Archive for Oktober 21st, 2007
Ausgeladene NPD-Funktionäre
redok - Ausgeladene NPD-Funktionäre
Im Dresdner Holiday Inn wollten die sächsischen NPD-Funktionäre Holger Apfel und Alexander Delle absteigen, doch sie müssen sich eine andere Herberge suchen. Der Geschäftsführer lud die Rechtsextremen als “nicht willkommen” aus. Falls eine Stornierung nicht möglich sein sollte, geht der NPD-Umsatz als Spende an die Dresdner Synagoge. Die beiden NPD-Landtagsabgeordneten hatten über ein Internet-Hotelportal für den 07.11. im Holiday Inn gebucht. Gestern bekam das Hotel die Reservierung und reagierte umgehend: Mit einem Schreiben an die sächsische NPD-Landtagsfraktion wurde den Herren mitgeteilt, sie seien “in unserem Hause nicht willkommen”. Den Mitarbeitern will Geschäftsführer Johannes Lohmeyer nicht zumuten, die NPD-Funktionäre “zu begrüssen und zu bedienen”.
siehe auch: NPD-Funktonäre setzen auf amerikanische Hotelkette. Konsequent inkonsequent, das ist die NPD auf jeden Fall - wie ein Fall aus Sachsen mal wieder belegt. Bei allen Gelegenheiten wettert die völkische Partei gegen die Globalisierung - und hier insbesondere die USA - doch die Annehmlichkeiten werden gerne angenommen. Laut einem Bericht der Lausitzer Rundschau vom 20. Oktober 2007 wollten zwei bekannte NPD-Funktionäre im Dresdner Hotel `Holiday Inn` nächtigen. In einem Brief teilte Hotel-Geschäftsführer Johannes Lohmeyer NPD-Landtagsfraktionschef Holger Apfel und seinen Vize Alexander Delle allerdings mit, dass die beiden nicht willkommen seien und `ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüßen und zu bedienen`. Er sei schon `erstaunt`, dass Apfel und Delle `ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen`.
Anklage wegen Kinderpornografie
redok - Anklage wegen Kinderpornografie
Gegen den früheren sächsischen NPD-Landtagsabgeordneten Matthias Paul hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage wegen Besitzes kinderpornografischer Schriften erhoben.
siehe auch: Sachsen: Anklage wegen Kinderpornographie gegen Ex-NPD-Mann. Nachdem erst kürzlich neue Ermittlungen gegen den Ex-NPD-Abgeordneten Klaus-Jürgen Menzel wegen Betrugs und Veruntreuung bekannt wurden, erhob die Staatsanwaltschaft nun auch Anklage gegen den früheren NPD-Landtagsabgeordneten Matthias Paul. Das berichtet die Lausitzer Rundschau am 19. Oktober 2007. Dem 30-jährigen Rechtsextremisten werde der Besitz kinderpornografischer Schriften in drei Fällen zur Last gelegt, teilte die Staatsanwaltschaft Dresden auf Anfrage des Blatts mit. Die Zahl der Handlungen sage aber nichts über die Anzahl der Bilder, die bei ihm gefunden wurden, hieß es. Der Abgeordnete Paul war bis Ende November 2006 auch im NPD-Landesvorstand sowie Kreisvorsitzender in Meißen. Zudem war der gelernte Stahlbetonbauer stellvertretendes Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss.
Ex-Lehrer beim Schummeln erwischt
redok - Ex-Lehrer beim Schummeln erwischt
Der Landtagswahl-Spitzenkandidat der niedersächsischen NPD, der Ex-Lehrer Andreas Molau, ist beim Schummeln erwischt worden. Auf der NPD-Webseite hatte er behauptet, eine Forsa-Umfrage sehe die NPD über 5% und sei deswegen “aus dem Verkehr gezogen worden” - doch das Institut dementiert heftig und will die NPD abmahnen lassen.
