Archiv für den Monat Januar 2009

St. Petersburg marks anniversary of 900-day Nazi siege

via RIA Novosti – Russia – St. Petersburg marks anniversary of 900-day Nazi siege.

St. Petersburg is marking on Tuesday the 65- year anniversary since the end of a 900-day Nazi blockade, one of the most dreadful sieges in modern world history. „This is a tragic and yet heroic page in our history,“ St. Petersburg Governor Valentina Matviyenko said in a congratulatory message. „The defenders and residents of the city underwent unthinkable trials – starvation, bitter cold, bombardments. Our city lived on, fought and worked.“ The Siege of Leningrad, now St. Petersburg, lasted from September 1941 to January 1944, when food and military supplies were brought to the city via Lake Ladoga, the only route named the Road of Life that connected the city with the mainland. During the warm season people were ferried to the mainland, and in winter – carried by trucks that crossed the frozen lake under constant enemy bombardment. In January 1943, the siege was broken and a year later, on January 27, 1944 it was fully lifted. At least 800,000 people died in Leningrad during the siege, according to official figures. In January 1942, in the midst of an unusually cold winter, the city’s food rations reached an all time low of only 125 grams (about 1/4 of a pound) of bread per person a day. In just two months, 200,000 people died in Leningrad of cold and starvation.

Auschwitz survivors mark camp’s liberation

via Auschwitz survivors mark camp’s liberation | NECN.

Dozens of Nazi concentration camp survivors gathered on Tuesday in the southern Polish town of Oswiecim, which the German occupiers in World War II renamed Auschwitz, to remember the horrors they lived through at the camp there, and to honor those who lost their lives. Survivors and government officials marked the 64th anniversary of the day the advancing Soviet army liberated the camp in 1945, which the United Nations has designated International Holocaust Remembrance Day. More than 2,000 people participated in a march from the main gate of the former camp, which is now called the Gate of Death, to the Monument to the Victims of Auschwitz-Birkenau.

siehe auch: Cash crisis threat to Auschwitz. It is a bitterly cold winter’s day at one of the most notorious and harrowing places on Earth. Patches of ice crunch underfoot with every step, punctuating the silence which has long pervaded this former killing field. This is Birkenau, the largest camp in the Auschwitz complex, where most of its 1.1 million victims – 90% of them Jews – were murdered. But after nearly seven decades exposed to the elements, few of what were originally hundreds of structures remain standing, and those which have survived are gradually rotting away. Unlike the smaller Auschwitz I – sturdy brick-built former Polish cavalry barracks expropriated by the Nazis – Birkenau (or Auschwitz II) – was erected in 1941 solely as a death camp, and was not built to last; Shalev: Holocaust began with words. UN commemorates Auschwitz liberation in absence of assembly president known for anti-Israel views. UN General Assembly President Miguel d’ Escoto was absent from the ceremony held by the assembly in honor of International Holocaust Memorial Day; Anniversary As Auschwitz Crumbles. Auschwitz survivors and state officials are gathering to mark the 64th anniversary of the Nazi death camp’s liberation. The yearly commemoration marks the day the Soviet Army liberated the camp in 1945. The anniversary was established as an annual Holocaust remembrance day by the United Nations in 2005. More than one million people, mostly Jews, died in the camp’s gas chambers or through forced labour, disease or starvation. As Holocaust survivors grow frailer and fewer in number, Auschwitz-Birkenau is in such a state of disrepair that its preservation is under threat.

Neonazis hetzen im Internet gegen Mitbürger

´via Neonazis hetzen im Internet gegen Mitbürger – Holzwickede – DerWesten.

Neonazis hetzen weiter im Internet gegen Jugendliche und Erwachsene aus Holzwickede und Umgebung – und stellen sie öffentlich an den Pranger. Betroffene und Polizei sind machtlos. Scheinbar wahllos veröffentlichen die Neonazis auf ihrer Internetseite Fotos und Namen von Personen, die ihnen unliebsam erscheinen, sowie Adressen von Institutionen. Betroffen sind Schüler aus dem Schulzentrum in Holzwickede ebenso wie Mitarbeiter des Treffpunkts Villa, aber auch Institutionen wie die Parteibüros der SPD und Grünen . Hämisch weisen die Betreiber der Seite darauf hin, dass „betroffene Personen per beglaubigter Kopie ihres Personalausweises dafür sorgen können, dass inserierte Informationen über sich selbst gelöscht werden”.

