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Archiv für 07.07.2008

Frankfurter Szeneladen „Nordic Company“ vertreibt weitere rechte Modemarke

07.07.2008 dokmz Kommentieren

[inforiot] alternative termine & news für brandenburg – Frankfurter Szeneladen „Nordic Company“ vertreibt weitere rechte Modemarke

Nach anhaltendem Druck Frankfurter BürgerInnen und der Stadt kündigte die Deutsche Bahn AG die Geschäftsräume des rechten Bekleidungsgeschäfts „Nordic Company“ am Hauptbahnhof zum 31.Juli. Die Inhaber um die Frankfurterin Kora Kruppke reagierten in einem offenen Brief empört auf die Anschuldigungen gegen sie und versuchten, die Marke „Thor Steinar“ wider besseren Wissens als unpolitisch zu verkaufen. Nun bietet das Geschäft eine zweite Marke an, bei der ebenfalls Menschen aus der rechten Szene die Fäden in der Halt halten und die vor allem von Neonazis getragen wird: die deutsche Kleidungsmarke „Erik & Sons“.

Kategorien:Rechtsextremismus

Frauen in der rechten Szene: Deutsche Maiden auf der Psychiaterbank

07.07.2008 dokmz Kommentieren

taz.de – Frauen in der rechten Szene: Deutsche Maiden auf der Psychiaterbank

Rechtsextreme Frauen inszenieren sich als Opfer politischer Verfolgung und gründen die Selbsthilfegruppe „Jeanne D.“ Die Männer beobachten das wohlwollend. „Für Frauen unberechenbar gefährlich“: Neonazi-Demo in Saalfel. Der Gruppenname „Jeanne d’Arc“ kam in der rechtsextremen Szene nicht gut an. Eine französische Nationalheldin als Vorbild für eine deutsche Selbsthilfefrauengruppe, das war NPD und Freien Kameradschaften unerträglich. Die Idee einer „Solidaritätsorganisation“ für „politisch verfolgte Frauen aus dem nationalen Spektrum“ gefällt aber. Die Initiatorinnen Sigrid Schüssler und Iris Niemeyer reagierten: Aus „Jeanne d’Arc“ wurde „Jeanne D. (Deutschland)“. Auf ihrer Website verkünden sie: „Jeanne D. wehrt sich. Jeanne D. liebt ihre Heimat und überlässt keinem, der dies nicht tut und sich seiner Heimat nicht verpflichtet fühlt, kampflos das Feld“. Ende 2007 begann die Planung für das Projekt. Über laufende Aktivitäten will Schüssler aus Karlstein am Main sich nicht äußeren. „Wir behandeln das sehr diskret“, betont die 37-Jährige und hebt hervor: „so am Telefon möchte ich auch nicht mehr sagen“. In dem bayrischen Ort unterhält Diplom Schauspielerin Schüssler das „Theater Hollerbusch“. Mit ihrem Programm für Kinder tritt sie nicht bloß bei der NPD auf. Auch Schulen, Kindergärten und Büchereien buchen sie.

Neonazis gegen Nackte

07.07.2008 dokmz Kommentieren

Neonazis gegen Nackte
Ein Kiesgrubenbesitzer im Süden Brandeburgs heuerte NPD-Aufpasser an. Sie sollen Diebe und Badende vom FKK-Strand vertreiben. Die Badegäste sind empört. Er spricht von „Hilferuf“. Am Montag haben sie noch Witze gemacht. „Habt ihr denn Euren NPD-Ausweis dabei, wenn die Braunen kommen?“, fragte ein Mann ein älteres Ehepaar, das gerade sein Sonnenschutzzelt am FKK-Strand der Kiesgrube Zeischa aufbaute. Die beiden Nackten lachen und deuten auf ihre Körper: „Wir sind doch braun genug.“ Man kennt sich hier. Die meisten Badegäste kommen aus der Bungalowsiedlung des kleinen Dorfes zwischen Bad Liebenwerda und Elsterwerda im Elbe-Elster-Kreis. In der Kiesgrube schwimmen sie seit Jahrzehnten. Doch seit Dienstag ist ihnen das Witzemachen vergangen: Täglich werden sie von stämmigen, glatzköpfigen oder kurz geschorenen jungen Männern vom Strand vertrieben. Der Besitzer der Kiesgrube hat nach eigenen Angaben Neonazis aus Sachsen als privaten Wachschutz angeheuert. Die Empörung darüber ist groß im Süden Brandenburgs.

