Archiv für den Monat Mai 2010
Event der „nationalen Jugend“
Am 12. Juni findet in Pößneck der „9. Thüringentag der nationalen Jugend“ unter dem Motto „Die Demokraten bringen uns den Volkstod – Stoppen wir sie!“ statt. Als Redner sind Mareike Bielefeld (Saalfeld) vom „Mädelring Thüringen“, Tobias Kammler (Wartburgkreis), NPD-Kreisrat Wartburgkreis, und Patrick Weber (Sondershausen), NPD-Landesvorstandsmitglied Thüringen, angekündigt. Für Musik sorgen der Liedermacher Max (= Maximilian Lemke aus Jena) und die Szene-Bands „Aufbruch“ aus Mannheim und „Thrima“ aus Niepars in Mecklenburg-Vorpommern. Mit Verkaufsständen wollen der „Germania-Versand“ von Patrick Weber, das Mode-Label „Ansgar Aryan“ von Daniel Kilian (Oberhof/Bayern) und der „Nordsachsen-Versand“ von Kai Rzehaczek (Eilenburg/Sachsen) aufwarten. Informationsstände sind unter anderem vom „Braunen Haus Jena“ angekündigt.
viaEvent der „nationalen Jugend“ | Bnr.de – Blick nach Rechts.
Null Punkte: “Und wir bauen den Juden ein Denkmal”
0 Punkte aus Weißrussland, 0 Punkte aus Moldawien, 0 Punkte aus Georgien, 0 Punkte aus Armenien und 0 Punkte aus Israel hat Lena Meyer-Landrut beim Grand Prix in Oslo bekommen. Sonst sammelte “lovely Lena” aus allen Ecken Europas die guten Wertungen – und gewann den Contest mit großem Abstand. Es sei ihr zu gönnen. Und das Publikum, so schreibt es der General-Anzeiger, “sah dabei in der Ahnung des Triumphes in Oslo großzügig darüber hinweg, dass es neben neunmal zwölf und fünfmal zehn Punkten auch Länder gab, in denen nichts zu ernten war. In Israel etwa, dessen starke Übersiedlergemeinden Russland und Aserbaidschan mit ihren Punkten bedachten.” Ganz so wahnsinng viel Großmut war dann aber doch nicht, auch wenn der General-Anzeiger schon einmal versuchte, eine Erklärung für die israelische Punktevergabe zu liefern. (…) “Deutschland hat eine Last zu tragen, ohne Zweifel, doch kann sich das heutige Volk davon auch nur befreien, wenn die Opfer des Naziregimes dies auch zu lassen.” Das meint ein Kommentator auf dem oben verlinkten Marx-Blog. Die Deutschen als Gefangene der Opfer des Naziregimes, die letzten Opfer Hitlers sozusagen. Frei nach dem Motto: Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen. Es geht hier aber eigentlich um den ESC… Aber auch bei Facebook wird die antisemitische Sau rausgelassen.
viaNPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Null Punkte: “Und wir bauen den Juden ein Denkmal”.
Dementierte Distanzierung
Als „Falschmeldung“ wird von einem westfälischen Neonazi-Kader eine Mitteilung bezeichnet, laut der ein Dortmunder „Kamerad“ als Verfassungsschutz-Agent enttarnt worden sei. Der wegen verschiedener Gewalttaten verurteilte Mann habe in „Gesinnungshaft“ gesessen. Am Freitag hatte redok über die Distanzierung vom angeblichen V-Mann berichtet. In einer Stellungnahme im Internetportal der „Kameradschaft Hamm“ weist deren Anführer Sascha Krolzig nun diese Distanzierung zurück, die unter seinem Namen erfolgt war. Der „Kamerad Markus Nikolaus“ sei kein V-Mann des Verfassungsschutzes, heißt es dort. Darüber hinaus habe sich redok auf „eine ominöse Rundmitteilung von ‘Krolzig88@aol.com’“ berufen, was aber nicht seine „ePost-Adresse“ sei, so Krolzig in dem Dementi.
