Archiv für den Monat Februar 2010

Nazibands beim Schützenclub Nahbollenbach?

Zur Zeit machen mehrere Musikbands aus der rechten Szene Werbung für eine Veranstaltung beim Schützenclub Nahbollenbach (Idar-Oberstein). Bei allen Bands, vor allem aber „Bakers Dozen“ und der lokalen Gruppe „Iron Fist“ lassen sich rechtsradikale Tendenzen nachweisen.Musikveranstaltungen mit rechten bzw. rechtsoffenen Bands dienen zunehmend als Türöffner in die rechte Szene und werden ganz bewusst als unterschwellige Strategie zur Etablierung und Verankerung von rechten Einflüssen genutzt.

viaNazibands beim Schützenclub Nahbollenbach?.

Volksverhetzung: Jüdische Gemeinde Münster stellt Strafantrag

Die Jüdische Gemeinde Münster hat gegen die Betreiber der Internet-Seite „Autonome Nationalisten Ahlen“ Strafantrag wegen Volksverhetzung gestellt. Zwar räumt der Vorstand der Gemeinde ein, dass die Erfolgsaussichten, der Urheber der Seite habhaft zu werden, „eher gering“ seien, da sich der Server nach Angaben der Staatsanwaltschaft Münster in den USA.

viaVolksverhetzung: Jüdische Gemeinde Münster stellt Strafantrag | Münsterländische Volkszeitung – Nachrichten.

Neonazis übernehmen Schloss: Die Pläne werden nicht verraten

Die für Trebnitz zuständige Stadtverwaltung Könnern ist verbittert. Sie hatte keine Vorwarnung erhalten, dass Neonazis bei der Versteigerung des Schlosses mitbieten werden. Ein Blick durch das eiserne Tor offenbart sofort: Das vor kurzem versteigerte „Schloss Trebnitz“ ist kein Prunkstück. Die neuen Herren des Schlosses an der Saale nahe Bernburg lösen dennoch große Sorgen aus. Zwei langjährige Rechtsextremisten, Thomas Wulff und Axel Schunk, haben den Zuschlag erhalten. (…) Am Dienstag war bekannt geworden, dass Wulff, der im NPD-Bundesvorstand sitzt, und Schunk, der Bundesfahrtenführer der verbotenen „Wiking Jugend“ war, das ehemalige Wasserschloss für 80.000 Euro erworben hatten. Aus der Verwaltung des zuständigen Salzlandkreis heißt es nun: Alleine die Gläubiger und die an der Zwangsversteigerung Beteiligten könnten noch bis zum 24. Februar Einspruch einlegen. Erwartet wird dies jedoch nicht. Bis zum 29. April muss dann das Geld plus vier Prozent Verwaltungskosten vorliegen, damit der Kauf rechtskräftig wird.

viaNeonazis übernehmen Schloss: Die Pläne werden nicht verraten – taz.de.

Drittes Reich: Jagd nach den Memoiren eines Gauleiters

Während des Dritten Reichs war Erich Koch einer der schlimmsten Nazis. Nun wurde bekannt, dass er seine Memoiren verfasst hat – Historiker fahnden danach. Als der alte Mann am 12. November 1986 nach 36 Jahren Haft in polnischen Gefängnissen starb, war er eine vergessene Person. Zwar gab es in einigen deutschen Zeitungen kleine Nachrufe, doch mit dem Namen Erich Koch konnten viele Deutsche nichts mehr anfangen. Dabei war er während des Dritten Reiches einer der schlimmsten Nazis gewesen. Er wurde für den Tod von weit mehr als einer Million Menschen verantwortlich gemacht – Juden, Polen, Ukrainer und Ostpreußen. Wäre damals bekannt gewesen, dass der 90-Jährige möglicherweise ein sensationelles Erbe hinterlassen hat, hätte sein Tod zweifellos mehr Aufsehen erregt. Denn offenbar hatte Koch, der Adolf Hitlers Ansehen genoss und befreundet war mit dessen Sekretär Martin Bormann, schon in den 70er-Jahren im Gefängnis in Barczewo seine Memoiren geschrieben. Doch sie blieben nach seinem Tod unauffindbar – und sind bis heute verschwunden.

viaDrittes Reich: Jagd nach den Memoiren eines Gauleiters – Nazi-Memoiren – FOCUS Online.

Angreifer waren Teilnehmer der NPD-Jahreshauptversammlung

Die vier bis sechs Vermummten, die am Rande der NPD-Versammlung im Dürener Vorort Merken den Autor dieser Zeilen und einen Vertreter des Dürener „Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Rassismus“ (BgR) attackiert haben [1], waren nach NPD-Angaben „Teilnehmer der Jahreshauptversammlung“. Dies berichtete der neonazistische Kreisverband der NPD in einem Bericht über die Versammlung [2] auf seiner Homepage. (…) Den NPD-eigenen Bericht hat der einschlägig verurteile „Kameradschaftsführer“ der Neonazi-Bande „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), René Laube, gezeichnet, ebenso zweiter stellvertretender Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes.

viaRechts: Angreifer waren Teilnehmer der NPD-Jahreshauptversammlung « Klarmanns_Welt.

