Archiv für den Monat März 2009
Palestinian orchestra shut over Holocaust concert
via Palestinian orchestra shut over Holocaust concert | Lifestyle | Reuters.
Palestinian officials in the occupied West Bank have shut down a youth orchestra because it performed before Holocaust survivors at a concert in Israel. Adnan Hindi, an official in the Palestinian refugee camp in Jenin, said on Sunday the band’s director had broken rules against holding „political“ performances by taking the 18 boys and girls to a concert last week near the Israeli city of Tel Aviv. About 10 women who survived the Holocaust were in the audience, said Wafa Younis, director of the „Strings of Freedom“ orchestra based in Jenin refugee camp, a site of a fierce 2002 battle between Israeli soldiers and Palestinian militants. (…) Many Palestinians feel formally recognizing the murder of six million Jews in World War Two amounts to an acceptance of the West’s justification for Israel’s establishment in 1948, an act which displaced hundreds of thousands of Palestinians. „We decided to close down her office and now she is not allowed to work in Jenin refugee camp,“ Hindi said, adding the band would also not be permitted to meet again.
siehe auch: PA dismantles W. Bank youth orchestra. Palestinian authorities disbanded a youth orchestra from a West Bank refugee camp after it played for a group of Holocaust survivors in Israel, a local official said on Sunday. Adnan Hindi of the Jenin camp called the Holocaust a „political issue“ and accused conductor Wafa Younis of unknowingly dragging the children into a political dispute. He added that Younis has been barred from the camp and the apartment where she taught the 13-member Strings of Freedom orchestra has been boarded up; Palestinian orchestra shut after Holocaust concert. Authorities in an impoverished Palestinian refugee camp have shut down a youth orchestra, boarded up its rehearsal studio and banned its conductor from the camp after she took 13 young musicians to perform for Holocaust survivors in Israel, an official said Sunday. Conductor Wafa Younes took the children from her Strings of Freedom orchestra to sing songs of peace last week as part of an annual Good Deeds Day organized by Israel’s richest woman. But once parents and leaders back in West Bank’s Jenin refugee camp realized where the group had been, they shut down the program, saying Younes had dragged the children into a political issue. The discord highlights both the distrust many Palestinians have of any engagement with Israel, as well as their reluctance to acknowledge Jewish historical suffering because of concerns that it weakens their own claim to this disputed land. Some 6 million Jews were killed in the Nazi campaign to wipe out European Jewry, and the urgent need to find a sanctuary for hundreds of thousands of survivors catalyzed the creation of Israel after World War II. A community leader in the Jenin camp, Adnan Hindi, said the musicians’ parents had not known where Younes was taking their children and were angry when they learned of the performance from media reports. „She exploited the children for a big political issue,“ said Hindi, head of a camp committee responsible for municipal duties.
OSCE/ODIHR launches guidelines on hate crime laws
OSCE/ODIHR launches guidelines on hate crime laws
The OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights ODIHR launched a new tool today to help states combat hate crimes. The 67-page book, titled Hate Crime Laws: A Practical Guide, is the first publication providing practical and easily accessible advice for lawmakers, civil society and law enforcement personnel involved in developing or implementing hate crime legislation. „Hate crime laws serve two important functions. First, they send a clear message to offenders that society will not tolerate crimes committed on the basis of prejudice and intolerance. And secondly, they convey to victims and vulnerable communities that the criminal justice system serves to protect them,“ said Ambassador Janez Lenarcic, Director of ODIHR.
Zwei Demos, 2000 Polizisten: Bleibt Morgen Alles Friedlich?
via Zwei Demos, 2000 Polizisten: Bleibt Morgen Alles Friedlich? • Lübeck • Lokales • Lübecker Nachrichten.