Vasallen der Demokratie?

via Regensburg Digital » Vasallen der Demokratie?.

„Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte.“ Diese Zeilen eines Gedichts von Ernst Moritz Arndt finden sich auf einem Flugblatt, das die „treusten Vasallen der Demokratie“ vor ein paar Jahren an der Uni Regensburg verteilten. Die „treusten Vasallen der Demokratie“ – so nennt Wolfram M. Steuerwald laut einem MZ-Bericht die Prager Burschenschaft Teutonia. Dort ist Herr Steuerwald Chef des Altherrenverbandes. Und alte wie junge Teutonen scheinen sich gerade ziemlich aufzuregen, weil sich der Afghanistan-Experte Dr. Reinhard Erös von ihrer Burschenschaft distanziert hat. Einen Vortrag, zu dem die Teutonia lud, ließ Erös platzen. (…) In der Ahnenreihe „bedeutender Teutonen“ findet sich SS-Obersturmbannführer Gustav Jonak, der auch nach dem Krieg Karriere machte: als Ministerialdirigent im Innenministerium von Baden-Württemberg, als Kandidat und Redner bei der NPD. Der 1986 verstorbene Teutone Dr. Carl Haidn war Gauredner und letzter NS-Oberbürgermeister von Düsseldorf. Nach dem Krieg war Haidn Gründungsmitglied der geschichtsrevisionistischen „Gesellschaft zur Förderung geschichtswissenschaftlicher Forschung“. Der antisemitische Publizist Julius Patzelt gehört ebenfalls zum erlauchten Kreis der pflichtschlagenden Männerbündler. Was auf solchen Wurzeln fußt, trägt denn auch entsprechende Früchte. Dem teutonischen Gewächshaus entstammt zum Beispiel Frederick Seifert. Der ehemalige Vorsitzende der JN, Jugendorganisation der NPD, formulierte als Ziel der Politik eine „Kopie des Dritten Reiches in Wort und Bild“. Der Neonazi Michael Müller entstammt ebenfalls den Fittichen der Teutonia. Als „Liedermacher Michael“ trällerte er Liedchen wie: „Mit 6 Millionen Juden, da fängt der Spaß erst an, bis 6 Millionen Juden, da ist der Ofen an.(…), wir haben reichlich Zyklon B., (…) bei 6 Millionen Juden, ist noch lange nicht Schluss.“ Als drittes Beispiel sei der Ex-Teutone Markus Wiener genannt. Er ist stellvertretender Vorsitzender der rechtspopulistischen und vom Verfassungschutz beobachteten Bürgerbewegung Pro Köln. Sein Bruder, der Regensburger Neonazikopf Willi Wiener, bedient sich bisweilen aus dem Repertoire der Kölner, etwa wenn es um Hetze gegen Muslime geht.

SVPler hatten auf Facebook Neonazi als Freund

via 20minuten.ch – SVPler hatten auf Facebook Neonazi als Freund – Schweiz.

Prominente SVPler posieren auf einem Foto mit einem 23-Jährigen, der sich auf Facebook offen als Neonazi präsentiert. Facebook-Bilder von A.E.*: Der 23-Jährige posiert mit SVP-Politikern (etwa Yvette Estermann, M.) und bekennt sich klar dazu, ein Neonazi zu sein. Kahler Kopf, die Arme vor der Brust verschränkt, gut sichtbar sein Tattoo «Meine Ehre heisst Treue», der Wahlspruch der SS: So posiert A.E.* auf seinem Facebook-Profil. Das entsprechende Fotoalbum hat er erst vor drei Wochen angelegt. Unter seinen Fotos ist aber auch eines, auf dem er mit SVP-Nationalrätin Yvette Estermann sowie dem Vizepräsidenten der Jungen SVP Luzern, Anian Liebrand, zu sehen ist. Es ist ein Bild der Unterschriften­sammlung für das Referendum gegen die Personenfreizügigkeit.

siehe auch: «Ich kann ja nicht jeden kontrollieren». «Meine Ehre heisst Treue» – den Wahlspruch der Waffen-SS – hat er sich eintätowieren lassen. Und posiert im Internet mit SVP-Nationalrätin Yvette Estermann, die nichts von der rechtsextremen Ausrichtung U.I.s gewusst haben will. Enstanden sei das auf dem Facebook-Seite von U.I.* publizierte Foto bei einer Unterschriftensammlung gegen die Personenfreizügigkeit, wie die Gratiszeitung «20Minuten» meldet (zum Artikel »). Sie könne ja nicht jeden kontrollieren, mit dem sie kurz zusammenarbeite, wird Estermann zitiert. Sie werde aber das Gespräch mit dem 23-Jährigen suchen.