Explosion: Anschlag auf Büro der Linkspartei in Stralsund
Am Sonntagmorgen gegen 3:20 Uhr wurde der Polizei eine Explosion im Stralsunder Stadtteil Knieper West gemeldet. Ziel des Anschlages: Ein Briefkasten der Linkspartei. Durch die Wucht der Detonation ist der Briefkasten von der Wand gerissen und seine Überreste im Umkreis verstreut worden.
viaExplosion: Anschlag auf Büro der Linkspartei in Stralsund.
siehe auch: Spreng-Anschlag auf Parteibüro der Linken. Attacke auf Parteibüro: Unbekannte sprengten einen Briefkasten der Linken in Stralsund. Am Sonntagmorgen sprengten bisher unbekannte Täter einen Briefkasten an einem Bürgerbüro der Linken im Stralsunder Stadtteil Knieper West. Gegen 3:20 Uhr meldete ein Zeuge die Explosion, teilte die Polizei mit.
Eklat auf Party für den Kreissitz Ludwigslust – Pastörs im Clinch mit CDU-Bundestagsabgeordneten
Zu einem Eklat soll es am Freitag auf einem Fest in der Ludwigsluster Innenstadt gekommen sein. Auf Einladung der Stadt und des Landkreises demonstrierten mehrere hundert Menschen, unter ihnen auch zahlreiche Politiker, für den Erhalt von Ludwigslust als Kreisstadt in einem neuen Großkreis. Alles andere als feierlich: Der NPD-Fraktionsvorsitzende, Udo Pastörs, soll in einen handgreiflichen Konflikt mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt verwickelt gewesen sein.
viaEklat auf Party für den Kreissitz Ludwigslust – Pastörs im Clinch mit CDU-Bundestagsabgeordneten.
Aschfahler Abschied vom NSBM? [update]
Nach Versuchen, sich mit Anleihen und Symboliken aus dem „National Socialist Black Metal“ (NSBM) zu schmücken und eine virtuelle „Anti-Antifa Heinsberg“ zu gründen [1], scheint die Band „Aschfahl“ aus dem Raum Heinsberg unterdessen von jener Vergangenheit Abstand nehmen zu wollen. Vor Monaten schon wurde das Myspace-Profil der Band-nahen „Anti-Antifa Heinsberg“ gelöscht. Auf der Myspace-Seite der 2008 gegründeten Black-Metal-Band selbst wurden unterdessen ebenso Songs, Verweise und Symboliken aus dem NSBM-Spektrum entfernt. Unterdessen teilt die Band schlicht in ihrem Profil mit, „KEIN NSBM!“ (mehr) zu spielen. Offenbar einer der verbleibenden Musiker von „Aschfahl“ gibt in seinem eigenen Myspace-Profil indes weiter an, auch NSBM zu hören. Zudem benennt er neben dem Sänger der Band „Böhse Onkelz“ zwei Idole der NSBM-Szene als seine „Helden“ – nämlich Varg Vikernes (Norwegen) und Hendrik Möbus (Deutschland), beides wegen Mordes schon inhaftierte Vordenker des NSBM…
viaRechts: Aschfahler Abschied vom NSBM? [update] « Klarmanns_Welt.
Unite Against Fascism Antifascists celebrate success of protest against racist EDL
Antifascists in Newcastle are celebrating after a very successful demonstration of around 1,000 people outnumbered the racist thugs of the English Defence League. The EDL’s own demo descended into chaos as participants fought their own stewards. The antifascist mobilisation called by UAF was made up mainly of local people, with coachloads of protesters coming from Yorkshire and Scotland in support. It represented the real Newcastle – a mixture of old and young, black, white and Asian people.
viaUnite Against Fascism Antifascists celebrate success of protest against racist EDL.
Children draped in English flags take part in fascist protest march through Newcastle
Children were thrust into racial hostilities today as the English Defence League clashed with police and anti-fascist groups in Newcastle. Shops and pubs in the city closed as up to 3,000 EDL and Unite Against Fascism members took to the streets, chanting and waving banners. The two camps came face-to-face near the city train station before their planned marches, with UAF protesters chanting ‘Off our streets, Nazi scum’ in response to the EDL’s chorus of ‘You’re not English anymore’. They were kept apart by hundreds of officers from five forces.
viaChildren draped in English flags take part in fascist protest march through Newcastle | Mail Online.
