Der Name „Waldorf“ ist für NPD-Mann tabu
Der Name „Waldorf“ ist für NPD-Mann tabu - Berliner Zeitung
Andreas Molau, Bundesvorstandsmitglied der rechtsextremistischen NPD, darf in Zukunft nicht mehr den Begriff „Waldorf“ für seine eventuell geplanten Schulungszentren verwenden. Molau verpflichtete sich dazu gestern vor dem Landgericht in Berlin in einem Vergleich mit dem Bund der Freien Waldorfschulen. Sollte sich Molau nicht an die Verpflichtung halten, dann droht ihm eine Geldstrafe von 10 000 Euro. Molau hätte gestern vor der Zivilkammer des Landgerichts in Berlin auch eine Unterlassungserklärung unterschrieben. Dafür setzte er aber voraus, dass die Prozesskosten gegen ihn wegen seiner „finanziellen Situation“ aufgehoben werden. Dies wiesen die Vertreter der Waldorfschulen zurück. Molau hatte auf einer Internetseite der NPD angekündigt, auf einem Grundstück im brandenburgischen Rauen ein „Waldorfschullandheim für national gesinnte Familie“ aufbauen zu wollen.