siehe auch: NPD-Wachschutz vertreibt Badegäste. Die sächsische NPD stellt einem Kiesgruben-Betreiber in Zeischa (Elbe-Elster) Sicherheitspersonal, um Badende von seinem See fernzuhalten. Angeblich will sich der Unternehmer so vor Diebstählen auf dem Gelände schützen. Er behauptet, die Polizei würde nicht genug gegen die Einbrüche unternehmen. Jetzt wehrt sich die Kommune gegen die ungebetene Unterstützung der Rechtsextremen.

Neonazis bedrohen Kieler Richter

07.07.2008 dokmz Kommentieren

Neonazis bedrohen Kieler Richter

Nach einem Urteil gegen den stellvertretenden NDP-Landesvorsitzenden bedrohen Rechtsradikale einen Richter des Kieler Landgerichts. Der Staatsschutz ermittelt. Hinter dem Eintrag „Borchert “ verbirgt sich mit großer Wahrscheinlichkeit der militante Rechtsradikale Peter Borchert. Die Mitglieder der rechten Szene wissen, wo der Richter wohnt, mit wem er verheiratet ist, wie viele Kinder er hat. Diese Daten und weitere Einzelheiten aus seinem Privatleben haben sie jetzt im Internet veröffentlicht, verbunden mit der Bemerkung, dass mancher gerne mal einen Richter „in freier Wildbahn erlegen würde“. Und es gibt weitere eindeutige Formulierungen: „Gerne würde ich mehr über unseren Rechtsstaat erfahren“, ist unter dem Namen des stellvertretenden NDP-Landesvorsitzenden Jens Lütke (28) zu lesen. (…) Seit dem Urteil im Juni wird der Kieler Richter bedroht. Seine Adresse hat mit großer Wahrscheinlichkeit Peter Borchert (35) veröffentlicht. Borchert war von 2000 bis 2003 NDP-Landesvorsitzender und gilt als führender Kopf in der militanten rechten Szene in Norddeutschland. Er verfügt über Vollkontakt-Kampfsporterfahrung, die er im „Athletik Klub Ultra“ in Neumünster erworben hat. Wegen illegalen Waffenhandels wurde er verurteilt, erst im Oktober 2007 auf Bewährung entlassen.

siehe auch: Kieler Richter von Neonazis bedroht.  Vor einigen Tagen sind im Internet Drohungen von Neonazis gegen einen Richter am Kieler Landgericht veröffentlicht worden. Als deren Autor gilt Schleswig-Holsteins stellvertretender NPD-Landesvorsitzender Jens Lütke.

NPD hat Option bis 15. August

07.07.2008 dokmz Kommentieren

SÜDWEST PRESSE – Zollern-Alb Kurier, Nachrichten und Anzeigen für die Region Ulm, Bodensee, Alb-Donau, Göppingen, Geislingen, Ehingen, Tübingen, Reutlingen, Crailsheim, Alb-Donau-Kreis, Hohenlohe-Franken, Neckar-Alb, Neckar-Fils – NPD hat Option bis 15. August

Es ist noch nichts unterschrieben – aber NPD-Chef Schützinger legte gestern schon mal Zahlen auf den Tisch: 538 000 Euro würde die NPD für das Colibri bezahlen. Auch ohne einen Cent in der Parteikasse. Nicht willkommen sind die ‘Nationalen’ in Straßberg – dies signalisierten ihnen bei der gestrigen Pressekonferenz in der ‘Sonne’ Mitarbeiter der Straßberger Firma Bausinger eindrücklich.  Man habe Geldgeber in der Hinterhand – auch in der Schweiz, gab er sich geheimnisvoll. Just vor zwei Tagen hat er sich mit dem Eigentümer des Linderhof oder Colibris, René Diethelm, in Donaueschingen getroffen. Diethelm will verkaufen – bis 15. August wolle er die Option der NPD prüfen. 538 000 Euro Kaufpreis ‘ein Gutachten liegt vor’ und eine Anstellung mit 60 000 Euro Jahressalär für Diethelm als künftigen Geschäftsführer des ‘Linderhofs’. (…) Seit einem knappen halben Jahr scheint die NPD mit dem Linderhof-Eigner in Kontakt. Der Mittfünfziger ist seit längerem um den Verkauf des vom Vater geerbten Anwesens (ehemals übrigens Zollstation zwischen württembergischen und hohenzollerischen Landen!) bemüht. ‘Von glücklichen Zufällen’ sprach Schützinger, als sie den Linderhof ‘in der FAZ entdeckt haben’, die Lage habe von Anfang an gefallen, ‘weil wir hier störungsfrei tagen können’, analysierte er die Umgebung. Hier sei kein ‘Störerpotenzial zu erwarten’.