Am Sonnabend wird in Lübeck demonstriert. Die Polizei ist mit knapp 2000 Kräften im Einsatz. Die LN beantworten die wichtigsten Fragen zu den Großdemos. Wer hat Demonstrationen angemeldet? Die NPD hat einen Gedenkmarsch von 12 bis 18 Uhr durch St. Lorenz Nord unter dem Motto „Bomben für den Frieden? – Im Gedenken an den alliierten Bombenterror vom 28./29. März 1942“ angemeldet. Der Veranstalter rechnet mit rund 300 Teilnehmern. Das Bündnis „Wir können sie stoppen“ hat eine Gegen-Demo von 10 bis 22 Uhr mit Auftaktkundgebung vor dem Hauptbahnhof und Abschlusskundgebung an der Willy-Brandt-Allee angemeldet. An der Veranstaltung werden Vertreter von Gewerkschaften, Vereinen und Parteien sowie der Kirchen teilnehmen. Seitens der Kirche wird es um 9 Uhr Andachten in fünf Kirchen geben. Anschließend werden die Teilnehmer zum Bahnhofsvorplatz ziehen.
siehe auch: Lübeck am Vortag des Naziaufmarsches. Polizei übt sich im Säbelrasseln! Erstmals antifaschistische Radio-Live-Berichterstattung in Lübeck! Antifaschistischer Anwohner_innen-Fleyer flächendeckend in den betroffenen Stadtteilen gesteckt!; Kein Nazi-Aufmarsch in Lübeck – Infoseite
Antifa Blog: Non toccate libertá ed umanitá!
via Antifa Blog: Non toccate libertá ed umanitá!.
Am 28. März findet in Bozen eine Protestveranstaltung gegen das „Sicherheitsdekret“ der Regierung Berlusconi statt, mit dem die Freiheits- und Menschenrechte massiv beschnitten und MigrantInnen kriminalisiert werden. Unter anderem werden damit Bürgerwehren legalisiert, MigrantInnen durch die Wiedereinführung des Strafbestands der „illegalen Einwanderung“ kriminalisiert und – der Gipfel – Ärzten die Möglichkeit gegeben, illegale ImmigrantInnen bei der Polizei anzuzeigen.
Maßnahmen gegen Steuerprivilegien für rechtsextreme Vereine geplant
via NPD-BLOG.INFO » Maßnahmen gegen Steuerprivilegien für rechtsextreme Vereine geplant.
Die Bundesregierung will den Informationsaustausch zwischen Finanzämtern und Verfassungsschutz erleichtern, um Steuerprivilegien für rechtsextreme Vereine auszuschließen. Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtete unter Berufung auf Innenexperten der Koalition, die Steuerbehörden sollten künftig gesetzlich verpflichtet werden, Anfragen von Verfassungsschützern zur Gemeinnützigkeit von Organisationen zu beantworten. Bisher stand dem das Steuergeheimnis entgegen.
Kongress mit Millionär und Medaille
via redok – Kongress mit Millionär und Medaille.
Einen Monat vor der Europawahl will die rechtsextreme „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GfP) an noch unbekanntem Ort ihren jährlichen Kongress unter dem Motto „EU – Europas Unglück“ abhalten. Der GfP-Vorsitzende Andreas Molau lässt dabei seinen Freund, den schwedischen Millionär Patrik Brinkmann, als Redner auftreten. (…) Beim diesjährigen Kongress vom 8. bis 10 Mai hält der Rechtsanwalt Ingmar Knop (Dessau) den „Festvortrag“, der in der DVU als stellvertretender Bundesvorsitzender amtiert. Als weitere Redner sind angekündigt: der Geschichtsrevisionist Walter Post (München), Mario Kandil (Linnich, Mitarbeiter der revisionistischen Zeitschrift „Deutsche Geschichte“), Dimitrij Grieb (Mitarbeiter des FPÖ-EU-Abgeordneten Andreas Mölzer), Karl Richter (NPD, Münchner Stadtrat für die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“) und Harald Neubauer (ehemaliger „Republikaner“-Europaparlamentarier, Mitherausgeber von „Nation & Europa“). Erstmals bei der GfP soll ein besonderer Freund Molaus auftreten: der schwedische Millionär Patrik Brinkmann wird einen Vortrag zum Thema „Die Chance der Finanzkrise für Europa“ halten. Brinkmann hatte 2004 die „Kontinent Europa Stiftung“ gegründet und war durch den Kauf einer Villa in Berlin-Zehlendorf für über 3 Millionen Euro in die Schlagzeilen geraten. Er gilt als Mäzen Molaus; laut Angaben von Molau-Gegnern in der NPD soll er der finanzschwachen Partei 20 Millionen Euro angeboten haben, wenn Molau zum Parteivorsitzenden gewählt würde.
