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Verfassungsschutz: Rechte Szene wertet Mai-Krawalle als Erfolg

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Verfassungsschutz: Rechte Szene wertet Mai-Krawalle als Erfolg - Nachrichten Hamburg - WELT ONLINE
Der Hamburger Verfassungsschutz hat die gewalttätigen Demonstrationen vom 1. Mai analysiert. Das Ergebnis: Im Windschatten der Linksextremen holen die Rechten auf. Ihr aggressives Auftreten kennzeichnet einen neuen Trend. Militante Rechte werden jünger und selbstbewusster. Das Auftreten rechtsextremistischer Demonstranten wird aggressiver, berichtet der Hamburger Verfassungsschutz, der den Umgang der rechten Szene mit der Demonstration am 1. Mai untersucht hat. Auf rechtsextremen Internetseiten werde das aggressive Auftreten als Trend gewertet. „Die Zeiten, in denen nationale Demonstranten jede Willkür stumm über sich ergehen lassen haben, scheinen vorüber“, zitiert der Verfassungsschutz aus einer solchen Internetseite, oder auch, dass „die Kameraden“ in „aktiver Selbsthilfe den Bahnhof von Linken säuberten“. Das Aggressionspotential werde insbesondere von Angehörigen des Schwarzen Blocks gebildet, auch „Autonome Nationalisten“ genannt, die schwarze Kleidung, Sonnenbrillen, Baseballkappen und teils Palästinensertücher trugen. Für den Hamburger Neonazi Christian Worch sei das Aufkommen der „Autonomen Nationalisten“ ein „Paradigmen- und möglicherweise auch Generationenwechsel“.

siehe auch: Gezielte Gewalt - Rechtsradikale attackieren Journalisten. Neonazis laufen auf einer Demonstration in Hamburg an brennenden Mülltonnen vorbei. Foto: Bodo Marks Bodo Marks, dpagroße Bildversion anzeigen. Hetzjagd auf Reporter - ein Kameramann wird zu Boden gerissen, ein Journalist mit Steinen attackiert. Deutlich aggressiver als bislang haben Neonazis am 1. Mai in Hamburg Journalisten bedroht.

Written by dokmz

13.Mai 2008 um 1:34 Uhr nachmittags

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