Die rechte Szene schändet Gedenksteine und beschädigt Parteibüro

via Die rechte Szene schändet Gedenksteine und beschädigt Parteibüro – Unna – DerWesten.

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat seine Berechtigung. Die nicht bestätigt werden muss, auch wenn die politischen Rechtsaußen der Region am Wochenende offenbar meinten, dass das Gedenken neue, aktuelle Anlässe braucht. Der zeitliche Zusammenhang von neuen Farbschmierereien und Zerstörungen durch die Neonazi-Szene und dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz ist zynisch. Eine Schändung ist die gezielte Beschädigung von drei Gedenksteinen auf dem jüdischen Friedhof am Beethovenring, Ecke Massener Straße. Hakenkreuze und SS-Symbole haben Mitmenschen darauf hinterlassen – und zwar in der Nacht zum vergangenen Samstag, wie die Unnaer Kreispolizeibehörde am Montag mitteilte. Diese Aktion, die nicht gerade auf große Intelligenz bei ihren Urhebern schließen lässt, steht offenbar in Verbindung mit weiteren Neonazi-Untaten am Wochenende auch in Kamen und Holzwickede.

(Neo)nazis im Westhavelland

via de.indymedia.org | (Neo)nazis im Westhavelland.

Dokumentation zu (Neo)nazis im Westhavelland erschienen / Ausdruck und Gestalt des regionalen Milieus, analysiert als Rückblick auf 2008. Anknüpfend an ähnliche Publikationen der Vorjahre hat eine antifaschistische Recherchegruppe auch im Jahr 2008 die Aktivitäten von (Neo)nazis im Westhavelland, ihre Organisierung sowie ihre ideologischen Grundsätze beobachtet, analysiert und in Schriftform als Rückblick veröffentlicht.

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Jüdische Dachorganisation boykottiert Veranstaltung: Holocaust-Gedenken ohne Zentralrat

via Jüdische Dachorganisation boykottiert Veranstaltung: Holocaust-Gedenken ohne Zentralrat – taz.de.

Die Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland wird erstmals der Holocaust-Gedenkfeier im Bundestag fernbleiben. Grund: Sie wollen gegen Missachtung und Judenhass protestieren. Der Gedenkfeier des Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus droht ein Eklat. Die Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland bleibt aus Protest gegen Missachtung und steigendem Judenhasse erstmals der Veranstaltung fern, wie Generalsekretär Stephan J. Kramer sagte. (…) Der Zentralrat beklagt auch einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland, wie Kramer dem Tagesspiegel sagte. Es gebe eine „fortschreitend um sich greifende Feindschaft gegen Juden, mehr und mehr auch in der Mitte der Gesellschaft“, sagte er. Es sei zwar zu loben, dass in ganz Deutschland in vielen Veranstaltungen an den 64. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz erinnert werde, sagte der Generalsekretär. „Doch wir mussten auch feststellen, dass während des Gaza-Krieges die Zahl der Hass-Mails an den Zentralrat um 40 Prozent auf 200 bis 300 pro Woche zugenommen hat.“ In einem Zehntel der Mails seien explizite Morddrohungen gegen persönlich benannte Mitglieder des Zentralrats enthalten gewesen.

Moscow Police Detain Extremists in Mosque Bomb Plot

via Moscow Police Detain Extremists in Mosque Bomb Plot | UCSJ.

Police detained two far-right activists in Moscow in connection with an alleged plot to bomb a mosque, according to a January 26, 2008 article in the national daily „Komsomolskaya Pravda.“ David Bashelutskov and Stannislav Lukhmyrin allegedly planned to explode a large bomb at the mosque on Poklonnaya Gora–a cultural tourism site that is home to an Orthodox church, a synagogue, and the aforementioned mosque, grouped together as symbols of Russia’s multi-religious tapestry. They are suspected as well of setting bombs at other targets in Moscow, including a McDonald’s, a Russian Orthodox church, and two attempts to derail trains.

Crimeans apply Ukraine over rising mosque vandalism

via World Bulletin [ Crimeans apply Ukraine over rising mosque vandalism ].

