Archiv für den Monat Februar 2009

NPD-Landesvorsitzender Jörg Hähnel droht Parteimitgliedern mit Rausschmiss

via NPD-Landesvorsitzender Jörg Hähnel droht Parteimitgliedern mit Rausschmiss.

„Wer sich mit FNB-Vertretern trifft, wird ausgeschlossen“, mit diesen Worten zitiert das rechtsextreme Internetportal „Altermedia“ den Berliner NPD-Landesvorsitzenden Jörg Hähnel. Hintergrund ist der angebliche Austritt des Landesvize Hans-Joachim Henry. In einer Rundmail an die Berliner Parteimitglieder soll Hähnel mitgeteilt haben, dass sein Stellvertreter Henry aus der NPD ausgetreten sei und nun versuche, Mitglieder gezielt zu einem Eintritt in einen „ominösen Verein“ zu bewegen. Das rechtsextreme Internetportal will zudem erfahren haben, dass Henry mit seinem Austritt einem Parteiausschlussverfahren nur zuvor gekommen sei. In einer Sondersitzung des Berliner Landesvorstandes habe Hähnel ein solches Verfahren gegen Henry wegen Partei schädigenden Verhaltens angeregt. Dabei soll es um mögliche Kontakte Henrys zu Mitgliedern der NPD-Abspaltung „Freies Nationales Bündnis e.V.“ (FNB) gegangen sein.

Ausstellung über Hanns Eisler im Jüdischen Museum

via Ausstellung über Hanns Eisler im Jüdischen Museum > Kleine Zeitung.

Der gebürtige Wiener machte als Komponist der DDR-Hymne, aber auch mit Filmmusik in Hollywood Karriere. „Ich bin kein Held, ich bin Komponist“. Als Hanns Eisler 1948 aus den USA ausgewiesen wurde, war der Aufschrei der Intellektuellen groß. Eisler, gebürtiger Wiener und überzeugter Kommunist, war eine politische Figur – vor allem aber war er eine jene musikalischer Größen österreichischen Ursprungs, die heute fast nur noch anderswo bekannt sind. Unter dem Titel „Hanns Eisler – Mensch und Masse“ zeigt das Jüdische Museum Wien bis zum 12. Juli eine Ausstellung zum Schaffen und Leben dieses unangepassten Komponisten.

Ausstellung zur Zwangsprostitution in KZ eröffnet

via B2B-Deutschland.de – Aktuelles Berlin – Ausstellung zur Zwangsprostitution in KZ eröffnet.

Dokumentation will auch auf heutige Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen. Die Frauenstimme aus dem Kopfhörer klingt sachlich. «Im Unterschied zu dem, was ich in Ravensbrück an Grausamkeit erlebte habe, war das Lagerbordell gut. Es gab besseres Essen, und man wurde nicht so schlecht behandelt.» Hinter der Stimme steht eine von rund 200 weiblichen Häftlingen, die zwischen 1942 und 1945 als Zwangsprostituierte in Konzentrationslagern der Nazis arbeiten musste. Viele von denen, die das Lager überlebten, bezahlten nach dem Krieg einen hohen Preis, wie Robert Sommer sagt: «Sie wurden von der Gesellschaft verachtet und sind bis heute nicht als Opfer anerkannt.» Vor diesem Hintergrund hat der Kulturwissenschaftler Sommer die Schicksale von insgesamt 170 Frauen aus jener Zeit recherchiert und in der Wanderausstellung «Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern» zusammengefasst. Seine Forschungsergebnisse sind seit Dienstag in einer Ausstellung in der Gedenkstätte Ravensbrück zu sehen. Dabei beschränkt sich Sommer nicht nur auf die Frauen, sondern zeigt auch den Apparat, der hinter der Zwangsprostitution steckte. «Mit 150 Dokumenten und Fotos soll gezeigt werden, mit welch logistischem Aufwand die SS die Versorgung der KZ mit Prostituierten plante und später betrieb», sagt Sommer. Zudem zeigt die Ausstellung die Täterseite der Zwangsprostitution in Person einzelner Männer, die Sommer ebenfalls ausfindig machte.