Muc: Nazi-Aufmarsch wegen Horst Mahler
via de.indymedia.org | Muc: Nazi-Aufmarsch wegen Horst Mahler.
Am 25. Februar 2009 wurde der bekannte Rechtsextremist und Antisemit Horst Mahler vom Landesgericht München II wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von 6 Jahren ohne Bewährung verurteilt. Der Ottobrunner Neonazi Norman Bordin hat daraufhin für den 11. April einen Naziaufmarsch durch die Münchner Innenstadt angekündigt. Im Folgenden Artikel soll versucht werden, auf die Person Horst Mahlers sowie auf die Leugnung des Holocausts als rechtsextreme Polit-Strategie einzugehen.
Neonazi-Aufmarsch in Lüneburg in erster Instanz zugelassen
via NPD-BLOG.INFO » Neonazi-Aufmarsch in Lüneburg in erster Instanz zugelassen.
Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat nach Angaben des Neonazis Christian Worch am 26. März 2009 in erster Instanz die für den 11. April 2009 angemeldete Demonstration in Lüneburg zugelassen. Gleiches gelte für “zwei mehr oder minder zeitgleiche Mahnwachen vor den beiden dortigen ‘Szene-Läden’”, schreibt Worch. Einmal mehr sei die Stadt Lüneburg “mit dem Versuch gescheitert, demonstrative Aktivitäten des nationalen Widerstandes durch Verbot zu verhindern”. Neonazis aus Norddeutschland wollen am Ostersonnabend in Lüneburg “gegen linke Gewalt” aufmarschieren. Die Stadt sei “ein linkes Nest”, schrieb Worch in einer Mitteilung. Angeblichen “verbrecherischen Übergriffen” stelle man sich “jetzt mit einer Demonstration entgegen”.
„Bemühen um Seriosität“: Rechtsextremistische Vereine als NPD-Vorhut?
via „Bemühen um Seriosität“: Rechtsextremistische Vereine als NPD-Vorhut?.
Mit einer Kleinen Anfrage (Drs. 5/2315) wandte sich die Abgeordnete der Linksfraktion im Schweriner Landtag, Barbara Borchardt, an die Landesregierung, um sich nach rechtsextremistischen Vereinen in Mecklenburg-Vorpommern zu erkundigen. Das Innenministerium benannte zwei: Die „Initiative für Volksaufklärung e.V.“ und den „Heimatbund Pommern“. Sie sollen enge Kontakte zur NPD unterhalten. Inwieweit die beiden Vereine als gemeinnützig anerkannt sind, wodurch sie steuerrechtliche Vorteile genießen würden, konnte das Innenministerium mit Verweis auf das Steuergeheimnis nicht sagen. Dafür informierte die Behörde die Abgeordnete darüber, dass „rechtsextremistische Vereine in Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich zur ,Nationaldemokratischen Partei Deutschlands‘ (NPD)“ Verbindungen unterhalten. Darüber hinaus würden die Vereine auch „Beziehungen zur ,Kameradschaftsszene‘“ pflegen. Hier soll es sich in erster Linie um das „Soziale und Nationale Bündnis Pommern“ handeln, deren bekanntester Aktivist der NPD-Landtagsabgeordnete Tino Müller sein dürfte. Hinzu kämen aber noch mehrere weitere aktive Kameradschaften, die „die Definition eines Vereins im Sinne des Vereinsgesetzes erfüllen könnten“. Das Innenministerium benennt hier die „Mecklenburgische Aktionsfront“, die „Kameradschaft Malchin“ sowie den „Kulturkreis Pommern“. Die „neonazistische Szene“ heißt es in der Antwort weiter, „organisiert sich zu einem wesentlichen Teil in einschlägigen Gruppierungen“. Dabei sei die Gründung eines Vereins in der rechtsextremistischen Szene „eher ungewöhnlich“. Kameradschaften, erläutert das Innenministerium, seien gerade deshalb nicht als Vereine eingetragen, damit „staatliche Exekutivmaßnahmen“ erschwert werden würden.
siehe auch: Anfrage und Antwort (PDF)
Kampagne in Rumänien: „Zigeuner“ statt „Roma“
via Kampagne in Rumänien: „Zigeuner“ statt „Roma“ – taz.de.
