hundreds of Jewish children avoid being sent to Nazi concentration camps from Czechoslovakia received the country’s highest military decoration yesterday. Sir Nicholas Winton, 98, was awarded the Cross of Merit of the 1st class by Defense Minister Vlasta Parkanova for saving 669 Czechoslovak children from death by organizing a train transport from Prague to London at the outbreak of the Second World War in 1939. (…) In all, eight trainloads carried the mostly Jewish children through Hitler’s Germany to Britain.

siehe auch: Czechs decorate British hero. A British Jew who saved 669 Czechoslovak children from the Nazis received the Czech Republic’s highest military decoration. Sir Nicholas Winton, 98, was awarded the Cross of Merit of the 1st class on Tuesday by Defense Minister Vlasta Parkanova for organizing train transport for the mostly Jewish children from Prague to London just as the Nazis were invading Czechoslovakia.

Teen Nazis ‘murdered disabled man’

10.10.2007 dokmz Kommentieren

The Local – Teen Nazis ‘murdered disabled man’
Two teenage boys have been charged with murdering a disabled 55-year-old man near Stockholm in June. The man, from Upplands Väsby, 25km north of Stockholm, was kicked and hit by his attackers using baseball bats and iron bars on the afternoon of June 18th. After the first attack, the man’s tormentors returned on a further two occasions, the last being the following morning. Police believe that the man was stabbed repeatedly as he lay dying. „This is extreme violence. I have never seen anything like it. It took place on different occasions and they have had absolutely loads of time to think through their actions and come to their senses,“ (…) The suspects are members of the Nationalsocialistisk Front, a Swedish neo-Nazi group. Police found large amounts of extreme right-wing material on their computers, including films of assaults and murders.

Photos from Antifa rally in Novi Sad, Serbia

10.10.2007 dokmz 1 Kommentar

Infoshop News – Photos from Antifa rally in Novi Sad, Serbia
Anti-Racist ActionSerbian Nazis from informal organization “Nacionalni stroj” National formation tried to march at Novi Sad, capital of northern Serbian province Vojvodina, a multinational and multi confessional region famous for its peaceful coexistence of different ethnic minorities and religions. Minor political parties influential in that region social democrats and liberals, together with NGOs organized anti-fascist rally in order to prevent Nazis from marching in Novi Sad. Anti-fascist action Novi Sad with tight links with social-democrats organized a separate block within the protest. That block of radical anti-fascists was made of mixture of anarchists, anarcho-syndicalists, commies, queers, punks and alike.

siehe auch: Incident in Novi Sad, Gendarmerie arrest neo-Nazis. A leader of a neo-Nazi group was arrested today after disrupting an anti-fascist rally in Novi Sad. Goran Davidović and some 20 members of his Nacionalni Stroj group were detained after they hurled stones at citizens attending the rally.

Offiziell 2007 bislang mehr als 460 Verletzte von rechten Schlägern

10.10.2007 dokmz Kommentieren

NPD-BLOG.INFO » Offiziell 2007 bislang mehr als 460 Verletzte von rechten Schlägern
Die Zahl der Straftaten mit rechtsextremem oder ausländerfeindlichem Hintergrund hat im August mit 1116 Vorfällen den höchsten Monatsstand des Jahres 2007 erreicht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf die monatliche Anfrage der Linkspartei hervor. Im August gab es demnach 58 Gewalttaten mit 58 verletzten Personen. Bei den weit mehr als 1000 Straftaten gab es vier Haftbefehle. Die Regierung verweist darauf, dass die angeführten Zahlen keine abschließende Statistik darstellen, sondern sich aufgrund von Nachmeldungen aus den Bundesländern teilweise noch erheblich verändern können.

NPD will eine eigene Bank gründen

10.10.2007 dokmz 1 Kommentar

Finanztreff.de – Nachrichten – News, Nachricht, Nachrichten, Marktbericht, Ad Hoc, Analyse, Empfehlung, Ticker, Unternehmen, Wirtschaft – FTD: NPD will eine eigene Bank gründen
Die NPD will nach Informationen der „Berliner Zeitung“ eine eigene Bank gründen. Alle NPD-Mitglieder sollen dort ihre Konten führen. Ein entsprechender Antrag solle dem kommenden Bundesparteitag vorgelegt werden, sagte NPD-Generalsekretär Peter Marx Mit dem Vorhaben wolle man „dem Nötigungsdruck auf Banken, NPD-Konten zu kündigen, entgegenwirken“. Nach seinen Vorstellungen sollen alle Gliederungen der Partei sowie die NPD-Mitglieder Konten bei dem neuen Geldinstitut führen. Woher das Gründungskapital kommen soll, ließ Marx offen. „Es gibt aber Investoren, die Interesse geäußert haben, ihr Geld bei uns anzulegen“, sagte Marx.

Kategorien:NPD, Rechtsextremismus

Braune Propaganda, bunt garniert

10.10.2007 dokmz Kommentieren

Braune Propaganda, bunt garniert – Kölner Stadt-Anzeiger
Wer ist schuld am deutschen Pisa-Desaster? Der „Computer-Inder“ natürlich und „die Ausländer“. Wer verdirbt die deutsche Jugend? Die Lehrer, die allesamt „linke Spießer“ sind und ihren Schülern den „linksextremen 68er-Schwachsinn eintrichtern wollen“. Wie sieht die Lösung aus? „Mach deinen Schulhof zur national befreiten Zone!“, heißt es unverblümt. Auf Deutschlands Schulen rollt eine braune Propagandawelle zu. Nach einer CD mit Liedern rechtsradikaler Gruppen verteilt die NPD jetzt in mehreren Bundesländern so- genannte „Schülerzeitungen“. Was auf den ersten Blick als buntes 18-seitiges Werbeheftchen mit jugendspezifischen Themen aussieht, das zunächst leicht mit einem Rätsel- oder Comicheftchen verwechselt werden könnte, ist bei näherem Hinschauen von rechtsextremen Gedankengut durchdrungen. In Sachsen ermittelt die Staatsanwaltschaft. (…) Die rechten Zeitschriften, Internet-TV, Homepages, Internetblogs oder Radiosender werden meist getragen von jungen Aktivisten, die voller Agitationswut sind. Diese Welle hat nun auch die Schulhöfe erreicht. Außer in Sachsen („Perplex“) lässt die NPD noch rechtsextreme Schüler-Blättchen in Berlin („Der Stachel“), Brandenburg, Sachsen-Anhalt („Jugend rebelliert“), Rheinland-Pfalz („Schinderhannes“) und im Saarland („Rechts vor links“) verteilen. Wohl weil die Partei in NRW vergleichsweise schwach vertreten ist, hat sie hier noch keine eigenes Pennälerblatt herausgebracht. Schon im September 2005 jedoch wurden bundesweit etwa 200 000 Schulhof-CDs mit rechter Propaganda-Musik verteilt, unter anderem sind Bands wie „Faustrecht“ oder „Nahkampf“ zu hören.