Trauermarsch in Zweibrücken

Die „Kameradschaft Zweibrücken/Nationaler Widerstand Zweibrücken“ will am 13. März in der rheinland-pfälzischen Stadt einen Trauermarsch mit anschließender Gedenkveranstaltung durchführen.

viaTrauermarsch in Zweibrücken | Bnr.de – Blick nach Rechts.

Branghofer im Amt bestätigt

Der nordrhein-westfälische DVU-Landesvorsitzende Max Branghofer ist am Sonntag bei einem Landesparteitag in der Nähe von Recklinghausen im Amt bestätigt worden. Der bisherige Landesvorstand sei einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt worden, teilte der Bundesvorsitzende Matthias Faust mit. Faust berichtet von einer „gut besuchten“ Veranstaltung und referiert nur knapp die Redebeiträge von Branghofer und des „Ehrengastes“ Hajo Herrmann sowie seinen eigenen Beitrag. Ins Detail geht ein Gast des Parteitags in einem Leser-Blog der extrem rechten Internetplattform „Gesamtrechts“. Er notiert, „dass die Zahl der Delegierten und Besucher weitaus geringer war als die Zahl der Bücher auf den Verkaufstischen“. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer sei „deutlich über 60“ gewesen

viaBranghofer im Amt bestätigt | Bnr.de – Blick nach Rechts.

Christian Malcocis Dienstbefehle an „Autonome Nationalisten“

Die „vierte Nummer“ der Zeitschrift „Die Schwarze Fahne“ wurde Anfang Januar 2010 von Neo­nazis aus NRW via Internet verbreitet. Jetzt endlich, nach 22 Jahren autonomer nationalisti­scher Bewegung sei es „dringend notwendig, auch auf theoretischer und grundsatzpoliti­scher Ebene ein hohes Niveau zu erreichen, um unsere Bewegung besser weiterbringen zu können“. Autor dieser Zeilen ist „Nosferatu“, ein von Christian Malcoci in der Vergangenheit oft verwendetes Pseudonym. (…) Tatsächlich aufschlussreich ist der Artikel „22 Jahre freie Autonome Nationale Sozialisten. Die Strömung ist älter als gedacht“, geschrieben von Malcoci. Er führt uns zu den Ausgaben der „Schwarzen Fahne“ von 1988 und darüber hinaus zu Malcocis Motivation für eine Neuauf­nahme dieses Zeitungsprojektes: „Mit der Verbreitung der ersten Ausgabe der ‚Schwarzen Fahne’ im Juni 1988 fiel der Startschuß zur systematischen Ausbreitung der Autonomen Nationalen Sozialisten“. Damit stellt Malcoci die heutigen „Autonomen Nationalisten“ (AN) in eine direkte Tradition der ANS/NA („Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“), aus deren Kreis die „Schwarze Fahne“ 1988 entstand und ordnet die heutigen AN einem „umfassenden Gesamtkonzept“ unter, dem Konzept der ANS/NA, die, 1977 von Michael Küh­nen gegründet, sich selbst als neue SA und als legaler Flügel der NSDAP verstand. Die ANS/NA wurde 1983 verboten, ihre Strukturen bestanden aber weiterhin.

viaredok – Christian Malcocis Dienstbefehle an „Autonome Nationalisten“.

Verein: Opfer werden verhöhnt

Die mutwillige Beschädigung einer Gedenk-Stele für die während der Nazi-Diktatur ermordeten Sinti und Roma hat in Merseburg Bestürzung und Betroffenheit ausgelöst. Die Stele, die sich am Neumarkt befindet, war am Wochenende von unbekannten Tätern aus ihrer Verankerung gerissen und umgeworfen worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

viaVerein: Opfer werden verhöhnt – mz-web.de.

Anti-fascist groups to stage demo against neo-Nazi rally in Budapest

Organisers expect thousands to attend an anti-fascist demonstration to be held against a neo-Nazi rally in Budapest on March 6, the organisers told a press conference on Friday. The Green Left, the Hungarian Workers’s Party 2006 and the Democratic Network are organising the protest at a time and place yet to be confirmed with police, Adam Galba-Deak, head of the Democratic Network, one of the organising groups, said. (…) The neo-Nazi rally will be organised on March 6 on Heroes Square by the National Revolutionary Party (NFP) to commemorate the „Day of Honour“, the break-out of German and Hungarian soldiers from Buda Castle besieged by the Soviet Army in February 1945.

viaPolitics.Hu: Anti-fascist groups to stage demo against neo-Nazi rally in Budapest.

