Wegen Gedenkmarsch für Jürgen Rieger: Wunsiedel wehrt sich gegen NPD
Die Stadt Wunsiedel will dem für 14. November geplanten Gedenkmarsch für den verstorbenen NPD-Vize Jürgen Rieger mit einem Aktionstag entgegentreten. Unter dem Motto “Gemeinsam gegen das Vergessen“ will das Wunsiedler Bündnis am Vortag des Volkstrauertags an die Opfer der Todesmärsche erinnern, die wenige Tage vor Kriegsende durch die Stadt vom Konzentrationslager Buchenwald nach Flossenbürg in der Oberpfalz gezogen waren. (…) “In unserer Stadt ist kein Platz für Neonazis und schon gar nicht für Jürgen Rieger“, sagte Beck am Freitag. Seiner Auffassung nach ist die Gedenkveranstaltung für Rieger nur ein Vorwand für die NPD, um Hitler-Stellvertreter Heß huldigen zu können. “Das ist eine unsägliche Vermischung“, betonte das Stadtoberhaupt.
siehe auch: Polizei: Neonazi-Aufmarsch in Halbe abgesagt. Der für Samstag geplante Neonazi-Aufmarsch im brandenburgischen Halbe ist abgesagt worden. «Wir wurden am Morgen über die Absage informiert», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder) am Montag auf ddp-Anfrage. Er bestätigte, dass der Tod des NPD-Vizevorsitzenden Jürgen Rieger als Grund für die Absage angegeben worden sei.


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