Archive for Oktober 30th, 2007
Ein Lied für Deutschland
Bundeskriminalamt - BKA: Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und Bundeskriminalamt teilen mit: Schlag gegen Herstellung und Vertrieb rechtsextremer Tonträger - BKA durchsucht bei Anhängern der rechten Szene -
Polizeipresse: Bundeskriminalamt - BKA: Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und Bundeskriminalamt teilen mit: Schlag gegen Herstellung und Vertrieb rechtsextremer Tonträger - BKA durchsucht bei Anhängern der rechten Szene -
BKA: Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und Bundeskriminalamt teilen mit: Schlag gegen Herstellung und Vertrieb rechtsextremer Tonträger - BKA durchsucht bei Anhängern der rechten Szene -. Seit heute Morgen (30.10.07) durchsuchen Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) mit Unterstützung der Bundespolizei sowie der Landeskriminalämter Thüringen und Niedersachsen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main die Wohnobjekte eines NPD-Bundesvorstandsmitglieds in Thüringen sowie weiterer Personen im Harz/Niedersachsen. Dabei sind insgesamt 100 Beamte im Einsatz. Dem Mann wird vorgeworfen, Urheber und Vertreiber mehrerer Tonträger mit strafbaren rechtsextremistischen Inhalten zu sein, u.a. der CD “Kommando Freisler - Geheime Reichssache”. Dieser im November 2003 erstmals in Australien produzierte Tonträger genießt aufgrund der Mischung aus eingängigen Melodien bekannter Schlager und rechtsextremistischen Texten innerhalb der rechten Szene “Kultstatus”. Darüber hinaus wird dem Beschuldigten vorgeworfen, für die Herstellung und den Vertrieb der Sampler “Northeim Live Vol. I” und “Northeim Live Vol. II” sowie die Nachproduktionen der CDs “Sturm 18 - Komm zu uns” und “Landser - White Covers” verantwortlich zu sein, für deren Erstproduktionen er sich aktuell bereits vor Gericht verantworten muss.
siehe auch: Razzia bei NPD-Bundesvorstand Heise wegen rechtsextremistischer Musik. Rund 100 Polizisten haben am Dienstagmorgen die Wohnungen von NPD-Bundesvorstand Thorsten Heise in Thüringen und zwei weiterer NPD-Mitglieder in Niedersachsen durchsucht. Dem NPD-Politiker aus Fretterode bei Göttingen wird vorgeworfen, Tonträger mit rechtsextremistischer Musik hergestellt und vertrieben zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilte. Bei den anderen Beschuldigten handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um zwei Eheleute aus Bad Lauterberg, die in der rechten Szene als Sänger bekannt sind; Razzien in Bad Lauterberg und Fretterode. Zur Zeit laufen Razzien, der LKA Thüringen und Niedersachsen sowie des BKA, bei Thorsten Heise in Fretterode und bei Annett und Michael Müller in Bad Lauterberg, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit. Es geht um den Vorwurf “Tonträger mit rechtsextremistischer Musik hergestellt und vertrieben zu haben” Heise steht aktuell bereits wegen der Produktion weiterer rechtsextremistischer CDs vor Gericht. Michael Müller steht auf Platz 6 der Nds.-Landesliste der NPD für die Landtagswahl 2008. Er kandidiert jedoch ebenso wie seine Frau, Annett Müller (ehemals Möck), als Direktkandidat der NPD bei der Nds-Wahl. Thorsten Heise sitzt im Bundesvorstand der NPD; Großrazzia bei NPD-Bundesvorstand Heise sowie `Annett und Michael`. Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sowie das Bundeskriminalamt haben nach eigenen Angaben vom 30. Oktober 2007 eine Razzia gegen die Hersteller und Vertreiber rechtsextremer Tonträger durchgeführt. Das BKA durchsuchte mit Unterstützung der Bundespolizei sowie der Landeskriminalämter Thüringen und Niedersachsen im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Wohnobjekte des NPD-Bundesvorstandsmitglieds Thorsten Heise in Thüringen sowie weiterer Personen im Harz/Niedersachsen. In einem Nazi-Forum wird behauptet, der `halbe WB-Versand [Witwe Bolte Versand,PG] wurde von den Bullen einkassiert und Thorsten befindet sich derzeit im Krankenhaus, weil ihm bei der Razzia der rechte Arm gebrochen wurde!!! Angeblich wegen Widerstand Gegen die Staatsgewalt.`
Durch Umbenennung Auflösung verhindert
29.10.2007: Durch Umbenennung Auflösung verhindert (Tageszeitung junge Welt)
Neonaziorganisation in Niedersachsen kommt Verbot durch Auflösung zuvor. Nachfolgeorganisation in NRW. Eine der aktivsten neonazistischen Gruppierungen in Niedersachsen, die »Nationale Offensive Schaumburg« (NOS), hat sich aufgelöst, um unmittelbar darauf eine Nachfolgeorganisation mit dem Namen »Nationale Sozialisten in Ostwestfalen-Lippe und Schaumburg« im angrenzenden Nordrhein-Westfalen zu gründen. Nach Einschätzung des stellvertretenden Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen SPD, Karsten Rudolph, wollte die Gruppierung mit dieser Maßnahme einem möglichen Verbot in Niedersachsen entgehen. Abgeordnete des niedersächsischen Landtags hatten sich zuvor für ein Verbot der NOS eingesetzt.