Rechte Fußball-Szene in Oldenburg

via de.indymedia.org | Rechte Fußball-Szene in Oldenburg.

Es ist wohl nichts besonderes, dass Fußball stets mit „rechten Glazen“ bzw. Hooligans in Verbindung gebracht wird. Oldenburg ist hier keine Ausnahme. Seit 1997 hat die Stadt im Nord-Westen Deutschlands zwar keine Bundesliga-Mannschaft mehr, doch sind die damaligen Hool-Strukturen des VFB-Oldenburgs immer noch vorhanden. Hier sollte nicht von einer großen rechten Szene (wie es ja bekanntlich z. B. beim HSV oder VFB-Lübeck der Fall ist; um einmal ein paar Norddeutsche Vereine zu erwähnen) ausgegangen werden, nichtsdestoweniger einer besonders „hartnäckigen“.

NPD-Aussteiger: „Man singt gern das Horst-Wessel-Lied“

via NPD-Aussteiger: „Man singt gern das Horst-Wessel-Lied“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Hitler-Gruß, SS-Bilder und Mauscheleien mit Quittungen: Uwe Luthardt war im Vorstand der Jenaer NPD. Nach nur drei Monaten in der Führungsspitze kehrte er der Partei angewidert den Rücken – jetzt erzählt er im Interview, was er dort erlebte.

siehe auch: Hitler Salutes, Nazi Songs and Dreams of a New Reich. Uwe Luthardt was a senior member of the right-extremist NPD. But he quit after three months. In an interview, he describes the NPD as a deeply radical party where Hitler salutes and financial irregularities are common — and which is bent on restoring the German Reich.

Sechs Jahre Haft für Ex-NPD-Anwalt Mahler

via NPD-BLOG.INFO » Sechs Jahre Haft für Ex-NPD-Anwalt Mahler.

Der Holocaust-Leugner, Nazi und Ex-RAF-Terrorist Horst Mahler ist am 25. Februar 2009 in München erneut wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Vor dem Landgericht München II musste sich der 70 Jahre alte frühere RAF-Anwalt wegen antisemitischer Hetzreden und der Verbreitung eines Buches des rechtskräftig verurteilten Holocaust- Leugners Germar Rudolf verantworten. Das Urteil lautete sechs Jahre Haft. Noch im Gerichtssaal wurde Mahler laut Medienberichten verhaftet und abgeführt.