siehe auch: Die NPD hat die Alb im Visier. Die NPD will den ehemaligen „Linderhof“ in Strassberg (Zollernalbkreis) erwerben und diesen künftig als Schulungs-, Kommunikations- und Tagungszentrum nutzen. Widerstand formiert sich. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. NPD-Landesvorsitzender Jürgen Schützinger legte, flankiert von seinem Geschäftsführer Alexander Neidlein, die Zahlen und Fakten auf den Tisch. In den letzten Tagen waren die Gerüchte hoch gekocht um den „Linderhof“, der auch schon ein Bordell beherbergt hat.

Kategorien:NPD, Rechtsextremismus

UNBEKANNTE MALEN GROßES HAKENKREUZ AUF SPORTPLATZRASEN

07.07.2008 dokmz Kommentieren

UNBEKANNTE MALEN GROßES HAKENKREUZ AUF SPORTPLATZRASEN
Unbekannte malen großes Hakenkreuz auf Sportplatzrasen
Unbekannte Täter haben am Wochenende ein fünf mal fünf Meter großes Hakenkreuz auf den Rasen eines Sportplatzes in Simmerath bei Aachen gemalt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war das Nazi-Symbol offenbar mit dem Markierungswagen für die Seitenlinien aufgetragen worden. Der Staatsschutz der Aachener Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Prozess gegen „Ungarische Garde“ vertagt

07.07.2008 dokmz Kommentieren

0828gardeprozess – Prozess gegen „Ungarische Garde“ vertagt

Der Verbotsprozess dgegen die rechtsradikale „Ungarischen Garde“ ist auf den Herbst vertagt worden. Die im Sommer des Vorjahres ins Leben gerufene Organisation dient laut Anklage nicht den bei ihrer Gründung angegebenen Tätigkeiten. Folglich sollte sie aufgelöst werden. In der Gründungsurkunde war von Traditionspflege und gemeinnützigen Aktivitäten die Rede. Demgegenüber erstreckte sich das Erscheinungsbild des Vereins bislang auf uniformierte Aufmärsche ihrer Mitglieder in Dörfern, wo es zu Spannungen zwischen der Roma-Bevölkerung und Nicht-Roma kam. Gardemitglieder tragen Insignien und Uniformen, die jenen der Pfeilkreuzler, der ungarischen Nazi der 1940er Jahre, ähneln. Dem Verbotsantrag hat sich mittlerweile auch der Verband Jüdischen Glaubensgemeinschaften angeschlossen.

Verbotene Nazi-Hymne

07.07.2008 dokmz Kommentieren

Verbotene Nazi-Hymne

Die Polizei erkannte bei einer Neonazi-Demo in Rudow das verbotene HJ-Lied nicht. Jetzt wurde das Verfahren eingestellt. Offensichtlich haben Beamte des Berliner Verfassungsschutzes bessere Ohren als Berliner Polizisten. Obwohl beide Behörden ihre Experten zu einer Neonazidemo nach Rudow schickten, entging der Polizei, dass am 1. Dezember vergangenen Jahres das Lied der Hitlerjugend „Ein junges Volk steht auf“ gesungen wurde, und zwar alle drei Strophen. Die Hymne der HJ ist als verfassungswidrig verboten. Die Polizei hat jedoch ein Ermittlungsverfahren wegen des „Verdachts des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen“ eingestellt. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) teilte dies in einer Antwort dem Abgeordneten Dirk Behrendt (Grüne) mit. Begründung: Die Polizisten haben das Lied „aufgrund der extremen Geräuschkulisse“ auf der Demo „nicht wahrgenommen“. Pikant ist vor allem, dass die Berliner Verfassungsschützer die Hymne sehr wohl registriert haben, wie dem aktuellen Verfassungsschutzbericht auf Seite 25 zu entnehmen ist: „Zum Abschluss wurde mit „Ein junges Volk steht auf“, ein Lied der Hitler-Jugend gesungen.“ An dem Tag hatten 500 Neonazis in Rudow und Britz demonstriert; auf der Abschlusskundgebung hatte der NPD-Parteivorsitzende Udo Voigt eine Rede gehalten, danach war über Lautsprecher zum Singen des Liedes aufgefordert worden. 1000 Polizisten waren am 1. Dezember im Einsatz gewesen, um Auseinandersetzungen mit der linken Szene zu verhindern, darunter waren auch viele szenekundige Zivilpolizisten. Verwunderlich sei auch, dass die Polizei den Verfassungsschutzbericht nicht lese, sagte Behrendt.

