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Archive for Januar 1st, 2008

Rechtsextreme in Berlin greifen an Silvester afghanische Familie an

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Chiemgau Online - das Portal für die Region Chiemgau und Chiemsee - Rechtsextreme in Berlin greifen an Silvester afghanische Familie an
Rechtsextreme haben in der Silvesternacht eine afghanische Familie in Berlin-Lichtenberg angegriffen. Die Täter hätten die fünfköpfige Familie mit Schlagstöcken attackiert und beschimpft, als sie ihr Feuerwerk auf der Straße abbrannte, sagte der Direktor beim Polizeipräsidenten, Michael Krömer. Die Familie rettete sich in ihre Wohnung, gefolgt von den etwa 15 Angreifern.

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Januar 1st, 2008 um 4:10 Uhr nachmittags

Wein, Weib und Meinungsfreiheit

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Wein, Weib und Meinungsfreiheit
Die nationalkonservative Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) und die SPD befehden einander, das ist kein Wunder. Dass aber das Magazin Focus an der Seite des - selbst nach der Einschätzung der bayerischen Verfassungsschützer “am rechten Rand des demokratischen Spektrums” agierenden Blattes - mit Schmutz wirft, ist schon merkwürdig. (…) Am 11. Dezember griff der Focus in die Schlammschlacht ein. Chef vom Dienst Michael Klonovsky schrieb unter der Überschrift “Ich sehe was, was Du nicht siehst”, “mindestens sechs” der Autoren des Vogt-Braun-Buches arbeiteten “parallel” auch für als linksextremistisch eingestufte Publikationen. Als “Spitzenreiter” nannte er den Autor Anton Maegerle. Klonovsky bescheinigte Herausgeberin Vogt “ein merkwürdiges Demokratieverständnis”, weil sie für einen Ausschluss des JF-Korrespondenten aus der Bundespressekonferenz plädierte. Tenor der Argumentation: Die JF ist rechts, aber nicht rechtsextrem - setze sie sich doch für “so unverdächtige öffentliche Personen wie CSU-Mann Peter Gauweiler” ein. (…) Im Interesse der Meinungsfreiheit trat Klonovsky nach eigenen Angaben auch 2006 als Unterstützer der JF gegen ihren Ausschluss von der Leipziger Buchmesse auf (wie sein Chef Helmut Markwort) - “das hätte ich auch für Konkret getan”. Die JF habe er sich “angeschaut, um mir ein Bild zu machen”. Er gab ihr im Oktober 2005 ein Interview und füllte im März 2006 den JF-Fragebogen aus. Die JF hat drei aktuelle Bücher Klonovskys besprochen - positiv. Klonovsky, Autor von Werken wie “Welcher Wein zu welcher Frau?”, geriert sich auch im Internet (www.michael-klonovsky.de) in aphoristisch gemeinten Sprüchen als politisch unkorrekter Freigeist. Zwei Beispiele: “Die sogenannte Vergangenheitsaufarbeitung hat immer mehr von Leichenschändung”, “was für ein Genuss, inmitten des allgemeinen Toleranz-Blablas einen gebildeten Rassisten zu treffen”.

siehe auch: „Junge Freiheit“ muss Falschangaben unterlassen. Die ultrarechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ hat Falschbehauptungen über einen Autor des Informationsdienstes gegen Rechtsextremismus, „blick nach rechts“ (bnr.de), zurücknehmen müssen.

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Januar 1st, 2008 um 4:09 Uhr nachmittags

