Vertriebenen-Sprecher: Beneš-Dekrete verletzen “Standards der EU”
derStandard.at - Vertriebenen-Sprecher: Beneš-Dekrete verletzen “Standards der EU”
SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ setzen Arbeitsgruppe ein, die sich “mit offenen Fragen zur Vertreibung der Sudeten- und Karpatendeutschen” beschäftigen soll - Grüne wollen mitwirken. Ende September hat das slowakische Parlament eine Erklärung über die “Unantastbarkeit der Beneš-Dekrete” verabschiedet. Das Bekenntnis zu den Beneš-Dekreten, aufgrund derer bis 1947 etwa 2,9 Millionen Personen auf Grund ihrer Zugehörigkeit zur deutschen Bevölkerung und auch etwa 100.000 Ungarn pauschal zu Staatsfeinden erklärt und aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben wurden, da sie kollektiv als Nazis galten, trübte die ungarisch-slowakischen Beziehungen: Der ungarische Staatschef Laszlo Solyom bezeichnete die Erklärung als “Ohrfeige”.