Antwort auf Strafandrohung wg. „Herabsetzung“ der Wehrmachtsveteranen

07.07.2008 dokmz Kommentieren

VVN/BdA NRW – Antwort auf Strafandrohung wg. „Herabsetzung“ der Wehrmachtsveteranen

VVN-BdA-Bundessprecher Ulrich Sander schreibt an die Kriegsverbrecher-Nachfolgeorganisation „Kameradenkreis Gebirgstruppe“. Der Kameradenkreis Gebirgstruppe hat den VVN-BdA-Bundessprecher Ulrich Sander unter Strafandrohung aufgefordert, nicht weiter von der „(NS-)Gebirgstruppe“ zu sprechen und ihre Treffen nicht „größte Kriegsverbrechertreffen“ zu nennen. Es wird eine hohe Geldstrafe angedroht. Nachdem 2003 der Kameradenkreis ein zweieinhalbjähriges Ermittlungsverfahren wegen „Amtsanmaßung“ gegen Sander und die VVN-BdA NRW auslöste, das zu Hausdurchsuchungen und Computerbeschlagnahmungen führte, und der Kreis wiederholt antimilitaristische Demonstranten beim Kriegsverbrechertreffen in Mittenwald arrestieren ließ, ist dies ein erneuter Versuch, die VVN-BdA und andere Antifaschisten mundtot zu machen. Ulrich Sander hat dem Kameradenkreis-Präsidenten Oberst a.D. Manfred Benkel geantwortet und die Drohung zurückgewiesen

«Endlich hat ein Hitler-Attentat geklappt»

07.07.2008 dokmz Kommentieren

NETZEITUNG VERMISCHTES NACHRICHTEN: «Endlich hat ein Hitler-Attentat geklappt»

Die Attacke auf die Hitler-Figur im Berliner Wachsmuseum hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Über den 41-jährigen Täter und den Ablauf des Geschehens wurden indes neue Details bekannt. Schon nach wenigen Minuten war die Hitler-Figur kopflos. Der zweite Besucher, der am Samstagmorgen in die neue Berliner Madame-Tussauds-Ausstellung kam, riss der Wachspuppe kurzerhand den Schädel ab. (…) «Endlich hat ein Hitler-Attentat geklappt», witzelte der Essayist Henryk M. Broder vor dem Eingang. Die Puppe, deren Entwurf und Bau rund 200.000 Euro gekostet haben soll, war rasch in abgeschlossene Museumsräume gebracht worden.

