15.Oktober 2007
Republikaner planen Kooperationen mit europäischen Rechtsradikalen - Yahoo! Nachrichten Deutschland
Im Vorfeld der Europawahl 2009 wollen die Republikaner mit anderen rechtsradikalen Parteien in Europa zusammenarbeiten. Bei einem Europa-Kongress in Mainz verständigten sie sich auf eine Kooperation mit der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und dem flämischen Vlaams Belang sowie der Fraktion Identität, Tradition und Souveränität (ITS) im Europäischen Parlament. Der Bundesvorsitzende der Republikaner, Rolf Schlierer, sprach von einem «Startschuss für Kooperation demokratischer Patrioten im Europa der Vaterländer».
siehe auch: Mehr als 2.000 demonstrieren gegen Republikaner-Kongress. Gegen einen Europa-Kongress der Republikaner in Mainz haben am Samstag nach Polizeiangaben weit über 2.000 Menschen protestiert; «Zeichen der Gegenwehr» in Mainz. Rund 2000 Menschen haben am Samstag in Mainz gegen einen von der rechtsextremen Partei «Die Republikaner» veranstalteten Kongress demonstriert. (…) Zu dem Kongress hatten die Republikaner auch prominente «Patrioten» aus dem Ausland eingeladen. Nach Auskunft eines Sprechers der Partei folgten der Einladung der Chef der «Freiheitlichen Partei Österreichs» (FPÖ), Heinz Christian Strache, der Fraktionsvorsitzende der flämischen Volkspartei «Viaams Belang», Filip Dewinter, und der Vize-Chef der Fraktion «Identität-Tradition-Souveränität» im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer (FPÖ). Laut Angaben der Partei kamen zu dem Kongress über 700 Teilnehmer nach Mainz.
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15.Oktober 2007
Volksstimme.de - “Neonazis werden zu viele Felder überlassen”
Es war nicht die politische Überzeugung, die den Neonazi Michael aus Niedersachsen zum Ausstieg aus der rechten Szene vor fünf Jahren bewog. ” Es war die Geburt meines Sohnes “, erinnerte sich der heute 29-J ährige am Mittwoch auf dem 2. Jugendgerichtstag im Landgerichtsbezirk Dessau-Roßlau. Die Fachtagung stand unter dem Thema ” Rechtsextremismus und Jugend : Leere – Irrweg – Endstation “. Geladen waren Vertreter von Amtsgerichten, Staatsanwaltschaften, Polizei, Jugend ämtern und Vereinen, die Präventionsarbeit zum Thema betreiben. Michael beschrieb in seinem Vortrag Innenansichten einer Szene, in die Experten noch wenig Einblick haben. Problematisch sei vor allem der leichte Einstieg in die Szene, erläuterte Professor Roland Roth von der Hochschule Magdeburg-Stendal. Die rechte Szene biete Jugendlichen gerade dort Erlebniswelten, wo andere Institutionen versagen. Die Leere im Jugendbereich würde durch Veranstaltungen von Rechts gefüllt, die nicht gleich als solche erkennbar seien. Dem stimmte Aussteiger Michael zu : ” Wir haben Jugendliche an der Bushaltestelle angesprochen, ob sie nicht mit uns Fußball spielen wollen. Wir haben ihnen Bier besorgt, uns um sie gekümmert und ihnen ein familiäres Umfeld geschaffen, das sie Zuhause oft nicht hatten. ” Die politische Überzeugungsarbeit erfolgte in einem späteren Schritt, wenn die Bindung an die Gruppe gefestigt gewesen sei.
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15.Oktober 2007
www.20minuten.ch: News von jetzt! - Neonazis benutzen Ylenia als Demo-Vorwand
Über 100 Rechtsextreme missbrauchten die getötete Ylenia für ihre politischen Zwecke: Sie haben sich heute Mittag in Appenzell zu einer unbewilligten Demonstration gegen Kinderschänder getroffen. Die Kundgebung verlief friedlich. Für die ermordete Ylenia wurden Blumen niedergelegt. Der Bezirksrat Appenzell hatte am 19. September die Bewilligung für die Demonstration widerrufen, da «auf mehreren, offenbar rechtsextremen Internetseiten zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen wurde». Ausschreitungen wurden befürchtet.
siehe auch: Rechtsextreme demonstrieren in der Schweiz. Am Samstag Nachmittag, 13.10.07, marschierten über 100 Rechtsradikale durch Appenzell im Rahmen einer unbewilligten Demonstration gegen Kinderschänder. Die Polizei schritt dabei nicht ein, und auch Widerstand von der Bevölkerung war keiner da; Tag danach: Keine hohen Wellen. Die Kundgebung rechtsextremer Kreise in Appenzell hat in den Sonntagszeitungen Erwähnung gefunden, aber keine hohen Wellen geworfen.
