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Archiv für 19.03.2008

Neonazi-Konzerte werden konspirativ geplant

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Berliner Morgenpost: Aktuell (Berlin) vom 17.03.2008 – Neonazi-Konzerte werden konspirativ geplant
Nach Angaben linker Gruppen sollen in Berlin Neonazi-Bands trotz Verbots auftreten. Besucher schwärmten nach einem solchen illegalen Konzert von einem „sehr schönen Abend ohne Bullenstress“. Der Verfassungsschutz in Brandenburg zählt 26 Neonazi-Gruppen, in Berlin sind es laut Senat fünf. Er ist gerade aus dem Knast in Tegel entlassen worden. Doch im Internet tauchen Konzertankündigen für ihn und seine Band auf; obskure Veranstalter nehmen bereits Vorkasse. Lunikoff, alias Michael Regener, der ehemalige Sänger der Berliner Neonazi-Band „Landser“, sah sich deshalb offensichtlich genötigt, auf seiner Internetseite zu erklären: „Sämtliche momentanen Ankündigungen angeblicher Konzerte von uns sind Blödsinn.“

Kategorien:Musik, Rechtsextremismus

Pressehaus Heidenheim

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Pressehaus Heidenheim – „SS-Runen im Nacken eine Provokation“
19-Jährige von Jugendrichter verurteilt – Bei einem Fußballspiel für Empörung gesorgt. Wegen eintätowierten SS-Runen im Nacken und wegen versuchten Betruges verurteilte Jugendrichter Jens Pfrommer gestern im Amtsgericht Heidenheim eine 19-jährige Gerstetterin zu einer Geldauflage in Höhe von 500 Euro. (…) Am 29. Juli 2007 sorgte die Angeklagte auf dem Gerstetter Sportplatz während eines Fußballspiels für Empörung. Sie trug ihre Haare so, das jeder Besucher in ihrem Nacken eine sieben mal sechs Zentimeter große Tätowierung mit SS-Doppelsiegrunen sehen konnte. Die Schriftzeichen waren etwa einen Zentimeter breit. Ein Zeuge: „Wir mussten zweimal hinschauen, ehe wir es glauben konnten“. Zudem habe auf dem Pullover der Schriftzug „Nationaler Widerstand“ geprangt. Ein anwesender Polizeiobermeister erstattete sofort Anzeige. Die Angeklagte gab den Vorwurf des Schwarzfahrens und der SS-Runen im Nacken in vollem Umfang zu. Die SS-Runen habe sie sich Anfang 2007 tätowieren lassen. „Das entsprach eben meiner damaligen Gesinnung“. Inzwischen sei sie „nicht mehr so arg rechts“ eingestellt. Deshalb habe sie ihre Tätowierung insofern verändert, als die Runen nun etwas verwischt sind, aber doch noch klar erkennbar. Im Frühjahr 2007 lebte sie einige Wochen bei einer Freundin in Esslingen. Das dortige Amtsgericht verhängte im April wegen der SS-Symbole erstmals einen Strafbefehl von 900 Euro. Kurz darauf fiel sie vor dem Gottlieb-Daimler-Stadion auf, da einige Passanten die Tätowierung sahen und Anzeige erstatteten. Die 19-Jährige wurde von der Polizei abgeführt. In der Vernehmung bezeichnete sie sich als Neonazi. Im Mai 2007 lernte sie ihren Freund kennen, der ebenfalls einen rechtsradikalen Hintergrund hat. „Er war nicht ausschlaggebend für meine Gesinnung“, erläuterte die Angeklagte. Inzwischen habe sie sich wieder von ihm getrennt.

Verbot der rechtsextremen ANSDAPO bestandskräftig

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Verbot der rechtsextremen ANSDAPO bestandskräftig
Das Verbot der rechtsextremistischen Vereinigung ANSDAPO ist nach Abschluss des Klageverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg jetzt bestandskräftig. „Damit wird ein klares Signal an die Feinde des demokratischen Rechtsstaats gesetzt“, sagte Innenminister Jörg Schönbohm heute in Potsdam. Er hatte den
Strausberger Verein im Juli 2005 verboten. Der Innenminister betonte: „Für Neonazi-Propaganda und Rassenhass gibt es in unserem Lande keinen Platz. Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung wird nicht toleriert. Das gilt für Gewalt von Rechtsaußen wie von Linksaußen gleichermaßen. Wir werden den Kampf gegen den Extremismus mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln weiter konsequent führen. Wir verfolgen den richtigen Kurs von Aufklärung und Ausschöpfung aller rechtsstaatlichen Mittel weiter.“