siehe auch: Berlin hails ex-policeman who decapitated Hitler waxwork. The Hitler dummy cost 200,000 euros, but all it took was a twist of the head to decapitate the Fuhrer. The decapitation of Adolf Hitler by a left-wing activist drew widespread applause from German critics and politicians yesterday who felt that his wax dummy should never have been put on display in Berlin. One commentator hailed it as “a successful assassination attempt – sadly 75 years overdue”; Antifaschismus zum Nulltarif. Ein gelungenes Attentat auf Hitler? Großartig, findet Henryk M. Broder – nur kommt es viel zu spät. Doch die Attacke auf die Wachsfigur bei Madame Tussauds zeigt: Die Verwirrung um den „Führer“ wird immer größer, je länger das Dritte Reich im Abgrund der Geschichte ruht. 75 Jahre nach der „Machtergreifung“ und 63 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches hat endlich einmal ein Attentat auf Hitler geklappt. Nach insgesamt 42 Attentaten, die zwischen 1933 und 1945 unternommen wurden, schaffte ein 41 Jahre alter Berliner etwas, wofür Johann Georg Elser, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Helmuth James Graf von Moltke, Carl Friedrich Goerdeler und viele andere mit dem Leben bezahlen mussten: Er hat Hitler enthauptet, was allen anderen verwehrt blieb; „Hitler“-Attentat: Ex-Polizist hatte eine Wette abgeschlossen.  „Rein menschlich gesprochen: Attentat geglückt.“ So kommentierte ein Polizeisprecher den Angriff bei Madame Tussauds in Berlin, bei dem ein Kreuzberger der Hitler-Figur den Kopf abriss. Er hatte eine Wette abgeschlossen; Kopfloser Hitler – die Besucher witzeln. „Nie wieder Krieg“, rief der 41-jährige Störenfried und riss dem Wachsdiktator den Kopf vom Leib. Vor dem Eingang des Wachsfigurenkabinetts amüsierte sich Essayist Henryk M. Broder: „Endlich hat ein Hitlerattentat geklappt“.

Tätlicher Angriff auf tschechischen Journalisten aus NPD-Umfeld?

07.07.2008 dokmz Kommentieren

redok – Tätlicher Angriff auf tschechischen Journalisten aus NPD-Umfeld?

Einer der Angreifer, die am Rand der Auseinandersetzungen um den ausgefallenen „Sachsentag“ der Jungen Nationaldemokraten einen Foto-Journalisten brutal attackierten, wird dem engen Umfeld der sächsischen NPD zugerechnet. Der so genannte „Sachsentag“ der Jungen Nationaldemokraten (JN) gilt quasi als Ersatzveranstaltung für das vormalige externer LinkDeutsche-Stimme-Pressefest. Anfang August 2007 zelebrierte die JN mithilfe ihrer Mutterpartei und diverser rechtsextremistischer Strukturen den ersten – mitnichten nur musikalischen – „Sachsentag“ in der dörflichen Peripherie der sächsischen Landeshauptstadt. Nachdem der NPD-Jugend für den diesjährigen 21. Juni der „Sachsentag“ im Dresdner Ortsteil Pappritz untersagt worden war und auch anderswo im Stadtgebiet verwehrt blieb, kam es im Laufe des Tages bei so betitelten Spontanaktionen in der Innenstadt durch Rechtsextremisten zu Rangeleien und körperlichen Übergriffen. Unter anderem erlitt dabei ein Angestellter des städtischen Ordnungsamtes Rippenbrüche, als er von Rechtsextremisten niedergeschlagen wurde. (…) Drei der Angreifer – ein 20-jähriger Sachse, ein 18-Jähriger aus Mecklenburg-Vorpommern und ein 27-jähriger tschechischer Staatsangehöriger – hätten bereits am Tatort identifiziert werden können. Die Identität der beiden weiteren Verdächtigen werde „voraussichtlich anhand des vorliegenden Bildmaterials festgestellt werden“, teilte die Pressestelle der Polizei mit. Bereits am 2. Juli veröffentlichte allerdings das Antifa Recherche Team Dresden (ART) externer LinkErkenntnisse, die mindestens einen der Angreifer auf den tschechischen Pressefotografen dem unmittelbaren Umfeld des sächsischen NPD-Landtagsabgeordneten externer LinkRené Despang und des Dresdner Kreisverbandsvorsitzenden der Partei, externer LinkJens Baur, zuordnen lassen. So sei auf einem bei YouTube veröffentlichten Video „deutlich zu erkennen, wie sich die betreffende Person an dem Übergriff auf den schon am Boden liegenden Journalisten beteiligt“ habe. Der besagte Angreifer wäre darüber hinaus bereits „in der Vergangenheit regelmäßig an Aktivitäten der Dresdner Neonaziszene“ sowie der regional verflochtenen rechtsextremistischen Strukturen beteiligt gewesen.

