1.000 Besucher auf Rechtsrock-Konzert in Mallentin – Angeblich Michael „Lunikoff“ Regener mit dabei
via 1.000 Besucher auf Rechtsrock-Konzert in Mallentin – Angeblich Michael „Lunikoff“ Regener mit dabei
Wie „derNewsticker.de“ und LOBBI MV übereinstimmend melden, hat am Samstagabend im Dorf Mallentin bei Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) ein Rechtsrock-Konzert mit etwa 1.000 Besuchern stattgefunden. Nach „derNewsticker.de“ teilte die Polizeidirektion Schwerin mit, es habe keine Zwischenfälle gegeben, ein Eingreifen der zur Observierung und Verkehrsüberwachung eingesetzten Beamten sei nicht erforderlich gewesen. Das Konzert sei, so die Polizei, zunächst im Großraum Hamburg geplant gewesen, dann aber kurzfristig nach Mallentin verlegt worden. Diesen Umstand habe die Polizei erst durch „die damit verbundenen starken Fahrzeugbewegungen“ bemerkt. Die Polizei kann laut „derNewsticker.de“ derzeit keine konkreten Angaben darüber machen, welche Musiker und Gruppen auf dem Rechtsrock-Konzert aufgetreten sind. Es werden aber Hinweise geprüft, nach denen auch der ehemalige Kopf der verbotenen Neonaziband „Landser“ und jetzige Sänger der Gruppe „Die Lunikoff Verschörung“, Michael Regener, aufgetreten sei.
siehe auch: Polizei duldet Neonazi-Konzert in Mallentin. Bei einem großen Rechtsrock-Konzert in dem kleinen nordwest-mecklenburgischen Dorf tritt der Sänger der verbotenen Band „Landser“ auf. Staatsmacht erkennt „keine Zwischenfälle, die ein Eingreifen erforderlich machten“ „Super Abend“ dürfte spätestens heute in den Szeneforen zu lesen sein. Konnten doch am Samstag mehr als 1.000 Neonazis in Mallentin in Nordwest-Mecklenburg ein großes Rechtsrockkonzerte genießen – gänzlich ungestört von den Behörden. „Mit dem Landratsamt überprüfen wir gerade, ob eine Genehmigung vorliegt, Schankkonzessionen oder Baurechtsauflagen berücksichtigt werden“, sagte ein Polizeisprecher noch nachts um 23 Uhr. „Liegt was vor, schreiten wir ein“, versicherte er der taz. Am Sonntag teilte die zuständige Schweriner Dienststelle mit: „Es gab keine Zwischenfälle, die ein Eingreifen erforderlich machten“. Welche Bands und Sänger in dem Dorf bei Grevesmühlen auftraten, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Glaubt man den Gerüchten, war „Die Lunikoff-Verschwörung“ der Topact des Abends. Bandleader ist Michael Regener, der Sänger der verbotenen Rechtsrockband „Landser“, ein Szenestar. 2005 hatte der Bundesgerichtshof gegen ihn eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten verhängt und die Band als kriminelle Vereinigung eingestuft; Polizei: 1000 Besucher bei Rechtsrock-Veranstaltung. Bei einem Rockkonzert der rechtsextremen Szene am Samstagabend in Nordwestmecklenburg hat die Polizei rund 1000 Besucher aus ganz Deutschland gezählt. Bei einem Rockkonzert der rechtsextremen Szene am Samstagabend in Nordwestmecklenburg hat die Polizei rund 1000 Besucher aus ganz Deutschland gezählt. Wie die Schweriner Polizeidirektion am Sonntagmorgen auf ddp-Anfrage mitteilte, gab es bei der Veranstaltung im westlich der Kreisstadt Grevesmühlen gelegenen Dorf Mallentin keine Zwischenfälle, die ein Eingreifen der zur Beobachtung anwesenden Beamten erforderlich gemacht hätte; Neonazi-Konzert in Mallentin mit „Lunikoff“. Bis zu 1.500 Neonazis feierten am Sonnabend in Mallentin ungestört von der Polizei den Auftritt der „Lunikoff Verschwörung“. Während sie sich