Eine Kampagne in Rumänien fordert, die Roma nur noch „Zigeuner“ zu nennen. Angeblich werde sonst das Image des Landes besudelt. Stammtische sind von dem Vorschlag begeistert. Vor einigen Tagen veröffentlichte die Bukarester Zeitung Jurnalul National den Vorschlag, im öffentlichen Sprachgebrauch nur noch den Begriff Zigeuner zu benutzen und auf die Bezeichnung Roma gänzlich zu verzichten. Die Anregung löste erwartungsgemäß einen Beifallssturm aus. Der virtuelle Stammtisch schwärmte von diesem Vorstoß und lobte die Zeitungsmacher im Internet als ausgesprochen mutig, pro-rumänisch und patriotisch. (…) Ausgangspunkt für die jüngste Umbenennungskampagne waren einige kriminelle Vorkommnisse in Italien, in die rumänische Staatsbürger verwickelt waren, die angeblich der Romaminderheit angehören. In Hunderten Leserzuschriften, die das Blatt auf seiner Internetseite veröffentlichte, aber auch in mehreren rechtsradikalen Blogs äußerten die Befürworter der Umbenennung die Meinung, die Italiener glaubten, Rumänien sei ausschließlich von Roma besiedelt. Dieser Zustand müsse beendet und der internationalen Öffentlichkeit gezeigt werden, dass die Rumänen eigentlich Nachkommen der Römer seien und überhaupt nichts mit den im Mittelalter aus Indien eingewanderten Zigeunern zu tun hätten.
KZ-Wächter Demjanjuk: Mutmaßlicher NS-Kriegsverbrecher wird ausgeliefert
Die USA haben der Auslieferung des ehemaligen KZ-Wächters John Demjanjuk zugestimmt. Er soll an der Ermordung von 29.000 Menschen beteiligt gewesen sein. Das Verbrechen, das John Demjanjuk zur Last gelegt wird, ist ungeheuerlich: Beihilfe zum Mord an mindestens 29.000 Menschen wirft ihm die Staatsanwaltschaft München vor. Der heute 88-Jährige gehörte der SS-Wachmannschaft des Konzentrationslagers Sobibor im damals von Deutschland besetzten Polen an. Er soll in dem Vernichtungslager ein Teil der Mordmaschinerie gewesen sein; schuldig an der Tötung wehrloser, rechtloser und chancenloser Opfer. Noch lebt Demjanjuk in den USA. Amerikanische Behörden haben ihm bereits die US-Staatsbürgerschaft aberkannt. Die amerikanische Justiz will ihn ausliefern, unklar ist, ob der Angeklagte gesund genug für einen Flug ist.
Unerwünschte Verbindung: Nazi-Seite warb für Bild.de
via Unerwünschte Verbindung: Nazi-Seite warb für Bild.de – taz.de.
Eine rechte Website hatte Werbung für das Internetportal der Bild geschaltet. Ohne Wissen von Bild.de, so ein Sprecher. Eine externe Agentur habe die Werbung eingekauft. Die Website der „Nationalen Sozialisten Boizenburg“ bietet wenig Überraschendes. „Todesstrafe für Kinderschänder“ fordern hier die Rechtsextremisten aus der Kleinstadt an der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern. Berichte über lokale Gedenkveranstaltungen für die „deutschen Helden“ im Zweiten Weltkriege folgen wie auf vielen rechtsextremen Websites. Unten rechts blinkte bis vor kurzem bei den „Nationalen Sozialisten Boizenburg“ allerdings ein Werbeblock auf: „Wo die schönsten Mädchen wohnen. Bild.de“.
Wollte Hitler auch nach Argentinien?
via Wollte Hitler auch nach Argentinien? – mz-web.de.