siehe auch: „Sachsentag“: Pastörs ruft zum Widerstand auf / Fotograf zusammengetreten (mit Video). Nach Angaben der NPD war Udo Pastörs in Dresden in eine Auseinandersetzung mit der Polizei verwickelt gewesen. Zuvor hielt er eine Rede und forderte die nationale Jugend zum Widerstand auf. Die folgte dem Aufruf und traktierte einen Fotografen mit Fußtritten; „Und dann umkreisten sie mich“. Eine Szene eines Nachmittags in Dresden. Es war im Dresdner Stadtteil Pappritz. Die Behörden hatten eine Veranstaltung der Jugendorganisation der rechtsextremen NPD abgesagt. Der tschechische Fotograf Stanislav Krupar war dennoch angereist – und wurde zum Opfer rechter Gewalt. Hier beschreibt er den Überfall auf sich; Dresdner Neonazi beteiligt an Angriff auf Journalisten. Nachdem der sogenannte „JN-Sachsentag“ am 21.Juni untersagt wurde, kam es in Dresden zu einem spontanen Aufmarsch mehrerer hundert Neonazis. Im Zuge dieser Demonstration attackierten und verletzten mehrere Demonstrationsteilnehmer auf der Hainstrasse einen tschechischen Fotojournalisten. Nach Recherchen des ART Dresden stammt mindestens einer der Täter, die am Angriff auf den tschechischen Pressefotografen beteiligt waren, aus dem unmittelbaren Umfeld des NPD MdL Rene Despang und des Dresdner NPD Kreisverbandsvorsitzenden Jens Baur.

Naziaufmarsch in Oldenburg.

07.07.2008 dokmz Kommentieren

de.indymedia.org | Naziaufmarsch in Oldenburg.
Über 3000 Menschen folgten am vergangenen Samstag, dem 5.7.2007, den Aufrufen, einen angekündigten Naziaufmarsch in Oldenburg zu verhindern. An einer antifaschistischen Demonstration beteiligten sich mehrere tausend Menschen. An der Demonstrationsroute kam es zu Protesten. Die Polizei unter der “Obereinsatzleitung” von Johan Kühme sperrte weite Teile der Stadt komplett ab, so dass nur wenige JournalistInnen und einige hundert GegendemonstrantInnen in die Nähe des Naziaufmarsches kamen. (…) Bis kurz vor 14 Uhr war noch nicht klar, ob die Nazis überhaupt losmarschieren könnten. An die 200 Nazis waren angekündigt, lediglich um die fünfzig waren erschienen, davon nur ein Drittel im “Style” der so genannten “autonomen Nationalisten”. Von dem großspurig angekündigten “schwarzen Block” der Nazis war nichts zu sehen. Dafür fühlten sich die anwesenden Kameraden von den „Nationaldemokraten“ der „NPD“ im Stich gelassen. Die Partei wurde in Sprechchören als Ansammlung von Spitzeln bezeichnet. Die Spaltung zwischen der eher legalistischen NPD und den offen nationalsozialistisch agierenden „Freien Kräften“ wurde besonders deutlich. Reden hielten unter anderem der Hamburger Nazi Christian Worch sowie Dennis Neumann (FK Oldenburg). Dieser brachte jedoch nur einige Sätze zustande, die niemand außer den JournalistInnen und PolizistInnen gehört haben wird. Während der Nazi-“Demo“ zeigte ein Teilnehmer über mehrere Minuten den Hitlergruß, ohne das die anwesenden PolizeibeamtInnen ein schritten.
Um den Nazi-Aufmarsch zu ermöglichen waren mehr als 2500 PolizistInnen, Wasserwerfer, Räumpanzer, Hunde und Pferde im Einsatz.

Bild:indymedia; konsequenzenloser Verstoß gegen §86a StGB?

siehe auch: naziaufmarsch in oldenburg verhindern. Die Route, die die Nazis am 5.7. marschieren wollen, steht nun fest. Dafür sind zur Zeit alle antifaschistischen Kundgebungen nördlich der Bahnschienen untersagt worden.

Nazi Winter muss in den Knast

07.07.2008 dokmz Kommentieren

de.indymedia.org | Nazi Winter muss in den Knast
der Neo-Nazi Marcus Winter aus Minden bzw. Lindhorst (shg) muss bald in Haft. Für mindestens 9 Monate soll er hinter gittern. weitere 6 Monate könnten dem „Führer“ der schaumburger nazis blühen.