siehe auch: Leftist-turned-neo-Nazi jailed for denying Holocaust.  A former extreme left-wing guerrilla turned neo-Nazi was sentenced to six years in prison Wednesday for calling the Holocaust „the biggest lie in history“, a court said. (…) The now 73-year-old on several occasions vehemently disputed the Nazis had systematically exterminated six million European Jews during World War II.  Denying the Holocaust is a crime in Germany. Mahler was also found to have sent offensive CD-ROMs and a book by convicted Holocaust denier Germar Rudolf through the mail; German neo-Nazi convicted of Holocaust denial.  A founding member of a left-wing terrorist group turned neo-Nazi was convicted Wednesday in Munich of Holocaust denial and sentenced to six years in prison after a judge accused him of using the courtroom to spread his message of hate. Horst Mahler — a founder of the Red Army Faction in 1970 — was convicted of incitement for posting videos denying the Holocaust on the Internet and distributing CDs promoting anti-Jewish hatred and violence. Denial of the Nazi Holocaust is a crime in Germany. Mahler, who initiated the Munich state court case by filing a complaint against himself, was accused by Presiding Judge Martin Rieder as using the courtroom as a stage to promote his „nationalist croaking.“ Mahler used his right to make a closing statement at the trial to give an hours-long monologue, repeating his denial of the Holocaust and expressing his sympathy for Richard Williamson, the Roman Catholic bishop whose assertion that no Jews were gassed during the Holocaust embarrassed the Vatican; Mahler leugnet weiter öffentlich den Holocaust. Bevor der Holocaustleugner Horst Mahler für die nächsten – wie er sagt – zwölf Jahre in den Knast wandert (zu insgesamt mehr als sieben Jahre wurde er jetzt von verschiedenen Gerichten verurteilt), hat er noch eine Videobotschaft aufzeichnen lassen, die bei Youtube veröffentlicht wurde. Vor einem katholischen Altar sitzend, bezeichnet er die “Holocaustreligion” als “Seelenmord am deutschen Volk”, ja gar als Völkermord am deutschen Volk. Wer darüber schweigt, der mache sich der unterlassenen Hilfeleistung am deutsche Volk schuldig; Haftstrafe für Horst Mahler.  Der Rechtsextremist Horst Mahler ist wegen Volksverhetzung zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht München begründete die Höhe der Strafe, die der Forderung der Staatsanwaltschaft entspricht, am Mittwoch mit der abschreckenden Wirkung auf Nachahmer und der fehlenden Reue des Angeklagten. Der Vorsitzende Richter Martin Rieder bezeichnete Mahler in der Urteilsbegründung als „völlig uneinsichtig und gänzlich unbelehrbar“. Der mehrfach einschlägig Vorbestrafte hatte in einem Internet-Video und auf CD den Holocaust geleugnet und zu Gewalt gegen Juden aufgestachelt; Mahler bezieht Altersruhesitz im Knast. Ex-NPD-Anwalt Mahler wird wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts zu sechs Jahren Haft verurteilt. Er hatte sich selbst angezeigt. Nun hat es ihn mal richtig derbe erwischt: Das Landgericht München hat den ehemaligen APO-Aktivisten und nun bekennenden Rechtsextremisten Horst Mahler am Mittwoch wegen Volksverhetzung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Laut Anklage hatte Mahler unter anderem in einer Videoaufnahme den Holocaust als „die gewaltigste Lüge der Weltgeschichte“ bezeichnet und bestritten, dass die systematische Judenvernichtung im Dritten Reich stattgefunden habe. Zudem hatte Mahler eine CD mit einem Buch des verurteilten Holocaust-Leugners Germar Rudolf verschickt. Mahler wurde noch im Gerichtssaal verhaftet. Wie gestört der inzwischen 73-jährige Rechtsextremist ist, wird daran deutlich, dass er sich wegen des Versendens der CD am 14. November 2007 selbst angezeigt hat. In einem Schreiben an die Empfänger dieser CD bat er sie, im Prozess als Zeugen gegen ihn auszusagen. „Ich weiß – und ich nehme in Kauf – dass ich wegen dieser Anstrengung vor Gericht gestellt und zu einer Strafe verurteilt werde“, hieß es in diesem Anschreiben.

Holocaust Centre says the UK must not be safe haven for Richard Williamson

via EJP | News | Western Europe | Holocaust Centre says the UK must not be safe haven for Richard Williamson.

The British-born Roman Catholic bishop who has denied the Holocaust arrived in London Wednesday. The Holocaust Centre in Britain welcomed the decision of Argentina to ask Holocaust-denying priest Richard Williamson to leave the country but said the UK must not be a haven for him. Williamson, who has denied the existence of Nazi gas chambers, arrived in London on Wednesday after being asked to leave Argentina. (…) “As a British citizen, it is not surprising he is returning home, but the UK must not be a safe haven for him and people like him.  Denying the Holocaust is not the problem: the real problem is the anti-Semitism that lies behind it.  Bishop Williamson is not a Holocaust denier.  He is an anti-Semite who denies the Holocaust.  It is never the other way around. “.