Unknown vandals had drawn again Nazi swastika on table with name of the Moslem community ‘Battal Celebi’ by spray can on Jan 21, in Aqmescit. Crimean Tatars applied to an Ukrainian council over rising vandalism on mosques against Muslims. Elders’ quorum of the Crimean Tatar people ‘Namus’ applied to the Council on National Security and Defence of Ukraine (CNSDU) with demand to make urgent measures for stabilization of interreligious situation in Crimea and hinder xenophobia that is growing day by day in the peninsula, reported QHA, Crimean news agency. Such demand is stated in a wire of NGO Namus sent to the CNSDU after regular act of vandalism made on January 21 evening towards a Moslem cult place of worship. It will be recalled that unknown vandals had drawn again Nazi swastika on table with name of the Moslem community ‘Battal Celebi’ by spray can on January 21, in Aqmescit.

Pope Defends Decision to Reinstate Bishop Who Denies Holocaust

via Bloomberg.com: Europe: Pope Defends Decision to Reinstate Bishop Who Denies Holocaust.

The Vatican defended Pope Benedict XVI’s decision to reinstate a bishop who denies the Nazi Holocaust occurred. Richard Williamson, 68, was among four bishops who were excommunicated in 1988 by John Paul II, Benedict’s predecessor, because they had been consecrated without papal permission by French Archbishop Marcel Lefebvre, founder of the Society of Pius X that opposed the reforms of the Second Vatican council. Benedict’s decision to revoke the excommunication 20 years later has sparked controversy because it coincides with comments made by the ultra-conservative Williamson about the genocide of Jews by the Nazis during World War II. The two events are “absolutely unrelated” and the pope doesn’t share Williamson’s views, said Vatican spokesman Federico Lombardi. “The historical evidence is hugely against 6 million Jews having been deliberately gassed in gas chambers as a deliberate policy by Adolf Hitler,” Williamson said in a November interview that was aired this month on Swedish television.

siehe auch: Jewish Agency official slams bishop rehabilitation. A senior official in Israel’s Jewish Agency on Sunday slammed a decision by Pope Benedict XVI to rehabilitate a bishop who denied the existence of the Holocaust. “I think it’s a scandal,” said Amos Hermon, head of the Task Force Against Anti-Semitism at the quasi-governmental Jewish Agency. “It is something we cannot understand.” The pope’s decision Saturday to rescind the excommunication of four bishops came just days after one of them, Richard Williamson of Britain, told Swedish TV that evidence “is hugely against 6 million Jews being deliberately gassed.”; Vatican: Comments by Holocaust denier unacceptable.  The Vatican said Monday that comments by a recently rehabilitated bishop that no Jews were gassed during the Holocaust were unacceptable and violate Church teaching. In a front-page article, the Vatican newspaper L’Osservatore Romano reaffirmed that Pope Benedict XVI deplored all forms of anti-Semitism and that all Roman Catholics must do the same. The article was issued amid an outcry from Jewish groups that Benedict last week lifted the excommunication of a traditionalist bishop, Richard Williamson, who has denied that 6 million Jews were murdered during World War II. The Vatican has stressed that removing the excommunication by no means implied the Vatican shared Williamson’s views. Williamson and three other bishops were excommunicated 20 years ago after they were consecrated by the late ultraconservative Archbishop Marcel Lefebvre without papal consent — a move the Vatican said at the time was an act of schism; Pope condemned for welcoming Bishop who denies the Holocaust. Theologian claims Benedict XVI has put Church unity ahead of the „memory of the dead“ as rift on reinstatement deepens. Pope Benedict XVI’s decision to reinstate a bishop who denies that millions of Jews died in Nazi gas chambers showed that the pontiff put Church unity ahead of the „memory of the dead“, an Italian Catholic theologian said today. Richard Williamson, 68, was among four bishops who were excommunicated in 1988 by John Paul II, Benedict’s predecessor, because they had been consecrated without papal permission by the French Archbishop Marcel Lefebvre, founder of the Society of Pius X, which opposes the reforms of the Second Vatican Council. Vito Mancuso, who teaches contemporary theology at the San Raffaele University in Milan, said that „to deny a crime is to commit it a second time“. He said Bishop Wlliamson had not discovered any new documents to support his case, „he simply decided to side with the tiny handful of historians who deny the Shoah occurred rather than the numerous historians who say it did“; Holocaust-Leugner rehabilitiert – Kritik an Papst wächst. Exkommunizierung von vier Bischöfen aufgehoben. Papst Benedikt XVI. hat die Exkommunikation von vier Bischöfen aufgehoben – und erntet Kritik. Dies sei „ein Schritt, der die gesamte Kirche verseucht“, empörten sich jüdische Organisationen. Grund: Gegen einen Bischof wird wegen Leugnung des Holocaust ermittelt; Wir distanzieren uns. Wachsende Kritik an Traditionalisten-Bischof. Die Aufhebung der Exkommunikation des Traditionalisten-Bischofs Richard Williamson stößt in der jüdischen Welt auf Kritik. Gegen Williamson wird wegen der Leugnung des Holocaust ermittelt. Vatikan und Deutsche Bischofskonferenz distanzieren sich von Williamson; Judenfeinde und Diktatorenfreunde. Papst Benedikt XVI. holt die Gefolgsleute des traditionalistischen Bischofs Marcel Lefebvre zurück in den Schoss der Kirche. Er rehabilitiert damit eine Bewegung, die demokratie- und judenfeindliche Positionen vertritt. Es sind verwirrende Signale, die der Vatikan in den letzten Tagen ausgesandt hatte. Zum einen sucht er mit einem Kanal auf YouTube den Anschluss an die moderne Zeit. Und zum anderen hat Papst Benedikt XVI. den Bann über die vier Bischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. aufgehoben, die sich als antimodernistisch definiert. Pius X., auf den sich die Bewegung beruft, war Papst von 1903 bis 1914 und wehrte sich vehement gegen Bestrebungen, die katholische Kirche zu modernisieren; »Ich fasse es nicht, was sich der Papst leistet«. Kurz vor dem Auschwitz-Gedenktag wurde ein Holocaust-Leugner wieder in die Kirche aufgenommen. Ein Gespräch mit Uta Ranke-Heinemann. Uta Ranke-Heinemann, Tochter des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann, wurde 1970 als erste Frau Professorin für katholische Theologie. 1987 verlor sie das Lehramt und wurde wegen ihrer »beharrlichen Zweifel« an der Jungfrauengeburt exkommuniziert. Wenige Tage vor dem heutigen Gedenktag an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 64 Jahren hat der deutsche Papst Benedikt XVI. den vor Jahren exkommunizierten britischen Bischof und Holocaustleugner Richard Williamson wieder in die katholische Kirche aufgenommen. Muß man das als politisches Signal verstehen?
Politisch oder nicht, es ist einfach unerträglich und für alle Deutschen eine beschämende Tatsache, daß sich ausgerechnet ein deutscher Papst so etwas erlaubt. Damit bagatellisiert er den Antisemitismus.