JN-Treffen in Thürmsdorf (Sächsische Schweiz)
de.indymedia.org | JN-Treffen in Thürmsdorf (Sächsische Schweiz)
Zu einer Veranstaltung mit Michael Schäfer hatten die Jungen Nationaldemokraten für den 21.10.2007 in die Sächsische Schweiz eingeladen. Der 25-jährige Politikstudent und Fraktionsvorsitzende der NPD-Kreistagsfraktion Harz wurde am 05. Oktober 2007 zum JN-Bundesvorsitzenden gewählt und war heute zum Thema “Künftige Entwicklung und Arbeit der JN” in Thürmsdorf zu Gast. Circa 60 Nazis trafen im Laufe des Nachmittags im “Gasthof Thürmsdorf” ein. (…) Der Besuch des JN-Bundesvorsitzenden zeigt erneut deutlich, welche Bedeutung der Sächsischen Schweiz in der Nazi-Szene zukommt. Mitglieder und Sympatisant_innen der ehemaligen Kameradschaft “Skinheads Sächsische Schweiz” organisieren sich in der JN-Sachsen. Die verurteilten SSS-Member Thomas Rackow und Thomas Sattelberg stehen heute an dessen Spitze.
Ein kleines Häuflein von Republikanern - Gegendemonstration auf dem Lassalleplatz war größer / Pfeifen-Lärm und Gülle-Duft
Main Rheiner · Ein kleines Häuflein von Republikanern - Gegendemonstration auf dem Lassalleplatz war größer / Pfeifen-Lärm und Gülle-Duft
Sympathisanten und Mitglieder der rechten Republikaner (Rep) haben einen Bogen um Rüsselsheim gemacht. Beim landesweiten “Aktionstag” am Samstag sprach Landesvorsitzender Haymo Hoch bei der Abschlusskundgebung in Rüsselsheim vor einem Häuflein von 30 Menschen.
CDs mit Neonazi-Rock verteilt
espace.ch - CDs mit Neonazi-Rock verteilt
CDs mit Neonazi-Rock verteilt
Die Propagandamethoden deutscher Neonazis werden nun auch im Berner Oberland angewandt: In Interlaken und offenbar auch in Thun und Spiez sind CDs mit Songs von rechtsextremen Bands verteilt worden. Deutsche Neonazis haben in den Jahren 2004 bis 2006 Songs von rechtsextremen Bands auf CDs gebrannt und diese in Schulhöfen an die Jugendlichen verteilt. Sie beabsichtigten damit, ihre Grundhaltung an die Schüler weiterzugeben. Im Jahr 2005 habe der inzwischen aufgelöste rechtsextreme «Bund Oberland» die CD auch hier an Schulen in Umlauf gebracht (…) Nun hat dieses Projekt offenbar im Berner Oberland seine Fortsetzung gefunden. Wie die Antifa Oberland gestern in einer Medienmitteilung schrieb, ist eine CD mit Ultrarechtsrock am Mittwochabend in Thun und Spiez wahllos an Passanten abgegeben worden. «Die neue CD», heisst es in dem Communiqué, «ist aber nicht eine blosse Imitation, sondern explizit auf das Berner Oberland zugeschnitten.» Sie werde von einer Grossaufnahme des Niesen geziert, die Front des Booklets zeige die Schweiz und die angrenzenden Staaten. Eine Lupe im Asterix-Stil rücke das Gebiet Interlaken ins Zentrum. «Wie das gallische Dorf ist Interlaken von Belagerungszelten umgeben. Hier werden diese mit einem Davidstern und dem MC-Donald’s-Logo geziert.»
Urteil mit Nachschlag für einen Neonazi
Mindener Tageblatt - Urteil mit Nachschlag für einen Neonazi
Gegen Neonazis greift die Bückeburger Justiz weiter hart durch. Wegen vorsätzlicher gemeinschaftlicher Körperverletzung in fünf Fällen hat das Landgericht Jan N. (20), einen Mitläufer der “Nationalen Offensive Schaumburg”, zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Zuletzt hatten andere Gerichte Haftstrafen gegen zwei Anführer der rechten Szene verhängt: Marcus W. soll wegen Volksverhetzung neun Monate ins Gefängnis, Arwid S. sogar mehr als zwei Jahre, unter anderem wegen Körperverletzung. So weit ist es bei Jan N. noch nicht. Mehr als sechs Wochen hatte der Obernkirchener zusammen mit Gesinnungsgenossen zwei albanische Familien terrorisiert, die im selben Haus lebten.
