Das gelobte weiße Land
Die ”Freien Nationalisten aus dem mittleren Ruhrgebiet” haben für Samstag, 28. November, eine Demonstration in Recklinghausen angemeldet. Thema der Demonstration: „Für ein Recht auf Zukunft – Arbeit, Freiheit, Brot durch nationalen Sozialismus!”. Durch internationale Vernetzung erhalten die Neonazis auch aus den Nachbarländern Unterstützung. So ruft u.a. die belgische N-SA „alle Militanten und Sympathisanten“ auf, „nach Recklinghausen zu reisen“. Wie landet ein belgischer Neonazi in einer russischen Kaserne, um Kriegswaffen zu testen? Hier helfen ausgezeichnete Beziehungen zu russischen Ultranationalisten. Ausgezeichnete Beziehungen zu wichtigen Neonazis in den Vereinigten Staaten und Europa auch. Und wer, wie Kris Roman, beide Gruppen zusammenbringen will, dem wird schnell mal eine Kalaschnikow in die Hand gedrückt. Mittels seiner trüben Organisation Euro-Rus(1) baute Kris Roman in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes neonazistisches Netzwerk(2) aus. Roman funktioniert als Mittler zwischen extremistischen russischen Nationalisten, die sich oft mit wichtigen Figuren aus der Putin’schen Regierungspartei unterhalten, und rechtsextremen nationalistischen Führern wie Jean-Marie LePen, Nick Griffin(3) oder David Duke(4). Dabei wird er von einem anderen, aus Belgien operierenden Neonazi, Emmanuel Brun d‘ Aubignosc unterstützt. Dieser ist unter anderem Webmaster von Griffin und Duke(5).


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