PROZESS NACH FREMDENFEINDLICHEM ANGRIFF IN GUNTERSBLUM
POLITIK NEWS :: PROZESS NACH FREMDENFEINDLICHEM ANGRIFF IN GUNTERSBLUM
Knapp neun Monate nach dem fremdenfeindlichen Angriff auf zwei Afrikaner bei einem Weinfest in Guntersblum müssen sich fünf junge Männer vor dem Mainzer Amtsgericht verantworten. Zum Prozessauftakt am Donnerstag räumten die drei Hauptangeklagten zwar im Grundsatz ein, dass sie einen Sudanesen und einen Ägypter beschimpft und zum Teil attackiert hatten. Zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung gab es allerdings unterschiedliche Darstellungen. Strittig war vor allem die Frage, wer bei dem Streit eine Weinflasche als Waffe benutzt hatte. 8:::9 Drei von ihnen sollen mit den Worten «Wir machen die Neger platt» auf die Afrikaner losgegangen sein. Dabei soll der 26-jährige mutmaßliche Haupttäter dem Sudanesen eine Weinflasche auf den Kopf geschlagen haben. Als der Ägypter seinem Bekannten zu Hilfe kommen wollte, wurde er mit dem abgebrochenen Flaschenhals angegriffen und an der Hand verletzt. Zum Prozessauftakt räumte ein 23-jähriger Angeklagter ein, er habe die beiden Afrikaner am Abend des Weinfestes als «Scheiß-Nigger» beschimpft. Später in der Nacht sei es dann zu einem erneuten Zusammentreffen gekommen, bei dem er sich habe entschuldigen wollen. Die sei dann aber in einer Rangelei geendet. Der 30-jährige Angeklagte sagte, er habe den Streit schlichten wollen, sei dann aber von den Afrikanern als «Scheiß-Nazi» beschimpft und mit einer Flasche bedroht worden.
Siehe auch: Meldungen zum Übergriff; Prozess nach fremdenfeindlichem Angriff in Guntersblum. Fünf junge Männer müssen sich vor dem Mainzer Amtsgericht verantworten. Knapp neun Monate nach dem fremdenfeindlichen Angriff auf zwei Afrikaner bei einem Weinfest in Guntersblum müssen sich fünf junge Männer vor dem Mainzer Amtsgericht verantworten. Zum Prozessauftakt am Donnerstag räumten die drei Hauptangeklagten zwar im Grundsatz ein, dass sie einen Sudanesen und einen Ägypter beschimpft und zum Teil attackiert hatten.