NPD-Leute trafen sich in Friesheim

19.03.2008 dokmz Kommentieren

NPD-Leute trafen sich in Friesheim – Kölner Stadt-Anzeiger
Die Rollläden waren laut Polizei zugezogen, die Türen verriegelt, als sich am Samstagnachmittag bis zu 100 Anhänger der rechtsextremen NPD im Sportlerheim in Erftstadt-Friesheim versammelten. Auf dem Sportplatz spielten derweil Jugendliche Fußball. Als die jungen Sportler nach dem Spiel durch die Fenster schauten, sahen sie Männer mit Glatzen, eine NPD-Fahne und einen Redner, bei dem es sich um den NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt gehandelt haben soll. Am vergangenen Dienstag hätten „zwei ganz vernünftig wirkende Männer ohne Glatze“ bei ihm vorgesprochen, sagt Hermann-Josef Wiebusch, Vorsitzender des SC Friesheim und Ortsvorsteher. Die Männer hätten gefragt, ob sie am Samstag „ein Reservistentreffen der Bundeswehr“ im Sportheim veranstalten dürften.

Kategorien:NPD, Rechtsextremismus

Verfassungsschutz Bayern: Danubia jetzt nicht mehr rechtsextrem?

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Endstation Rechts – Verfassungsschutz Bayern: Danubia jetzt nicht mehr rechtsextrem?
Die Burschenschaft Danubia steht nicht mehr im bayerischen Verfassungsschutzbericht, der am Montag veröffentlicht wurde. Sie wird nicht mehr in der Liste der „extremistisch oder extremistisch beeinflussten Organisationen“ geführt. Damit kann Sascha Jung einen ersten Erfolg verbuchen. Die Burschenschaft Danubia soll nicht mehr im bayrischen Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft werden. Das war die Forderung von Sascha Jung, mit der er im Dezember 2007 vor Gericht gezogen ist. Seit 2001 führen die bayrischen Verfassungsschützer die schlagende Studentenverbindung als „rechtsextremistisch“. Jung war in den 90er Jahren stellvertretender Juso-Landesvorsitzende in Sachsen und Mitglied der SPD. Das hinderte ihn aber nicht daran, gleichzeitig Mitglied des völkisch-sozialistischen „Hofgeismarer Kreises“ zu sein und Verbindungen zur Burschenschaft Danubia zu pflegen. (…) Unterstützung hat Jung vom ehemaligen Ministerialdirigenten und CSU-Mitglied Hans Merkel bekommen. Der hatte die „Initiative Akademische Freiheit“ organisiert. In einem Appell an den Bayerischen Innenminister Günther Beckstein wenden sich die Unterzeichner eines Appells „gegen den politischen Missbrauch des Verfassungsschutzes.

Kategorien:Rechtsextremismus

Mit „Heil Boskop!“-Rufen gegen Rechtsextreme

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Berliner Morgenpost: Aktuell (frontpage) vom 19.03.2008 – Mit „Heil Boskop!“-Rufen gegen Rechtsextreme
Mit Armbinden und Fahnen in rot, schwarz, und weiß, marschieren junge Leute durch Berlin. Keine Neonazis, sondern Aktionisten gegen Rechtsextremismus. Sie fragen: „Was gibt der deutschen Jugend Kraft?“ (Apfelsaft) und fordern die Schließung der Grenzen für Südfrüchte. Die Fahne ist rot. Darauf ist ein Kreis: weiß. Und in dem Kreis ist etwas Schwarzes. Die Menschen, die die Fahnen tragen und schwenken, stecken in schwarzen Anzügen, tragen rote Armbinden mit einem weißen Kreis und etwas Schwarzem darin. Neonazis? Sieht so aus. (…) Die Passanten vor dem Berliner Hauptbahnhof beobachten am Wochenende das Spektakel mit Skepsis. Denn man erkennt nicht gleich, was das für ein Verein ist. „Front Deutscher Äpfel“ (FDÄ) nennen sie sich und sind eine politisch ambitionierte Satiregruppe, die Kleidung und Symbole des Rechtsextremismus kopiert, umdreht und Gruppierungen des rechten Spektrums parodiert. Man grüßt sich FDÄ-intern mit „Heil Boskop“. Die FDÄ ist in Berlin zu den „Aktionswochen gegen Rassismus“ des Berliner Vereins „Gesicht zeigen!“ angetreten. Der Verein – Schirmherr ist Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) – initiiert jedes Jahr eine bundesweite Aktionswoche gegen Rassismus.