siehe auch: Einladung zur antifaschistischen Demonstration. Nach den Wahlen zum EU Parlament ist es deutlich geworden, dass extrem rechtes Gedankengut bei mindestens 15 % der Wahlberechtigten in Ungarn akzeptiert wird. (…) Die neu gegründete rechtsradikale ungarische “Nationale Revolutionäre Partei” hält ihren als “Wahlkampagne” getarnten und auf “Bitten ihrer Dresdner Kameraden” vom 13. Febr. auf den 06. März verschobenen “Tag der Ehre” inmitten von Budapest ab, und die Polizei hat ihr den gesamten Heldenplatz zur Verfügung gestellt; Budapest: „Tag der Ehre“ auf Bitten Dresdner ‘Kameraden’ verschoben – Tausende Gegendemonstranten erwartet. Die neue ungarische „Nationale Revolutionäre Partei“ (Nemzeti Forradalmi Párt) hat ihre „Gedenkveranstaltung“ – den „Tag der Ehre“ – auf Bitten ihrer Dresdner Kameraden auf den 06. März verschoben. Ursprünglich sollte sie am selben Wochenende stattfinden wie der Dresdner „Trauermarsch“. Deutsche Neonazis buchen offenbar bereits ihre Billigtickets.

White National Event Canceled Yet Again

After being jilted by yet another hotel, the white nationalist American Renaissance conference was cancelled again last week — this time, for good. The conference, scheduled for Feb. 19-21, had been held biannually since 1994 and featured prominent academic racists, far-right politicians and other extremists from around the world. Over the past several months, however, anti-racists persuaded four Washington D.C.-area hotels to drop the conference, infuriating American Renaissance leader Jared Taylor.

viaWhite National Event Canceled Yet Again | Hatewatch | Southern Poverty Law Center.

Vast majority of people agree with dissolution of the racist Workers’ Party

Most people in the Czech Republic clearly agree with the decision of the Supreme Administrative Court in Brno to dissolve the racist Workers’ Party. The vast majority of participants in an exclusive survey performed by the SANEP company consider Workers’ Party members to be extremists promoting Nazism. The majority also agrees that any political movements or parties showing signs of incitement to violence, racial intolerance or xenophobia should be dissolved. More than half of all respondents believe police are not doing enough to combat extremism. The exclusive Internet survey was performed by SANEP between 18 and 20 February 2010. The representative sample consisted of 6 377 respondents between the ages of 18 and 69. From a panel of 145 000 registered users, 14 293 respondents participated. The representative sample was determined through the quota selection method. The survey results show 74.6 % of respondents agree with the abolition of the party. The vast majority of respondents (80.7%) consider the party’s members to be extremists promoting Nazism.

viaRomea.cz – Vast majority of people agree with dissolution of the racist Workers’ Party.

KKK will hold rally in Clearwater

The Ku Klux Klan is planning a rally in Aiken County this spring. The white supremacist group is planning a rally in Clearwater the first weekend in April, according to a message from a man claiming to be the Grand Dragon of South Carolina for a sect called the Church of the National Knights of the Ku Klux Klan. A man identifying himself as Tim Bradly called the Aiken Standard from an Aiken phone number saying the rally was being planned. He did not return messages left Monday on his voicemail or e-mails requesting more information. Bradly’s name and the same phone number are listed on several Klan websites as contacts for „the Realm of South Carolina.“

viaKKK will hold rally in Clearwater | Aiken Standard | Aiken, SC.

Attempted pogrom on the Roma in Havirov before the court again

Today in Ostrava the trial of the neo-Nazis accused of the racially motivated attempted murder of a young Romani man in Havirov continues. One of the victims of the pogrom has been damaged for life as a result of the attack. The court proceeding has been marked by significant delays. At the start of February, the court assigned a psychological expert to review not only the credibility of the accused, but also of one of the victims and the main witness to the attack. When the witness testified to the court in December of last year, the defense claimed he was not credible, as he allegedly let himself be provoked by the accused into an emotional outburst. As a result, the first-instance court verdict will not be announced this week. The events in question took place 14 months ago, and human rights defenders say these delays are significantly reducing any eventual impact the verdict might have. Markus Pape, who monitors cases of racist violence and discrimination, says: “I am alarmed that the justice system is not prosecuting these serious racially motivated crimes with the necessary speed and thoroughness. Such delays mean the future perpetrators of such crimes have nothing to fear from a criminal prosecution.”

viaRomea.cz – Attempted pogrom on the Roma in Havirov before the court again.

Pölchow-Prozess: Die Opfertour

Vor dem Landgericht Rostock ist am 22. Februar der Prozess gegen drei Neonazis wegen Landfriedensbruchs in besonders schwerem Fall und gefährlicher Körperverletzung fortgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft den den drei Angeklagten zwischen 21 und 41 Jahren vor, im Sommer 2007 mit anderen Neonazis in einer S-Bahn auf dem Bahnhof Pölchow bei Rostock auf etwa 60 alternative Jugendliche und junge Erwachsene eingeschlagen und getreten haben. Der Mitarbeiter der NPD-Fraktion im Schweriner Schloss, Michael Grewe und der 25-jährige Dennis F. aus Göttingen sollen die Täter dabei aufgeheizt und angestachelt haben.

viaNPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Pölchow-Prozess: Die Opfertour.

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