siehe auch: Holocaust-Leugner Williamson in London erwartet. Der Holocaust-Leugner Richard Williamson ist am Dienstag in Großbritannien erwartet worden. Der ultra-traditionalistische Bischof habe Argentinien in einem Flugzeug Richtung London verlassen, teilte das Innenministerium in Buenos Aires mit; Holocaust-Leugner Williamson in London gelandet. Der Holocaust-Leugner und Pius-Bruder Richard Williamson ist am Mittwoch in seiner Heimat Großbritannien gelandet; Heißer Empfang für den Holocaust-Leugner. Richard Williamson landet nach seiner Ausreise aus Argentinien in London.  Der Holocaust-Leugner und umstrittene Pius-Bruder Richard Williamson ist zurück in Europa. Der britische Bischof kam am Mittwoch aus Buenos Aires in London an. Damit folgte er einer Aufforderung zur Ausreise der argentinischen Regierung. Nach der Landung auf dem Flughafen Heathrow stieg er, umringt von Polizisten und Journalisten, ohne Kommentar in ein wartendes Auto und fuhr davon. Wo der 68-Jährige untertauchte, blieb unklar. Anders als in Deutschland ist das Leugnen der Ermordung von Millionen von Juden in Großbritannien keine Straftat. (…) Nach Medien-Informationen hatte Williamson vor seiner Ankunft in Großbritannien Kontakt zum umstrittenen Historiker und Holocaust-Leugner David Irving (70). «Er ist kein Holocaust-Leugner, er glaubt nur wie ich nicht an das ganze Ausmaß», sagte Irving der britischen Tageszeitung «The Times». Irving schickte Williamson nach eigener Aussage eine E-Mail mit Hinweisen, welche Aussagen zum Holocaust er ohne Probleme machen könne. «Ich habe eine Mail bekommen, in der er sich dafür bedankt hat», sagte Irving; Hochwürdens Heimkehr. Holocaust-Leugner Williamson ist wieder in London – „Times“ berichtet von Konsultationen mit „Historiker“ Irving – mit Video; Richard Williamson in London gelandet. Bischof Richard Williamson befindet sich wieder auf britischem Boden. Der erzkonservative britische Bischof Richard Williamson ist in London gelandet. Argentinien hatte den Pius-Bruder zuvor wegen seiner Äußerungen zum Holocaust ausgewiesen. Williamson hatte geleugnet, dass in Konzentrationslagern Millionen Juden umgekommen waren; Williamson sucht Rat bei Holocaustleugner. Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson hat sich nach England zurückgezogen. Noch bietet ihm seine Pius-Bruderschaft offenbar Schutz. Rat hat sich der umstrittene Bischof aber offenbar auch bei David Irving gesucht. Der 2005 wegen Holocaustleugnung verurteilte Revisionist bestätigte das im Gespräch mit stern.de (…) Doch Williamson scheint auch nach seiner Rückkehr nach Großbritannien keinen Abstand zu dem Gedankengut der Holocaust-Leugner zu suchen. Im Gespräch mit stern.de ließ einer der bekanntesten Vertreter der Revisionisten, David Irving, verlauten, Williamson habe ihn in Emails um Hilfe gebeten: „Ungefähr vor einer Woche habe ich ihm auf zwei Seiten unanfechtbare Fakten geschickt. Er hat sich dafür bedankt.“ Irving wurde 2005 in Österreich wegen der Verleugnung und Trivialisierung des Holocausts zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und Ende 2006 aus dem Land verwiesen. Irving führte weiter aus, dass er Williamson auf einer Gartenparty in seinem Haus in Windsor im vergangenen Oktober getroffen habe – Fotos dieser Zusammenkunft habe er auf Bitte des Bischofs von seiner Webseite entfernt. Er habe Williamson außerdem mit Michèle Renouf bekannt gemacht. Die Australierin und ehemalige Schönheitskönigin nahm im Dezember 2006 an der Holocaust-Konferenz in Teheran teil, die vom iranischen Präsidenten Mahmud Ahmedinedschad einberufen wurde, und auf der er in einer Abschlussrede die Zerstörung Israels forderte. Sie ist seitdem Sprecherin einer „internationalen Forschungs-Kommission zum Holocaust“, die auch von dem Australier Frederick Torben vertreten wird. Torben wiederum wurde im vergangenen Oktober bei seiner Ankunft in Heathrow aufgrund eines deutschen Haftbefehls wegen der Veröffentlichung antisemitischer und revisionistischer Texte festgenommen.