siehe auch: Rechtsradikale nutzen neue Bezeichnung. Anfrage im Landtag zu Nationalen Sozialisten. Über das Ergebnis einer kleinen Anfrage im NRW-Landtag seines Fraktionskollegen Dr. Karsten Rudolf informierte jetzt der Abgeordnete Karl-Heinz Haseloh (SPD).
In der Mitte der Gesellschaft
Deutschlandradio Kultur - Thema - In der Mitte der Gesellschaft
Der alltägliche Rassismus und Antisemitismus. Eine neue Nazi-Kultur erobert unsere Städte. Scheinbar unaufhaltsam fallen Dörfer und Gemeinden, ja ganze Landstriche in den Einflussbereich von Rechtsextremen. Das zumindest behaupten die beiden Leipziger Journalisten Christian Werner und Michael Kraske in ihrem Buch “… und morgen das ganze Land - Neue Nazis, befreite Zonen und die tägliche Angst”. An einem Novemberabend 2006 wurde Alpha Amadu Bah brutal zusammengeschlagen. Rechtsextreme brachen dem jungen Mann aus Sierra Leone das Kinn und ließen ihn bewusstlos liegen. Der Überfall ereignete sich nicht in einer der verrufenen ostdeutschen Kleinstädte, sondern im trendigen Berlin-Mitte. In einem belebten U-Bahnhof. Die Journalisten Christian Werner und Michael Kraske sehen darin einen Beleg dafür, dass der Rechtsextremismus das Land tief durchdrungen habe. Die Täter schlügen längst nicht mehr heimlich in Hinterhöfen zu, sondern mitten in der Großstadt. Sie trügen auch nicht mehr Springerstiefel oder Bomberjacken, sondern schicke Turnschuhe und modische Kapuzen-Shirts der Marke Thor Steinar. (…) Die Gesellschaft, so klagen die Autoren, stehe der Entwicklung völlig passiv gegenüber. In periodischen Wellen werde über die Wahlerfolge der NPD gerätselt oder über einzelne rassistische Überfälle berichtet. Doch die Ruhe zwischen den medialen Erregungsspitzen sei trügerisch. Rechtsextreme würden auf dem Land Sportvereine übernehmen, sie ließen sich in die Vorstände von Feuerwehren und Skat-Clubs wählen. Auf national-sozialen Samtpfoten drängten Neonazis in die Mitte der Gesellschaft vor.
Hakenkreuz auf der Straße
Main Rheiner · Hakenkreuz auf der Straße
In der Schillerstraße/Rochusallee wurde am Sonntag ein Hakenkreuz auf der Straße entdeckt. Wie die Binger Polizei mitteilt, haben unbekannte Täter - vermutlich in der Zeit von Samstag, 20 Uhr, bis Sonntag, 14 Uhr -, dieses mittels eines Brandbeschleunigers auf die Straße gebrannt. Es hatte ein Ausmaß von etwa drei Mal drei Metern. Dieter Schorsch, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion sagt, “dass in den über 30 Jahren, die ich hier tätig bin, das erste Mal mit einer solchen Methode vorgegangen wurde.”