Man jailed for racist attack on children
A MAN who shouted racial abuse at Asian children and chanted „BNP“ at them has been jailed for eight months. Steven Moorhouse, 26, of Rushton Hill Close, Pellon, Halifax, admitted racially aggravated common assault and harassment between June and July last year. The children, who cannot be named for legal reasons, were aged between eight and 13. Paul Williams, prosecuting, said Moorhouse made an inappropriate comment to a 12-year-old girl and her two younger brothers took exception.
viaMan jailed for racist attack on children – Halifax Courier.
Interview mit rumänischem Anarchosyndikalist
Ein Interview mit einem rumänischen Anarchosyndikalisten zu den Gewerkschafts- und Sozialprotesten gegen die Spar- und Kürzungsmaßnahmen zum 1. Juni 2010. „Die Leute haben nichts zu verlieren“ – Interview mit einem rumänischen Anarchosyndikalisten zu den Protesten gegen die Sparmaßnahmen der Regierung Am 19.Mai gingen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest an die 50.000 Menschen auf die Strasse, um gegen die Kürzungs- und Sparpläne der Regierung zu protestieren. Nach Willen der Regierung und des Internationalen Währungsfonds (IWF) sollen die Löhne im Öffentlichen Dienst ab dem 1. Juni um 25% gekürzt werden und die Renten und Erwerbslosenunterstützung um 15%. (Syndikalismus.tk berichtete). Zur landesweiten Demonstration in Bukarest hatten die Gewerkschaften aufgerufen. Diese haben abermals mit einem Generalstreik – diesmal am 31. Mai – gedroht, wenn die Regierung die Kürzungen nicht zurücknimmt. In der Vergangenheit erwiesen sich diese Drohungen als leeres Aufgeblase der reformistischen und zum größten Teil korrupten Gewerkschaften. Verschlechterungen wurden besonders bei den im öffentlichen Dienst Beschäftigten nicht verhindert.
viade.indymedia.org | Interview mit rumänischem Anarchosyndikalist.
Opfer des Stalinismus ehrten Nazi
Von Außenstehenden kaum wahrgenommen, hat sich am Rande der Eröffnung des Gedenkortes am Fort Zinna am 9. Mai 2010 ein eklatanter Vorfall ereignet. Vorbei an allen anderen Beteiligten, vorbei an der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten, vorbei am Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und erst recht vorbei an der Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz hat die Vereinigung der Opfer des Stalinismus vor drei Wochen über Nacht eine für das Ensemble nicht vorgesehene Gedenktafel aufgestellt. Diese ehrt den, von einigen „Engel von Torgau“ genannten, Professor Friedrich Timm, welcher 1947 von einem sowjetischen Militärtribunal verurteilt und im Torgauer Speziallager interniert wurde. Dort soll er Mithäftlinge als Arzt aufopfernd unterstützt haben. Bereits 1996 hatte der Vorsitzende der Torgauer Vereinigung der Opfer des Stalinismus, Rudolf Hinrichs, erreicht, dass die Tafel gefördert, angefertigt und auf dem Evangelischen Friedhof aufgestellt wurde. Von dort wurde sie einige Zeit später schleunigst wieder entfernt, als bekannt wurde, dass das NSDAP-Mitglied Timm 1938 auf den Lehrstuhl für Gerichtliche Medizin Jena berufen worden war und von dort aus unter anderem eine medizinische Doktorarbeit an den Buchenwald-KZ-Arzt Erich Wagner vergeben hatte. Der „untersuchte“ daraufhin 800 tätowierte Häftlinge, deren Haut schließlich zur Herstellung von Lampenschirmen Verwendung fand.
viaOpfer des Stalinismus ehrten Nazi – Lokalgeschehen – Torgauer Zeitung.