US: From Militant to Military / ISN

via US: From Militant to Military / ISN.

A neo-Nazi screams at the crowd during a protest. Military recruitment is on the rise in the US, but it is increasingly attracting white supremacist and neo-Nazi organizations, who may be defending their country, but also may one day seek to overthrow it, Jody Ray Bennett writes for ISN Security Watch. (…) The Southern Poverty Law Center (SPLC), a watchdog organization that tracks extreme right-wing, racist and xenophobic activity, released a report in 2006 that linked this increasing trend to military recruiters’ difficulty in meeting target goals during a bloody climax in Iraq and Afghanistan. The SPLC report uncovered instances ranging from the formation of underground white nationalist groups on US military bases to individuals with previous Ku Klux Klan membership climbing ranks as high as the Navy SEALS. One of the most striking cases involved a military intelligence officer that was forced to leave the armed forces after he was discovered sending disassembled AK-47s from Iraq back to the US. According to military officials, he now uses his former military connections to recruit for a small neo-Nazi gang, the East Washington Skins. Military History X.  One of the earliest developments between military service and the white nationalist movement occurred in 1959 when US Naval Commander, George Lincoln Rockwell, formed the American Nazi Party, the first post-war Nazi political party in the US. By 1962, Rockwell would co-found the World Union of National Socialists in Britain. He was eventually deported back to the US where he then formed the National Socialist White People’s Party in 1967.

United campaign will beat Nazis

via United campaign will beat Nazis|28Feb09|Socialist Worker.

“Security” at the BNP’s Red White and Blue festival. The BNP use intimidation and aggression against those that oppose them. The organisation advocates an all-white Britain and is campaigning for a seat in upcoming European elections. “Security” at the BNP’s Red White and Blue festival. The BNP use intimidation and aggression against those that oppose them. The organisation advocates an all-white Britain and is campaigning for a seat in upcoming European elections. The Unite Against Fascism conference showed the strength and determination required to keep the Nazis off our streets, writes Anindya Bhattacharyya The fascist British National Party (BNP) grabbed its first council seat south of the River Thames last week when it took a previously safe Labour ward in the town of Swanley, on the border of south east London and Kent.

When Lithuania was ‘Yiddishland’

via When Lithuania was ‘Yiddishland’ – Haaretz – Israel News.

Before the Holocaust, Lithuania had some 160,000 Jews, who constituted one of the most vibrant and colorful Jewish communities in history. Today, there are only 5,000 Jews in Lithuania some 90 percent of the Jewish population, which had swelled to nearly 250,000, with the arrival of refugees from Poland, were murdered during World War II, not only by the Nazis, but also with the enthusiastic participation of the Lithuanian people.

Rechtsextremer Vlaams-Belang-Chef zu Gast

Rechtsextremer Vlaams-Belang-Chef zu Gast – FPÖ – derStandard.at/Inland.