Lüneburg: Geschichtsfälscher-Vortrag fiel aus
de.indymedia.org | Lüneburg: Geschichtsfälscher-Vortrag fiel aus
Am 20. Oktober sollte in Lüneburg eine Veranstaltung mit dem Geschichtsrevisionisten Gerd Schultze-Rhonhof stattfinden. Nachdem die örtliche Antifa dagegen Mobil machte und auch die VVN-BdA protestierte, sagten die Veranstalter die Veranstaltung eine Woche vorher wieder ab. Dennoch trafen 12 Personen am Veranstaltungsort ein und standen vor verschlossener Tür. Scheinbar wurden sie nicht von der Absage des Vortrags informiert. Für eine Vortragsveranstaltung am 20. Oktober 2007 in Lüneburg hatte sich der “Förderkreis Ostpreußisches Jagdmuseum - Hans-Ludwig Loeffke Gedächtnisvereinigung” den ehemaligen Generalmajor der Bundeswehr und Geschichtsrevisionisten Gerd Schultze-Rhonhof eingeladen. Der “Förderkreis Ostpreußisches Jagdmuseum” ist eine Vereinigung aus dem Milieu revanchistischer Vertriebenenvereinigungen um die niedersächsische Landesvorsitzende der “Landsmannschaft Ostpreußen”, Barbara Loeffke aus Lüneburg. Gerd Schultze-Rhonhof ist einer der prominentesten Geschichtsrevisionisten in der BRD. Der Ex-Generalmajor aus Buxtehude leugnet in Vorträgen, Büchern und Zeitungsartikeln die Kriegsschuld und Expansionspolitik Deutschlands und behauptet, das Deutsche Reich sei von den Nachbarstaaten quasi in den Krieg getrieben worden.
Kassel: Aufmarsch der Rechten fiel aus
Kassel: Aufmarsch der Rechten fiel aus - HNA Online
An die 1000 Menschen haben am Samstag Vormittag friedlich gegen den angekündigten Aufmarsch der Rechten in Kassel protestiert. Doch die von einem Vorstandsmitglied der NPD-Jugendorganisation und einem Vertreter des rechten Marburger “Volkstreue-Komitees für gute Ratschläge” für den Mittag angemeldete Demonstration zum Jahrestag der Bombardierung Kassels am 22. Oktober 1943 fiel aus.
NPD-Demonstration in Hausen: Ein Stadtteil als Sperrgebiet
Frankfurt - Rhein-Main-Zeitung - FAZ.NET - NPD-Demonstration in Hausen: Ein „Wie am siebten Juli.“ Diese Aussage hört man oft am Samstag im Frankfurter Stadtteil Hausen. Der 7. 7., eine Schnapszahl. Das lässt sich gut merken. Schon damals, vor drei Monaten, hatte die rechtsextreme NPD in Hausen demonstriert, richtete die Polizei Blockaden ein. Der Stadtteil glich einem Sperrgebiet. (…) Am Fischsteinkreisel formieren sich unterdessen NPD-Anhänger, wenig später halten sie dort ihre Kundgebung ab. Als der NPD-Redner Jürgen W. Gansel das Wort ergreift, regt sich Protest im benachbarten Studentenwohnheim. „Nazis raus“ wird gerufen, über eine Musikanlage läuft lautstark „Schrei nach Liebe“ von den „Ärzten“, ein Lied gegen Rechtsextremismus. Polizei dringt ins Wohnheim ein, die Musik muss abgestellt werden.
siehe auch: NPD-Demonstration - „Was richtet ihr hier an?“. Es ist kurz nach halb zwei, als eine Frau mit kurzen grauen Haaren die Arme nach oben reißt, einige Schritte nach vorn geht und brüllt: „Meine Eltern sind im Krieg gestorben. Was richtet ihr hier eigentlich an?“ Sie will gar keine Antwort, nur eine Reaktion. Der Mann ihr gegenüber sieht hilflos auf den Asphalt, er schweigt und überlegt einige Sekunden, bevor er ein paar Worte hervorpresst: „Manchmal ist es besser zu kämpfen, als asozial dahinzusiechen.“ Sein Name ist Marcel Wöll, er ist Mitte zwanzig, Landesvorsitzender der NPD und wurde kürzlich zu vier Monaten Haft ohne Bewährung wegen Volksverhetzung verurteilt.
