Hass im Web: Neonazis verschärfen Hetze im Netz – Netzwelt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Autonome Nationalisten, Kameradschaften und die NPD – im Internet finden sich so viele Neonazi-Angebote wie nie zuvor. Jugendschützer warnen vor der rechtsextremen Web-Offensive: Die Szene verpackt ihre Hetze im Netz immer subtiler. (…) 2007 erreichte das deutschsprachige rechtsextreme Angebot im Internet erneut einen Höchststand. Jahr für Jahr werden mehr solche Angebote gezählt – was zum einen an erhöhter rechtsextremer Aktivität im Netz liegt, zum anderen aber auch daran, dass diese inzwischen weit besser überwacht wird. 1635 einschlägige Websites hat das vierköpfige Team von Jugendschutz.net beobachtet. Mehr als 700 Videos und 70 Profile mit Web 2.0-Angeboten sind bei YouTube oder SchülerVZ entdeckt worden. Die sogenannte Kameradschaftsszene mit 299 Websites und die NPD mit 191 Websites verzeichneten einen Zuwachs von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Überdies nutzen immer mehr Versandhändler das Internet zum Vertrieb von Neonazi-Devotionalien. 166 solcher Verkaufsplattformen zählte das Mainzer Rechercheteam. Jugendaffine Gestaltung und Konsolidierung. Die rechtsextreme Szene tummelt sich auf allen Plattformen im Netz und plaziert Lockangebote mit möglichst jugendaffiner Gestaltung: Musik, Videos und Lifestyle-Informationen. Oft ist der politische Hintergrund auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen, er verbirgt sich hinter Links auf rechtslastige Webseiten. Scheinbar harmlose Privatprofile bei SchülerVZ verweisen auf die „Autonomen Nationalisten“.
siehe auch: Neonazi-Seiten lassen sich immer schlechter verbieten. Rechtsextreme kommen nicht mehr nur mit der Keule daher – im Internet werden sie subtiler. Mit Musik, Videoclips und Mitmachportalen versuchen Neonazis zunehmend, im Internet gezielt Jugendliche anzuwerben. Trotz ständiger Gegenmaßnahmen habe es 2007 so viele deutschsprachige rechtsextreme Webseiten gegeben wie nie zuvor, sagte der Projektleiter der länderübergreifenden Organisation jugenschutz.net, Stefan Glaser, bei der Vorstellung des Berichts „Rechtsextremismus im Internet“ am Freitag. Insgesamt seien 1635 rechtsextreme Webseiten entdeckt worden; Neuer Rekord bei Zahl rechter Webseiten. Noch nie gab es so viele deutsche rechtsextreme Webseiten wie jetzt. Neonazis werben zunehmend Jugendliche gezielt im Internet an. Mit Musik, Videoclips und Mitmachportalen versuchen deutsche Neo-Nazis zunehmend, im Internet gezielt Jugendliche anzuwerben; Neonazis nutzen YouTube und SchülerVZ. Mit Musik, Videoclips und Mitmachportalen versuchen Neonazis zunehmend, im Internet gezielt Jugendliche anzuwerben. Dabei nutzen sie auch soziale Netzwerke. Nach Erkenntnissen der länderübergreifenden Organisation jugendschutz.net hat die Zahl rechtsextremer Seiten im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Jugendschützer registrierten insgesamt 1635 rechtsextreme Webseiten, erklärte Projektleiter Stefan Glaser, bei der Vorstellung des Berichts „Rechtsextremismus im Internet“ am Freitag in Berlin. Das entspricht einer Zunahme um 30 Prozent; Rechte strömen ins Netz. Im Internet gibt es so viele rechtsextreme Websites wie nie zuvor. Die Bundesländerübegreifende Initiative jugendschutz.net registrierte für 2007 insgesamt 1635 rechtsextreme Internetseiten und dokumentierte mehr als 750 rechtsextreme Videos und Profile auf interaktiven Web-2.0- Plattformen wie vor allem YouTube oder SchülerVZ. Allerdings war nicht mehr so viel Strafbares zu finden wie 2007; Internet: Rechtsextremismus im Web wächst. Mit Musik, Videoclips und Mitmachportalen versuchen Neo-Nazis zunehmend, im Internet gezielt Jugendliche anzuwerben. Trotz ständiger Gegenmaßnahmen hat es 2007 so viele rechtsextreme Webseiten gegeben wie nie zuvor. Die Präsenz der Rechten im Netz wächst. Dies gab der Projektleiter der länderübergreifenden Organisation Jugenschutz.net, Stefan Glaser, bei der Vorstellung des Berichts „Rechtsextremismus im Internet“ am Freitag bekannt. Insgesamt seien 1635 rechtsextreme Webseiten entdeckt worden. Die „Kameradschafts“-Szene und die NPD hatten demnach 30 Prozent mehr Netzauftritte als noch 2006. Ganz bewusst würden dabei immer mehr „jugendaffine Lockangebote“ wie Videos als Handy-Version eingesetzt und beliebte Web-2.0-Angebote wie You-Tube oder Schüler-VZ genutzt.