Filip Dewinter wird Rede halten – FPÖ: Seit zwei Wochen ausverkauft – Pilz organisiert grüne Gegenveranstaltung in Salzburg. Der Fraktionsvorsitzende des rechtsextremen flämischen „Vlaams Belang“ Filip Dewinter wird beim Politischen Aschermittwoch der FPÖ in der Jahnturnhalle in Ried im Innkreis als Gastreferent auftreten. Das gab die oberösterreichische Landespartei am Freitag in einer Presseaussendung bekannt. In Salzburg will der Grüne Abgeordnete Peter Pilz heuer erstmals eine Gegenveranstaltung abhalten. Der Politische Aschermittwoch der FPÖ, dessen Tradition Jörg Haider begonnen hat, findet heuer zum 18. Mal statt. Bei dem Treffen ähnlich jenen legendären des bayerischen CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauss wird in Bierzelt-Atmosphäre in mehr oder weniger deftigen Worten die politische Lage kommentiert. Neben Dewinter werden heuer auch Bundesparteichef Heinz-Christian Strache, der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer, der Spitzenkandidat für die heurige oberösterreichische Landtagswahl, Manfred Haimbuchner, sowie Landesparteiobmann Lutz Weinzinger ans Rednerpult treten.

„Heil-Hitler“-Rufe bei FPÖ-Veranstaltung

„Heil-Hitler“-Rufe bei FPÖ-Veranstaltung – FPÖ – derStandard.at/Inland.

FPÖ-Sprecher vermutet „linke Störaktion“ – Grüne kritisieren SPÖ-Landeshauptfrau Burgstaller, die „um rechten Rand buhlt“. „Heil Hiltler“, ruft ein Jugendlicher bei einer Wahlkampf-Veranstaltung der FPÖ in Faistenau in Salzburg, an der auch Parteichef Heinz-Christian Strache teilgenommen hat. Entsprechende Bilder wurden am Dienstag in der ORF-Sendung Report ausgestrahlt. Jetzt sind die Bilder auch auf Youtube aufgetaucht. „Die Sendung des ORF am vergangenen Dienstag bestätigte einmal mehr die Nähe der FPÖ zu Sympathie-Kundgebungen für die NS-Zeit.“ Cyriak Schwaighofer, Spitzenkandidat der Salzburger Grünen ist empört. In einer Aussendung warnt er: „Offensichtlich kann man auf politischen Veranstaltungen jetzt wieder ‘Heil Hitler’ rufen, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hat. Das sollte allen Parteien zu denken geben.“

Antirumänische „Apartheid“ in Italien

Antirumänische „Apartheid“ in Italien – Italien – derStandard.at/International.

Roma werden aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit gebracht und in Lager gezwungen.  In Italien wächst die Stimmung gegen rumänische Einwanderer: Fackelzüge, Bürgerwehren, Aufrufe zur Selbstjustiz, Lynchversuche, rassistische Slogans – eine Pogromstimmung, die von Medien und Parteien wie der Lega Nord systematisch angeheizt wird. Nach einer Vergewaltigung wurden in Roms Außenbezirken rumänische Geschäfte angezündet. Viele, aber nicht alle Rumänen sind Roma. Und die sollen aus dem Stadtbild verschwinden. Zwischen Roma und Rumänen wird da nicht immer differenziert. Vor allem Roms Bürgermeister Gianni Alemanno zieht die Schraube gegen die Zigeuner an. Auch gut integrierte Roma-Sippen wie jene im Stadtteil Testaccio, die in Wohnwagen am Tiberufer lebten, wurden „umgesiedelt“: Die Polizei eskortierte sie an den Stadtrand, wo sie ihre Wohnwagen an einer Umfahrungsstraße abstellen konnten – ohne Wasser und Stromanschluss. „Wir sind Italiener in dritter Generation“, klagt Aldo Udorovic. „Wir stehlen nicht, wir verdienen redlich unseren Unterhalt, unsere Kinder besuchen die Schule. Da wir einen anderen Lebensstil pflegen, behandelt man uns wie Bürger vierter Klasse.“

Holocaust-Leugner Williamson in London erwartet

via Holocaust-Leugner Williamson in London erwartet | Ausland | Reuters.