Nazi-Morde an Menschen mit Behinderungen nicht vergessen
„Beim Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus dürfen die zu Forschungszwecken missbrauchten und ermordeten Menschen mit Behinderungen nicht vergessen werden. Das geplante virtuelle Mahnmal ‘gedenkort-T4.eu’ kann für ein europa-weites Gedenken einen wichtigen Beitrag leisten“, erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Der Beauftragte hatte den vom Berliner Landesverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbands bei einem EU-Programm eingereichten Antrag auf Förderung des Internet-Projekts ‚gedenkort-T4.eu’ mit einem Empfehlungsschreiben begleitet. Eine Entscheidung über den Antrag steht noch aus. Der Beauftragte hofft, dass das Projekt realisiert werden kann und will es weiter aktiv unterstützen. „Europa trägt gemeinsam Verantwortung gegen das Vergessen von behinderten Menschen als häufig nicht beachtete Nazi-Opfer. Das virtuelle Mahnmal wäre eine wichtige Ergänzung zu einer realen Gedenk- und Informationsstätte in Berlin, dem Ausgangsort der Gräueltaten an Menschen mit Behinderungen“, erklärt Hubert Hüppe .
viaHWelt – Nazi-Morde an Menschen mit Behinderungen nicht vergessen.
Czech Socialist leader resigns after winning election
The Czech Social Democracy received 22 percent of the votes cast in the legislative election, more than any other party. However, the 200-seat Lower Chamber will be dominated by right-wing and centrist parties controlling 118 seats, and the Social Democracy is in fact the election’s main loser, as it will be practically impossible for the party to form a strong government with stable parliamentary support.
viaCzech Socialist leader resigns after winning election – Aktuálně.cz.
Vítkov arson trial has seen its 12th day
“Tortured suffering” were the words used by expert witness Igor Dvořáček to describe the pain of little Natálie, the infant who suffered extensive burns during the arson attack on a Romani family’s home last April in Vítkov. “The child has been permanently damaged for life and only survived thanks to a combination of various coincidences, primarily the superb medical care she received,” he said. The 11th day of the Vítkov arson trial started with the screening of a video documenting the course and scope of the police effort to investigate the attack last year, including a re-creation of the attack. In order to simulate the attack, police made use of an abandoned, demolished building similar to the victimized family’s home. They re-glazed two windows and placed a divan beneath one of them to represent the bed on which Natálka had been lying with her parents. The footage of the simulated attack, filmed from inside the building, was shocking. The Molotov cocktails sailed into the house like burning comets. On impact they immediately generated a fiery swath of intense flame and several smaller blazes in the places where the gasoline spattered. „The intensity of the combustion and the speed at which the fire spread through the house surprised us all,” state prosecutor Brigita Bilíková said of the re-creation.
Los neonazis explotan la impunidad en Internet
Durante los últimos cinco años, Internet ha reemplazado a las revistas como principal vehículo de comunicación del movimiento nacionalsocialista“. La frase es un extracto literal del Manual de Campaña del Blood & Honour (Sangre y Honor). Desde el pasado martes, 18 presuntos integrantes de este grupo neonazi se sientan en el banquillo de los acusados de la Audiencia Provincial de Madrid. A lo largo de 58 páginas, el autor del documento explica cómo debe comportarse y actuar „un activista nacional“, y admite sin tapujos cómo la Red se ha convertido en un canal idóneo para difundir su ideología. Así, el correo electrónico „evita costosas y arriesgadas llamadas telefónicas“ y „los chats son importantes“ para encauzar unas charlas „de gran valor“. „Internet nos da unas oportunidades interminables. Este sin duda alguna es nuestro último recurso, el más grande que poseemos“, concluye el texto. Basta con navegar a través de Internet para comprobar la impunidad con que actúan estos grupos de ideología ultra. En redes sociales como Facebook no resulta complicado encontrar grupos del tipo: „Los latinoamericanos iban para hombres, pero se quedaron en monos“, „Os llamo a luchar por España, camaradas“ o „Yo también odio a Esteban Ibarra“.
viaPúblico.es – Los neonazis explotan la impunidad en Internet.