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Meister der Intrige

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Meister der Intrige
Der Mufti von Jerusalem: Eine neue Biografie beleuchtet die Karriere des palästinensischen Nationalisten Amin al Husseini. Die Worte kommen einem bekannt vor. Sie klingen nach der Propagandamaschinerie von Al Qaida & Co.: „Die Amerikaner sind die willfährigen Knechte der Juden“ und „daher die Feinde des Islams und der Araber.“ Ohnehin finde Gott Gefallen am Tod der Juden und ihrer Helfer. Doch dabei handelt es sich nicht um Zitate aus einer Video- oder Internetbotschaft der Dschihadisten von heute. Bereits vor über 60 Jahren mobilisierte mit solchen Phrasen Haj Muhammad Amin al Husseini, besser bekannt als „Mufti von Jerusalem“, die arabischen Massen. Und obwohl er über 30 Jahre lang eine der bekanntesten und umstrittensten Figuren der arabischen Welt war, liegt erst jetzt die erste umfassende Biografie des Muftis auf Deutsch vor. (…) Die Anhänger des Muftis gingen damals gegen „Abweichler“ in den eigenen Reihen vor und führten in den von ihnen kontrollierten Territorien sogenannte „Scharia-Gerichte“ ein, die eine islamistisch geprägte Gesellschaftsordnung etablierten und vermeintliche Kollaborateure gleich reihenweise exekutierten. Wer also glaubt, die Gewalt der Palästinenser untereinander sei ein historisches Novum, der wird durch das Buch von Gensicke eines Besseren belehrt. Das Faszinierende ist aber die Hinwendung des palästinensischen Nationalisten al Husseini zum „Dritten Reich“. Nach seiner Flucht aus Palästina und einem „Gastspiel“ im Irak, das unter anderem die kurzzeitige Etablierung einer deutschlandfreundlichen Regierung sowie einen Pogrom gegen die Juden Bagdads mit zur Folge hatte, gelangte der Mufti auf Umwegen nach Europa und wurde am 28. November 1941 gar von Adolf Hitler in Berlin empfangen. Detailliert zeigt Gensicke, wie der Mufti das für das „Dritte Reich“ so typische System konkurrierender Machtzentren bestens durchschaute und zu seinen Gunsten ausnutzte, indem er alle relevanten Akteure gegeneinander ausspielte. Zugleich übten sich dank der Anwesenheit des Muftis die nationalsozialistischen Rassebiologen im ideologischen Spagat bis hin zur Verrenkung. Denn eigentlich rangierten in ihrer Hierarchie der wertvollen und weniger wertvollen menschlichen Rassen die Araber nicht wirklich weit über den Juden.

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Januar 1st, 2008 um 3:53 Uhr nachmittags

NPD-Aufmarsch in Stendal

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de.indymedia.org | NPD-Aufmarsch in Stendal
Am Samstag, dem 29.12.2007, fand in der Altmark-Stadt Stendal ein NPD-Aufmarsch unter den Motto “Für ein freies, soziales nationales Deutschland” statt, unterstützt wurden sie durch die Freien Nationalisten Altmark-West. Laut Presse nahmen an der Nazi-Demo rund 400 Personen teil, an den bürgerlichen Aktivitäten beteiligten sich etwa 1000 Menschen. Rund 150 Antifas sammelten sich in der Kleinstadt, um die rechtsradikalen Aktivitäten zu stören. Das wurde zu verhindern versucht durch knapp 1000 Cops.

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Januar 1st, 2008 um 3:50 Uhr nachmittags

Top Neo-Nazi group leaves Minneapolis

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Top Neo-Nazi group leaves Minneapolis | Twin Cities Daily Planet | Minneapolis - St. Paul
While some of its local sympathizers are likely to stick around, the country’s largest remaining neo-Nazi group has officially pulled up stakes in Minnesota: the Hitler-inspired National Socialist Movement (NSM) has left its longtime Minneapolis headquarters and relocated to Michigan, according to a press release dated Dec. 29. NSM head Jeff Schoep moved from Hutchinson to Detroit, bringing the group’s business operations with him, says Michael Brooks, a former Detroit resident who now lives in Toledo and covered NSM-sparked riots there for the Free Press two years ago. (…) NSM has attracted the attention of hatewatch groups like the Southern Poverty Law Center for, among other activities, recruiting young people through its Viking Youth Corps. A SPLC report in 2004 stated that Viking Youth “will be taught military skills, national socialist theory and practice, the history of the white race and, in general, how to become ‘a more effective warrior.’” At that time, Schoep claimed there was so much interest that “we can barely keep up.” The group has two endeavors that presumably target that demographic: a profitable record label (now promoting Arrow Cross, dubbed “real rock that you will be proud to turn up load [sic]!”) and a social networking site for “people of European descent.” Like MySpace meets Mein Kampf, the site states, “Hot topics of interest include defending the rights of white people, preservation of European culture and heritage, reform of illegal immigration policies, workers rights, withdrawal of our military from an illegal Middle Eastern occupation and promotion of white separation.”