Der Holocaust-Leugner Richard Williamson ist am Dienstag in Großbritannien erwartet worden. Der ultra-traditionalistische Bischof habe Argentinien in einem Flugzeug Richtung London verlassen, teilte das Innenministerium in Buenos Aires mit. Die Regierung hatte dem international kritisierten Katholiken in der vergangenen Woche zehn Tage Zeit gegeben, das Land zu verlassen. Auf dem Flughafen der Hauptstadt war der Geistliche mit Sonnenbrille, Baseball-Kappe und Mantel auf dem Weg zum Eincheck-Schalter zu sehen.

siehe auch: Wütender Williamson auf dem Weg nach London. Abschied voller Wut: Holocaust-Leugner Richard Williamson hat Argentinien in Richtung London verlassen. Dabei versuchte der Bischof, sich mit einer dunklen Sonnenbrille und einer schwarzen Baseballkappe zu tarnen. Journalisten gegenüber ballte er drohend die Faust. Vier Wörter prangten auf seiner Kopfbedeckung, mit gelbem Garn in die schwarze Baseballkappe eingestickt: „Sacred Heart of Jesus.“ So checkte Piusbruder und Holocaust-Leugner Richard Williamson am Dienstag auf dem internationalen Flughafen der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires für einen Flug nach London ein – und wurde von Kameraleuten und Fernsehteams erkannt. Der Brite war von der Regierung ultimativ zur Ausreise aufgefordert worden; Holocaust-Leugner: Williamson auf dem Weg nach London. Sonnenbrille und Baseball-Kappe als Tarnung: Laut einem Bericht des TV-Senders TN ist der Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson aus Argentinien ausgereist. Der Holocaust-Leugner Richard Williamson ist unterwegs nach London. Ein argentinischer Fernsehsender zeigte am Dienstag Bilder von Williamsons Abflug aus Buenos Aires. Ob er in Großbritannien bleiben wird, ist unklar. Eins ist sicher: Die Handschellen werden nicht klicken, wenn er dort ankommt; Holocaust-denying bishop leaves Argentina. British Catholic bishop Richard Williamson, who was expelled from Argentina for denying the Holocaust, left the country on Tuesday, airport officials said. „British Airways said that Flight 246 to London, Heathrow took off at 14:15 pm (1615 GMT)“, an airport official told AFP. Immigration officials confirmed Williamson had completed customs formalities and had boarded the British Airways plane. Wearing glasses and a cap, Williamson had earlier been accompanied by two men swiftly through Ezeiza international airport, television images showed. The government of President Cristina Kirchner on Thursday ordered Williamson’s deportation, giving him 10 days to leave the country for having „deeply shocked Argentine society, the Jewish people and all of humanity.“; Holocaust-denying bishop Richard Williamson leaves Argentina for Britain after airport scuffle. This TV grab taken from Argentine Todo Noticias broadcast shows British Catholic bishop Richard Williamson. Bishop Williamson threatening a reporter at Buenos Aires airport before boarding a flight. The Holocaust-denying bishop who had his excommunication lifted by the Pope has boarded a British Airways flight at his home in Argentina and is on his way to Britain. (…) In Britain, Bishop Williamson could face an extradition attempt by prosecutors in Germany after he gave an interview there broadcast on Swedish television in which he said: „There were no gas chambers.“ He also said a maximum of 300,000 Jews were killed in the Holocaust, instead of the true figure of six million.

Nach Neonazi-Überfall bei Jena Haupttäter gefasst

Geh denken

via Nach Neonazi-Überfall bei Jena Haupttäter gefasst – Yahoo! Nachrichten Deutschland.

Die Thüringer Polizei hat den mutmaßlichen Haupttäter des Neonazi-Überfalls auf Gewerkschafter bei Jena am Dienstag im Saarland festgenommen. Es handele sich um einen 32-jährigen Mann, der der Polizei bereits durch einschlägige Straftaten bekannt sei, teilte das Thüringer Innenministerium mit. Derzeit liefen noch Wohnungsdurchsuchungen bei zwei weiteren Tatverdächtigen. Weitere Angaben konnte das Ministerium zunächst nicht machen.