Europaweit Angriffe auf Kurden durch türkischen Militärgeheimdienst organisiert?
Radio Utopie :: Neues aus der Weltrepublik - Europaweit Angriffe auf Kurden durch türkischen Militärgeheimdienst organisiert?
Berlin, Kreuzberg: Der gestrige Angriff (1) auf die kurdische Mizgeft`a Selahaddin Eyyubi Moschee in der Kottbusser Str.8 (2) ist Teil einer europaweit präzise durchorganisierten Kampagne. Es kam zu Angriffen auf kurdische Einrichtungen durch türkische Faschisten am 24. in Brüssel (Belgien, 3), gestern in Utrecht (Niederlande, 4) und am selben Tag in Köln (5).
Vertreter der kurdischen Gemeinde berichten von sehr viel mehr Angriffen dieser Art überall in Europa. Überall das gleiche Muster: türkische Vereine melden Demonstrationen mit wohlklingenden Slogans an, danach setzen sich Faschisten aus der Demo heraus in Bewegung (in Utrecht mit Eisenstangen, 4) und greifen kurdische Cafés, Kulturzentren und Moscheen an. Auch in der Kreuzberger Mizgeft`a Selahaddin Eyyubi Moschee befindet sich ein Café, was nach Aussagen von kurdischen Vertretern zur Tatzeit geöffnet war.
siehe auch: »Die Situation ist gefährlich«. Kurdische Vereine in Deutschland rufen zur Solidarität gegen die Angriffe türkischer Nationalisten und Faschisten auf.
NPD stört Fahrt zu Stätten des NS-Terrors
NPD stört Fahrt zu Stätten des NS-Terrors - Nachrichten welt_print - WELT ONLINE
NPD stört Fahrt zu Stätten des NS-Terrors
Polizei muss Neonazis von Tour fernhalten
Die NPD macht weiter gegen in ihren Augen unliebsame Initiativen mobil. Wie schon im April haben in Tempelhof nun erneut Aktivisten der rechtsextremen Partei versucht, eine antifaschistische Stadtrundfahrt des Vereins Paper Press zu stören. Vor dem Tempelhofer Parkfriedhof und an anderen Stellen der Rundfahrt postierten sich nach Angaben des Veranstalters einige Neonazis und fotografierten die Gruppe von 42 Teilnehmern. Und nicht nur das: Entlang der Strecke hatten sie Propagandamaterial ihrer Partei in Form von Aufklebern an Laternen- und Ampelmasten befestigt. Die Polizei musste eingreifen und hielt die NPD-Aktivisten von der Stadtrundfahrt fern.
Dialektik des Schweigens
taz, die tageszeitung :: Artikelseite - Dialektik des Schweigens
Das Massaker von Rechnitz war lange ein verschwiegenes Verbrechen - und machte den Ort berühmt. Er wurde zur Metapher auf die Raison dêtre von Nachkriegsösterreich. “Das wird jetzt eine Gruselgeschichte mit Societyeinschlag”, sagt Paul Gulda sichtbar abgestoßen. Schnell fügt er aber hinzu: “Doch für uns ist das ja nicht schlecht.” Mit “uns” meint der weltbekannte Pianist den Verein re.f.u.g.i.u.s, der sich im burgenländischen Rechnitz um das kümmert, was man so “die Aufarbeitung der Vergangenheit” nennt. “Jetzt wird jenen Rechnitzern, die noch etwas wissen und schweigen, vielleicht klar, dass sie reden müssen. Sonst hängt dieses exemplarisch grausame Verbrechen für immer über ihrem schönen Ort.” (…) 1944 und Anfang 1945 wurden in dieser Gegend tausende ungarische Juden auf Todesmärschen herangetrieben, um Kriegsgefangene und “Fremdarbeiter” bei Grabungen zum Südostwall zu unterstützen. In der Nacht vom 24. zum 25. März wurden beim Kreuzstadl, einer Scheune, die heute eine Gedenkstätte ist, 180 Juden ermordet, weil sie als “arbeitsunfähig” eingestuft waren. Das Erschießungskommando rekrutierte sich aus dem Kreis der Teilnehmer eines Nazi-”Kameradschaftsfestes”, das in dieser Nacht am Thyssen-Schloss stieg. Es war sicher eine seltsame Art von Party, wohl eher ein apokalyptisches Gelage - die Rote Armee stand nur mehr 15 Kilometer entfernt. 40 bis 50 Personen nahmen an diesem “Last Waltz” teil, 15 von ihnen hat der Gestapomann von Rechnitz, Franz Podezin, für das Peloton ausgewählt. “Die Opfer mussten zuerst () ihre Überkleider ausziehen und sich an den Rand einer auf freiem Feld in der Nähe des Schlachthauses bereits ausgehobenen Grube setzen; () dann wurden sie erschossen, ein Teil von ihnen vielleicht auch erschlagen”, hieß es später in den Gerichtsakten. Die Toten wurden erst notdürftig verscharrt. Anderntags wurde ein Massengrab ausgehoben - von anderen Zwangsarbeitern, die ihrerseits wieder ermordet wurden.