Berlin hails ex-policeman who decapitated Hitler waxwork

07.07.2008 dokmz Kommentieren

Berlin hails ex-policeman who decapitated Hitler waxwork – Times Online

The Hitler dummy cost 200,000 euros, but all it took was a twist of the head to decapitate the Fuhrer. The decapitation of Adolf Hitler by a left-wing activist drew widespread applause from German critics and politicians yesterday who felt that his wax dummy should never have been put on display in Berlin. One commentator hailed it as “a successful assassination attempt – sadly 75 years overdue”. The assault occurred only minutes after the Berlin affiliate of Madame Tussauds opened its doors to the public at the weekend. The second visitor in the building, a 41-year-old former policeman known only as Frank L., headed straight for the darkened corner where a despairing Führer was shown hunched over his desk in his Berlin bunker. (…) Andreas Fisch, 52, who watched the attack, said: “Then he twisted his head. The security men closed in to pull him apart from Hitler. When they fell to the floor, Frank L. shouted: ‘Never again war!’ ” Prosecutors are looking into pursuing Mr L. on charges of assault – one of the security guards was slightly injured – and wilful damage to property. The Hitler dummy cost €200,000 (£160,000). The body is made from fibreglass, the head from beeswax. Decapitation is thus relatively easy if the head is twisted. Mr L. was unrepentant. “I really enjoyed the fact that Willy Brandt was watching,” he said. Brandt, a former West German Chancellor, was in the antiNazi resistance and became a hero for the Left; his dummy stands in the same room as that of Hitler.

siehe auch: Hitler’s head ripped off as new Berlin wax museum opens. The decision to portray the Nazi dictator among the 70 famous figures in German history in the museum has proved controversial in the country. A man tore off the wax head of an effigy of Adolf Hitler in Berlin on Saturday, soon after the new branch of the Madame Tussaud’s waxwork museum chain opened for the first time to the public.

Police fire water cannons at fascists attacking Budapest Pride

07.07.2008 dokmz Kommentieren

Police fire water cannons at fascists attacking Budapest Pride – from Pink News – all the latest gay news from the gay community – Pink News

While hundreds of thousands peacefully enjoyed London’s gay pride march, rally and revelling, Hungarian riot police were forced to use water cannons and tear gas in order to prevent fascists from throwing petrol bombs at those enjoying Budapest’s gay pride parade. Police detained 45 people after right-wing demonstrators armed with petrol bombs, rotten eggs, faeces, eggs filled with acid or paint and cobblestones. tried to disrupt the capital’s annual gay rights march. „There was one street where literally a shower of eggs and stones was poured on us,“ Gábor Kuszing of Hungarian human rights group Patent Association said. „I was lucky to have a placard in my hand, and others used umbrellas, but most people just came in their regular clothes.“ Organisers advised participants to carry large umbrellas or wear helmets. „This is outrageous and shameful that some 20 years after the change of regime, this is what we have … such intolerance,“ Socialist European Parliament member Katalin Levai told Reuters after a stone smashed the window of a police car she was being escorted in.

siehe auch: Violent Protests Disrupt Hungary’s Gay Rights Parade. Dozens of protesters in Budapest have clashed with police escorting a march by gays and lesbians through the center of Hungary’s capital city. Police said at least seven people were injured including a journalist and two police officers and a total of 45 people were taken into custody; Rechtsextremisten attackieren erneut Homosexuellen-Parade. In der ungarischen Hauptstadt ist es am gestrigen Samstag zu schweren Ausschreitungen rechtsextremistischer Gruppierungen gegen die CSD-Parade-Teilnehmer und die Polizei gekommen. Bereits in der Nacht zum Mittwoch war ein Homosexuellen-Lokal mit Brandbomben angegriffen worden. Gestern nun wurden Polizeikräfte, die den „Marsch der Würde“ zu schützen versuchten, von Rechtsextremisten unter anderem mit Molotowcocktails beworfen. Ein Polizei-Kleinbus brannte aus, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die rund 1.500 Umzugsteilnehmerinnen und -teilnehmer wurden von militant-rechtsextremistischen Gruppierungen zudem mit Steinen, Eiern und Flaschen unter Beschuss genommen. Nach einem externer Linkindymedia-Bericht wurde darüber hinaus auch ein Polizei-Fahrzeug angegriffen, in dem die europäische Abgeordnete Katalin Levai saß; die Abgeordnete sei bei der Attacke unverletzt geblieben.