siehe auch: Kooperation deutscher und schwedischer Neonazis. Bei der blutigen Tat auf einer Autobahnraststätte soll es eine enge Zusammenarbeit von deutschen und schwedischen Neonazis gegeben haben. Währenddessen sind Hinweise auf weitere Übergriffe am Wochenende aufgetaucht. Bei dem gewalttätigen Überfall auf Gewerkschafter an einer Raststätte in Thüringen spielte nach Informationen des «Spiegels» eine enge Zusammenarbeit deutscher und schwedischer Neonazis eine wesentliche Rolle. Zu den Verdächtigen gehöre ein schwedischer Rechtsextremist, der zeitweilig in der Führungsebene des Neonazi-Netzwerks «Blood and Honour Scandinavia» spielte, meldete das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab; Verdächtiger nach Neonazi-Überfall gefasst. Nach dem brutalen Neonazi-Angriff auf hessische Gewerkschafter hat die Polizei am Dienstag den mutmaßlichen Haupttäter gefasst. Der Mann ist einschlägig bekannt. Bei dem Hauptverdächtigen handele es sich um einen 32-jährigen Mann aus dem Saarland, sagte der thüringische Innenminister Manfred Scherer in Erfurt. Der Festgenommene sei wegen einschlägiger Straftaten bekannt. Bei zwei weiteren Tatverdächtigen liefen noch Wohnungsdurchsuchungen; Haftbefehl gegen Haupttäter des Neonazi-Überfalls bei Jena. Gegen den mutmaßlichen Haupttäter des Neonazi-Überfalls auf Gewerkschafter ist Haftbefehl erlassen worden. Es bestehe der dringende Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung und des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Mohrmann am Mittwoch in Gera. Der 32-Jährige stamme gebürtig aus Thüringen, lebe aber seit einiger Zeit im Saarland. Auf der Rückreise von einem Aufmarsch Rechtsextremer in Dresden soll er an einer Raststätte nahe Jena gemeinsam mit anderen einem Gegendemonstranten schwere Verletzungen zugefügt haben. Der Tatverdächtige soll dem Opfer ins Gesicht getreten haben. Zudem werde ein 44-Jähriger aus Dillingen verdächtigt, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein, sagte der Oberstaatsanwalt. Gegen ihn bestehe jedoch kein dringender Tatverdacht. Die Polizei habe die Wohnungen beider Männer im Saarland durchsucht. Dabei seien Kleidungsstücke und Schuhe als potenzielle Beweismittel sichergestellt worden. Ob die Tatverdächtigen Mitglieder der rechtsextremen NPD sind, konnte Mohrmann zunächst nicht sagen; Haftbefehl gegen Haupttäter von Neonazi-Überfall bei Jena. Anderthalb Wochen nach dem brutalen Überfall von Neonazis auf Gewerkschafter bei Jena ist gegen den mutmaßlichen Haupttäter Haftbefehl erlassen worden. Der 32-Jährige sitze im Gefängnis in Saarbrücken in Untersuchungshaft, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Mohrmann am Mittwoch in Gera. Der Mann stammt aus Thüringen, lebt aber seit einiger Zeit im Saarland. Ein Sprecher des saarländischen Landeskriminalamts (LKA) sagte, der mutmaßliche Haupttäter wohne seit einiger Zeit in Blieskastel. Er sei zwar bereits straffällig geworden, doch bislang nicht im Zusammenhang mit rechtsextremen Taten in Erscheinung getreten. Der Mann behaupte jedoch von sich selbst, Mitglied der rechtsextremen NPD zu sein. Der zweite Verdächtige bestreite eine NPD-Mitgliedschaft. Bereits in der vergangenen Woche war nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl gegen einen am Überfall beteiligten Neonazi aus Schweden erlassen worden. Nach dem Mann werde weiterhin gefahndet, sagte Mohrmann. Es sei damit zu rechnen, dass er sich nicht mehr in Deutschland aufhalte. Die Ermittlungen dauerten an.

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