im Nachhinein überrascht geben, war für Beobachter/innen die Unwilligkeit der zuständigen Behörden offensichtlich, gegen das Nazi-Event vorzugehen. Ob es am Ende 1.000 oder 1.400 Besucher/innen waren, wie die Polizei mitteilte, oder 1.500, wie es in einschlägigen Foren heißt, ist fast schon egal. Auch mit ein paar Hundert Neonazis weniger würde das Rechtsrock-Konzert am vergangenen Sonnabend im nordwestmecklenburgischen Mallentin die größte rechte Feier darstellen, die bisher in Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden hat. Selbst im bundesweiten Vergleich ist das ohne öffentliche Werbung und im Stillen organisierte Event, bei dem der einschlägig bekannte Michael Regener mit seiner „Lunikoff Verschwörung“ neben den Gruppen „Einherjer“, „Thrima“, „Angry Bootboys“ und „Exzess“ auftrat, bemerkenswert. Nicht minder beachtlich ist jedoch die Untätigkeit der Polizei, die die Veranstaltung in dieser Größenordnung erst möglich machte. „Die Grün-Weißen hielten sich zurück, wir hatten eigentlich mit Vorabkontrollen gerechnet aber außer 2 Bullenwannen haben wir weit und breit nichts gesehen“, freuen sich Besucher/innen des Konzertes. Weder versuchte die Polizei, die Veranstaltung zu unterbinden, noch gab es die sonst obligatorischen Vorkontrollen, bei denen die Anreisenden auf Waffen oder Straffälligkeit überprüft werden. Stattdessen, so berichteten beobachtende Antifaschist/innen, vertrieben vereinzelte Polizist/innen sich die Zeit mit Kartenspielen, Bereitschaftskräfte wurden im nahen Grevesmühlen zurückgehalten. Erst als alarmierte Journalist/innen die Einsatzleitung auf ihr Zurückhaltung ansprachen, wurden erste Maßnahmen eingeleitet. Auf den ungestörten Verlauf des Konzertes hatten sie allerdings keinen Einfluss mehr; links-lang.de: Polizeilicher Totalausfall bei Rechtsrock-Konzert lässt Caffiers Pläne gegen Rechts zur Luftnummer verkommen. Das Forum links-lang.de kritisiert den fehlenden Polizeieinsatz während eines der größten Rechtsrockkonzerte, welches es bislang in M-V gab. Am vergangenen Samstag (25.10.) hatten bis zu 1.500 Neonazis in Mallentin den Auftritt der Rechtsrockgruppe „Lunikoff Verschwörung“ gefeiert, ohne das die Polizei eingriff. Links-lang.de spricht in diesem Zusammenhang gegenüber den Medien von einem „polizeilichen Totalausfall“. Die Unwilligkeit der zuständigen Behörden, gegen das Nazi-Event vorzugehen, sei für Beobachter offensichtlich gewesen. Diese hätten sich im Nachhinein überrascht gegeben. (…) Erst als alarmierte Journalisten die Einsatzleitung auf ihr Zurückhaltung angesprochen hätten, wurden erste Maßnahmen eingeleitet. Auf den ungestörten Verlauf des Konzertes hatten sie allerdings keinen Einfluss mehr. Gegenüber der Öffentlichkeit gab die Polizei sich anschließend überrascht: Erst durch die vielen anreisenden Rechten sei man auf das Konzert aufmerksam geworden, heißt es in der Presse, und sei wegen der Kräfteverhältnisse zur Untätigkeit gezwungen worden. Dabei war ein Konzert mit der „Lunikoff Verschwörung“ in Mecklenburg-Vorpommern bereits spätestens am Freitag Gesprächsthema in einschlägigen Kreisen im Land. Über einen Auftritt des früheren Landser-Sängers und in der Szene berühmten Michael Regener, zu dem letztendlich 1.500 Neonazis anreisen, werden darüber hinaus neben den Besucher mehrere weitere Tausend Rechte informiert gewesen sein.


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