Solidarität mit Dale Farm!

Solidarität mit Dale Farm!

Nach einem gestrigen Urteil des High Courts in London wurde ein Urteil vom Mai 2008 aufgehoben, wonach bis zu 100 Traveller- und Romafamilien zumindest befristet in ihren Häusern in Dale Farm, der grössten Traveller-Siedlung im UK wohnen bleiben dürfen. Die zuständige Stadtverwaltung von Basildon/Essex (von den Tories dominiert) betreibt seit einigen Jahren die Räumung der Siedlung. Nachfolgend dokumentiert ein Artikel von Indymedia UK, die BewohnerInnen von Dale Farm haben angekündigt, eine Räumung und Vertreibung nicht kampflos hinnehmen zu wollen:
“The Court of Appeal has ruled that 1,000 travellers living in Dale Farm in Essex can be moved on by Basildon Council. Travellers Lose Eviction Ruling Up to 50 families now face being forcibly removed from their homes from what is the largest traveller community in the UK, including more than 150 children. Reacting to news evacuation, Dale Farm spokesman Grattan Puxon said: “We are not going to allow (our youngest) to be terrorised. “We don’t want bailiffs to come in, using force and heavy machinery around our children.” Mr Puxon described the petition as “somewhat confusing” and insisted the community was still fighting for a “common sense solution”. He said the travellers would pitch at a site 50 yards south of the contested land, between Dale Farm and the A127, for the next 28 days. From there, Mr Puxon said, they would make further legal applications. In May 2005, Basildon Council voted to clear a large part of the settlement. It said that sections of the site had no planning permission. The High Court rejected the decision, claiming that the council was not offering an acceptable alternative location for the travellers to live. That was overturned by today’s ruling, meaning they will be moved on. “People really fear losing their homes,” Joseph Jones, the secretary of the Gypsy Council of England told Sky News prior to the Court of Appeal announcement.
“They have no place to go and will end up on the side of the road.” he said. Travellers first settled at Dale Farm in the 1960s with the then Labour-run council granted planning permission for 40 families. Since then, though, many more have settled. Most have no planning permission to be on the land which forms part of the Green Belt. “Everybody should be treated equally,” local MP John Baron said. The Dale Farm case has been registered with the United Nations Advisory Group on Forced Evictions. Their eviction will now be observed by a team of monitors”