siehe auch: Massaker-Vorwürfe: Zwei Tage Ruhm für die Schockerthese. Hat es im Jahr 1945, kurz vor Kriegsende, in einem Schloss in Österreich eine Art Massaker-Party an Juden gegeben - mit einer Thyssen-Verwandten als Drahtzieherin?
Moscow Neo-Nazis Throw Man From Train
Union of Councils for Soviet Jews: Moscow Neo-Nazis Throw Man From Train
On October 20, 2007 a group of neo-Nazis threw a man from a Moscow suburban train, according to an October 29, 2007 report by the Sova Information-Analytical Center. The group of 5-7 neo-Nazis were hunting for non-Russians on the Moscow-Golutvin train when they found their victim. After beating him, they threw him out of the train at the Sovkhoz station.
Nazi salutes and racist insults land painter in jail
Nazi salutes and racist insults land painter in jail - Blaenau Gwent - South Wales Valleys - News - icWales
A PAINTER and decorator who taunted curry house staff with Nazi salutes and racist insults – while on bail for an assault charge – has been jailed for more than two years. The judge told Christopher Phillips his gestures and language outside the Tara Mahal in Church Street, Ebbw Vale, were “disgraceful and insulting”. Prosecutor James Evans told Cardiff Crown Court 23-year-old Phillips, of Bethcar Street, Ebbw Vale, was outside the restaurant at 5.20pm on May 21. He said: “The offence began when the defendant banged on the windows. While staff inside were preparing to open the premises, Phillips was outside saluting at them in a Nazi style.”
Swastikas Found on Dorm Room Doors at GW
Express: A Publication of The Washington Post - Swastikas Found on Dorm Room Doors at GW
GEORGE WASHINGTON UNIVERSITY officials have started an investigation and issued a condemnation after five swastikas — the symbol of Adolf Hitler’s Nazi Party — were found on two campus dorm room doors. Four of the swastikas were found over several days on the door of a Jewish freshman, the most recent discovered Sunday morning, spokeswoman Michelle Sherrard told The Post’s Valerie Strauss. Another swastika was found on a door in a different dorm, she said.
Czech extremists have to reroute march as Jews book planned route
Czech extremists have to reroute march as Jews book planned route
Czech extremists have to reroute march as Jews book planned route
Prague- Czech right-wing extremists cannot march through Prague’s historical Jewish Quarter on November 10 in accordance with their plan, as the route in question has been booked by the Jewish Liberal Union, the City Hall says on its website. The City Hall said on Friday already that the announcement of the march by the extremists is invalid. The organisers, the Young National Democrats group, are determined to hold the demonstration in Prague on November 10, anniversary of “Kristallnacht,” the German Nazi-era extensive pogrom targeting Jews.
siehe auch: Prague Town Hall does not give up fight against neo-Nazi march. The Prague Town Hall wants to take all realistic steps to have the march of neo-Nazi radicals on the anniversary of Kristallnacht through the Prague historical Jewish Quarter on November 10 banned, Town Hall spokesman Jiri Wolf told journalists.