Hirschi nicht wegen Rassismus verurteilt
Tages-Anzeiger Online | Schweiz | Hirschi nicht wegen Rassismus verurteilt
Der Langenthaler Pnos-Stadtrat Tobias Hirschi ist auch in zweiter Instanz vom Vorwurf der Rassendiskriminierung freigesprochen worden. Hirschi hatte am 1. Mai 2005 in Solothurn an einer unbewilligten Kundgebung der rechtsextremen «Helvetischen Jugend» teilgenommen. Der Vorwurf der Rassendiskriminierung bezog sich auf ein Foto dieser Kundgebung, das Hirschi anschliessend zur Illustration eines Beitrags im Mitteilungsblatt der Langenthaler Pnos (Partei National Orientierter Schweizer) verwendete. Auf dem Bild ist ein Transparent mit der Aufschrift «Wer regiert den Arbeiter» zu sehen, daneben eine blaue Kugel mit dem Davidstern-Symbol für das Weltjudentum. (…) Das Solothurner Obergericht bestätigte aber einen Schuldspruch wegen Landfriedensbruch. Für dieses Delikt verurteilte es den 23-jährigen Hirschi am Freitag zu einer bedingten Geldstrafe von 980 Franken, es bestätigte damit im wesentlichen das Urteil der Vorinstanz.
Controversial Hungarian extreme-right guard swears in more members
Controversial Hungarian extreme-right guard swears in more members : Europe World
A controversial Hungarian extreme-right guard, condemned by Jewish organizations and the Hungarian government, swore in more than 500 new members in Budapest Sunday. The creation of the Magyar Garda (Hungarian Guard) by the extreme- right party Jobbik has raised fears among the Jewish community both in Hungary and internationally. The new members, including the first female representatives, took their oaths in front of a crowd of over 1,000 people on Heroes’ Square, which features massive statues of Hungary’s kings.
siehe auch: Hundreds join Hungary far-right “guard”. Six hundred people, wearing black uniforms and insignia which critics say are reminiscent of the Nazi era, took an oath of loyalty on Sunday to defend Hungary as members of a far-right “guard”; Hundreds Join Hungary Far-Right `Guard`, Take Oath. The guard denies it is anti-Semitic and says it is a civic group which wants to preserve Hungarian culture.
Croat Nazi Rocker to Tour North America
Serbianna.com | News Story - Croat Nazi Rocker to Tour North America
At $55 per ticket, Croatian popular rock singer Marko Perkovic, known as Thompson, is betting that New Yorkers will flock to the Croatian Center in Manhattan for a night of a Croatian nationalist euphoria that includes a sword-wielding singer, ballads about extermination of Serbs and Jews during the World War Two and massive Seig Heils by the fans. (…) In June, Simon Wiesenthal Center urged the Croatian government to counter veneration of Fascist Ustashe past, and “protested to the Croatian government over the open display of WWII-era fascist symbols, banners and uniforms by fans at a recent concert in Zagreb.” Ustashe were native Croatian WWII Nazi government whose volunteer army engaged in one of the most brutal extermination campaigns of Jews, Serbs and Gypsies that even seasoned German Nazi officers found repulsive.
Warnung vor NPD-Aktionen an Schulen
[inforiot] alternative termine & news für brandenburg - Warnung vor NPD-Aktionen an Schulen
Die Landesregierung hat vor verstärkten Aktivitäten der rechtsextremistischen NPD an Schulen gewarnt. Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) und Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) forderten am Freitag Schüler, Lehrer und Eltern auf, „gemeinsam diesem gefährlichem Spuk entgegen zu treten“. Der NPD und ihrer Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) müsse klar gezeigt werden, dass sie mit ihren Botschaften auch bei den jungen Brandenburgern keine Chance haben. Anlass der Warnung sind jüngste Verteilaktionen der NPD in Brandenburg. An einer Schule in Wriezen (Kreis Märkisch Oderland) und in einer S-Bahn-Linie hatten NPD-Anhänger vor einer Woche Exemplare einer „Schülerzeitung“ namens „Brennessel“ angeboten. Denselben Titel hatte auch ein antijüdisches Hetzblatt, das die Nazis schon vor der Machtübernahme 1933 vertrieben.
siehe auch: Rechte Propaganda vor Wriezener Oberschule. Witze über Ausländer, auflehnende Texte gegen den Überwachungs-Staat, Berichte über die “guten Taten” der NPD und vieles mehr fanden einige Schüler der Wriezener Oberschule (”Salvador Allende-Schule) am 12.10.2007 in ihren Händen wieder. Vor dem Schulhof verteilten Neonazis die “Brennessel”, eine Art Schülerzeitung, produziert von der NPD, die vorwiegend an Oberschulen verteilt wird, was nun auch erstmals in der Bad Freienwalder Umgebung Fall wurde.














