Komplett-Desaster der NPD in Friedberg und Nidda
Wie schon der vorangegangene Erlebnisbericht aus Friedberg zeigt: in dieser Stadt bekamen die Nazis der NPD keinen Fuß auf den Boden. Angetreten, etwas gegen die halluzinierte “Islamisierung Deutschlands” zu tun, kamen sie in Friedberg noch nicht einmal 200 m weit. Danach, weit entfernt vom Ziel ihres Hasses, der Ayasofya-Moschee, wurden sie von zeitweise bis zu 500 AntifaschistInnen auf ihrer Route blockiert und mussten nach etwa 2 Stunden in den von Seiten des RMV mal wieder zur Verfügung gestellten Sonderzug nach Nidda steigen.
Komplett-Desaster der NPD in Friedberg und Nidda
siehe auch: NPD-Aufmarsch im Keim erstickt. Protest gegen die NPD. Schottenrock tragende Punks neben ganz normalen Hemdträgern, selbst gemachte Transparente neben Gewerkschaftsfahnen. Ein bunt gemischtes Volk hat sich vor dem Friedberger Bahnhof eingefunden, andere marschieren zur Karlsbader Straße, um diese zu blockieren. Hier eine Bühne mit Musikbands, dort ein alter VW mit Lautsprechern auf dem Dach. Gegendemo als Voksfest. 150 NPD-Anhänger wollten am Samstag in Friedberg und Nidda aufmarschieren unter dem Motto “Deutsche, wehrt euch gegen Islamisierung und Überfremdung”. Prompt riefen rund 80 Organisationen als “Wetterauer Bündnis gegen Rechts” zur Gegendemonstration auf. 1200 Menschen folgten dem Aufruf in Friedberg, in Nidda stellten sich 500 den Neonazis in den Weg. In beiden Städten gibt es gut funktionierende Moscheen.


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