Kategorien:Rechtsextremismus

Wahlplattform als Nazi-Treff

19.03.2008 dokmz Kommentieren

stadt24.ch – Wahlplattform als Nazi-Treff – startseite
Internetforen, die nicht sorgfältig gepflegt werden, sind ein Spielplatz für Vertreter dubioser Ideologien. Ein Beispiel aus der Region führt zu Nazi-Verehrern. Auf tagblattvote.ch, der Wahlplattform des St.Galler Tagblatts, herrscht derzeit kein aktuelles Treiben mehr. Sie wurde auf die National- und Ständeratswahlen hin aufgebaut, bei den kantonalen Wahlen wurde der Betrieb nicht wieder aufgenommen. Nun ist die Adresse eine Art Archiv, auf der sich nachlesen lässt, wie die Kandidaten bei den nationalen Wahlen debattierten. (…) Denn in den offenbar unkontrollierten Beiträgen finden sich auch externe Links zu – vorsichtig ausgedrückt – fragwürdigen Seiten und Angeboten. In der letzten Beitragsreihe der Grünen Partei meldet sich ein Schreiber, der auf eine Webseite aus dem Ausland verweist. Es handelt sich um einen Online-Shop, auf dem laut Eigenwerbung «Cool Stuff For White Folks» bestellt werden kann – «coole Sachen für weisse Leute». Und das Versprechen wird eingehalten: Zu kaufen gibt es T-Shirts mit Hakenkreuz-Aufdruck, Flaggen der SS, Messer und Wurfsterne mit Nazi-Emblemen oder auch eine DVD mit «Nacktfotografie in Nazi-Deutschland».

Nazi-Demo in Marktheidenfeld

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Nazi-Demo in Marktheidenfeld | Nachrichten | mainpost.de
Nach 2001 wird in der Stadt es im April ein neues Treffen rechter Nationalisten geben. Der rechte „Kameradschaftsbund Hochfranken“ kündigt auf seiner Internetseite für Samstag, 12. April, eine „Demonstration gegen Repression und Polizeigewalt mit Livemusik“ in Marktheidenfeld an. Veranstalter seien „Freie Nationalisten aus Franken, Thüringen, Sachsen und Hessen“, so die Webseite.

Nazis unerwünscht

19.03.2008 dokmz Kommentieren

taz.de – Artikelseite – Nazis unerwünscht
Wie man sich gegen Neofaschisten zur Wehr setzen kann, zeigt eine neue DVD mit Bildungsmaterialien für Jugendliche. Auch wie man sie wieder los wird, wissen die Herausgeber. Am Mittwoch wird sie die Nazis wohl mal wieder aus dem Saal werfen lassen müssen, befürchtet Sabine Herold. An dem Abend stellt die Rechtsextremismus-Expertin der Deutschen Gewerkschaftsjugend in Bremen eine DVD vor, die Jugendlichen Ideen und Informationen zur Auseinandersetzung mit Neonazis geben will. Ein Punkt unter vielen: Was tun, wenn Nazis eine Veranstaltung oder ein Treffen besuchen? Das ist, sagt Herold, eine der Strategien, mit denen die Nazis versuchen, die öffentliche Debatte über ihre Ideologie und Ziele zu stören, beziehungsweise in ihrem Interesse zu lenken.

Kategorien:Rechtsextremismus

Rechte weiten ihren Aktionsradius aus

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Rechte weiten ihren Aktionsradius aus – DIE WELT – WELT ONLINE
Die kriminelle Extremisten-Szene Berlins ist in Bewegung geraten. Insbesondere rechtsradikale Straftäter agieren nicht mehr nur in wenigen bekannten Hochburgen, sondern breiten sich immer mehr aus. Das geht aus einer Erhebung zur Politisch Motivierten Kriminalität (PMK), die die Berliner Polizei gemeinsam mit der Polizeilichen Kriminalstatistik 2007 (PKS) hervor, die Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und Polizeipräsident Dieter Glietsch in der vergangenen Woche vorstellten.
2806 politisch motivierte Straftaten wurden im vergangenen Jahr in der Hauptstadt erfasst, etwas mehr als die Hälfte (1456) gingen dabei auf das Konto von Tätern aus der rechtsextremen Szene. 729 Delikte verübten Täter aus der linken Szene. Beide Seiten waren auch am Wochenende wieder „szene-typisch“ aktiv.

