“Institut für Staatspolitik”: Tagung unter Polizeischutz – Dank CDU und BdV
Das Seminar des “Instituts für Staatspolitik” bzw. der “Edition Antaios” begann heute morgen planmäßig um 10 Uhr mit 81 TeilnehmerInnen. Aufgrund der Kürze unserer Mobilisierungszeit waren nur wenige AntifaschistInnen erschienen, die die Anreisenden offensiv fotografierten. Das Tagungshaus war seit 05:00 von Polizei abgesperrt. Das “Haus der Heimat” der Frankfurter Kreisorganisation des “Bundes der Vertriebenen” (BdV) gehört der Saalbau AG, die ihrerseits Teil einer zu 100% kommunalen Holding ist. Hausherr ist BdV-Vorsitzender Thilo Stratemann (CDU), Freund von Wirtschaftsdezernent Boris Rhein (CDU) und angeblich wie dieser wohl ehemaliges Mitglied der “pflichtschlagenden Burschenschaft Arminia” (zumindest wohl im Verein Deutscher Studenten) . Er stammt ursprünglich aus dem Umfeld der neu-rechten Zeitschrift Criticón und ist ehemaliger Redakteur der “Konservativen Revolution” verpflichteten “Jungen Freiheit”. Verbunden (möglicherweise über “Vertriebenen”-Zusammenhänge) ist er auch mit dem Chef der Saalbau AG, Dr. Andreas Eichstädt. Dank dieser Seilschaft aus Saalbau, “Arminen”-Burschis, CDU, BdV und IfS gelang es also, eine Veranstaltung, die der Steigenberger AG und anderen Anbietern von Tagungsorten in Frankfurt eindeutig zu rechts war, nun in mindestens mittelbar kommunalen Räumlichkeiten durchzuführen.


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