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Januar 1st, 2008 um 3:41 Uhr nachmittags

Cop killer’s room and vehicle full of supremacist symbols

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Cop killer’s room and vehicle full of supremacist symbols
The man who killed two Bastrop police detectives and was then killed in a shootout carried Nazi and Confederate emblems on flags and jewelry, and had them tattooed all over his body. Dennis Clem, 26, and Tanya “Little Feather” Smith, 24, had left Houston because Clem was wanted for questioning in the July 14 killings of a 15- and 19-year-old outside his home. Evidence lists, interview transcripts and rap sheets added to the court record last week give a more complete picture of the couple. The documents show that police found drugs, weapons and supremacist trappings in their room and vehicle. Those included fifteen flags, decorated with Nazi symbols and slogans such as “Heritage not Hate;” three bags of jewelry bearing Confederate emblems; Nazi pins, patches and clothing; tattoo stencils and materials. Clem’s tattoos included swastikas, an Iron Cross and the slogan “Kill ‘Em All.” Though Smith’s affiliation with organized white supremacy is not clear, prison booking photos from a prior arrest show swastikas on her body and “Love Thy Race” across her lower back.

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Januar 1st, 2008 um 3:39 Uhr nachmittags

Neuer Job beim Geheim-Kanal

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redok - Neuer Job beim Geheim-Kanal
Einen neuen Job hat der bis vor kurzem als Honorarprofessor an der Uni Leipzig lehrende Michael Vogt gefunden. Beim Internet-Fernsehkanal “secret.tv” des antisemitischen Verschwörungsautors Jan van Helsing tritt Vogt seinen Dienst als Moderator und Interviewer an und übernimmt “die politische Sektion des Senders”. Wegen seiner Rechtsaußen-Aktivitäten war er von seiner Lehrtätigkeit entbunden worden. Schon im Sommer war Vogt bei secret.tv im Studio erschienen, damals freilich noch als Interview-Gast von Jo Conrad, einem in der antisemitisch durchfärbten Verschwörungs-Szene bekannten Autor. Conrad begrüßte den Noch-Honorarprofessor als “Kollegen” und gab Vogt die Stichwörter, um sich über seinen NS-apologetischen Film “Geheimakte Heß” verbreiten zu können. (…) Vor einem Jahr startete Holey/Helsing seinen Internet-Kanal secret.tv, über den sich rechtsesoterische Verschwörungs-Gläubige per Abonnement oder im Einzelkauf mit einschlägiger Video-Kost versorgen können. Dazu gehören marktüblicher Wunderheilungs-Kram (”Meine Milz ist nachgewachsen”), die “Germanische Neue Medizin” des antisemitischen Quacksalbers Ryke Geerd Hamer oder auch die “Rolle Luzifers” für “Templer und Freimaurer”.

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Januar 1st, 2008 um 3:23 Uhr nachmittags

München: Naziaufmarsch und Mahnwache

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de.indymedia.org | München: Naziaufmarsch und Mahnwache
Wie erst am letzten Freitag bekannt wurde, haben die Nazis der Münchner “Bürgerinitiative Ausländerstopp” (BIA) für Freitag, den 4.1. einen Naziaufmarsch in München angemeldet. Außerdem führten sie letzten Samstag unter dem Motto “Kriminelle Ausländer raus! - Gegen Inländerfeindlichkeit!” eine Mahnwache auf dem Marienplatz durch. Anlass dazu ist der von massiver rassistischen Hetze aus Medien und Politik begleitete Fall eines Rentners, der in einer Münchner U-Bahn-Station von zwei jungen Männern mit migrantischem Hintergrund verprügelt worden war. Die Nazis wollen so mit Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen in München und die Landtagswahlen in Bayern auf Stimmenfang gehen.