Rechte Neofolk Konzerte in Halle

19.03.2008 dokmz Kommentieren

de.indymedia.org | Rechte Neofolk Konzerte in Halle
Am 23.02.08 fand in der Palette ein Konzert mit den Bands „Barditus“ und „Triarii“ statt. Barditus ist das neue Musikprojekt von Uwe Nolte. Dieses Konzert und die am 23.03. und 30.04. werden vor allem auf Noltes Homepage beworben. Im Publi­kum befanden sich Menschen mit Braunhemden und Runen. Am 23.03.08 (Ostersonntag) soll die Band „Sol Invictus“ und „Deutsch Nepal“ auftreten. Die Palette kündigt dieses Konzert als besonderen Tipp an und erwähnt die Biographie des Bandprojekts von Tony Wakeford auch richtig, dass er die umstrittene rechte Band „Death in June“ mitgründete. Dass Tony W. aus dieser Band 1984 ausgeschlossen wurde, da er Mitglied der rechtsextremen Partei National Front in GB war, wird nicht erwähnt. Tony W. gründete dann das Projekt „Above the Ruins“ und beteiligte sich an dem Sampler „No Surrender! Volume 1″ mit dem Song „The Killing Zone“. Der Sampler wurde bei Rock`O`Rama 1985 veröffentlich. Weitere Bands auf dem Sampler waren „Skrewdriver“, „Ultima Thule“ und andere RAC (Rock against Communism) Bands. Ian Stuart spielte bei „Skrewdriver“ und gründete das Nazinetzwerk „Blood & Honour“. 1991 wurde der Sampler als Doppel-LP mit weiteren RAC/rechtsextremen Bands als Soli-Sampler für Ian Stuart, der in der BRD vor Gericht stand, veröffentlicht. Der Song „Killing Zone“ befand sich auch auf diesem Sampler.

oidoxie.com wiederholt gehackt

19.03.2008 dokmz Kommentieren

de.indymedia.org | oidoxie.com wiederholt gehackt
Heute wurde zu wiederholten Male die Webseite der Blood&Honour Band Oidoxie Opfer antifaschistischer HackerInnen.
Im Defacement wurde auf die Zugehörigkeit des Betreibers, sowie der Naziband zum in Deutschland verbotenen B&H Netzwerk hingewiesen. Über die Webseiten des Betreibers wird für verschiedenste B&H Anlässe mobilisiert (isd28.com). Weiterhin ist die komplette Datenbank des Naziforums veröffentlicht wurden.

Download der datenbank-Mirrors:
 http://rapidshare.com/files/100010783/oidoxie_db_160308.7z
http://netload.in/datei2e987aeae2ce21a22daef528138accc5.htm
 http://uploaded.to/?id=lplv9u
 http://www.filefactory.com//file/2a1689/

Joint statement on the occasion of the International Day for the Elimination of Racial Discrimination – 21 March 2008

19.03.2008 dokmz Kommentieren

Romano Vodi – Joint statement on the occasion of the International Day for the Elimination of Racial Discrimination – 21 March 2008 – News
Today we commemorate the tragic events of 1960 in Sharpeville, which led to the adoption of the United Nations Convention on the Elimination of All Forms of Racial Discrimination.[i] On this symbolic day, we – the OSCE’s Office for Democratic Institutions and Human Rights ODIHR, the Council of Europe’s European Commission against Racism and Intolerance ECRI and the European Union Agency for Fundamental Rights FRA – stand united in calling on political parties to combat racism. In the words of Nelson Mandela, we call on political leaders to build “a society of which all humanity will be proud”. Our organisations jointly condemn all discourse that spreads ideas of superiority on grounds of race, colour, language, religion, nationality, or national or ethnic origin. Racist discourse is opposed to the basic equality of all people.

Kategorien:Rechtsextremismus

African Student Stabbed in Skinhead Attack

19.03.2008 dokmz Kommentieren

The St. Petersburg Times – Top Stories – African Student Stabbed in Skinhead Attack
Doctors treating a Ghanaian student after he was stabbed 36 times by a suspected neo-Nazi gang on Wednesday said Monday that his life was not in danger after he underwent multiple operations including brain surgery, according to Aliou Tunkara, president of St. Petersburg’s African Union. “They attacked to kill, but quite against their expectations, the victim survived,” said Tunkara, who linked the timing of the attack to Wedneday’s UEFA Cup soccer match played in St. Petersburg between home team FC Zenit St. Petersburg and Olympique Marseille of France. (…) The attack on Adjei was similar to that on Maira Mkama, 23, an African-Russian student who was hospitalized with stab wounds after Zenit won the Russian championship in November. Although Mkama and a friend described the assailants as skinheads, prosecutors fell short of qualifying the incident as a racially motivated crime. Nobody has been charged in the case. Lampser Samba, a Senegalese student at the St. Petersburg State University of Telecommunications was shot dead in April 2006, a day after Zenit had played FC Seville. The police are compiling a case against five murder suspects.