Linksfraktion verlangt Konsequenzen nach NPD-Interview in Uni-Zeitung

via Linksfraktion verlangt Konsequenzen nach NPD-Interview in Uni-Zeitung – Yahoo! Nachrichten Deutschland.

Die Linksfraktion kritisiert die Veröffentlichung eines Interviews mit einem NPD-Funktionär in der aktuellen Ausgabe der Jenaer Uni-Zeitung «Unique». «Weder Fragestellung noch thematische Einbindung zeigen irgendeine Distanz oder Kritik an den Aussagen des Rechtsextremisten», sagte Hochschulexpertin Susanne Hennig am Donnerstag in Erfurt. Gängige Floskeln der NPD, wie beispielsweise Angriffe auf die Presse oder Werbung für ein rechtsextremes Zentrum in Jena-Lobeda, seien abgedruckt worden. Sie erwarte nun von den Studentenvertretungen «ein deutliches Zeichen». Die Klärung der Verantwortung und personelle Konsequenzen in der Redaktion seien die «einzigen glaubwürdigen Signale».

Neonazi-Frauengruppen “schießen wie Pilze aus dem Boden”

via NPD-BLOG.INFO » Neonazi-Frauengruppen “schießen wie Pilze aus dem Boden”.

Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) hat laut einem epd-Bericht auf die wachsende Bedeutung von Frauen im Rechtsextremismus hingewiesen. Zwar sei die Neonazi-Szene noch immer männlich geprägt, sagte die Politikerin am 22. Januar 2009 zu Beginn einer Fachtagung mit mehr als 100 Teilnehmern in Verden bei Bremen. Doch Frauen seien für fremdenfeindliche und rassistische Positionen nicht weniger empfänglich. Die Berliner Rechtsextremismus-Expertin Esther Lehnert warnte demnach, Neonazi-Frauengruppen “schießen wie Pilze aus dem Boden”. Heister-Neumann bezifferte den Anteil der Frauen in der rechtsextremen Szene auf bis zu 20 Prozent mit einem Schwerpunkt im Osten Deutschlands. Ihre steigende Zahl bei Demonstrationen in allen Bundesländern sei ein Indiz für die wachsende Bedeutung, heißt es weiter.

Anzeige gegen NPD-Vorstand Heise wegen Volksverhetzung

via NPD-BLOG.INFO » Anzeige gegen NPD-Vorstand Heise wegen Volksverhetzung.

Die Fraktion der Linkspartei im Landtag von Thüringen hat Anzeige gegen das NPD-Vorstandsmitglied Thorsten Heise gestellt. Sie wirft ihm laut einem Bericht des Freien Worts sowohl Volksverhetzung als auch die Weiterführung einer verbotenen Vereinigung vor. Anlass seien ein Aufkleber, mit dem Heise für seinen Versandhandel im Eichsfelder Fretterode wirbt, sowie die Führung eines Nordland-Verlages in seinem Firmengeflecht, sagte die Abgeordnete Sabine Berninger dem Blatt.

siehe auch: Linke zeigt NPD-Bundesvorstand Heise wegen Volksverhetzung an.  Die Linksfraktion im Thüringer Landtag hat das NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise wegen Volksverhetzung und der Weiterführung einer «nationalsozialistischen Organisationsstruktur» angezeigt. Linke-Innenexperte Roland Hahnemann sagte am Montag in Erfurt, die der Staatsanwaltschaft Mühlhausen übermittelte Anzeige sei im Zusammenhang mit dem «WB-Versand» und dem «Nordland-Verlag» gestellt worden. Für beide Unternehmen sei Heise mit verantwortlich. Der «WB-Versand» vertreibt Hahnemann zufolge einen Aufkleber, der in «herabwürdigender und menschenverachtender Weise eine KZ-Szene darstellt». Dadurch sieht die Linke den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Zudem sei der «Nordland-Verlag» der Verlag der SS zur Zeit des Nationalsozialismus gewesen und trage mit einem Wikinger-Langboot noch heute das einstige Logo.

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