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Januar 1st, 2008 um 3:20 Uhr nachmittags

Neonazikonzert in Minden

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de.indymedia.org | Neonazikonzert in Minden
Minden war lange Zeit kein gutes Pflaster für Neonazis. Im Jahr 2006 mussten hier drei Naziaufmärsche aufgrund breiter antifaschistischer Gegenwehr vorzeitig abgebrochen werden. Erst das Handeln der Polizei ermöglichte Neonazis öffentlich Auftritte in der Stadt: Am 17.03.2007 setzte ein Großaufgebot mit brutaler Gewalt erstmals seit vielen Jahren einen Naziaufmarsch in Minden durch. Nun versuchte sich die Polizei an einer neuen, nicht minder bedenklichen Taktik: Verschweigen von Naziaktivtäten, um so Protest zu unterbinden. Auf diese Weise konnten sich am 29.12.2007 rund 200 Nazis relativ ungestört zu einem Konzert in Minden versammeln. Am Abend des 29.12.2007 fielen lokalen Antifaschist_Innen verstärkt Neonazis am Mindener Bahnhof auf. Einigen konnte bis zur Gaststätte “Zur Friedenseiche” in Minden-Stemmer gefolgt werden, vor der zu diesem Zeitpunkt bereits eine große Anzahl von PKWs mit auswärtigen Kennzeichen standen (die auffällig oft die Zahlen 14, 18, 28 oder 88 enthielten). Schnell war klar, dass in der Gaststätte ein Nazikonzert stattfindet. Die Beobachtung des Veranstaltungsortes über einen längeren Zeitraum ergab, dass sich dort insgesamt rund 200 Nazis versammelt hatten. Diese hohe Teilnehmerzahl ließ sich erst im Nachhinein erklären, als Recherchen ergaben, dass die Rechtsrockband “Weisse Wölfe” als Headliner des Konzertes angekündigt war, welches mit den Worten “Last Chance to Rock this year” beworben wurde. Die Band “Weisse Wölfe” ist eng verbunden mit der rechten Kultband “Oidoxie” aus Dortmund. Im Gegensatz zu Oidoxie vertreten die Weissen Wölfe jedoch einen noch offeneren Nationalsozialismus. Ihre Texte sind von extremer Menschenverachtung und Aufrufen zur Gewalt gekennzeichnet. So heißt es in den Liedern auf ihren indizierten CDs u.a. “Für unser Fest ist nichts zu teuer - 10.000 Juden für ein Freudenfeuer” und “Ihr tut unsrer Ehre weh - unsre Antwort Zyklon B”. Auf dem einzig bekannten Foto der Gruppe posieren deren Mitglieder vermummt und schwer bewaffnet vor einer Fahne der verbotenen “Freiheitlichen Arbeiter Partei” (FAP).

siehe auch: Rechtsrock lockt Neonazi-Szene in die Friedenseiche. Rund 200 Rechtsextreme bei Konzert der “Weissen Wölfe” / Aktionsbündnis “Minden gegen Nazis” kritisiert Polizei. Rund 200 Anhänger der Neonazi-Szene haben am Samstagabend in der “Friedenseiche” ein Rechtsrock-Konzert der Arnsberger Band “Weisse Wölfe” verfolgt; Nazi-Tanz in Minden. Gestern wurde ein Bericht auf dem Antifa-Infoportal-Weser/Deister/Leine veröffentlicht das am Abend des 29.12.2007 in der Gaststätte “Zur Friedenseiche” in Minden-Stemmer ein Neonazi-Konzert stattfand! Insgesamt rund 200 Nazis versammelt sich in der Gaststätte um zu dem Sound von der Band “Weisse Wölfe” als Headliner ihr Konzert abzuhalten!; Neonazikonzert in Minden

Written by dokmz

Januar 1st, 2008 um 3:16 Uhr nachmittags