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800 Euro Geldstrafe für Neonazi wegen Kinderpornobesitzes

Einen ersten Täter brachte das bislang ungeklärte Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl nun doch noch. Allerdings anders als man erwarten dürfte. Beim „Führungskader“ der „Freien Nationalisten München“, Manuel H., fand die Polizei neben einem Butterfly-Messer auch „kinderpornographische Darstellungen“ und „tierpornographische Abbildungen“. Nun ist der Neonazi zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt worden. „Todesstrafe für Kinderschänder“ – bei Personen, die Kinder misshandeln, kennen Rechtsextremisten keine Milde. Dass es nun ausgerechnet ein Kamerad aus ihren Kreisen ist, der sich zumindest indirekt der Förderung des Missbrauchs schuldig gemacht hat. Bei dem nach dem Mannichl-Attentat zunächst als Tatverdächtigen in Untersuchungshaft genommenen Aktivisten der „Freien Nationalisten München“ fand die Polizei zwar keine Beweise für eine Tatbeteiligung am Attentat, dafür aber auf einem Computer mehrere Videodateien mit „kinderpornographischen Darstellungen“ und „tierpornographischen Abbildungen.“

via 800 Euro Geldstrafe für Neonazi wegen Kinderpornobesitzes.

siehe auch: Neonazi mit Kinderpornos. Rechtsextremist muss 800 Euro Geldstrafe zahlen „Am 16. Dezember 2008 hat uns das tollwütige System BRD erneut seine widerwärtige Fratze offenbart und die Reißzähne an die Kehle gesetzt – wieder mal willig zum finalen Biss gegen alles Nationale.“ Mit diesen Worten kommentierte der Rechtsextremist Manuel H., 34, einst die Durchsuchung seiner Münchner Wohnung im Zuge des bis heute ungeklärten Attentats auf den damaligen Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Was er verschwieg: Die Beamten fanden damals Kinderpornos und ein Butterfly-Messer. Am Donnerstag saß Manuel H. deshalb auf der Anklagebank im Amtsgericht; Neonazi wegen Kinderporno verurteilt – Kameraden drohen mit „Feme“. Die Münchner NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ kommt zur Zeit nicht aus den Affären heraus. Nun wurde ein Vorstandsmitglied wegen des Besitzes von Videos mit Kinder- und Tierpornographie verurteilt. Die Computerdateien waren der Polizei bei einer Hausdurchsuchung im Zuge der Fahndung nach dem Anschlag auf den Passauer Polizeichef Mannichl in die Hände gefallen. Der geständige Manuel Heine (34) muss 800 Euro Geldstrafe zahlen, seine „Kameraden“ blasen zur Hatz gegen den „Abartigen“.

Im Dezember 2008 waren Heine und seine Ehefrau im Zuge der Mannichl-Affäre für einige Tage in Haft genommen worden. Der bis dahin nur unter dem Pseudonym „H.Amas“ als Autor bei den „Freien Nationalisten München“ (FNM) in Erscheinung getretene Heine wurde nun auch als Redner bei Demostrationen eingesetzt und im März 2009 in den Vorstand der Münchner „Bürgerinitiative Ausländerstopp“(BIA) gewählt. Dort war er für „Organisation und neue Medien“ zuständig.