70 Jahre Patagonien-Affäre – Die deutsche Sehnsucht nach Kolonien. Hunderte Argentinier drängeln sich an jenem Tag vor den Vitrinenkästen der Zeitungen in Buenos Aires. «Will Hitler Patagonien erobern?», lesen sie reichlich erstaunt. Es ist der 31. März 1939, mehrere argentinische Zeitungen drucken einen angeblich von der Deutschen Botschaft in Buenos Aires stammenden Brief an das Kolonialpolitische Amt der NSDAP in München. Darin wird Patagonien als Niemandsland klassifiziert, das im Handumdrehen zu annektieren sei. Die Argentinier sind in heller Aufregung, sie fürchten, dass die vielen Deutschen im Land eine Vorhut, eine Art fünfte Kolonne bilden, die den Weg für Hitlers Argentinien-Abenteuer ebnen sollen. (…) Es herrschte eine fast hysterische Stimmung, doch das Dokument war eine Fälschung. Verantwortlich: Heinrich Jürges. Aus der NSDAP ausgeschlossen, emigrierte er nach Lateinamerika und schloss sich der Schwarzen Front an, einer Gruppe von NSDAP-Dissidenten. Ein Motiv für die Fälschung könnte Rache gewesen sein. Der kanadische Historiker Ronald Newton hält es für erwiesen, dass der britische Geheimdienst seine Finger im Spiel hatte und Jürges unterstützt hat, um so die Stimmung gegen die Deutschen anzustacheln.
Porsche schmeißt Betriebsrat raus wegen Nazi-Schmierereien
via Porsche schmeißt Betriebsrat raus wegen Nazi-Schmierereien – Stuttgart – Bild.de.
24 Jahre schaffte Karl-Matthias G. (43) unauffällig bei Porsche in Zuffenhausen. Seine Kollegen schätzten ihn als verlässlichen Vertrauensmann und Ersatz-Betriebsrat. (…) Mit einem schwarzen Flüssigmarker „Edding 8400“ schmierte er menschenverachtende Hass-Parolen an die Klotür, kündigte an, man solle mit türkischen Kollegen ähnlich verfahren wie in Hitler-Deutschland mit den Juden. „Nicht akzeptabel und volksverhetzend“, sagte die Porsche AG und feuerte den Mechaniker am 23.06.2008.
Neonazi Wulff muss vor Gericht
Neonazi Wulff muss vor Gericht – Deutschland – derStandard.at/International.
Hakenkreuzfahne auf Sarg – Krawalle bei der Beisetzung eines deutschen Rechtsextremisten. Nach Krawallen bei der Beisetzung eines deutschen Rechtsextremisten in Passau muss sich der deutschlandweit bekannte Neonazi Thomas Wulff vor Gericht verantworten. Gegen Wulff werde am 18. Mai vor dem Passauer Amtsgericht verhandelt, weil er eine Hakenkreuzfahne auf den Sarg gelegt haben soll, sagte Amtsgerichtsdirektor Josef Schachner am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Polizei war bei der Beerdigung gegen die Trauergäste aus der rechten Szene konsequent vorgegangen. Der Polizeieinsatz auf dem Friedhof gilt als möglicher Auslöser des ungeklärten Messerangriffs auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl.
siehe auch: Neonazi Wulff muss vor Gericht. Thomas Wulff soll eine Hakenkreuzfahne auf den Sarg von Friedhelm Busse gelegt haben – jetzt muss er sich vor Gericht verantworten. Nach Krawallen bei der Beisetzung eines Rechtsextremisten in Passau am 26. Juli 2008 muss sich der bundesweit bekannte Neonazi Thomas Wulff vor Gericht verantworten. Gegen Wulff werde am 18. Mai vor dem Passauer Amtsgericht verhandelt, weil er eine Hakenkreuzfahne auf den Sarg gelegt haben soll, sagte Amtsgerichtsdirektor Josef Schachner; Hamburger Neonazi-Führer vorm Amtsgericht Passau angeklagt. Der bekannte Hamburger Neonaziführer Thomas Wulff (45) , der sich nach dem Obergruppenführer der Waffen SS selbst „Steiner“ nennt, muss sich vor dem Amtsgericht in Passau verantworten. Er hat bei einer Beerdigung im Juli vergangenen Jahres einem Altnazi eine Hakenkreuzfahne ins Grab gelegt. Ein Reporter des Stadtmagazins „Bürgerblick“ hat ein Beweisfoto geschossen und ist als Zeuge geladen. Der Staatsanwalt ließ die Fahne wieder ausgegraben. Der Gerichtstermin steht nun fest: 18. Mai.