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15.Oktober 2007
Klick nach Rechts - Deutsche Lust
Es wächst zusammen was zusammen gehört: Nation und Sozialismus - “Volkslust” … Alle wollen mitmachen. Seit einigen Jahren quellen die Feuilletons über, Buchtitel und Veranstaltungen sind voll mit »Deutschland denken«, »Die Berliner Republik als Vaterland«, »Wir Deutschen« oder »Der deutsche Weg«. Dem möchten natürlich die nationalrevolutionären Neuen Rechten in nichts nachstehen. WIR SELBST jedoch, das Hochglanz-Flaggschiff dieses Teils des ›modernen‹ Rechtsextremismus, das seit 1979 bevorzugt auf braun-grünen Tümpeln schipperte, hat das Erscheinen seit 2002 eingestellt. Das Nachfolgeprojekt firmiert nun seit 2004 mit bislang vier Ausgaben unter dem Namen VOLKSLUST. Nicht nur Eva Herman treibt es Freudentränen in die Augen, wenn sie dort liest: »Unsere Kinder sollen nicht mehr verschämt zu Boden blicken, wenn sie jemand fragt, woher sie kommen und sie sollen sich im Klaren darüber sein, dass die deutsche Geschichte nicht nur aus Auschwitz und Buchenwald besteht.« Auf diesen sekundären Antisemitismus hat VOLKSLUST also keinerlei Monopol, vielmehr wird er heute von nahezu allen deutschen Dächern, Blättern, im Radio, Fernsehen, in Talkshows etc. wollüstig gepfiffen. VOLKSLUST übernimmt den zentralen Slogan von WIR SELBST: »Wer von den Völkern nicht reden will, sollte von ›dem Menschen‹ schweigen«. Die antiindividualistische, antiliberale und antiuniversalistische, völkische Theorie nennt sich nun »linkes Nachdenken über die Nation und das Volk«, um eine »volkliche Vielfalt« zu erkämpfen, wie es einer der jüngeren Nachbeter Eichbergs, Alexander Raoul Lohoff, auf den Punkt bringt, der es sogar 2003 und 2007 mit Leserbriefen in die JUNGLE WORLD schaffte, zuletzt um seinen Praeceptor Germaniae in Schutz zu nehmen.
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15.Oktober 2007
Österreich / oe24.at - Wissen - Wurde NS-Verbrecher Heim 1982 getötet?
Der aus Österreich stammende frühere SS-Arzt im KZ Mauthausen, Aribert Heim, soll 1982 von einer Geheimorganisation getötet worden sein. Einer der meistgesuchten mutmaßlichen NS-Verbrecher, der aus Österreich stammende frühere SS-Arzt im KZ Mauthausen, Aribert Heim, sei 1982 aufgespürt und von einer Geheimorganisation getötet worden. Dies schreibt der israelische Oberst Danny Baz in einem autobiografischen Werk, das am Dienstag in Frankreich erscheinen soll. Jagd auf Nazi-Verbrecher. Baz schildert in seinem Buch mit dem Titel “Ni oubli, ni pardon. Au coeur de la traque du dernier nazi” (Weder Vergessen noch Verzeihen. Im Zentrum der Treibjagd nach dem letzten Nazi), er habe in den 80er Jahren der geheimen amerikanischen Organisation “(Schleier)eule” angehört. Diese habe es sich zur Aufgaben gemacht, die letzten Nazis, die sich nach Amerika geflüchtet hatten, zu fassen. Exekution in Kalifornien. In Kanada sei Heim vor 25 Jahren von Leuten der “Eule” geschnappt worden, so der Oberst der Luftwaffe und Spezialist für Kommandooperationen weiter. Danach sei er “abgeurteilt” und auf der Insel Santa Catalina vor der kalifornischen Küste exekutiert worden. Greifbare Beweise dafür legt Danny Baz in seinen Schilderungen allerdings nicht vor.
siehe auch: Israelischer Oberst: Mutmaßlicher Nazi-Arzt Heim 1982 getötet. Soll als Arzt in Mauthausen Hunderte getötet haben und ist seit 45 Jahren auf der Flucht; Strittiger Tod des “Dr. Tod”. Aribert Heim dürfte am Leben sein, sagt Historiker Zuroff - Dass der SS-Mann 1982 von einem Geheimkommando in Kalifornien getötet wurde, sei reine Erfindung (…) „Das ist unmöglich“, sagt der Historiker und Leiter des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Jerusalem, Efraim Zuroff. „Alles deutet darauf hin, dass Heim lebt.“ Da sei etwa ein Brief Heims aus dem Jahr 1986, der belege, dass Heim damals noch am Leben war. Baz wolle mit seinen Angaben nur PR für sein neues Buch machen. Seit dem Fund des Berliner Bankkontos jagt auch Zuroff den „kleinen Mengele“ Heim. Der in Bad Radkersburg geborene Heim ist die Nummer zwei auf der Liste des Wiesenthal-Zentrums der meistgesuchten Kriegsverbrecher. Nummer eins ist der österreichische Eichmann-Vertraute Alois Brunner, der aber laut Zuroff in Syrien verstorben sein könnte. „Was die Suche nach Heim so schwer macht, ist, dass er sehr wohlhabend ist“, erzählt Zuroff.
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